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Dankbarkeit für Großes und Kleines in uns wecken

by Christine Minixhofer

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4.7
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Meditation
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In dieser Meditation geht es darum, Gefühle der Dankbarkeit in uns zu wecken. Gefühle der Dankbarkeit können manchmal durch etwas ganz Einfaches, Kleines wachgerufen werden, wie ein Eichhörnchen, das du beim Spazierengehen in einem Baum entdeckst. Sie können auch von etwas ganz Großem geweckt werden, von der Ehrfurcht und dem Staunen, wenn wir ein Neugeborenes sehen, einen wunderbaren Sonnenuntergang erleben...Erlaube dir die Gefühle der Dankbarkeit intensiv zu spüren.

Transkription

Dankbarkeit für Großes und Kleines in uns wecken In dieser Übung geht es darum,

Gefühle der Dankbarkeit in uns zu wecken.

Dankbarkeit ist eine Fähigkeit,

Die alle Menschen in sich tragen.

Dennoch ist es so,

Dass wir sie nicht immer und zu jedem Zeitpunkt in uns aktivieren können.

Vielleicht erlebst du bei dieser Übung Dankbarkeit,

Vielleicht auch nicht.

Vielleicht zeigen sich neben der Dankbarkeit auch andere Gefühle,

Wie Gefühle von Schmerz oder Traurigkeit.

Alles gehört zum Menschsein dazu.

Es gibt keinen Menschen,

Der nur positive Gefühle erlebt.

Wir können auch nicht für alles dankbar sein,

Für eine schwere Krankheit,

Krieg,

Naturkatastrophen,

Es gibt so viel Leidvolles.

In allem,

Was wir erleben,

Können wir uns allerdings fragen,

Welche Gelegenheit dieser Augenblick uns bietet.

Vielleicht können wir dann etwas entdecken,

Was uns zur Bewältigung der schwierigen Situation oder auch weiterhin im Leben helfen kann.

Schau,

Ob Du Deine Erfahrung,

Die sich Dir in dieser Übung zeigt,

Genau so,

Wie sie ist,

Akzeptieren kannst.

Löse Dich von jeglichem Ergebnisdruck und von Erwartungen.

Es gibt in dieser Übung nichts zu tun,

Nichts zu erreichen.

Mach es Dir möglichst einfach und leicht.

Nimm eine bequeme und zugleich würdevolle Haltung ein,

Im Sitzen oder im Liegen.

Achte darauf,

Dass Du frei atmen kannst.

Wenn Du magst,

Schließe sanft Deine Augen oder senke Deinen Blick.

Du kannst während der Übung auch jederzeit,

Wenn Dir danach ist,

Die Augen öffnen.

Nimm Dir den Freiraum,

Den Du brauchst,

Während der Übung.

Vielleicht verspürst Du gerade einen Impuls,

Um Dich zu dehnen,

Etwas zu stricken oder zu gehen.

Das tut Deinem Körper gerade gut.

Nimm Dir ein wenig Zeit für die Bedürfnisse Deines Körpers.

Vielleicht magst Du auch ein paar tiefe,

Sanfte Atemzüge nehmen oder einmal bewusst seufzen.

Nimm wahr,

Wie Dein Körper Kontakt zur Unterlage hat,

Wie Du hier sitzt oder liegst,

Wie Du von Mutter Erde getragen wirst.

Vielleicht magst Du eine Hand oder auch beide Hände auf Deinen Herzraum legen oder woanders hin,

Wo die Berührung für Dich beruhigend und unterstützend ist.

Spür die Wärme und den sanften Druck Deiner Hände.

Spür,

Wie Du Dir selbst Halt gibst.

Mit dieser Berührung können wir uns daran erinnern,

Dass die Absicht dieser Übung ist,

Uns selbst und unseren Erfahrungen liebevolle Aufmerksamkeit zu schenken.

Und nun wenden wir uns der Dankbarkeit zu.

Das Gefühl der Dankbarkeit kann manchmal durch etwas ganz Einfaches,

Kleines wachgerufen werden.

Ein Eichhörnchen,

Das Du beim Spazierengehen in einem Baum entdeckst,

Die erste Blume nach dem Winter,

Ein Lächeln eines Menschen.

Das Gefühl der Dankbarkeit kann auch von etwas ganz Großem geweckt werden.

Von der Ehrfurcht und dem Staunen.

Wenn wir ein Neugeborenes sehen,

Dem Erleben von Zusammenhalt,

Hilfe und Unterstützung,

Dem Genesen nach schwerer Krankheit,

Von entscheidenden gesellschaftlichen oder geopolitischen Ereignissen,

Die unsere Erfahrung in der Welt im positiven Sinne verändern.

Und nun lade ich Dich ein,

Dich an etwas zu erinnern,

Was in Dir Ehrfurcht und Staunen hervorgebracht hat.

Es kann eine der großen existenziellen Qualitäten sein,

Wie am Leben zu sein,

Augen zu haben und einen Sonnenuntergang oder eine Sternschnuppe sehen zu können.

Schau,

Was in Deiner Erinnerung auftaucht,

Welche Erfahrung,

Wo Du Ehrfurcht und Staunen erlebt hast.

Und wenn in Deiner Erinnerung nun eine solche Erfahrung da ist,

Dann wende Dich mit Deiner Aufmerksamkeit nach innen.

