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Empfindungen zulassen

by Leben lieben

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Meditation
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Verbinde dich mit den körperlichen und emotionalen Empfindungen, die sich jetzt in dir zeigen. Lausche der Weisheit hinter deinen Gedanken und erlaube der Intelligenz deines Körpers sich auszudrücken. Diese Übung ist geeignet, um unterbewusste Bedürfnisse zu erkennen oder nach einem langen Tag die Gedanken zu beruhigen und runterzufahren.

Transkription

Herzlich willkommen,

Schön dass du da bist.

In dieser Meditation erkunden wir physische Empfindungen und Emotionen,

Die jetzt gerade in deinem Körper lebendig sind.

Dadurch kannst du mehr Mitgefühl mit dir selbst kultivieren,

Bedürfnisse erkennen und oder alten Ballast loslassen.

Nimm dir einen Moment,

Um dich hier einzurichten und in deinem Körper anzukommen,

Sodass du in den nächsten 15 Minuten ganz präsent in dieser Übung sein kannst.

Lasse deine Augen noch einen Moment offen,

Durch den Raum zu wandern.

Langsame Kopf- und Augenbewegungen,

Ohne bestimmtes Ziel,

Ein achtsames Umschauen,

Ein Orientieren im Raum,

In dem du dich jetzt gerade befindest.

Welche Farben,

Formen,

Strukturen,

Materialien umgeben dich jetzt gerade?

Wenn du dich hier sicher und ungestört fühlst,

Dann schließe deine Augen.

Kehre mit deiner Wahrnehmung von der Außenwelt in deine innere Landschaft.

Spüre deinen Atem und benutze deinen Atem bewusst als Anker,

Zu dem du immer zurückkehren kannst,

Wenn dir etwas zu viel wird.

Beobachte den Fluss der Atmung in deinen Körper hinein und aus deinem Körper hinaus.

Beobachte,

Wie dein Körper auf den Atem antwortet,

Wie dein Körper vom Atem bewegt wird,

Wie er sich ausdehnt und zusammenzieht.

Als nächstes lade ich dich ein,

Von deinem Kopf zu deinen Zehen durch den Körper zu scannen und wahrzunehmen,

Welche Empfindungen jetzt gerade präsent sind.

Spüre also deinen Kopf,

Dein Gesicht,

Kiefer,

Mundraum und Zunge,

Kehle,

Hals,

Nacken,

Schultern,

Arme,

Ellbogen,

Unterarme,

Handgelenke.

Spür deine Hände,

Deine Finger,

Deinen oberen und unteren Rücken,

Die Wirbelsäule,

Brust und Bauchbereich.

Vielleicht kannst du auch deine inneren Organe spüren,

Dein Becken,

Intimbereich,

Hüfte,

Gesäß,

Oberschenkel,

Knie,

Unterschenkel,

Knöchel,

Füße und Zehen.

Lasse dann deine Wahrnehmung zu den Empfindungen wandern,

Die dich rufen.

Vielleicht hast du irgendwo besonders starke Empfindungen,

Anspannung oder Schmerz.

Vielleicht ist es irgendwo besonders eng,

Fest,

Hart.

Vielleicht fühlt sich ein Körperteil taub an oder etwas kribbelig.

Vielleicht ist es irgendwo angenehm warm,

Weich oder weit.

Vielleicht gibt es Empfindungen,

Die dir schon ganz bekannt sind,

Die immer da sind oder die immer wieder kommen.

Oder da sind Empfindungen,

Die sich neuartig anfühlen und unbekannt.

Reise so durch den ganzen Körper und sei ganz offen und neugierig,

Was dir begegnet.

Nimm dann wahr,

Wo dein Bewusstsein immer wieder hingezogen wird.

Nimm wahr,

Welche Empfindung sich am lautesten meldet.

Welche Empfindung deine Aufmerksamkeit sucht.

Vielleicht ist es auch eine Emotion,

Die gerade ganz lebendig in dir ist.

Versuche sie für dich zu benennen oder zu beschreiben.

Lege dann eine Hand auf diese Stelle oder wenn sie außer Reichweite ist,

Stelle dir vor,

Dass du einen Scheinwerfer mit Licht darauf richtest.

Stell dir vor,

Du atmest Leben in diese Erfahrung in deinem Körper.

