39:15

Stressbewältigung durch Achtsamkeit

by Achtsamkeit mit Anna

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Meditation
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In dieser Folge habe ich Achtsamkeits-Expertin und Mentaltrainerin Elisa Stangl zu Gast. Gemeinsam sprechen wir über die Rolle von Achtsamkeit bei der Stressbewältigung. Dazu habe ich ihr u. a. folgende Fragen gestellt: Wie kann ich mich als Laie am besten diesem Thema nähern? Was sind deine 3 Lieblings-Tipps für weniger Stress und mehr Achtsamkeit? Elisa und ihr Angebot findest du unter www.elisastangl.com.

Transkription

Herzlich willkommen bei Achtsamkeit mit Anna,

Deinem Podcast für die beste Freundschaft mit dir selbst durch Achtsamkeit im Alltag.

Heute habe ich die Elisa Stangel zu Gast,

Eine Freundin,

Die sich auch hauptberuflich unter anderem mit Achtsamkeit beschäftigt.

Und wir werden vor allem über den Umgang mit Stress durch Achtsamkeit sprechen,

Weil Elisa nämlich auch Stressexpertin ist.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Hören dieser Sendung.

Los geht's.

Herzlich willkommen,

Liebe Elisa.

Ich freue mich,

Dass du heute bei mir zu Gast bist.

Das Thema ist ja auch super relevant,

Gerade Stressbewältigung.

Deswegen freue ich mich,

Dass auch meine Hörer jetzt mal ein bisschen dazu was zu hören bekommen von jemandem,

Der sich damit sehr gut auskennt.

Und deswegen möchte ich dich bitten,

Dich zu Beginn erst mal vorzustellen.

Wer bist du?

Was machst du so?

Und gerne auch schon,

Was du konkret anbietest.

Mhm.

Ja,

Also vielen Dank für die Einladung,

Anna.

Ja,

Mein Name ist Elisa,

Ich bin 30 Jahre alt und Mama einer zweijährigen Tochter.

Ich bin Resilienztrainerin und mache zurzeit meine Ausbildungen zur Gesundheitspädagogin und Mentaltrainerin.

Und mein Spezialgebiet ist die Stressbewältigung in der Familie.

Und der Fokus liegt besonders auf Kindern.

Genau,

Was biete ich an?

Also zurzeit biete ich Online-Coachings für Familien im Bereich Stressmanagement und Resilienzförderung an.

Zurzeit gibt es auch das Angebot,

Dass man ein kostenloses Mentaltraining bei mir machen kann,

Wenn man sich gerade in Schwierigkeiten wegen der Corona-Situation befindet.

Genau,

Im Juni möchte ich dann mein erstes Buch rausbringen.

Und ab Herbst plane ich dann auch Online-Kongresse und Online-Kurse zum Thema Stressmanagement.

Ja,

So viel dazu.

Super,

Vielen Dank dafür.

Wenn wir jetzt loslegen mit dem Thema,

Wie gesagt,

Ich freue mich sehr,

Dass es jetzt auch mal konkret.

.

.

Weil viele meiner Hörer wünschen sich auch mehr zum Thema,

Wie wirkt Achtsamkeit in Bezug auf Stress?

Da möchte ich dich erst mal bitten,

Zu uns zu sagen,

Was Achtsamkeit für dich eigentlich bedeutet.

Ja,

Also für mich bedeutet Achtsamkeit vor allem,

Bewusst mit sich selbst und mit seiner Umwelt zu leben.

Also das heißt einerseits,

Auf die eigenen Bedürfnisse einzugehen,

Weil das ganz,

Ganz wichtig ist.

Und dadurch eigentlich dann harmonischer mit seinem Umfeld umgehen zu lernen.

Und genau,

Weil es ist schon so,

Dass Menschen meistens ihre Probleme eher im Außen suchen.

Und ich bin der Meinung,

Dass die meisten sich Probleme dadurch lösen lassen,

Wenn man zu seiner eigenen Mitte findet und achtsam lebt.

Auch im Buddhismus heißt es ja,

Das Außen ist nur ein Spiegel deiner selbst.

Und ich finde,

Das ist eigentlich ganz passend,

Es ist tatsächlich so,

Dass sich vieles im Außen einfach dadurch beeinflussen lässt,

Wie man lebt und wie die innere Einstellung ist.

Und ich glaube einfach,

Dass gerade auch in Bezug auf Stress sich viel im Innen machen lässt,

Also eigentlich auch das meiste im Innen machen lässt.

Deswegen ist die Achtsamkeit einfach so relevant und so wichtig.

