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Ein Mitfühlender Gefährte (MBCL)

by Alexa List-Perpeet

Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle

Wie wäre es, einem Wesen zu begegnen, das Dich versteht, Dir wohlwollend zur Seite steht und Dich so annimmt, wie Du bist? Die geführte Übung „Ein mitfühlender Gefährte“ aus dem MBCL (Mindfulness-Based Compassionate Living) lädt Dich ein, Dir einen solchen Begleiter vorzustellen. Er kann ein Mensch, ein Tier oder ein Fantasiewesen sein – verbunden mit Qualitäten wie Wärme, Weisheit und Mitgefühl. Du darfst erkunden, wie es sich anfühlt, Unterstützung zu empfangen und mit Deinen Schwierigkeiten nicht allein zu sein. Dabei muss kein klares inneres Bild entstehen: Vielleicht zeigt sich Dein Gefährte eher als Gefühl, als Stimme oder als freundliche Gegenwart. Eine Einladung, Geborgenheit zu erfahren und eine mitfühlende innere Stimme zu stärken – in Deinem eigenen Tempo und ohne etwas erzwingen zu müssen.

Transkription

Ein mitfühlender Gefährte.

Eine bequeme Haltung finden.

Dich sanft öffnen und nicht urteilend anerkennen,

Was sich in diesem Moment zeigt.

Mit all dem,

Wie es ist,

Einen beruhigenden Atemrhythmus zulassen,

Wenn das jetzt hilfreich für dich ist.

Wann immer du es brauchst,

Kannst du zu diesen beiden Schritten zurückkehren.

Einfach wieder achtsam sein dürfen.

Und Entspannung zulassen.

Diese zwei Helfer sind immer da.

Und auch in dieser Übung musst du nichts erreichen.

Du kannst eine spielerische Atmosphäre einladen und dich überraschen lassen,

Was der Geist zeigen möchte.

Mühelos.

Beginne,

Indem du die Vorstellung eines sicheren Ortes einlädst,

Eines Ortes,

Wo du dich geborgen fühlen kannst.

Und bemerken,

Wie er sich jetzt zeigen möchte.

Vielleicht drinnen oder draußen.

Ein Ort aus der Erinnerung oder aus der Fantasie.

Mit allen Sinnen anwesend sein an diesem Ort.

Was gibt es zu sehen,

Zu hören,

Zu riechen vielleicht,

Zu fühlen?

Ein Ort,

Wo du dich sicher und geborgen fühlen kannst.

Ein Ort,

Der dich willkommen heißt und der dich annimmt,

Wie auch immer du dich gerade fühlst.

Dann eine weitere Vorstellung einladen.

Von diesem Ort aus oder unabhängig davon,

Wenn du nicht so viel Kontakt damit hattest.

Und dich für die Möglichkeit öffnen,

Dass ein mitfühlendes Wesen erscheint.

Ein freundliches,

Weises Wesen,

Das dir von ganzem Herzen das Beste wünscht.

Vielleicht ein Wesen aus der Erinnerung oder der Fantasie oder eine Mischung aus beidem?

Vielleicht ein menschliches Wesen oder ein Tierwesen.

Oder ein Fantasiewesen.

Ein mitfühlendes Wesen,

Dem dein Wohl am Herzen liegt und das Mitgefühl in all seinen Qualitäten verkörpert.

Das freundlich ist,

Geduldig.

Empfindsam und verspielt.

Ein Wesen,

Das sich um dich kümmert und weise ist und verständnisvoll.

Und auch mutig und beherzt den Schwierigkeiten des Lebens begegnet und dir immer zur Seite steht,

Auch in schwierigen Zeiten.

Und dich so akzeptiert,

Wie du bist,

Mit all deinen Unvollkommenheiten und Möglichkeiten,

Dir von Herzen das Allerbeste wünscht.

Und bereit ist,

Sein Leid zu lindern,

Wo immer ihm das möglich ist.

Achtsam bemerken,

Was ich zeigen möchte.

Immer mit dem Wissen,

Es gibt keine falschen Erfahrungen.

Und immer kannst du auch einfach wieder achtsam mit dem sein,

Was gerade da ist und mit all dem Entspannung zulassen.

Und wenn du dann bereit bist,

Wieder zurück zur Übung zu kommen.

Wie sieht das mit fühlende Wesen aus?

Welche Farben,

Welche Formen.

