18:10

Yoga Nidra FLOW

by Barbara Dopfer

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Meditation
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In diesem Yoga geht es um das Einstimmen auf die eigene "Energieströmung". "Schwimmst Du mit oder gegen den Strom deiner Energie?" Es ist kürzeres Kennenlern-Yoga Nidra für eine kurze Pause während deines Tages.

Transkription

Mit dem Strom gegen den Strom Deine zyklische Yoganidra-Kostprobe Wie schön,

Dass du da bist!

Mit der Unterstützung dieses Yoganidras kannst du erleben,

Wie sich das Einschwingen auf deinen ganz persönlichen Flow anfühlt.

Ich beginne es mit ein paar einleitenden Sätzen,

Bevor das Yoganidra losgeht.

Trotzdem kannst du dich jetzt schon hinlegen oder dich im Sitzen zurücklehnen.

Klassischerweise wird Yoganidra im Liegen praktiziert,

Aber jede andere Position ist auch okay.

Hauptsache,

Du fühlst dich wohl.

Je nach Außentemperatur ist es empfehlenswert,

Dich zuzudecken,

Weil der Körper im Yoganidra etwas runterkühlt.

Schließe deine Augen Mit dem Strom oder dagegen Strömungen sind immer da,

Im Innen genauso wie im Außen.

Und die sind nicht gut oder schlecht,

Sie sind einfach da.

Schlussendlich geht es darum,

Herauszufinden,

Mit welchen Strömungen du mitgehst und mit welchen nicht.

Und am besten beginnst du dabei in deinem Körper.

Umso besser du fühlen kannst,

Was in dir gerade los ist,

Also welche Strömung in dir ist,

Und was du brauchst,

Umso leichter wird es dir fallen,

Mit den Strömungen im Außen umzugehen.

Zu manchen Ja und zu manchen Nein zu sagen.

Das meine ich mit zyklisch leben.

Es bedeutet,

Immer öfter deinem eigenen Energiestrom zu folgen.

Dass das nicht immer leicht und manchmal auch nicht möglich ist,

Ist klar.

Trotzdem ist es für dein Wohlbefinden essenziell wichtig,

Dich mehr und mehr zu trauen,

Im Flow mit deinen Zyklen zu leben.

Also innezuhalten,

Auf den Körper zu hören und dann auf dessen Bedürfnisse einzugehen.

Da wir in einer Welt leben,

Die uns einredet,

Wir müssen immer funktionieren,

Kann sich dieses innehalten,

Wie zum Beispiel jetzt mit dem Yoga Nidra,

So anfühlen,

Als ob du gegen den Strom schwimmst.

Als ob alle Welt dagegen ist,

Dass du dem Flow deiner Energie folgst und dich jetzt ausruhst.

Wenn das so sein sollte,

Dann stell dir jetzt bitte die folgende Frage.

Was wird am Ende deines Lebens wichtig sein?

Dass du dein Leben immer an die Bedürfnisse der anderen angepasst hast und sie dich in netter Erinnerung behalten?

Dass du immer gut funktioniert hast,

Aber dadurch selten spüren konntest,

Wie extatisch und freudvoll das Leben sein kann?

Dass du vor lauter Ignorieren deiner inneren Strömung zu müde warst,

Um diese eine große Gelegenheit zu nutzen,

Die das Leben dir präsentiert hat?

Wenn es all das nicht ist,

Dann bist du hier richtig.

Dann startet jetzt dein Yoga Nidra.

Fühl dich zu 100% willkommen.

Mit allem,

Was du hier herbringst.

Mit deinen Sorgen und deinen Freuden,

Mit deinem Ärger und deinem Mut.

Es ist alles willkommen.

Beobachte,

Wie es sich anfühlt,

Hier zu sein.

Passt die Position?

Oder möchtest du noch etwas verändern?

Wenn ja,

Dann verändere es so lang,

Bis es passt.

Jetzt kommt der Atem ins Spiel.

Atme mal bei der nächsten Atemrunde ganz aus.

Lass die Lunge leerer werden.

Und beobachte,

Wie die darauf folgende Einatmung mehr Volumen bekommt.

Wiederhole das noch zweimal.

Und dann atme wieder ganz spontan.

Höre während des Yoga Nidras meiner Stimme zu.

Lass einfach meine Worte über dich rieseln.

Es ist völlig okay,

Wenn du nicht alles ganz klar mithörst.

Im Yoga Nidra wollen wir weniger das kognitive Denken schulen,

Sondern eher das fließende und Intuitive.

Das heißt,

Sollten dir nebenher auch eigene,

Verträumte Gedanken kommen,

Lass es zu.

Bewege dich jetzt mit deiner Aufmerksamkeit durch den Körper.

Folge dabei einfach meiner Stimme und halte bei den genannten Bereichen kurz inne.

Komm zu deinen Fußsohlen,

Zur Haut deiner Fußsohlen und fühl sie.