Ja,

Super.

Ja,

Das passt ja auch wieder hier zum Schwerpunkt meines Podcasts,

Nämlich auch die Beziehung zu sich selbst,

Wie du das angesprochen hast,

Dass das eben so der Schlüssel ist zum Glücklichsein.

Ja,

Absolut.

Kann ich nur unterschreiben.

Ja,

Glaubst du,

Dass wir gerade in der aktuellen Situation,

Du hast ja selbst auch gerade Corona schon angesprochen,

Gezwungen sind,

Achtsamer zu werden?

Oder wie würdest du sagen,

Oder wie schätzt du das Thema Achtsamkeit in Verbindung mit der aktuellen Situation ein?

Also ich finde,

Gerade diese Ausgangsbeschränkungen zwingen uns so gesehen schon zur Achtsamkeit,

Weil wir jetzt auf einem viel kleineren Raum miteinander leben und auskommen müssen.

Und gerade das führt dazu,

Dass es einfach mehr Potenzial für Konflikte und für Streit,

Vor allem in Familien oder unter Partnern,

Gibt.

Weil sich jetzt zum Beispiel die Freizeitaktivitäten ändern müssen,

Weil man nicht mehr rausgehen kann.

Und dadurch vielleicht dann auch eben dieser innere Ausgleich fehlt.

Also ich denke jetzt da vor allem an Leute,

Die zum Beispiel gerne Sport draußen machen.

Das ist jetzt halt einfach nicht mehr möglich und jetzt muss es eine Alternative geben.

Und wenn dann eben dieser Ausgleich nicht da ist,

Dann fühlt man sich vielleicht gestresster,

Dann lässt man das wieder an dem Partner oder an der Familie oder sonst was aus.

Und dadurch kommt es einfach viel mehr zu Konflikten.

Aber ich sehe das eigentlich als etwas sehr Positives,

Weil es in dieser Situation uns einfach die Möglichkeit gibt,

Viel,

Viel langsamer und bewusster zu leben und dadurch auch viel gezielter auf die Mitmenschen einzugehen und ganz stark an der Qualität von Beziehungen zu arbeiten und diese aufzubauen.

Also man hat einfach viel mehr Zeit miteinander.

Und das ist eine unglaubliche Möglichkeit,

Sich in der Resilienz zu stärken und im Stressabbau und so weiter und so fort glücklich zu sein,

Was auch immer.

Also ich finde,

Das ist eigentlich gerade ganz toll.

Und natürlich gibt es jetzt eben diese Panik und es ist auch sehr,

Sehr traurig,

Dass so viele Menschen durch diesen Coronavirus sterben mussten und immer noch sterben.

Aber ich möchte das einfach von einer positiven Seite sehen und denke,

Dass diese Corona-Situation uns als Gesellschaft einfach eine unglaubliche Chance gibt,

Die komplette Gesellschaft zu wandeln und in eine viel,

Viel achtsamere Zukunft zu entwickeln.

Also das ist so meine große Hoffnung.

Und ich sehe schon das Potenzial da.

Ja,

Super.

Vielen Dank.

Ja,

Ich bin auch ein Freund immer,

Das Potenzial in den Situationen zu suchen.

Und es ist schön,

Dass du das auch tust.

Und damit vielen von den Menschen,

Die gerade zuhören,

Damit auch noch mal so ein bisschen eine Chance eröffnet hast.

Vielen Dank dafür.

Was fasziniert dich eigentlich am Thema Achtsamkeit?

Und wie bist du dazu gekommen?

Ja,

Also ein bisschen schwierig.

Ich kann da jetzt nicht nur eine Sache nennen oder ein Ereignis,

Das mich jetzt speziell auf das Thema gebracht hat.

Also im Prinzip habe ich mich schon immer irgendwie damit beschäftigt.

Aber bei mir ist es tatsächlich das Thema Achtsamkeit erst so durchs Reisen gekommen,

So richtig stark.

Okay.

Weil ich davor eigentlich schon,

Würde ich sagen,

Ein sehr ignorantes Leben geführt habe.

Und das Reisen hat so meine innere Welt und meine Ansichten geöffnet,

Weil ich gesehen habe,

Wie andere Menschen leben.

Und dass es vielleicht doch nicht so ist,

Wie man es in den Medien mitbekommt.

Und dass eben auch die Themen Nachhaltigkeit,

Ja,

Die ganze Umwelt,

Menschen und so weiter und so fort,

Das ganze Leben,

Dass es sich einfach ein bisschen anders abspielt,

Als wie man es so in unserer westlichen Gesellschaft lernt,

Sage ich mal.

