
Yoga Nidra Bei Überreizung: Nervensystem Resetten
Fühlst du dich gestresst, erschöpft oder von den Reizen des Alltags überflutet? Wenn der Kopf nicht mehr abschaltet, hilft dieses 30-minütige Yoga Nidra, dein Nervensystem nachhaltig zu resetten und den Vagusnerv zu aktivieren. Untermalt vom sanften, gleichmäßigen Plätschern eines Flusses, führt dich diese geführte Meditation im Liegen in eine tiefe Regeneration. Durch das bewusste Wahrnehmen der Sinne, eine systematische Reise durch den Körper (Bodyscan) und sanfte Atemlenkung signalisierst du deinem System: Du bist in Sicherheit. Perfekt geeignet bei chronischem Stress, Reizüberflutung, hoher Sensibilität (HSP), innerer Unruhe, Burnout-Prävention und tiefer emotionaler Erschöpfung. Aktiviere deine Selbstheilungskräfte, ziehe deine Aufmerksamkeit ganz nach innen und erlaube dir eine heilsame Pause auf dem Weg zurück in deine Kraft. Für das beste Klangerlebnis nutze bitte Kopfhörer.
Transkription
Herzlich Willkommen zu Deiner Yoga Nidra Praxis.
Mein Name ist Eva Rosenblatt und ich freue mich darauf,
Dich in Deiner Praxis begleiten zu dürfen.
Mach es dir jetzt ganz bequem,
Leg dich in Shavasana auf den Rücken oder finde eine Position,
In der du für die nächsten 30 Minuten vollkommen ungestört und bewegungslos ruhen kannst.
Dann richte dich so ein,
Dass dein Körper warm genug ist.
Um ja eine Decke .
.
.
Vielleicht ein kleines Kissen für den Kopf oder eine Rolle unter die Knie,
Um den unteren Rücken zu entlasten.
Tu alles,
Was nötig ist,
Um deinen Komfort jetzt auf 100% zu bringen.
Erlaube dir,
Genau so zu sein,
Wie du jetzt gerade hier ankommst.
Du musst jetzt nichts leisten,
Nichts verändern,
Du darfst einfach nur sein.
Bringe deine Aufmerksamkeit als erstes zu den Kontaktpunkten deines Körpers mit der Unterlage.
Spüre,
Wo dein Körper den Boden berührt.
Nimm die Fersen wahr,
Die Waden,
Die Rückseite der Oberschenkel,
Das Gesäß.
Spüre den Kontakt des gesamten Rückens,
Der Schulterblätter,
Der Handrücken und des Hinterkopfes.
Spüre,
Wie fest und verlässlich der Boden dich trägt.
Du musst dich nicht selbst halten.
Mit jedem Atemzug darfst du mehr Gewicht an die Erde abgeben.
Lass dich sinken.
Nun,
Da der Körper seinen sicheren Platz gefunden hat,
Öffnen wir für einen Moment unsere Sinne für die Umgebung,
Ohne an der Wahrnehmung festzuhalten.
Spüre die Temperatur der Luft auf den unbedeckten Stellen deiner Haut.
Im Gesicht.
An den Händen.
Nimm die Sanfte,
Kühle oder Wärme wahr,
Ganz wertfrei.
Spüre die Beschaffenheit der Kleidung und der Decke auf dein Körper.
Die sanfte Schwere,
Die dich schützend umhüllt.
Höre nun auf die Geräusche um dich herum.
Wander mit deiner Aufmerksamkeit zuerst zu den am weitesten entfernten Geräuschen,
Die du außerhalb deines Raumes wahrnehmen kannst.
Folge ihnen für einen kurzen Moment.
Ziehe deine Aufmerksamkeit dann näher heran.
Höre die Geräusche innerhalb des Raumes.
Und schließlich das leiseste Geräusch ganz nah bei dir.
Vielleicht das sanfte Rauschen deines eigenen Atems.
Nimm den Raum wahr,
Der dich umgibt.
Auch mit geschlossenen Augen kannst du die Dimension des Raums spüren.
Die Decke über dir.
Die Wände um dich herum.
Du bist hier in diesem Raum vollkommen geschützt.
Nimm wahr,
Ob ein bestimmter Geruch oder Geschmack in der Luft liegt.
Nimm einfach nur wahr,
Was jetzt in diesem Moment da ist.
Und nun ziehe deine Aufmerksamkeit von den äußeren Sinnen ganz nach innen.
Schließe die Tore zur Außenwelt.
Es gibt jetzt nichts mehr zu tun.
Nichts zu analysieren.
Dein Nervensystem darf beginnen,
Von der Aktivität in die tiefe Regeneration zu sinken.
Und dann nimm drei tiefe,
Bewusste Atemzüge.
Atme tief durch die Nase ein.
Und mit einem langen erleichterten Seufzer durch den geöffneten Mund aus.
Lass mit diesem Seufzer alles los,
Was hinter dir liegt.
