
Body Scan – Verbinde dich liebevoll mit deinem Körper
In dieser geführten Body-Scan-Meditation lenken wir unsere Aufmerksamkeit achtsam durch den gesamten Körper – von den Füßen bis zum Kopf. Oft sehen wir unseren Körper nur dann, wenn etwas nicht funktioniert. Doch heute darfst du innehalten, zur Ruhe kommen und deinem Körper etwas ganz Wertvolles zurückgeben: Aufmerksamkeit, Anerkennung und Dankbarkeit. Diese Meditation hilft dir dabei, Spannungen zu lösen, dich mit dir selbst zu verbinden und ein liebevolleres Körpergefühl zu entwickeln. Perfekt geeignet zur Entspannung am Abend oder als wohltuende Auszeit zwischendurch. Du kannst die Meditation im Sitzen oder Liegen genießen – ganz so, wie es sich für dich gerade gut anfühlt. Selbst wenn du dabei einschläfst, darf dein Unterbewusstsein weiter entspannen. Für mehr Körperbewusstsein, inneren Frieden und Dankbarkeit. Music von Chris Collins
Transkription
In unserer heutigen Meditation verbinden wir uns mit unserem Körper und schenken ihm ein wenig Aufmerksamkeit und Dankbarkeit.
Denn unser Körper ist unser Tempel und oft nehmen wir nur das wahr,
Was in unserem Körper nicht funktioniert.
Und dann sind wir enttäuscht und sehen unseren Körper als etwas an,
Das uns im Weg steht,
Als Feind.
Aber dein Körper arbeitet jeden Tag 24 Stunden ununterbrochen für dich.
Er gibt immer sein Bestes in jedem einzelnen Moment.
Und mit dieser kleinen Reise durch den Körper wollen wir ihm etwas Liebe und Dankbarkeit zurückgeben.
Also nimm dir jetzt einen Moment Zeit,
Um ganz bei dir anzukommen.
Machs dir gemütlich und finde eine aufrechte,
Entspannte Sitzposition.
Du kannst die Meditation aber auch sehr gerne im Liegen machen und auch wenn du dabei einschläfst,
Dann ist das vollkommen in Ordnung.
Vielleicht ist es sogar genau das,
Was dein Körper gerade braucht.
Denn auch im Schlaf nimmt dein Unterbewusstsein die wohltuenden Worte der Meditation auf.
Wenn du eine bequeme Position gefunden hast,
Dann lege deine Hände entspannt auf deinem Schoß ab oder neben deinem Körper,
Ganz so,
Wie es sich für dich gerade gut anfühlt.
Schließe nun sanft deine Augen und wenn du möchtest,
Dann zaubere dir ein kleines Lächeln ins Gesicht und bedanke dich bei dir selbst,
Dass du dir heute diese Zeit für dich nimmst.
Und dann erlaube deinem Körper jetzt,
Sich zu entspannen.
Du musst gerade nichts leisten.
Lass alle Anspannung mit der nächsten Ausatmung los.
Vielleicht nimmst du einmal einen ganz tiefen Atemzug.
Nimm dir die Zeit,
Um innezuhalten,
Um abzuschalten und ganz bei dir anzukommen.
Lass dich in den ruhigen,
Gleichmäßigen Fluss deiner Atmung sinken und spüre,
Wie die frische Luft mit der Einatmung in deinen Körper strömt,
Wie eine sanfte,
Nähernde Welle und wie du mit der Ausatmung alles loslässt,
Was gerade nicht mehr wichtig ist.
Einfach nur einatmen und ausatmen.
Mehr gibt es gerade nicht zu tun.
Komme immer mehr bei dir an und beginne,
Deinen Körper ganz bewusst wahrzunehmen,
Ganz liebevoll und wertschätzend.
Und dann bringe mit dem nächsten Atemzug deine Aufmerksamkeit zu deinen Füßen.
Wie fühlen sie sich an?
Sind sie warm oder eher kühl?
Vielleicht sind sie erschöpft von einem langen Tag?
Unsere Füße tragen uns durch unser ganzes Leben,
Durch jede Erfahrung.
Und wenn du magst,
Dann schicke mit dem nächsten Atemzug ein kleines Dankeschön an deine Füße für ihre Ausdauer,
Für ihre Stärke und dass sie uns durch unser Leben tragen.
Wandere nun weiter mit deiner Aufmerksamkeit zu deinen Waden.
Spüre,
Ob dort Spannung ist oder Weichheit.
Vielleicht spürst du auch gar nichts und auch das ist völlig in Ordnung.
