
Chakren-Meditation
Diese Meditation wendet sich den sagenumwobenen Chakren zu: Klar verständlich und einprägsam führt Lalla durch diese Energiezentren. Jedes einzelne Chakra, Energierad, kann so entdeckt und in seiner Qualität empfunden werden. Durch Lallas feine Ansagen darf die subtile Kraft der Chakren zum Schwingen kommen. So schenkt uns diese Reise durch die Chakren Aufmerksamkeit für das, was gerade ist und gibt uns Raum, Kraft und Wärme, uns dem zuzuwenden.
Transkription
Nehmt jetzt euren Sitz ruhig ein,
Entspannt den Kiefer,
Indem ihr noch mal den Mund weit öffnet,
Die Unterliebe etwas auseinander zieht und dann den Kiefer ganz langsam schließt.
Entspannt die Augen und lasst die Augäpfel nach innen einfach sinken.
So ein Gefühl von Weite in der Stirn entsteht und von Breite.
Werdet euch eures Atems bewusst,
Erstmal nur Bewusstheit,
So wie der Atem regelmäßiger wird,
Sich etwas vertieft,
Vertieft ihr auch euren Sitz.
Und lasst es erstmal da unten so richtig weit werden.
Erfahrt die Erde als Tragend,
Erfahrt die Erde als Mutter,
Eine Mutter,
Die euch trägt,
Wo immer ihr seid,
In ihrem Schoß trägt,
Wie auch immer ihr seid.
Und lasst euch so ganz auf sie ein,
Mit einem warmen Sitz,
Der sich jetzt immer weiter anfühlt.
Und all das,
Was ihr auf dem Boden spürt,
Eure Sitzbeinhöcker,
Die Rückseiten der Oberschenkel,
Die beiden Gesäßhälften,
Je nachdem,
Wie ihr sitzt,
Die Knie,
Im Fersen sitzt die Unterschenkel,
Die Fußrücken,
All das lasst ihr weit werden.
Soweit das ein Gefühl entsteht,
Die Erde gibt etwas nach,
Sie öffnet sich für euch.
Die Erde umschließt und fasst euch und trägt euch ohne Wenn und ohne Aber.
Keine Kondition,
Die dem entgegenwirken würde.
Und deshalb könnt ihr euch mit Urvertrauen auf diese Erde,
Die trägt,
Verlassen.
Und ihr könnt sagen,
Da bin ich und ich bin.
Und weil ich da bin und ich bin,
Könnt ihr beginnen,
So langsam Wurzeln zu schlagen.
Ihr seid gut da,
Wo ihr seid.
Und da,
Wo ihr jetzt so gut seid und seid,
Ganz tief da unten im Bewusstsein,
Ist das Wurzelchakra.
Und das nehmt ihr wahr als ein Energierad,
Was sich ganz langsam dreht,
So wie das Langsame entstehen von Würzlichen und Wurzeln.
Es beginnt etwas,
Es ist so ein Urbeginn,
So ganz tief da unten.
Es ist ein Bewusstseinsbeginn in diesem Wurzelchakra.
Da ist die ganze Geschichte,
Eure Geschichte,
Die Geschichte eurer Eltern,
Eurer Großeltern,
Eurer Ahnen,
Eures Volkes.
Das ist die Urgeschichte der Menschheit,
Die Urgeschichte der Wesensheiten.
Da ist Entwicklung.
Und in der Farbe Dunkelrot beginnt das so zu schwingen.
Eine schöne,
Sammelticke,
Dunkelrote Farbe,
Die sich ausdehnt und beginnt zu pulsieren.
Und euch sagt,
Ich komme von weit her,
Von meinen Ahnen und Vorfahren.
Das sind meine Wurzeln.
Das ist etwas ganz Sicherndes und etwas ganz Beginnendes,
Was alles entstehen lässt,
Was alles so sein lässt,
So lebendig sein lässt,
Wie es jetzt ist.
Dann gehen wir aus dieser Sicherheit etwas höher in die Mitte des Beckens und gehen ein wenig hinein in unsere eigene Entwicklungsgeschichte,
Ein Svadhisthana-Chakra,
Was dafür steht,
Dass es ein Ich gibt und ein Du gibt.
Das kleine Kind,
Wenn es sich entwickelt,
In die Trotzphase kommt und sagt,
Ich bin ich,
Ich bin nicht du,
Und sich beginnt abzugrenzen.
Aus diesem Urboden,
Wo wir alle herkommen,
Entwickelt sich Individuum.
Ich bin.
Und ich bin ich im Spiegel vom Du.
Ich bin ich,
Ich bin nicht du.
Und da gehen wir hin im Bewusstsein und die Farbe ist Orange.
Ein helles,
Leuchtendes,
Lebendiges Ich,
Ich,
Nicht du.
Und auch hier eine gewisse Sicherheit in der Abgrenzung,
Die so notwendig ist,
In der Findung,
Der Ich-Findung,
Die die Persönlichkeitsentwicklung erst möglich macht.
Dieses Chakra,
Das schwingt jetzt.
Und dann gehen wir einen Stock höher um die Nabelgegend.
Manipura-Chakra,
Die Stadt der Juwelen.
Diese Juwelen sind die Gaben,
Die Talente.
Das,
Was wir bekommen haben,
Einfach so.
Auch die Vorlieben.
Ich habe die Juwelen und dieses Chakra ist golden und leuchtet vor sich hin.