Und dann wiederhole das noch zweimal in deiner eigenen Geschwindigkeit.
Wir kommen nun zum Sankalpa,
Deinem Entschluss oder einen Herzenswunsch.
In einem Zustand von Stress und Überreizung tut es gut,
Dem Geist eine klare,
Liebevolle Richtung zu geben.
Wähle einen kurzen,
Positiv formulierten Satz in der Gegenwartsform.
Wenn dir spontan nichts einfällt.
Kannst du einen dieser Sätze wählen?
Mein Nervensystem beruhigt sich.
Ich bin in Sicherheit.
Oder ich lasse los und tanke neue Kraft.
Tiefe Ruhe erfüllt meinen ganzen Körper.
Und dann wiederhole dein Sankalpa dreimal im Geiste,
Voller Vertrauen und mit der Gewissheit,
Dass es bereits in dir wirkt.
Wir beginnen nun mit der Reise durch deinen Körper.
Ich werde verschiedene Körperteile benennen.
Wandere mit deiner Aufmerksamkeit einfach zu dem genannten Punkt,
Ohne den Körper dabei zu bewegen.
Lass dein Bewusstsein wie ein sanftes,
Wärmendes Licht von Punkt zu Punkt gleiten.
Wir beginnen auf der rechten Seite.
Bringe deine Aufmerksamkeit zu deiner rechten Hand.
Zum rechten Daumen.
Zeigefinger.
Mittelfinger Ringfinger kleiner Finger.
Handfläche.
Handrücken.
Handgelenk.
Unterarm.
Ellenbogen.
Obaam.
Schulter.
Rechte Achselhöhle.
Teil 1.
Hüfte.
Oberschenkel.
Knie.
Unterschenkel.
Fußgelenk Verse Fußsohle.
Fußrücken.
Rechter großer Zeh zweitert sie.
Dritter Zeh.
Vierter Zeh kleiner Zeh.
Der ganze rechte Fuß.
Das ganze rechte Bein.
Die ganze rechte Körperseite.
Die ganze rechte Körperseite.
Dann gehe mit der Aufmerksamkeit zu deiner linken Körperseite.
Zu deiner linken Hand.
Zum linken Daumen.
Zeigefinger Mittelfinger Ringfinger kleiner Finger.
Handfläche,
Handrücken.
Handgelenk.
Unterarm einen Bogen.
Oberarm.
Shweta linke Achselhülle linker Teil hier.
Linke Hüfte.
Der linke Oberschenkel.
Das Knie.
Der Unterschenkel.
Das Fußgelenk.
Die linke Ferse.
Fußsohle Fuß drücken.
Der linke große Zeh.
Zweiter Zeh dritter Zeh viertet sie.
Kleiner Zeh.
Der ganze linke Fuß.
Das ganze linke Bein.
Die ganze linke Körperseite.
Die ganze linke Körperseite.
Gehe nun zur Rückseite deines Körpers.
Spüre die Fersen.
Die Waden.
Die Rückseite der Knie.
Die Oberschenkelrückseite.
Das Gesäß.
Der untere Rücken.
Der mittlere Rücken.
Der oberen Rücken.
Die Schulterblätter.
Die Wirbelsäule von unten nach oben.
Der Nahten.
Der Hinterkopf.
Die Krone des Kopfes.
Spüre die ganze Rückseite deines Körpers.
Dann wandere zur Vorderseite deines Körpers.
Zerstören.
Und zur rechten Augenbraue.
Zur linken Augenbraue.
Und der Punkt zwischen den Augenbrauen.
Das rechte Auge.
Das linke Auge.
Das rechte Ohr.
Das linke Ohr.
Die rechte Wange.
Die linke Wange.
Die Nase.
Die Nasenspitze.
Oberlippe und zähle zu.
Der Punkt,
Wo sich die Lippen berühren.
Das Kinn.
Der Hals.
Das rechte Schlüsselbein.
Und das linke Schlüsselbein.
Die rechte Seite deiner Brust.
Die linke Seite deiner Brust.
Die Mitte der Brust.
Der Oberbauch.
Der Bauchnabel.
Der Unterbau.
Das Becken,
Spüre die ganze Vorderseite deines Körpers.
Nimm nun den Körper als Ganzes wahr.
Das ganze rechte Bein.
Das ganze linke Bein.
Beide Beine zusammen.
Der ganze rechter Arm.
Der ganze linke Arm.
Beide Arme zusammen.
Der ganze Rumpf,
Der ganze Kopf.
Der ganze Körper.
Der ganze Körper.
Spüre den ganzen Körper schwer,
Entspannt.
Und vollkommen ruhig auf dem Boden liegend.
Lenke deine Aufmerksamkeit nun ganz sanft auf deinen Atem.
Verändere ihn nicht.
Beobachte einfach,
Wie er ganz natürlich ein.
Und ausströmt.
Spüre den kühlen Luftstrom an den Nasenlöchern beim Einatmen.