Inwiefern würdest du sagen,

War dein Leben ignorant?

Das fände ich gerade ganz spannend.

Wenn du sagst,

Du hast da quasi so eine Transformation hingelegt,

Auch was dein Mindset betrifft.

Ja,

Absolut.

Na ja,

Also,

Es ist schwer zu sagen.

Ich würde sagen,

Ich war einfach komplett auf mich fixiert.

Und es war,

Okay,

Fangen wir neu an.

Also ich würde sagen,

Der wichtigste Punkt ist eigentlich,

Dass ich immer an Außenseite war und eigentlich immer gegen den Strom geschwommen bin.

Aber ich habe nie so quasi diesen Ausgleich gefunden oder einen Punkt,

Wo ich dazugehöre oder sonst irgendetwas.

Und deswegen war es für mich einfach ein Kampf gegen die Gesellschaft.

Und das war irgendwie,

Das ist für mich so dieses Ignorante auch ein bisschen.

Es musste einfach immer irgendwas anderes schuld sein.

Also so,

Dass ich meinen ganzen Hass und meinen Frust und meine Wut auf irgendetwas projizieren kann.

Und durch meine Reisen habe ich dann immer mehr zu mir selber gefunden und habe auch immer mehr gelernt,

Dass es nichts bringt,

Meinen Frust und meine negativen Gefühle auf irgendetwas anderes zu projizieren,

Weil sich das ja dadurch nicht ändern wird.

Also es ist ja schön,

Dass ich dann einen Grund habe,

Warum ich wütend bin oder sowas,

Aber dadurch ändert sich meine Wut nicht.

Und ich habe dadurch einfach ganz stark gelernt,

Dass die einzige Methode,

Die mir eben hilft,

Daraus zu kommen,

Die Achtsamkeit ist und die Meditation und einfach dieses mit sich selbst stimmig sein und an den Gefühlen selber zu arbeiten,

An meiner Einstellung und so weiter und so fort.

Und dadurch dann eben diesen Ausgleich zu finden.

Ja,

Und ich würde sagen,

Ich hoffe,

Das hat deine Frage beantwortet,

Aber insofern würde ich schon meinen,

Dass ich früher einfach ignorant war,

Weil das einfach nicht stimmig war.

Und ich eben,

So wie wir ja auch schon mal gesprochen haben,

Die Verantwortung immer abgeben wollte und sie nicht bei mir selber gesucht habe.

Ja,

Das ist halt so ein ganz großes Thema.

Und.

.

.

Was ist so?

Ja,

Das ist ja wirklich ein ganz großes Thema mit der Selbstverantwortung.

Das habe ich bei mir auch festgestellt.

Und ja,

Ich glaube,

Es ist auch voll okay zu sagen,

Ich war früher ignorant,

Weil das bedeutet ja auch,

Du hast einen bestimmten Wertewandel durchlebt und bist insofern achtsamer mit dir,

Dass dir das jetzt überhaupt bewusst werden kann.

Absolut,

Absolut.

Das ist ja schon echt ein großer Schritt.

Ich sehe auch die Vergangenheit jetzt nicht als etwas Negatives an,

Sondern ich bin eigentlich sehr dankbar für alles,

Was mir in meinem Leben passiert ist,

Weil mich das ja dahin gebracht hat,

Wo ich heute bin und ich nur dadurch wachsen konnte.

Und deswegen schäme ich mich nicht für meine Vergangenheit.

Das ist einfach ein Teil von mir oder es war ein Teil von mir und einfach der erste Schritt in die Richtung,

Und inwiefern war das Reisen für dich dann noch mal so der Auslöser,

Zu mehr Achtsamkeit zu kommen oder sich mit dem Thema intensiver zu beschäftigen?

Zum einen,

Weil ich gelernt habe,

Im Hier und Jetzt zu leben,

Weil ich nicht durch meinen Außen beeinflusst wurde,

Sondern wirklich in den Tag reingelebt habe und es einfach genossen habe.

Das war der einzige Schritt,

Den ich gemacht habe,

Dass ich durch das Reisen auch sehr stark mit dem Minimalismus in Kontakt getreten bin.

Und für mich,

Minimalismus auch bedeutet,

Achtsam zu leben,

Weil es für mich einfach wirklich heißt,

Was brauchst du wirklich im Leben und was eben nicht.