Groß oder klein?

Alt oder jung?

Männlich oder weiblich.

Wo befindet es sich räumlich?

Vor dir,

Neben dir,

Hinter dir,

Über dir?

Und in welcher Entfernung?

Vorstellungsbilder können klar sein oder verschwommen.

Manchmal kommen und gehen sie.

Und all das ist in Ordnung.

Du kannst einer Vorstellung einfach erlauben zu zeigen,

Was ich zeigen möchte.

Und wenn dich dieses mitfühlende,

Freundliche Wesen ansehen würde,

Was stellst du dir vor,

Wie sein Blick wäre?

Der Gesichtsausdruck.

Es können auch andere Sinne beteiligt sein.

Vielleicht spürst du die Anwesenheit dieses Wesens oder die Atmosphäre.

Vielleicht gibt es einen Geruch,

Den du diesem Wesen zuordnest.

Gibt es vielleicht Geräusche,

Die zu diesem Wesen gehören?

Oder wenn es sprechen würde,

Wie würde die Stimme sich anhören?

Bemerke,

Wie sich das auf dich ausbirgt,

Wenn du dir dieses mitfühlende Wesen vorstellst.

Was spürst du im Körper,

Im Gesicht,

Der Brust?

Den Bauch,

Armen und Beinen.

Was geschieht im Geist bei dieser Vorstellung?

Gibt es Gedanken?

Des Gefühls.

Wie ist der Geisteszustand?

Und wie ist es,

Die Freundlichkeit und Güte dieses Wesens zu empfangen?

Alle Erfahrungen dürfen dazugehören.

Und wenn es irgendwie schwierig ist gerade,

Dann kannst du auch das mit Milde anerkennen.

Oder dir vorstellen,

Dass dieses Wesentliche auch mit den schwierigen Gefühlen völlig willkommen heißt.

Dann noch eine Einladung,

Nämlich dir vorzustellen,

Dass dieses Wesen es wirklich schätzt,

Dass du da bist.

Dass es sich über deine Anwesenheit freut und dir Raum gibt,

Da zu sein,

Wie du bist,

Mit Antrieb,

Alarm,

Widerstand,

Verlangen,

Mit all diesen komplexen menschlichen Erfahrungen.

Was geschieht in dir,

Wenn du dir das vorstellst,

Dass dieses Wesen es wirklich schätzt,

Dass du da bist und sich freut,

Dir Raum gibt,

So zu sein,

Wie du bist?

Wie fühlt sich das an,

Körperlich?

Und emotional.

Du kannst dich daran erinnern,

Dass dies einfach eine Übung ist.

Es kann schwierig sein,

Dich mit diesem Wesen zu verbinden oder verschiedene flüchtige Bilder kommen und gehen.

Es ist Teil dieser Übung,

Achtsam deine Reaktionen auf das,

Was sich zeigt,

Zu bemerken.

Dein Mügen,

Dein Nichtmügen.

Anerkennen,

Wie es jetzt ist und willkommen heißen,

Was auch immer sich zeigt,

Freudig oder traurig.

Vielleicht Impulse etwas festzuhalten oder wegzuschieben.

Und jeder Moment ist eine Einladung,

Achtsam Pause zu machen und wieder Entspannung zuzulassen mit dem,

Was auch gerade da ist.

Und wenn du dich bereit fühlst,

Wieder zurückzukehren zur Übung und dir dein mitfühlendes Wesen vorzustellen,

Das dir zur Seite steht,

Wie auch immer du dich gerade fühlst.

Wie würde es dich anschauen?

Was würdest du dir sagen?

Wie würde es mit dir in Kontakt gehen?

Und was macht das mit dir,

Wenn du dir das jetzt so vorstellst?

Du kannst,

Solange du möchtest,

In Kontakt sein mit diesem inneren Bild eines mitfühlenden Wesens.

Und bevor du zum Ende kommst,

Kannst du dir noch ein bisschen Zeit nehmen,

Um auf deine Weise Dankbarkeit auszudrücken und Wertschätzung.

Und dich dann verabschieden und dem Bild erlauben in den Hintergrund zu treten.

Immer mit dem Wissen,

Dass du,

Wann immer du es möchtest,

Zurückkehren kannst zu dieser Übung und zu der Vorstellung eines mitfühlenden Wesens.

© 2026 Alexa List-Perpeet. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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