18:00
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Sanft Getragen In Die Nacht - Loslassen & Einschlafen

by Johanna Binger

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Meditation
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Sanft getragen in die Nacht Diese sanfte Schlafmeditation lädt dich ein, langsam und ruhig vom Tag loszulassen und ganz bei dir anzukommen. Mit achtsamer Körperwahrnehmung darfst du zur Ruhe kommen, weicher werden und dich vertrauensvoll in die Nacht sinken lassen. Du musst nichts mehr tun und nichts mehr erreichen – nur da sein, dich getragen fühlen und ganz natürlich in den Schlaf gleiten.

Transkription

Hallo,

Ich bin Johanna.

Schön,

Dass du da bist.

Ich möchte dich heute in deiner Nachtruhe begleiten.

Sanft getragen in die Nacht.

Loslassen und einschlafen.

Du kannst dich nun ganz in Ruhe hinlegen und ausstrecken,

Es dir ganz bequem machen.

Lege dich so hin,

Wie dein Körper heute gerne liegen möchte.

Lass deinen Kopf auf einem weichen Kissen ruhen,

Wenn du magst.

Vielleicht möchtest du dir noch etwas unter deine Knie legen.

Deine Decke ein wenig höher ziehen.

Und deine Füße warm einhüllen.

Sorge liebevoll für dich.

Und spüre,

Was du brauchst,

Um dich jetzt wohl und geborgen zu fühlen.

Und wenn du deinen Platz gefunden hast?

Darfst du einfach hier sein.

Ganz still.

Ganz bei dir.

Dieser Tag liegt nun hinter dir.

Was heute geschehen ist,

Darf langsam in die Ferne rücken.

Jetzt brauchst du nichts mehr zu überlegen.

Nichts mehr zu erledigen,

Nichts mehr entscheiden.

Die Nacht erwartet nichts von dir.

Sie breitet sich still um dich aus.

Wie ein weicher,

Dunkler Mantel.

Und läd dich ein,

Dich auszuruhen.

Spüre sanft die Unterlage unter deinem Körper.

Nimm wahr,

Wie sie dich trägt.

Unter deinem Kopf.

Die Unterlage unter deinen Schultern.

Deinem ganzen Rücken.

Deinem Beckenbereich.

Und deinen Beinen.

Bis hinunter zu deinen Füßen.

Deine Matratze nimmt dich ganz auf.

Du darfst dich ihr anvertrauen.

Vielleicht kannst du deinen Körper noch ein wenig schwerer werden lassen.

Und ein wenig tiefer in die weiche Unterlage hinein sinken.

Sie empfängt dich freundlich.

Überlasse dich ganz der Schwerkraft.

Deines ganzen Körpers.

Und spüre die sanfte Wärme deiner Bettdecke auf deiner Haut.

Ihr wohliges Gewicht.

Die geschützte kleine Welt,

Die sich um deinen Körper bildet.

Vielleicht ist da ein Gefühl von Wärme an deinen Schultern.

An deinem Bauch.

An deinen Beinen.

Lass diese Wärme in dich hineinströmen.

Du bist hier.

Du bist getragen.

Für diesen Moment ist alles gut.

Nimm wahr,

Wie dein Atem in dich ein- und ausströmt,

Ganz vom Selbst.

Gleichmäßig,

Regelmäßig.

Lass deinen Körper einfach atmen,

So wie er es gerade möchte.

Ein sanftes Kommen.

Und gehen lassen,

Deine Ein- und Ausatmung.

Wie kleine Wellen,

Die ruhig ans Ufer gleiten.

Und sich wieder zurückziehen.

Mit jedem Ausatmen darf alles ein wenig weicher in dir werden.

Ausatmen und loslassen.

Mit jedem Ausatmen kannst du mehr Gewicht an die Unterlage abgeben.

Und deinen Hinterkopf tiefer in das Kissen sinken lassen.

Deine Stirn glättet sich.

Und der Raum zwischen deinen Augenbrauen wird weich.

Deine Augen dürfen sich ausruhen.

Lass sie still und schwer in ihren Augenhöhlen liegen.

Deine Wangen werden weich.

Und der Bereich um deinen Mund entspannt sich.

Deine Zunge darf ganz locker.

Am Gaumenboden ruhen.

Und vielleicht lösen sich auch deine Kiefer ein wenig voneinander.

Und so dürfen die Bilder des Tages immer mehr verblassen.

Alles,

Was du heute auf deinen Schultern getragen hast.

Darfst du für diese Nacht ablegen.

Deine Arme werden schwer.

Von den Schultern bis zu den Händen,

Bis hinein in jeden Finger.

Deine Hände dürfen vollkommen ruhig werden.

Vielleicht liegt eine Hand auf deinem Bauch.

Und eine Hand auf deinem Brustraum,

Wenn du magst.

Und hier kannst du ihre Wärme spüren.

Erlaube dir,

Die Berührung deiner eigenen Hand oder deiner Hände wie eine liebevolle Botschaft zu empfangen.

Ich bin bei mir.

Ich bin in mir geborgen.

Ich darf mich ausruhen.

Unter deiner Hand bewegt sich dein Atem in seinem eigenen Rhythmus.

Ruhig.

Und ganz natürlich.

Und vielleicht breitet sich hier mit dem nächsten Ausatmen eine angenehme Wärme aus,

Die sich in dir ausbreitet.

Eine ruhige Wärme.

Die jede Anstrengung langsam in sich aufnimmt.

In dir darf es sich immer mehr lösen.

Dein ganzer Körper liegt still und geborgen da.

Tragen von deiner Matratze.

Umhüllt von der Decke.

Gestreichelt vom ruhigen Kommen und Gehen deines Atems.

Vielleicht möchtest du dir vorstellen,

Dass über dir ein stiller Nachthimmel liegt.

Tief und samtig dunkel.

Am Himmel leuchtet eine feine Mondschichel.

Und ihr silbriges Licht fällt ganz sanft auf dich herab.

Es berührt deine Stirn.

Deine geschlossenen Augen.

Deine Schultern.

Und legt sich wie ein zarter Schimmer über deinen Körper.

Über dir funkeln unzählige Sterne.

Still.

Und freundlich leuchtend.

In deiner Vorstellung hörst du das ruhige,

Gleichmäßige Rauschen des Meeres.

Welle für Welle,

Die in den Sand gleitet.

Jede Welle nimmt etwas von der Anspannung des Tages mit sich.

So kann sich der Tag langsam von dir lösen.

Gedanken dürfen auftauchen und wieder gehen.

Du brauchst ihnen nicht zu folgen.

Sie sind wie kleine Wolken,

Die durch den Nachthimmel ziehen.

Und wenn ein Gedanke dich noch einmal erreichen möchte,

Kannst du ihm leise sagen,

Nicht jetzt.

Nun darf ich ruhen.

Spüren,

Wie eine angenehme Schwere und Müdigkeit in deinen Körper einzieht.

Dein Atem wird vielleicht stiller und feiner.

Loslassen und dich dem Schlaf anvertrauen.

Hinübergleiten in deinen eigenen stillen Raum.

In deine Träume.

In die tiefe Ruhe der Nacht.

Die dich sanft hält.

Du bist geborgen.

Du darfst ruhen.

Und langsam.

Und friedlich.

Einschlafen.

© 2026 Johanna Binger. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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