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Herzatmung [mit Erklärung]

by Björn

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Herzatmung ist eine Atemtechnik, die sowohl deinen Parasympathikus aktiviert, also Dich in deinen Ruhemodus bringt, als auch die Herzratenvariabilität stiegert. Die Herzratenvariabilität ist ein Maß für die Änderung der Herzfrequenz zwischen den einzelnen Schlägen. Eine hohe Herzratenvariabilität spricht für eine gute Herzgesundheit. Du wirst hier in einer einfachen Methode angeleitet,die deine Herzratenvariabilität steigert. Die Wirksamkeit dieser Methode ist wissenschaftlich bewiesen.

Transkription

2.

Die Herzatmung Herzatmung ist eine Atemtechnik,

Deren Wirksamkeit schon in vielen Studien belegt wurde.

Sie kann helfen,

Den Herzrhythmus in sehr gesunde Muster zu bewegen und auch die Kommunikation zwischen Herz und Gehirn anzuregen.

3.

Die Herzatmung erhöht die Herzratenvariabilität Bei der Herzratenvariabilität geht es darum,

Wie sich die Frequenz des Herzrhythmus von Herzschlag zu Herzschlag ändert.

Es ist nämlich nicht so,

Dass der Herzschlag über die ganze Zeit gleich bleibt.

Wenn wir davon sprechen,

Dass wir zum Beispiel 60 Herzschläge in der Minute haben in Ruhe,

Dann heißt das nicht,

Dass unser Herz genau einmal pro Sekunde schlägt,

Dann ist das ein Durchschnittswert.

Und bei der Herzratenvariabilität messen wir die Frequenz von Herzschlag zu Herzschlag.

Und es ist tatsächlich so,

Dass die Herzratenvariabilität je höher sie ist.

Das heißt im Prinzip,

Je größer die Frequenzänderung über die Zeit wird,

Das heißt,

Je schneller oder langsamer das Herz schlägt über die Zeit,

Das für ein sehr gesundes Herz spricht.

Sehr junge Menschen und Sportler haben eine hohe Herzratenvariabilität und ist das Herz nicht mehr so stark,

Vielleicht schon etwas älter oder wir sind ungeübt,

Dann sinkt diese im Ruhemodus.

Durch die Herzatmung kannst du dafür sorgen,

Dass die Herzratenvariabilität ganz gewollt höher wird und du kannst dieses durch eine regelmäßige Praxis noch befördern.

Das heißt,

Je häufiger du diese Herzatmung übst,

Desto mehr kannst du die Herzratenvariabilität über die Zeit entwickeln und den Zustand auch willentlich hervorrufen.

Dann ist es so,

Dass es spezielle Nervenzellen zwischen dem Gehirn und dem Herzen gibt,

Das sind sogenannte Neuriten.

Diese Neuriten,

Die verlaufen immer in eine Richtung,

Das heißt,

Die Signalleitung ist immer in eine Richtung und es gibt 10.

000 Neuriten,

Die vom Gehirn zum Herzen gehen,

Das heißt,

Die Signalleitung ist vom Hirn zum Herz,

Steuert das Gehirn das Herz,

Aber 40.

000 Neuriten gehen vom Herzen zum Gehirn.

Das spricht für eine sehr starke Kommunikation,

Die vom Herz zum Gehirn geht.

Was das im Detail bedeutet,

Können wir nicht sagen,

Wir wissen nur einige Dinge und eine Sache ist zum Beispiel,

Wenn ich in diese Herzatmung gehe und ich bin sehr geübt und ich rufe einen meditativen Zustand hervor und ich habe eine Herzfrequenz,

Die im Schnitt vielleicht bei 60 Schlägen die Minute ist,

Das heißt,

Ich habe eine Frequenz von 1 Herz,

Dass das ebenso aufs Gehirn wirkt und sich die Hirnfrequenz absenken wird und wenn du sehr geübt bist in der Herzatmung,

Dass sich diese Frequenzen auch wirklich phasengleich bewegen,

Das heißt,

Wellenberge übereinander und auch Wellentäler,

Das spricht dann für eine Herz-Hirn-Synchronität und das ist ein sehr gesunder Zustand,

In dem sich Herz und Hirn dann befinden.

