25:00

Schweizerdeutsch - Waldbächli Meditation

by Amélie Winter

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Meditation
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In dieser Meditation nehme ich dich mittels einer Visualisierung mit an meinen persönlichen Lieblingsort um meine persönliche Lieblingsübung zu üben im Gedanken loslassen. Ich lade dich ein an einen wunderschönen Platz im Wald an einem wunderbaren Bächlein zu sitzen, das deine Gedanken mitnimmt. Danach fühlst du dich hoffentlich entspannter und dein Kopf ist ein bisschen leerer und ruhiger!

Transkription

Hallo!

Herzlich willkommen zu dieser Meditation mit mir hier auf InsideTimer.

Es geht wieder einmal um Gedanken loslassen.

Es geht um zur Ruhe kommen und sich ein wenig entspannen.

Diese Meditation darfst du gerne im Liegen machen oder im Sitzen.

Wenn du gerne liegen möchtest,

Dann lade ich dich ein um das jetzt zu machen.

Schön auf den Rücken.

Deine Arme neben deinen Körper.

Handfläche nach oben.

Damit deine Brust schön geöffnet ist.

Dann darfst du es dir ganz bequem machen.

Du darfst natürlich auch eine Decke nehmen.

Für die nächsten Minuten einfach mal ankommen,

Atmen.

Wenn du gerne sitzen möchtest,

Dann nimm gerne mit den sieben Gesten deinen Meditationssitz ein.

Das heisst,

Wir machen einfach sieben Gesten.

Mit den sieben Punkten beachten,

Damit wir einen bequemen und aufrechten Meditationssitz einnehmen können.

Dazu kannst du mit den ersten Gesten dich mit verschränkten Beinen ansetzen oder im Fersensitz.

Achte dich darauf,

Dass dein Becken höher ist als deine Beine.

Nimm also gerne ein Meditationskissen oder einen Yoga-Block zur Hilfe.

Dann rückel dich schön ein.

Wenn du soweit bist,

Kannst du mit der zweiten Geste die Hände mit der Handfläche auch nach oben auf deine Beine ablegen.

Du kannst auch noch deine Schultern kreisen in diesem Moment,

Vielleicht deinen Nacken ein bisschen hin und her bewegen.

Richte dich dann schön mit der dritten Geste auch die Wirbelsäule auf.

Du kannst auch mal ganz streng deinen Rücken ganz gerade machen und dann einfach ein bisschen mit dem nächsten Atemzug loslassen,

Sodass dein Rücken schön entspannt und trotzdem aufgerichtet ist.

Mit der vierten Geste kannst du dein Kinn ein bisschen nach hinten ziehen,

Damit auch dein Nackenwirbel schön aufrecht ist.

Mit der fünften Geste darfst du jetzt sanft deine Augen schliessen.

Oder wenn du sie heute nicht schliessen magst,

Such dir einen Punkt vor dir am Boden anzusehen.

Du kannst es dir anschauen,

Vielleicht hast du auch ein Räucherstäbchen oder ein Kerz oder etwas.

Dann schau,

Dass dein Blick einfach auf das gerichtet bleibt.

Dann kannst du dein Mundlicht öffnen,

Den Rücken ein bisschen verhängen lassen,

Sodass dort auch alle Anspannung rausgeht.

Mit der siebten Geste kannst du mit der Zungenspitze deinen Gaumen berühren,

Ganz leicht.

Dann darfst du ganz bewusst mit mir zusammen drei tiefe Atemzüge nehmen,

Bis in den Bauch,

Einatmen,

Durch die Nase und aus,

Durch den Mund.

Nochmals einatmen,

Durch die Nase.

Und die ganze Luft ausatmen,

Durch den Mund.

Das letzte Mal einatmen,

Durch die Nase.

Und aus,

Durch den Mund.

Und aus.

Dann darfst du ganz in deinem eigenen Tempo weiterschnaufen.

Durch die Nase ein und aus.

Wenn es geht natürlich den Atem bis runterziehen im Bauch.

Ganz sanft.

Ganz für dich.

Geh und geh,

So wie du möchtest.

Stell dir mal vor,

Du kommst nach Hause,

Nach einem langen Arbeitstag.

Du läufst durch die Türen und in dem Moment beschliessest du,

Dass du dich noch auf einen kleinen Abendspaziergang machst.