Und dann geh weiter zu beiden Füßen.

Zu den Knien,

Den Hüften,

Zum Bauch,

Zur Brust,

Zu beiden Händen,

Den Ellenbogen,

Zu den Schultern,

Zum Hals,

Zum ganzen Gesicht und zur Kopfkrone.

Halte noch kurz bei der Kopfkrone inne.

Und dann geh wieder zurück,

Von dort zurück zum Gesicht,

Hals,

Beide Schultern,

Die Ellenbogen,

Beide Hände,

Zur Brust,

Bauch,

Hüften,

Knie,

Beide Füße und dann komme ganz bei den Fußsohlen an.

Beide Fußsohlen.

Halte noch kurz bei den Fußsohlen inne.

Und dann geh mit mir nochmal den gleichen Weg,

Von den Fußsohlen zu den ganzen Füßen,

Zu den Knien,

Zu den Hüften,

Bauch,

Brust,

Hände,

Ellenbogen,

Schultern,

Hals,

Das Gesicht,

Die Kopfkrone.

Halte bei der Kopfkrone inne.

Und jetzt gehen weiteres Mal zurück,

Zum Gesicht,

Hals,

Zu beiden Schultern,

Den Ellenbogen,

Zu den Händen,

Brust,

Bauch,

Hüften,

Knie,

Beide Füße und komme wieder ganz bei den Fußsohlen an.

Bei beiden Fußsohlen.

Und nun mach das selbst.

Geh jetzt selbst im Geist durch den Körper hoch und dann wieder runter.

Und versuch dabei,

Schritt für Schritt durch die Punkte zu gehen.

Sollte dir mal ein Punkt entfallen,

Macht das überhaupt nichts,

Hauptsache die Richtung stimmt.

Nimm jeden Punkt,

Durch den du gehst,

Kurz wahr.

Wenn du das nächste Mal bei den Fußsohlen bist,

Halte inne.

Erlebe den ganzen Körper.

Alle Empfindungen.

Wie spürst du dich?

Was empfindest du im Körper?

Nimm wahr,

Was du wahrnimmst.

Lass dich jetzt auf deinen Atem ein.

Das gleichmäßige Auf und Ab deiner Atmung.

Und nun lass deinen Atem im Körper rauf und runter fließen,

Genau wie gerade eben mit dem Körperscan.

Die Einatmung fließt von den Fußsohlen durch den ganzen Körper bis hoch zur Kopfkrone und die Ausatmung von der Kopfkrone durch den Körper wieder runter bis zu den Fußsohlen.

Bleib dabei,

Bleib beim fließenden Atem.

Rauf und runter.

Und stimme dich über deinen Atemfluss auf deinen eigenen Flow ein.

Dein Energiefluss ist genauso in Bewegung wie dein Atemfluss.

Und obwohl du hier ganz ruhig liegst oder sitzt,

Spürst du das Fließen deiner Energie.

Es kann sein,

Dass sich deine Energie heute langsam anfühlt.

Lass es zu.

Es kann sein,

Dass sich deine Energie heute schnell anfühlt.

Lass es zu.

Lass deinen Energiestrumpf fließen,

So wie er jetzt gerade fließt.

Atme nun wieder etwas mehr,

Etwas intensiver und werde ein klitzekleines bisschen wacher.

Frage dich,

Wie fühle ich mich gerade?

Versuche es zu benennen.

Versuche,

Ein oder mehrere Worte dafür zu finden.

Wenn du beginnst,

Deine Gefühle zu erkennen und zu benennen,

Ist das der erste Schritt für ein Leben mit deinem Strom,

Mit deinen Zyklen.

Es beginnt mit dem Fühlen.

Was fühlst du gerade?

Und weil die meisten von uns nicht gelernt haben,

Ihre Gefühle zu spüren und anzuerkennen,

Kann dir das vorkommen,

Als ob du gegen den Strom schwimmst.

Das ist okay.

Fühle und werde ein Mensch,

Der den Mut hat,

Gegen den Strom des immer gleich funktionieren müssen anzuschwimmen.

Fühle und gib dadurch auch anderen Menschen die Erlaubnis zum Fühlen.

Bleib in deiner Energie.

Vertraue dem,

Was du fühlst.

Atme noch etwas tiefer.

Beginne,

Dich langsam zu bewegen.

Und beobachte,

Wie dein Körper wieder lebendiger wird.

Komm zurück.

Behalte die Verbindung zu deinem Gefühl bei.

Es ist völlig okay,

Wenn es sich wieder verändert.

Dann lass dich darauf ein.

Geh mit deinem Strom.

Und behalte das,

Was du fühlst,

Als Grundmelodie für deinen restlichen Tag,

Nah bei dir.

Damit ist dieses Yoga Nidra beendet.

Sei gut zu dir.

© 2026 Barbara Dopfer. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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