Was dann noch bekannt ist,

Ist,

Dass die Herzatmung auch den Parasympathikus befördert,

Das ist unser Ruhemodus,

Das heißt,

Wir können aktiv dafür sorgen,

In einen ruhigeren Modus zu kommen,

Stress ablegen.

Kommen wir nun zur Übung.

Für die Übung würde ich dich bitten,

Auf einem Sitzkissen,

Einem Stuhl zu sitzen,

Der Rücken ist gerade aufgerichtet,

Du kannst dich noch einmal durchbewegen,

Die Schultern ein bisschen zu kreisen,

Dich vielleicht mal so nach rechts und links zu dehnen,

Wirbelsäule von links nach rechts bewegen,

Was gerade gut tut,

Wenn wir uns etwas bewegt haben,

Fällt uns auch das Atmen leichter,

Gerade wenn wir zuvor uns wenig bewegt haben oder gerade aufgestanden sind.

Komm mal an,

Aufmerksamkeit erstmal in den Körper bringen,

Spüren,

Welche Körperteile Kontakt zum Boden haben,

Zur Sitzunterlage,

Vielleicht sind das die Fußsohlen.

Die Seiten der Füße,

Vielleicht die Unterschenkel im Kontakt mit der Unterlage,

Die Oberschenkel,

Das Gesäß,

Auch die Aufrichtung des Rückens spüren,

Vielleicht magst du noch mal mit der Einatmung die Schultern etwas zu den Ohren ziehen,

Mit der Ausatmung die Schultern in die Rückseite nach unten schmelzen,

Schau,

Dass der Brustkorb gut befreit ist und du unbelastet atmen kannst,

Vielleicht möchtest du auch noch mal deine Sitzposition anpassen,

Je bequemer du sitzt und je weniger Mühe du beim Sitzen benötigst,

Desto besser.

Die Aufmerksamkeit zur Atmung bringen,

Spüren,

Wie der Atem so ganz von alleine kommt und geht,

Ganz ohne dein Zutun,

Das ist die innere Intelligenz des Körpers,

Die den Atem nicht aufhören lässt,

Auch wenn du gar nicht mit ihm verbunden bist oder aufmerksam atmest.

Und hier einmal spüren wir,

Der Atem so ganz von alleine passiert,

Die Einatmung vom Anfang bis zum Ende wahrnehmen und auch die Ausatmung,

Spüren in welchem Körperteil du den Atem gerade besonders gut wahrnehmen kannst,

Vielleicht ist es der Bauch,

Die Bauchdecke,

Die sich hebt und senkt,

Der Brustkorb,

Der sich ausdehnt und wieder zusammenzieht oder vielleicht spürst du den kühlen Luftstrom an der Nasenspitze oder den Nasenflügeln.

Einige Momente die Aufmerksamkeit beim Atem belassen,

Die Achtsamkeit wie das Blatt eines Baumes auf den Wellen der Atmung gleiten lassen,

Einatmung,

Pause,

Ausatmung,

Pause.

Einige Momente noch hier verweilen,

Wenn du möchtest die Atmung nun langsam vertiefen,

Das heißt Einatmung zu verlängern,

Zu vertiefen und auch die Ausatmung ganz langsam ausfließen zu lassen.

Die erlauben hier auch bequem zu atmen,

Es muss nicht anstrengend sein.

Schau,

Dass du die Pausen zwischen der Ein- und Ausatmung nicht unnötig lange dehnst,

Ganz bequem und vollständig einatmen und lang aus und erlaube dir so immer mehr in einen Zustand der Ruhe zu kommen,

So als würde dieser Atem entlang deiner Körperachse streicheln,

Dich ganz langsam mit der Einatmung nach oben bewegen,

Mit der Ausatmung sich wieder abbewegen im Körper.

Wir fahren mit einer Visualisierung fort,

Den Atem so beibehalten,

Lang ein- und auch lang ausatmen.

