
Schärfe deine Konzentration durch einfaches Hinhören
Hast du dich jemals wirklich auf die Geräusche um dich herum konzentriert und sie dabei einfach nur gehört? Also weder benannt, noch aktive Gedanken zu ihnen gehabt? Klingt einfacher als es ist, so viel verrate ich dir schonmal. Lass dich mit dieser Meditation auf das Experiment ein und überrasche dich selbst, wie gut dein Gehör und deine selektive Wahrnehmung ist.
Transkription
Willkommen zu deinem Moment der Ruhe.
Ich bin Nadine von Ecco Mind und ich freue mich,
Dich bei dieser Meditation zu begleiten.
In dieser Meditation wird dein Gehör zum Anker.
Statt deinem Atem folgst du den Geräuschen um dich herum.
Und genau darin findest du Ruhe.
Für diese Meditation brauchst du keine Kopfhörer.
Höre sie am besten leise über einen Lautsprecher,
Damit die Geräusche deiner Umgebung gut zu dir durchdringen.
Finde also einen aufrechten und bequemen Sitz.
Setze dich auf einen Stuhl oder auf den Boden,
Sodass dein Rücken lang wird und deine Schultern locker hängen.
Lege deine Hände entspannt auf deine Oberschenkel.
Und schließe sanft deine Augen.
Nimm einen tiefen Atemzug durch die Nase ein.
Und lass die Luft langsam wieder ausströmen.
Noch mal tief einatmen.
Und langsam ausströmen lassen.
Und ein letztes Mal atme tief ein.
Und atme langsam aus.
Spüre,
Wie dein Körper mit jedem Ausatmen ein Stück mehr im Moment ankommt.
Entspanne auch deine Stirn und deinen Kiefer.
Richte deine Aufmerksamkeit jetzt auf dein Gehör.
Öffne dich innerlich für jeglichen Klang,
Der dich jetzt erreichen wird.
Stell dir vor,
Dein Gehör wird weit wie ein offener großer Raum.
Und alles,
Was klingt,
Hat Platz darin.
Nimm nun das erste Geräusch wahr,
Das dir begegnet.
Bleibe eine Weile bei ihm und höre ihm genau zu.
Sobald ein anderes Geräusch deine Aufmerksamkeit zu sich zieht,
Folge ihm.
Du wanderst somit mit deinem Gehör von Klang zu Klang.
Jedes Geräusch ist willkommen.
Auch das Laut und das Unerwartete.
Es gehört zu diesem Moment.
Nimm es einfach an.
Lenke dein Gehör nun in die Ferne.
Höre die Geräusche draußen,
Wind,
Regen,
Ein Auto oder das gleichmäßige Rauschen der Stadt.
Suche dir den fernsten Klang,
Den du finden kannst.
Und bleibe bei ihm.
Spüre,
Wie weit dein Gehör reicht.
Dein Körper sitzt hier.
Und ein Hören berührt Dinge,
Die weit entfernt sind.
Versuche nicht zu benennen,
Was genau du hörst.
Sondern konzentriere dich allein auf den Klang.
Dem ein Geräusch war?
Und bleibe bei dem,
Wie es wirklich klingt.
Achte auf seine Höhen und auf seine Tiefen.
Achte darauf,
Wo es beginnt und wo es wieder verklingt.
Jeder Klang entsteht bleibt einen Moment und vergeht wieder.
Alles,
Was du hörst,
Ist bereits im Gehen,
Während du es hörst.
Höre weiter,
Ohne etwas zu benennen.
Es gibt nur Schwingungen,
Die deine Ohren erreicht.
Sobald ein Gedanke dich mitnimmt.
Bemerke es freundlich.
Und kehre zurück zum Hören.
Der Klang ist immer schon da und wartet auf dich.
Bleibe hier und lass dich von allem umgeben,
Was gerade klingt.
Höre nun genauer hin und achte auf die Räume zwischen den Geräuschen.
Zwischen zwei Klängen liegt immer ein kleiner Moment der Stille.
Manchmal ist er cool.
Und manchmal dehnt er sich etwas aus.
Diese Stille ist der Hintergrund,
Auf dem alle Geräusche erscheinen.
Er war schon da,
Bevor der Klang kam.
Und er bleibt,
Nachdem er vergangen ist.
Höre die Stille genauso aufmerksam wie den Klang selbst.
Ein Geräusch kommt.
Es geht.
Stille.
Ein weiteres Geräusch kommt.
Skate.
Stille.
Und in dieser Stille.
Bist du ganz hier?
Spüre,
Wie dein ganzes Hören zur Ruhe kommt.
Die Welt klingt weiter.
Und du rohst mitten darin.
Richte dein Gehör jetzt auf deinen Atem.
Höre,
Wer kommt und wer geht.
Und komm dann langsam zurück.
Bewege sanft deine Finger und deine Zehen.
Und wenn du bereit bist.
Öffne langsam deine Augen.
Schön,
Dass du bei dieser Meditation dabei warst.
Bis zum nächsten Mal.
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