Was spürst Du in Deinem Körper?

Wenn Du Dankbarkeit verspürst,

Wie nimmst Du Dankbarkeit in Deinem Inneren wahr?

Wie fühlt sich die Dankbarkeit in Deinem Körper an?

Wohnt sie irgendwo in Deinem Körper?

Vielleicht ist es möglich,

Dass sich diese Gefühle der Dankbarkeit in Deinem Körper ausdehnen können.

Erlaube ihnen,

Sich auszudehnen.

Und wenn diese Vorstellung nicht auf Anhieb gelingt,

Ist das ganz normal.

Experimentiere einfach ein bisschen.

Mit wohlwollendem Interesse für Dich selbst und Deine Reaktionen.

Lass Dir Zeit,

Um noch etwas tiefer in diese Gefühle einzutauchen.

Erlaube Dir,

Diese Gefühle des Dankbarseins intensiv zu spüren.

Lass nun diese Form der Dankbarkeit in den Hintergrund Deines Gewahrseins treten.

Und lenke Deine Aufmerksamkeit nun auf einen anderen Aspekt der Dankbarkeit,

Auf die kleinen Dinge des Alltags.

Eine freundliche Geste eines Menschen.

Vielleicht wenn Dir jemand die Tür öffnet.

Oder wenn Dich jemand an der Supermarktkasse vorlässt.

Eine Knospe,

Die Du an einer Pflanze entdecken kannst.

Der Duft Deines Lieblingsparfums.

Der Knopf in Deiner Hose.

Die bekömmliche Tasse Kaffee oder Tee.

Öffne Dich für die kleinen Momente des Alltags.

Nimm wahr,

Wie sich diese Form der Dankbarkeit in Dir anfühlt.

Was kannst Du für kleine Dinge des Alltags entdecken,

Die Dein Herz erwärmen und die Dankbarkeit in Dir wecken?

Wie nimmst Du diese Form der Dankbarkeit in Deinem Inneren wahr?

Was kannst Du spüren?

Wende Dich mit Neugierde und Forschergeist Deinen Gefühlen und Empfindungen zu.

Wie kommt die Dankbarkeit für die kleinen Dinge in Dir zum Ausdruck?

Schau wieder,

Ob es möglich ist,

Dass auch diese Gefühle sich ausdehnen können.

Lass Dir Zeit,

Noch tiefer in dieses Gefühl einzutauchen.

Erlaube Dir,

Diese Gefühle des Dankbarseins intensiv zu spüren.

Und lass nun auch diese Erfahrung los.

Und nun lade ich Dich ein,

Beide Qualitäten zusammenzubringen.

Die Dankbarkeit für die großen,

Existenziellen Dinge und die Dankbarkeit für die kleinen,

Alltäglichen Dinge.

Erlaube Dir,

Beides zugleich wahrzunehmen.

Erlaube Deinem Herz und Deinem ganzen Körper,

Sich für diese Erfahrung zu öffnen.

Erlaube diesen Gefühlen,

Sich in Dir miteinander zu verweben.

Was kannst Du spüren in Dir?

Wie fühlt sich das an?

Erlaube Dir,

Diese Gefühle der Dankbarkeit intensiv zu spüren.

Lass sie in Dir ausbreiten und sich vertiefen.

Vielleicht magst Du nochmals eine Hand auf Deinen Herzraum legen.

Vielleicht liegt die Hand auch noch dort.

Spür die Wärme und den sanften Druck Deiner Hand oder Hände.

Vielleicht verspürst Du auch Dankbarkeit darüber,

Dass Du Dankbarkeit empfinden kannst.

Mach Dir bewusst,

Dass Dein Leben selbst ein Geschenk ist.

Jeder Augenblick ist Dir geschenkt.

Und Du bist Teil eines größeren Ganzen,

Verbunden mit allen fühlenden Wesen,

Verbunden mit Himmel und Erde.

Nimm wahr,

Wie Du hier sitzt oder liegst.

Spür,

Wie Du ganz lebendig bist,

Im Hier und Jetzt,

Im gegenwärtigen Moment.

Spür,

Wie Du atmest,

Wie das Leben durch Dich hindurch fließt.

Spür die Verbindung zur Erde,

Wie Du getragen wirst von Mutter Erde.

Und wenn Du sitzt,

Wie Du aufgerichtet bist Richtung Himmel.

Nun wird es Zeit zum Übergang von Deinem inneren Raum zum äußeren Raum.

Nimm Dir etwas Zeit,

Um Deinen Weg nach draußen zu finden,

Um die Beziehung zu Deiner Umgebung wieder aufzunehmen.

Nimm diese inneren Qualitäten so gut es geht mit in den äußeren Raum,

In Deinen Alltag.

Schau,

Was Dein Körper jetzt braucht,

Wenn Du die Übung beendest.

Vielleicht magst Du Dich dehnen,

Etwas strecken und sanft Deine Augen öffnen.

4.7 (31)

Neueste Bewertungen

Ilo

March 29, 2024

sehr angenehm-dankeschön

Drähne

February 23, 2023

Ich finde die Meditationen von Frau Minixhofer wundervoll.

Elisabeth

June 21, 2022

Wunderschön 💕 🌈 💕 Danke ❤

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