Lass sie sich voll zeigen.

Gib dich dieser Erfahrung hin.

Mach dich ganz bewusst offen für diese Empfindung.

Mach dich empfänglich.

Wenn es sehr intensiv wird,

Spüre deinen Körperkontakt mit der Erde.

Atme ein paar mal durch den offenen Mund aus.

Spüre,

Wie dein Körper auf diese Empfindung antworten will.

Welche Bewegung oder Berührung braucht dein Körper hier?

Will der Atem sich verändern?

Will deine Stimme etwas beitragen?

Was machen deine Hände?

Erlaube deinen Händen auszudrücken,

Was du erlebst,

Ohne groß darüber nachzudenken,

Ohne dass es einen Sinn ergeben muss.

Drücke die Empfindung oder die Emotion,

Die jetzt in dir lebendig ist,

Durch deine Gesten aus,

Als würdest du pantomimisch darstellen,

Was du innerlich erlebst.

Diese Bewegungen können ganz klein sein,

Kaum sichtbar oder ganz groß und ausdrucksstark.

Es können nur die Hände sich bewegen oder auch die Arme dazu oder der ganze Körper bewegt sich als eine Einheit.

Die Bewegung darf ein bisschen abstrakt sein,

Aber lass es natürlich fließen,

Ganz intuitiv.

Vielleicht wollen auch Töne und Geräusche durch dich fließen.

Lasse das alles zu,

So gut du kannst.

Du musst dich nicht dazu zwingen.

Diese Erfahrung ist nur für dich und nur für dein Gefühl.

Falls dein Verstand sich einschaltet und diesen Moment analysieren will oder zerdenken,

Dann lenke deine Aufmerksamkeit bewusst zurück zum körperlichen Erleben dieser Erfahrung und zu deinem Atem.

Mach die Bewegung mal so langsam wie du kannst oder mal ganz schnell.

Übertreibe die Bewegung mal so richtig oder geh mal in die entgegengesetzte Bewegung.

Gehe mal bewusst tiefer in die Erfahrung hinein und nimm dann bewusst wieder etwas mehr Abstand.

Beobachte die Erfahrung.

Beobachte,

Was sich verändert.

Tanze mit dieser Empfindung in deinem Körper.

Gib allem,

Was sich zeigt,

Den Raum und die Freiheit da zu sein.

Vertraue deinem Körper.

Zeigen sich vielleicht irgendwelche Nachrichten,

Informationen,

Einsichten oder Weisheiten.

Sind da noch Emotionen,

Die unter der Oberfläche blubbern und befreit werden wollen?

Halte an nichts fest.

Bleibe im Fluss.

Lass den Atem kommen und gehen.

Lass jetzt noch alle Erwartungen los,

Die an diese Erfahrung geknüpft sind und erlaube dem Moment,

So zu sein,

Wie er jetzt ist.

Drück das aus,

Was ausgedrückt werden will,

Durch Bewegung,

Berührung,

Atem oder Stimme und wenn wir uns nun langsam dem Ende der Übung nähern,

Fühl dich nicht unter Druck gesetzt.

Erlaube dir,

So lange in der Bewegung zu sein,

Bis es sich vollständig anfühlt und sie sich natürlich beruhigt.

Du kannst die Aufnahme pausieren und dir noch ein bisschen mehr Zeit und Raum gönnen,

Wenn du das brauchst.

Andernfalls lass die Bewegung jetzt noch für circa 30 Sekunden ausklingen.

Wunderschön.

Während du hier in die Stille findest und zur Ruhe kommst,

Bringe deinen Fokus wieder zum Atem,

Zum Kontakt mit dem Boden,

Der dich unterstützt und trägt und spüre bewusst in einem Körperteil,

Das sich jetzt richtig gut und wohlig anfühlt.

Wenn du magst,

Lege eine Hand dorthin und genieße hier die Verbindung zu dir selbst und wenn gleich der Gong zum Ende dieser Meditation erklingt,

Lade ich dich ein,

Noch so lange sitzen oder liegen zu bleiben,

Bis er vollkommen ausgeklungen ist.

Genieße noch einmal die Stille und nimm sie mit in deinen Alltag.

4.2 (9)

Neueste Bewertungen

Julia

October 29, 2024

Vielen lieben Dank für diese angenehme und heilsame Meditation 🙏💗

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