Du schnappst noch etwas frische Luft.

Du drehst dich um und machst die Haustür wieder zu.

Du gehst raus und gehst deinen gewohnten Weg.

Ich bin sicher,

Du hast jemanden,

Den du ab und zu nimmst,

Für einen kleinen Spaziergang.

Dann lauf an den Bäumen vorbei,

Die du kennst.

Lauf an den Häusern vorbei,

Die du kennst.

Vielleicht begegnet dir auch ein Nachbar,

Eine Nachbarin oder ein Büssi.

Lauf einfach weiter,

Ohne Stress.

Ausatmen.

Nimm deinen Weg.

Dann siehst du oftmals einen Weg vor dir auf,

Der auf ein Feld hinausführt.

Du nimmst den Weg,

Laufst hinaus auf das Feld.

Du stehst auf dem Feld,

Plötzlich umgeben von Ruhe,

Von Wärme,

Von der Sonne,

Von Erde unter deinen Füssen.

Um dich herum blühen die verschiedensten Blumen in den schönsten Farben.

Vielleicht hörst du ab und zu ein Vögelchen zwitschern.

Sonst ist es ganz ruhig.

Du läufst durch das Feld und kommst an einen Waldrand,

Wo du siehst,

Dass der Weg,

Der über das Feld führt,

Auch direkt in den Wald hineinführt.

Es ist ein ganz offener Wald mit wunderbar grossen Bäumen,

Die alle in einem saftigen Grün erstrahlen und sanft im Wind hin- und herschwingen.

Du beschliesst,

Dem Weg zu folgen.

Du läufst in den Wald und merkst,

Dass es etwas kühler wird,

Ganz angenehm.

Du riechst den feinen Duft des Waldes,

Des Moos,

Der Blätter.

Und dann läufst du diesen Weg entlang.

Er ist mit steilen Bedingungen ganz stabil,

Um darauf zu laufen.

Vielleicht kannst du auch in deiner Vorstellung deinen Arm ausstricken und mit der Hand vielleicht ein Blatt berühren oder eine Pflanze,

Die dir auf dem Weg begegnet.

Du erfreust dich einfach,

Dass du da bist,

Dass du dir die Zeit genommen hast.

Du geniesst die Ruhe.

Du hörst nur die Klänge der Natur,

Vielleicht den Wind,

Der in den Blättern weht,

Vielleicht irgendwo eine Eule,

Die schreit.

Und plötzlich kannst du auch ein Rauschen wahrnehmen von einem Bächlein,

Ganz sanft.

Das Rauschen kommt etwas abseits deines Weges.

Und du beschliessst,

Darauf zuzugehen.

Du läufst nochmals in den Wald.

Du siehst dann das Bächlein,

Das fliesst von links nach rechts vor dir durch.

Es ist etwa einen halben Meter breit und voll frisch im Wasser.

So klar,

Dass man auch auf den Grund sieht.

Die Steine liegen.

Vielleicht auch mal ein Fisch,

Der hin und her schwimmt.

Und gerade neben dem Bächlein hat es einen kleinen Baumstumpf,

Der dich einlässt,

Um hinzusitzen und dem Bächlein einen Moment zuzuschauen.

In dem wahr,

Wie sich etwas ruht und ausbreitet.

Vielleicht schon in deinem Kopf,

Zumindest in deinem Körper.

In dem du einfach nur physisch hier sitzt und in deiner Vorstellung an diesem Bächlein sitzt und einfach nur beobachten und warnen musst.

Dann kommt ein bestimmter Moment,

In dem sich Gedanken einschleichen oder du auch etwas umstudierst.

Wenn das passiert,

Stell dir vor,

Dass von links auf dem Bächlein ein kleines Blättchen zu fliessen kommt.

Und wenn es vor dir ist,

Nimmst du deinen Gedanken,

Setzt ihn auf das Blättchen drauf und lässt das Blättchen mit deinem Gedanken einfach weiter fliessen.

Und wenn der nächste Gedanke kommt,

Kommt auch automatisch das neue Blättchen.

Du leihst deinen Gedanken ab und lässt ihn wieder wegfliessen.

Und falls du auch etwas Grosses umstudierst,

Dann stell dir vor,

Es kommt ein grosses Blatt.

Dein grosser Gedanke,

Deine grosse Grübelerei auf das grosse Blatt.

