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Bewertet
5
Group
Aktivität
Meditation
Geeignet für
Jugendliche
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15

In dieser geführten Meditation steht das bewusste Fühlen im Mittelpunkt. Du wirst eingeladen, deine Gefühle achtsam wahrzunehmen und zu beobachten, wie sie entstehen, sich verändern und wieder vergehen. Ohne Bewertung und ohne Druck entsteht ein Raum, in dem emotionale Prozesse klarer erkannt und sanft angenommen werden können. Die Meditation eignet sich zur Vertiefung der Selbstwahrnehmung, zur inneren Beruhigung und als unterstützende Begleitung beim Einschlafen. Die sanfte Musik „Sleeping No 1“ von Chris Hagen begleitet diese Meditation.

Transkription

Herzlich willkommen zur geführten Gedankengreise.

Lege oder setze dich bequem hin.

Schließe deine Augen.

Ich führe dich jetzt durch eine Gedankengreise.

Während dieser gesamten Übung geht es nicht darum,

Etwas zu erreichen oder etwas zu verändern.

Es geht darum,

Einfach zu beobachten,

Was ist,

Und von Augenblick zu Augenblick es so anzunehmen,

Wie es ist.

Beobachte jetzt deinen Atem.

Wie sich deine Bauchdecke hebt.

Ganz von selbst.

Ohne,

Dass du etwas tun musst.

Einfach beobachten.

Jeden Atemzug.

Wenn ein Gefühl auftaut,

Wende deine gesamte Aufmerksamkeit diesem Gefühl zu.

Wo und wie spürst du das Gefühl in deinem Körper?

Wie viel Raum nimmt es ein?

Hat es eine Ausdehnung?

Wo ist das Zentrum dieses Gefühls?

Bewegt sich das Gefühl im Körper?

Welchen Einfluss hat das Gefühl auf deinen Körper?

Nimm das Gefühl voll und ganz an.

Versuche es nicht zu verändern.

Wenn du möchtest,

Benenne das Gefühl.

Gib ihm einen Namen.

Sage zum Beispiel Unbehagen.

Oder Freude.

Oder welcher Name für dich,

Für das Gefühl passt.

Wenn du es nicht benennen kannst,

Dann beobachte es einfach weiterhin.

Bewerte das Gefühl jedoch nicht.

Lasse alle Bewertungen beiseite.

Beobachte auch,

Welche Gedanken zu diesem Gefühl auftauchen.

Versuche auch,

Die Gedanken nicht zu verändern.

Nimm sie einfach wahr.

Nimm alle Gedanken wahr,

Die im Zusammenhang mit diesem Gefühl auftauchen.

Wenn Widerstand gegenüber das Gefühl da ist,

Dann nimm diesen Widerstand wahr.

Spüre auch den Widerstand in deinem Körper.

Wo und wie nimmst du den Widerstand in deinem Körper wahr?

Bleibe achtsam und identifiziere dich nicht mit deinen Erfahrungen.

Nimm einfach nur das Gefühl oder die Gedanken oder die Widerstände aus der Beobachterposition wahr.

Werde dir bewusst,

Ich bin nicht meine Gefühle,

Ich nehme sie nur wahr.

Ich bin nicht meine Gedanken,

Ich nehme sie nur wahr.

Ich bin nicht die Widerstände,

Ich nehme diese nur wahr.

Wenn die Erfahrung eines Gefühls schwächer wird,

Dann kehre wieder zur Atmung zurück.

Dann nimm dies an.

Beobachte so,

Wie Gefühle entstehen,

Sich verändern und ohne dein Zutun wieder vergehen.

Beginne jetzt langsam,

Den ganzen Körper wieder zu bewegen.

Öffne ganz vorsichtig deine Augen und beginne deine Hände und Beine zu bewegen und versuche dich zu orientieren.

Ich wünsche dir noch einen entspannten und angenehmen Tag.

© 2026 Bernhard Eilermann. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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