12:24
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Lass los, was dich festgehalten hat

by Meriç Bringmann

Aktivität
Meditation
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Manchmal trägt man Dinge mit sich, ohne es zu merken. Alte Anspannungen, vergessene Sorgen, das leise Rauschen des Alltags – alles irgendwie festgehalten im Körper, besonders im Bauch. Diese Meditation holt dich da ab, wo du gerade bist. Mit bewusster Zwerchfellatmung aktivierst du den tiefsten und natürlichsten Atemraum deines Körpers – den, den Babys noch mühelos nutzen und den wir als Erwachsene oft vergessen haben. Dein Nervensystem schaltet um. Dein Körper erinnert sich: Ich bin sicher. Ich kann loslassen. Unterstützt wird diese Reise von zwei klanglichen Begleitern: 396 Hz Solfeggio-Frequenz – traditionell mit dem Loslassen von Angst und Schuld verbunden. Ein Ton, der tief im Unterbewusstsein aufräumt, während du einfach atmest. 6 Hz Binaural Beats – bringen dein Gehirn sanft in den Theta-Bereich: den Zustand zwischen Wachen und Schlafen, wo tiefe Entspannung und innere Bilder möglich werden. Nur Kopfhörer und ein paar Minuten für dich.

Transkription

Willkommen.

Schön,

Dass du dir diesen Moment schenkst.

Finde jetzt eine bequeme Position,

Sitzend mit aufgerichtetem Rücken.

Lass die Augen sanft fallen,

Nicht pressen,

Einfach zufallen lassen.

Und bevor wir beginnen,

Nimm kurz wahr,

Wie du gerade bist.

Nicht,

Wie du sein solltest,

Nicht,

Wie du gestern warst,

Sondern einfach,

Wie du jetzt bist.

Vielleicht müde,

Vielleicht unruhig,

Vielleicht schon ganz ruhig.

Alles ist willkommen.

Beginne damit,

Deinen Körper zu spüren.

Spüre das Gewicht deiner Hände,

Den Kontakt deiner Sitzfläche mit dem Boden,

Die Stellen,

Wo dein Körper getragen wird.

Bring deine Schultern entspannt nach hinten.

Nicht fokussieren,

Einfach erlauben.

Lass den Kiefer locker werden.

Die Zunge entspannt sich im Mundraum,

Die Stirn glättet sich.

Jetzt leg eine Hand auf deinen Bauch,

Direkt unter deinem Bauchnabel.

Spüre die Wärme deiner Hand,

Spüre,

Wie die Hand sich leicht hebt und senkt,

Mit jedem Atemzug,

Der bereits kommt und geht.

Beobachte einfach,

Ohne etwas zu verändern,

Wie atmet dein Körper gerade,

Ganz von allein.

Jetzt laden wir das Zwerchfell ein,

Und zwar bewusst.

Stell dir vor,

Dein Bauch ist wie ein sanfter Ballon.

Beim Einatmen fühlt er sich,

Beim Ausatmen leert er sich wieder,

Ganz weich,

Ganz natürlich.

Atme jetzt vollständig aus,

Und lass dabei alles los,

Was du noch in dir trägst.

Atme durch die Nase ein,

Und spüre,

Wie sich deine Hand hebt,

Wie der Bauch sich in deiner Hand hinein bewegt.

Die Brust bleibt dabei ruhig.

Atme aus,

Lass alles ausströmen,

Vollständig,

Bis zum Ende.

Gut,

Noch einmal.

Atme ein,

Dein Bauch hebt sich,

Deine Hand hebt sich,

Du bist hier,

Du bist ganz hier.

Halte und atme aus.

Und noch mal einatmen,

Halten und ausatmen,

Einatmen,

Halten und ausatmen.

Einatmen,

Halten und ausatmen,

Noch einmal einatmen,

Halten und ausatmen.

Das letzte Mal einatmen,

Halten und ausatmen.

Bleib in diesem Rhythmus,

Kein Druck,

Kein Ziel,

Nur atmen,

Nur sein.

Und jetzt lade ich dich ein mit jedem Einatmen.

Stell dir vor,

Wie Licht in dich einströmt,

Goldenes,

Warmes Licht.

Es tritt durch die Nase ein,

Fließt hinunter in den Bauch und breitet sich in der Brust,

In den Schultern,

In den Armen,

Bis in die Fingerspitzen.

Atme ein,

Während das Licht einströmt.

Halten und mit jedem Ausatmen lässt du alles los,

Was du nicht mehr brauchst.

Anspannung,

Sorgen,

Gedanken,

Die sich im Kreis drehen.

Alles darf gehen.

Einatmen,

Licht,

Ausatmen,

Loslassen.

Einatmen,

Licht,

Ausatmen,

Loslassen.

Irgendwann zwischen dem Einatmen und dem Ausatmen gibt es einen Moment,

Einen winzigen,

Kaum wahrnehmbaren Moment,

Wo der Atem noch nicht gekommen ist und der letzte Atem schon gegangen ist.

Ein Moment absoluter Stille.

Yogananda nannte diesen Ort das Tor zur inneren Wahrnehmung.

Einen Atemzug lang,

Kein Denken.

Keine Vergangenheit,

Keine Zukunft,

Nur das reine Gewahrsein des Jetzt.

Du musst diesen Moment nicht festhalten.

Du musst ihn nicht verstehen.

Lass ihn einfach da sein.

Atme weiter,

Ganz natürlich,

Ohne zählen und ohne steuern.

Einfach der Atem,

Wie er kommt und geht.

Und spüre dieser Frieden,

Den du gerade fühlst.

Er war immer da.

Er wartet nicht auf den richtigen Moment.

Er wartet nicht auf mehr Zeit oder weniger Stress.

Er ist deine Natur.

Aneinander,

Reine innere Freude.

Nicht erarbeitet,

Nicht verdient,

Einfach da.

Beginne nun langsam,

Langsam zurückzukehren.

Spüre wieder die Hand auf deinen Bauch,

Die Wärme,

Das sanfte Heben und Senken.

Spüre den Kontakt mit dem Boden,

Mit dem Stuhl oder der Unterlage unter dir.

Bewege sanft die Finger,

Die Zehen.

Nimm den Raum um dich herum wieder wahr.

Und wenn du soweit bist,

Öffne die Augen,

Ganz langsam,

Als würdest du die Welt zum ersten Mal sehen.

Diese Stille,

Die du gerade gespürt hast,

Sie gehört dir.

Du kannst jederzeit hierher zurückkehren,

Mit drei Atemzügen,

Mitten im Alltag,

Mitten im Leben.

Der Atem ist immer bei dir.

Namaste.

© 2026 Meriç Bringmann. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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