Es trägt alles,

Was du da drauf leihst.

Und nimm es mit das Bächlein herab,

Sodass du nicht mehr darüber nachdenken musst.

Dann lass uns für ein paar Minuten so sein,

Gedanken abgeben im wunderbaren Wald,

Im wunderbaren Bächlein und schau mal,

Ob du vielleicht den Moment erreichst,

Wo du mal gar nichts denkst und geniesse es,

Wenn das passiert,

Dann lasse ich dich für ein paar Minuten der Stille,

Der leise Musik im Hintergrund und hole dich dann wieder zurück,

Wenn es so weit ist.

Gedanke kommt,

Blättchen kommt,

Gedanken drauflegen und ziehen lassen.

Und mit dem nächsten Atemzug merkst du,

Dass dir die Welt etwas kühler geworden ist,

Dass die Sonne langsam Feierabend macht,

Dass sie wunderbar durch den Wald und die Blätter scheint und die letzte Kraft dich wärmen möchte.

Und du darfst jetzt in deiner Vorstellung das Bächlein wieder verlassen,

Vielleicht dich zuerst noch bedanken,

Dass es deine Gedanken mitgenommen hat und dann darfst du dich langsam wieder auf den Weg machen,

Zu deinem Bächlein im Wald.

Dann kannst du langsam durch den Wald laufen,

Vielleicht nochmal die Ruhe wahrnehmen,

Die frische Luft,

Die Luft vom Wald,

Ganz erdig.

Und dann bist du auch schon wieder auf dem Feld,

Auf dem wunderbaren Blumenfeld und siehst jetzt den wunderbaren Sonnenuntergang in den schönsten Farben und automatisch zaubert es dir ein Lächeln aufs Gesicht,

Weil Sonnenuntergänge so schön sind.

Und du läufst über das Feld und darfst dich auch hier vielleicht von den Blumen verabschieden,

Indem du in deiner Vorstellung deine Ärmel strickst und sie berührst mit den Händen.

Und dann kommst du ans Ende dieses Feldes,

Kommst wieder auf den Weg,

Den du kennst,

In deine Umgebung,

Die du kennst und dann lauf an diesen Häusern vorbei,

An diesen Bäumen,

Die du kennst und geh langsam,

Ganz bewusst,

Auf dein Zuhause zu.

Dann geh rein und wenn du drin bist,

Setz dich nochmal auf deinen gewohnten Meditationsplatz oder auf einen Stuhl,

Irgendwo.

Und dann spüre nochmals nach,

Wie es ausserhalb des Waldes war.

Spüre nochmal,

Ob sich dein Körper entspannt hat oder ob er immer noch so da ist,

Wie vorher.

Ist dein Kopf jetzt etwas leerer,

Als vorher?

Schwirren weniger Gedanken umeinander?

Und dann nimm mit mir zusammen nochmal drei tiefe Atemzüge.

Durch die Nase ein und durchs Maul aus.

Aus.

Nochmals tief einatmen.

Und das letzte Mal tief bis in den Bauch,

Runter durch die Nase ein.

Und alle Luft rauslassen durchs Maul.

Dann komm langsam wieder zurück in deinen Körper.

Ganz bewusst.

Fange an,

Dich auch wieder etwas zu bewegen.

Die Bewegung,

Die gut geht.

Sechs Finger teilen.

Die Wirbelsäule hin und her schwenken.

Den Nacken dehnen.

Schau dir an,

Was gerade gut tut,

In diesem Augenblick.

Und dann nimm doch,

Wenn du magst,

Mit geschlossenen Augen deine Handflächen aneinander,

Deine Hände an dein Herz.

Und bedanke dich bei dir selber,

Dass du dir Zeit genommen hast.

Für dich,

Dass du dir etwas Gutes getan hast.

Und ich bedanke mich auch bei dir,

Dass du meine Meditation gehört hast.

Du darfst deine Augen wieder öffnen.

Du darfst zurückkommen in dein Leben.

Ich hoffe,

Es hat dir gefallen.

Und ich würde mich freuen,

Wenn wir uns sonst irgendwo wieder hören.

Mach's gut.

Pass auf dich auf.

Bis dann.

Tschau,

Tschau.

5.0 (5)

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Bart

September 29, 2025

Danke sehr 🤗🙏

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