Es geht nicht darum,
Etwas zu verändern,
Sondern einfach nur darum,
Deinen Körper bewusst wahrzunehmen,
Dich mit ihm zu verbinden.
Gehe weiter zu deinen Knien,
Zu deinen Oberschenkeln.
Vielleicht nimmst du wahr,
Wie sie ganz schwer aufliegen,
Wie sie nach einem langen Tag zur Ruhe kommen dürfen.
Mit dem nächsten Atemzug bringe deine Aufmerksamkeit zu deinem Becken,
Zu deiner Hüfte und deinem unteren Rücken.
Vielleicht sitzt hier noch etwas Anspannung,
Aber vielleicht ist es auch schon ganz entspannt.
Nimm das einfach nur ganz liebevoll wahr und dann wandere weiter zu deinem Bauch.
Beobachte,
Wie er sich mit der Einatmung hebt und mit der Ausatmung wieder senkt.
Hier finden so viele lebenswichtige Prozesse statt,
Ganz von alleine,
Ohne dass wir irgendwas dafür tun müssen.
So atme einmal tief in deinen Bauch hinein und sende ein Gefühl der Dankbarkeit an deine inneren Organe.
Dankbarkeit für all das,
Was sie jeden Tag für uns machen,
Für dieses absolute Wunder,
Das unser Körper ist.
Lenke nun deine Aufmerksamkeit zu deinem oberen Rücken,
Deinen Schultern und deiner Brust und spüre auch einmal dort,
Ob du vielleicht eine Weite wahrnimmst oder ob es sich eher eng anfühlt.
Wenn du möchtest,
Dann kannst du dich einmal ganz sanft strecken,
Deine Schultern kreisen lassen oder auch einfach nur ruhig und still liegen bleiben.
Alles darf sein.
Dann spüre in deine Arme hinein,
Deine Unterarme,
Deine Hände bis in deine Fingerspitzen.
Vielleicht fühlst du Schwere oder Leichtigkeit.
Nimm einfach nur wahr und dann wandere mit deiner Aufmerksamkeit nun weiter nach oben zu deinem Hals,
Deinem Nacken und spüre einmal,
Ob du hier noch etwas loslassen darfst.
Lass mit dem Ausatmen alle Anspannung ganz weich werden.
Dann komm in deinem Gesicht an.
Entspanne deine Stirn.
Lass den Punkt zwischen deinen Augenbrauen ganz sanft werden.
Lockere deinen Kiefer und deine Zunge.
Vielleicht bemerkst du,
Wie dein ganzes Gesicht weicher wird,
Wie sich Ruhe ausbreitet.
Und zum Abschluss richten wir unsere Aufmerksamkeit auf unsere Sinnesorgane.
Diese wundervollen Tore,
Durch die wir die Welt wahrnehmen können.
Unsere Augen,
Durch die wir Schönheit,
Farben,
Formen,
Gesichter und einfach die ganze Welt sehen können.
Unsere Ohren,
Die es uns ermöglichen,
Musik,
Stimmen,
Stille und Naturklänge zu hören.
Unsere Nase,
Mit der wir Düfte wahrnehmen,
Den Kaffee am Morgen,
Den Duft des Frühlings.
Und unser Mund,
Mit dem wir sprechen,
Küssen,
Schmecken,
Lächeln können.
Und unsere Haut,
Die uns wie ein Schutzschild umhüllt.
Durch sie können wir Berührung,
Kälte,
Wärme spüren.
Sie halt von ganz allein Wunden.
Sie atmet mit dir,
Sie schützt dich und sie reguliert deine Temperatur jeden einzelnen Tag.
Schicke deiner Haut ein liebevolles Dankeschön.
Was für ein unglaubliches Wunder ist dieser Körper.
Und heute hast du dir die Zeit genommen,
Ihn ganz achtsam zu spüren.
Atme noch einmal tief durch.
Vielleicht magst du dir innerlich oder leise sagen,
Danke mein lieber Körper.
Und dann bring langsam wieder etwas Bewegung in deinen Körper,
Ganz in deinem eigenen Tempo.
Bewege sanft deine Finger und deine Zehen.
Wenn dir danach ist,
Dann stricke dich.
Und wenn du bereit bist,
Dann öffne deine Augen.
Und falls du bereits eingeschlafen bist,
Dann genieße diesen wohltuenden Schlaf.
Und nimm dieses Gefühl der Verbundenheit mit in deinen Tag oder in deine Nacht.
Vertraue und glaube,
Es hilft,
Es heilt die göttliche Kraft!
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