Und den etwas wärmeren Luftstrom beim Ausatmen.
Nimm wahr,
Wie sich deine Bauchdecke mit jeder Einatmung sanft hebt.
Und mit jeder Ausatmung wieder senkt.
Mit jeder Ausatmung singst du ein Stück tiefer in die Unterlage.
Jede Ausatmung signalisiert deinem Nervensystem.
Es ist vorbei mit Stress.
Ich bin in Sicherheit.
Ich darf mich entspannen.
Wir beginnen nun damit,
Die Atemzüge rückwärts zu zählen,
Von 27 bis 1.
Und wenn du dich verzählst oder deine Gedanken abschweifen,
Ist das überhaupt nicht schlimm.
Dann beginnen einfach wieder bei 27.
Einatmen.
Ausatmen.
27.
Einatmen,
Die Bauchdecke hebt sich.
Ausatmen.
Das Nervensystem entspannt sich.
26 Einatmen.
Ausatmen.
Fünfundzwanzig und zähle nun in deiner Geschwindigkeit weiter.
Lass das Zählen nun los.
Es ist vollkommen gleichgültig,
Bei welcher Zahl du angekommen bist.
Dein Atem fließt mühelos.
Ruhig und tief.
Wir wecken nun gegensätzliche Empfindungen im Körper,
Um das Gehirn und das Nervensystem noch tiefer zu harmonisieren.
Rufe ganz kurz das Gefühl von schwerer Überreizung und enge in dir auf.
Erinnere dich an das Gefühl,
Wenn alles zu viel ist,
Der Körper angespannt,
Die Reize laut.
Spüre diese Dichte im Körper,
Ohne dich darin zu verlieren.
Nimm es einfach nur als eine körperliche Empfindung wahr.
Lass das Gefühl nun ganz bewusst los und rufe jetzt das Gefühl von vollkommener Weite und Leichtigkeit auf.
Stell dir vor,
Dein Körper wiegt so leicht wie eine Feder,
Die über dem Boden schwebt.
Jede Zelle deines Körpers hat Platz zum Atmen,
Weite,
Freiheit,
Absolute Stille.
Spüre diese Leichtigkeit.
Versuche nun beide Empfindungen gleichzeitig wahrzunehmen,
Die schwere und die Leichtigkeit,
Die enge und die weite.
Spüre,
Wie sich beide Gegensätze im Raum deines Bewusstseins auflösen und in eine tiefe,
Neutrale Ruhe übergehen.
Bringe deine Aufmerksamkeit nun in den Raum hinter deinen geschlossenen Augen.
Dieser Raum wird Chidakasha genannt,
Der Raum deines Bewusstseins.
Stell dir vor deinem inneren Auge vor,
Du liegst an einem wunderschönen,
Sicheren Ort in der Natur.
Die Luft hat genau die richtige Temperatur.
Über dir der weite,
Ruhige Himmel.
Um den gesamten Körper bildet sich nun ein sanfter,
Leuchtender,
Goldener Kokon aus purem Schutz und Ruhe.
Dieser Kokon filtert alle äußeren Reize.
Alles,
Was laut ist,
Alles,
Was fordert,
Bleibt draußen.
Innerhalb dieses Raumes gibt es nur dich,
Deinen Herzschlag und deine eigene tiefe,
Regenerative Stille.
Jede Zelle deines Körpers,
Jede Faser deines Nervensystems badet jetzt in diesem heilenden Licht.
Spüre,
Wie die Erschöpfung aus deinen Muskeln,
Aus deinem Nervensystem,
Aus deinem Kopf herausfließt und von der Erde unter dir aufgenommen und transformiert wird.
Du bist vollkommen geschützt,
Du bist ganz bei dir.
Es wird langsam Zeit,
Aus der Tiefe des Yoga-Nidras zurückzukehren.
Erinnere dich als erstes an deinen Sankalpa,
Deinen Herzenswunsch.
Wiederhole ihn noch dreimal im Geist,
Mit derselben Kraft und Gewissheit wie zu Beginn der Praxis.
Spüre wieder deinen Atem,
Nimm wahr,
Wie er kräftiger wird.
Atme tiefer ein und spüre,
Wie frische Energie in dein Körper strömt.
Spüre die Kontaktpunkte deines Körpers mit der Unterlage.
Höre die Geräusche um dich herum in dem Raum,
In dem du dich befindest.
Und dann bewege ganz langsam deine Finger und deine Fußzehen.
Kreiset die Hand und Fußgelenke.
Und wenn du möchtest,
Recke dich und strecke dich,
Mach dich ganz lang und tu genau das,
Was sich jetzt richtig anfühlt.
Wenn du magst,
Kannst du auch noch mal herzhaft gehen.
Noch mehrmals blinzeln,
Bevor du die Augen öffnest.
Und wenn du soweit bist,
Dann öffne in deiner eigenen Geschwindigkeit deine Augen.
Du bist nun wieder vollkommen im Hier und Jetzt.
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