Es ist so ein Geschenk und macht die eigene Wesensart aus.
Reich beschenkt von diesen Geschenken.
Die Vorlieben für Musik und die Vorlieben für Gesang.
Die Vorliebe mit den Händen etwas entstehen zu lassen.
Das Zeichnen,
Das Malen.
Aber auch die Vorliebe für die Wissenschaft.
Tief hineinzugehen und zu erkunden,
Zu ergründen.
So viele Geschenke.
In diesem Chakra beginnt es zu schwingen.
Golden,
Beschenkt und schenkend.
Als ob es ungefähr in der Entwicklung,
Während der Pubertät,
So entsteht.
Dieses Wissen um die eigenen Gaben und Talente.
Und dann gehen wir einen Stock höher und weilen im Herzen.
Mit dem Brustbein in der Mitte zwischendrin.
Zwischen vorn und hinten.
Und da ist es nun,
Dieses Herz.
In seiner Farbe leuchtend grün.
Das ist das erste Mal,
Wo wir aus unserem Wesen heraustreten können.
Ein Chakra,
Ein ganz feines Energiezentrum.
Das da vor sich hindreht.
Und uns zum ersten Mal bewusst wird,
Wenn wir sagen,
Ich habe Mitgefühl.
Und ich habe Sorge um die Welt und die Umwelt.
Wo uns etwas von außen berührt.
Wo wir nicht nur noch innen im eigenen Universum sind.
Sondern so langsam nach außen gehen können.
Unten gefestigt.
Bewusst um sich und beschenkt durch die Gaben.
Können wir jetzt unser Herz öffnen,
Dieses Chakra öffnen und sagen,
Ich bin bereit nach außen zu schauen.
Menschen zu helfen,
Tieren zu helfen.
Sich für andere Belangen stark zu machen.
Und aus dem Herzen zu operieren.
Ganz ein schönes,
Weites Herz-Chakra.
Anahata-Chakra heißt es.
Und übersetzt ist das,
Der unangeschlagene Ton.
Es kommt so aus sich heraus,
Aus ganz freien Stücken.
Ein Zusammensetzen zwischen dem Begreifen,
Ich und du.
Ich habe Talente,
Du vielleicht nicht.
Ich gehe über mich hinaus,
Ich gebe,
Was ich geben kann.
Unbegrenzt,
Unangeschlagen bin ich da und öffne mein Herz.
Für alles um mich herum.
Für alle Lebewesen.
Mögen sie glücklich sein.
Mögen sie frei sein.
Nun gehen wir hoch zum Kehlkopf-Chakra,
Vishuddha.
In dem möchten wir Ausdruck geben.
Und das Kehlkopf-Chakra steht dafür,
Dass wir das auch sagen und exprimieren in irgendeiner Form,
In irgendeiner Weise.
Mit allen Stärken,
Die wir haben,
Dass wir sie auch zum Ausdruck bringen.
Im geschriebenen Wort,
Im gesprochenen Wort,
Im Unterrichten,
Im gesungenen Wort,
In den Mantren,
Kommt es aus der ganz tiefsten erkannten Tiefe des Ich-Seins,
Des Beschenkt-Seins,
Des Offen-Seins.
Das wollen wir zum Ausdruck bringen.
Weit in der Welt,
Weltumspannend,
Überall.
Eine schöne Farbe,
So dunkel,
Ganz dunkelviolett,
Dunkelblau.
Weilt ein wenig in diesem Chakra.
Da wird sich viel verändern in der Welt,
Wenn dieses Chakra offen ist.
Und dann gehen wir hoch zum dritten Auge,
Ajna-Chakra,
Zwischen den Augenbrauen,
Ganz hell,
Durchsichtig hellblau,
Schimmernd,
Klein und fein.
Das ist das Chakra der Weisheit,
Des Hellsichtig-Seins,
Das Chakra der Intuition.
Nachdem sich nun alles so geöffnet hat,
Das,
Was sich geöffnet hat,
Einen Ausdruck bekommen hat,
Geht es nun nach innen.
Es ist ein stilles Chakra.
Es leuchtet so vor sich hin in seinem hellen Blau wie ein Saphir,
Klein und fein,
Fast durchsichtig und durchlässig.
Das macht uns sehr,
Sehr weitsichtig.
Und wenn es für uns sich nun öffnet,
Dann lösen sich viele Fragen.
Wir bekommen die Antworten genau dort,
Mit tiefster Erkenntnis und die wichtigste Erkenntnis.
Ich bin nicht nur ich.
Ich bin nicht nur du.
Ich bin nicht nur meine Gaben und Talente.
Ich bin nicht nur mein Herz.
Ich bin nicht nur mein Ausdruck.
Ich bin viel weiter.
Ich bin bewusst,
Ganz rein und bewusst,
Vollständig und rein.
Hier entsteht Erkenntnis des Makellosen,
Mangellosen,
Zeitlosen,
Ewigen.
Dann geht es in die Krone des Kopfes und wird ganz still.
Nun ist alles da.
Mehr als das.
Unfassbar.
Unerklärbar.
Und still.
Sahasrara Chakra.
Alle Farben.
Alle,
Alle Farben.
Keine Farbe.
Alle Klänge still.
Alles,
Alles.
Nichts.
Die höchste Fülle in der Leere.
Und wer möchte,
Legt sich jetzt in Shavasana und die anderen bleiben sitzen.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.6 (112)
Neueste Bewertungen
Ähnliche Meditationen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
