
Aller Anfang ist leicht
Entgegen des Sprichworts „Aller Anfang ist schwer“ zeigt diese Meditation, dass aller Anfang leicht gelingt, wenn wir atmen. Die klaren Ansagen unterstützen, den eigenen Atem wahrzunehmen. Diese Erfahrung berührt und beruhigt und schenkt Leichtigkeit und Vertrauen für einen Neubeginn.
Transkription
Ja,
Ich begrüße euch.
Ich begrüße euch ganz herzlich zu diesem nicht nur Moment,
Sondern zu etwas ganz Besonderem in diesem Leben.
Es ist etwas Besonderes,
Weil es ein Beginn ist.
Es ist ein Anfang.
Und mit diesem Grundgedanken,
Dass jetzt etwas beginnt,
Bitte ich euch,
Noch einmal euch in eurem Sitz für diesen Beginn,
Für diesen Anfang einzurichten.
Mit dieser Handlung,
Den Sitz einzunehmen,
Schaffen wir einen Anfang,
Markieren wir den Beginn.
Mit diesem eingenommenen Sitz,
Wissend,
Dass wir diesem Sitz eine Bedeutung geschenkt haben,
Es nicht einfach so getan haben,
Sondern wir haben den Sitz eingenommen,
Haben wir begonnen und beginnen,
Durch die Nase einzuatmen und durch die Nase auszuatmen.
Ganz feines ist ein wirklich feines Atmen,
Wahrnehmbar.
Kühle Luft strömt ein,
Angewärmte Luft strömt aus.
Kühle Luft strömt ein,
Angewärmte strömt aus.
Diese nehmen wir schon nicht mehr wahr bei den Lippen.
Aber wir achten und beachten,
Wie die Luft einströmt,
Kühlt und ausströmt.
Und achten,
Beachten,
Wie ein gewisser Rhythmus sich einstellt beim Atmen,
Sodass durch diesen Anfang,
Durch diesen Beginn,
Eine eigene Atmung sich einstellt.
Unser ureigenes Atmen,
Unser eigener Rhythmus,
Wie ein Geschenk.
Mag sein,
Dass es viele Jahre unbeachtet war,
Doch jetzt beginnen wir,
Achtsamer zu atmen.
Auch hier ein Anfang.
Auch hier das Ankommen.
Das Ankommen in etwas ganz Wahren.
Da steckt die tiefste Wahrheit.
Niemand kann sagen,
Du atmest nicht.
Niemand kann sagen,
Behaupten,
Dass deine Luft nicht ein- und ausströmt.
Also kann es ein Ankommen sein in der eigenen,
Ureigenen Essenz.
Ich atme ein und ich atme aus.
Wir können auch noch fragen.
Atme ich ein?
Atme ich aus?
Um es noch einmal zu bekräftigen und zu bejahen und vor allen Dingen,
Um in diesem ich atme ein,
Ich atme aus,
Achtsam anzukommen.
Wir können auch bewusst sein,
Uns unseres Atems bewusst sein.
Wir können gewahr sein,
Dass wir bewusst atmen.
Da wird es ganz ruhig und still.
In diesem Gewahr sein,
Dass wir bewusst atmen.
Da stoßen wir auf eine unumstößliche Wahrheit.
Ich atme ein,
Ich atme aus.
Das ist ein richtiges Ankommen.
Im Bewussten,
Ich atme ein und ich atme aus,
Sind wir nun da,
Der tiefsten essentiellen Wahrheit in unserem Sein und Bewusstsein.
Aller Anfang ist dann leicht.
Es kann ein immer wiederkehrender Anfang sein,
Immer wieder ein ich atme ein,
Ich atme ein,
Ich atme aus und atme ein.
Ein Anfang auch bewusst.
Ich atme ein,
Ich atme aus.
Jeder Anfang ist so ganz leicht.
Ich kann immer wieder beginnen.
Ich atme ein und atme aus.
Wird es durchbrochen,
Beginne ich von neum.
Wird es unterbrochen durch einen aufblitzenden Gedanken,
Beginne ich wieder.
Wird es unterbrochen durch eine ganze Gedankenkette,
Drehen wir es einfach um.
Bewusst,
Ich atme aus und ich atme ein,
Ich atme aus und ich atme ein.
Ganz klar,
Konzentriert und klar,
Ich atme aus,
Ich atme ein.
Wenn sich die Stille so weit ausdehnt,
Dass es ein Gefühl gibt,
Die Wahrheit nicht mehr zu erkennen,
Dann kehren wir zurück und beginnen und kommen an.
Ich atme aus und ich atme ein.
Es geht nicht verloren,
Es ist einfach sehr weit und sehr still.
Jeder Anfang ist leicht,
Wenn ich einatme,
Wenn ich ausatme und mir dabei bewusst bin.
Und so werden wir uns bewusst und atmen.
Atmen achtsam.
Ich atme achtsam ein und atme achtsam aus.
In jedem Atemzug steckt ein Neubeginn.
Ich kann immer wieder ankommen in meiner Essenz.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.6 (29)
Neueste Bewertungen
Ähnliche Meditationen
Trusted by 34 million people. It's free.

Get the app