Jetzt mal so atmen und das dir so vorstellen,

Als würde der Atem mit der Einatmung ins Herz hinein strömen,

Mit der langen Ausatmung aus dem Herzen in die Peripherie wieder hinaus strömen,

In der Vorstellung ins Herz einatmen,

Mit der Ausatmung aus dem Herzen in die Peripherie hinausatmen,

Ganz langsam und tief ins Herz ein und vollständig aus dem Herzen hinausatmen,

In deinem eigenen Rhythmus weiter ins Herz hineinatmen,

Aus dem Herzen in die Peripherie hinaus.

Wenn du möchtest,

Kannst du dir das wie so ein Windhauch vorstellen oder wie so eine Energieströmung oder Licht,

Wenn dir das hilft und spüre,

Wie wohltuend das ist,

Wie du dein Herz hier streichelst,

Dein wunderschönes Herz sich mit der Einatmung ausdehnen und erblühen kann und du mit der Ausatmung diese wunderbare Energie auch ausströmst in den ganzen Kosmos,

Weiterhin lang,

Ganz langsam ins Herz ein,

Ganz langsam und vollständig aus dem Herzen in die Peripherie ausströmen lassen.

Wenn du möchtest,

Kannst du eine oder auch beide Hände auf den Herzraum legen,

Um dich so besser mit dem Herzen zu verbinden.

Während du so atmest,

Kannst du auch einen guten Gedanken oder eine Intention mit in diese Praxis nehmen.

Das kann zum Beispiel mit der Einatmung,

Mitgefühl für dich sein,

Dich heilen und nähren mit der Einatmung und auch mit der Ausatmung,

Mitgefühl an alle Geschöpfe spenden,

Heilung und Nahrung für alle Mitgeschöpfe.

Das kann auch die Verbindung sein,

Die Verbindung mit der Natur,

Mit dem Kosmos,

Universum oder auch Gott.

Mit der Einatmung diese Verbindung einfach in dich aufnehmen,

Dich verbunden fühlen und mit der Ausatmung Verbindung und Annahme auch spendieren und stiften,

Die Wirkung immer in dich hinein,

Mit der Einatmung ins Herz aufnehmen,

Wirklich das Herz so wunderschön erblühen lassen.

Mit der Ausatmung auch das nach außen geben,

Ausstrahlen.

Es kann auch ganz einfach Liebe mit der Einatmung ein,

Liebe mit der Ausatmung aus sein.

Es kann auch ein guter Wunsch für dich mit der Einatmung sein.

Zum Beispiel Freude,

Stille,

Leichtigkeit einatmen und Freude,

Stille und Leichtigkeit für die ganze Welt aus.

Versuch mal bei einem Thema zu bleiben und damit zu atmen und schau mal was für dich gut wirkt.

Mit jeder langsamen und vollständigen Einatmung das Herz noch schöner,

Noch größer erblühen lassen.

Dieses Wohlgefühl einatmen und mit der Ausatmung das Wohlgefühl für die ganze Welt,

Für alle Mitgeschöpfe oder das Universum stiften.

Diese Verbindung spüren,

Dieses Wohlgefühl einströmen lassen,

Anschwellen zu lassen in dir erblühen,

Noch größer werden zu lassen,

Mit der Ausatmung vielleicht noch mehr auszustrahlen.

Es immer umfänglicher werden zu lassen das Gefühl,

So noch einige Momente langsam ein,

Noch langsam aus,

Einige Momente noch diese Energie einzuatmen und auch in die Welt ausströmen zu lassen.

Langsam die Aufmerksamkeit auch in den Körper wieder zurückbringen,

Gerne die Augen ganz langsam öffnen,

Raum um dich herum wahrnehmen.

Vielleicht möchtest du anfangen die Fingerspitzen zu bewegen,

Die Zehen,

Die Arme vielleicht über den Kopf zu heben,

Nicht mal zu recken,

Zu strecken.

Die Übung ist beendet,

Wenn die Klangschale ausgeklungen ist.

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Markus

March 26, 2024

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