Und dadurch hat sich das einfach mehr in so einer achtsamen,

In einer sehr intensiven,

Intensiven,

Intensiven,

Intensiven,

Intensiven,

Mehr in so einen achtsameren Lebensstil entwickelt,

Weil ich dann auch,

Als ich nach Hause gekommen bin,

Gesagt habe,

Also wenn ich beim Reisen nur einen Rucksack brauche,

Um zu leben,

Warum brauche ich dann,

Weiß ich nicht,

Zwei,

Drei Schränke voll mit irgendeinem Zeug?

Also es ist ja eigentlich nicht notwendig.

Ja,

Ich finde das auch ganz kurz spannend,

Das Wissen.

Dadurch,

Dass du es gerade noch nicht gesagt hast,

Weiß das zumindest von meinen Hörern wahrscheinlich noch niemand,

Dass du aktuell ja auch auf Reisen bist und das auf kleinem Raum,

Wie vorhin schon bei Corona gesagt,

Mit deiner Familie.

Kannst du dazu noch was sagen zu deinem Lebensstil und wiefern der gerade sich minimalistisch und achtsam ausrichtet?

Ja,

Also wir leben gerade in einem Van und sind in Sizilien in einer alternativen Gemeinschaft,

In der wir uns auch gegebenenfalls niederlassen wollen.

An sich würde ich sagen,

Gefällt es uns sehr gut.

Es ist echt schön,

Auch wirklich so extrem minimalistisch zu leben,

Fast nichts zu haben.

Also wir haben zum Beispiel,

Damit man sich das vorstellen kann,

Jeder einen kleinen Kleiderschrank,

Der 30x40 cm groß ist.

Also so einen Flugkoffer.

Ja,

Genau,

Aber nicht einmal.

Der ist bei mir nicht einmal zur Hälfte voll.

Also es ist wirklich wenig,

Was wir haben.

Teilweise immer noch zu viel,

Meiner Meinung nach.

Aber ja,

Reduzieren kann man sich ja immer wieder.

Das ist ja das Schöne.

Genau,

Also an sich finde ich es total schön.

Jetzt bei Regenwetter ist es natürlich nicht ganz so cool.

Aber ich finde es schön,

Dass wir als Familie auch gelernt haben,

Immer weniger zu besitzen auf immer kleinerem Raum.

Und es funktioniert.

Also man braucht gar nicht so viel,

Wie man vielleicht denkt.

Und das ist auch ein Prozess.

Ja,

Also das habe ich auch festgestellt.

Je mehr man dann im Inneren hat,

Umso weniger braucht man dann im Außen.

Absolut,

Das hast du schön gesagt.

Und ich muss auch sagen,

Dass es mich zum Beispiel mittlerweile stresst,

Wenn ich zu viel habe.

Also ich komme gar nicht mehr damit klar und ich misste regelmäßig aus.

Weil wir haben jetzt zum Beispiel schon noch ein paar Sachen bei unseren Eltern.

Es wird immer weniger und es ist echt nicht mehr viel.

Aber eben,

Es ist immer noch zu viel.

Ja,

Spannend,

Ja,

Toll.

Also ein sehr achtsamer Lebensentwurf.

Ja,

Aber es ist auch eine Entwicklung gewesen.

Also es geht ja auch nicht von heute auf morgen.

Ja,

Du bist ja auch Coach und willst dieses Thema anderen Menschen,

Vor allem im Bereich Familie,

Näher bringen.

Mich würde jetzt mal interessieren,

Wenn man jetzt gerne mit dir zusammenarbeiten möchte,

Welche Philosophie macht dich als Coach aus?

Ja,

Ich weiß nicht,

Ob ich dadurch jetzt vielleicht ein bisschen unsympathisch wirke.

Aber meine Philosophie gerade als Coach,

Würde ich sagen,

Ist,

Das Leben ist ein Training.

Und das meine ich aber auf eine sehr,

Sehr positive Art.

Weil das bedeutet,

Wir können selber bestimmen,

Wie wir Ereignisse in unserem Leben wahrnehmen wollen und ob wir daran wachsen oder zerbrechen.

Also es heißt einfach,

Es liegt in unserer Hand.

Und ich bin sicher nicht der richtige Trainer für jemanden,

Der nur in seinem Selbstmitleid baden will.

Das sage ich ganz offen.

Aber diejenigen,

Die wirklich ihr Leben und ihre Sichtweise auf eine positive Art verändern wollen und wirklich auch gewillt sind,

Daran zu arbeiten,

Die profitieren von meiner Motivation und meinem Optimismus.

Weil ich mich als Pacemaker sehe.

Also das gibt es ja auch beim Laufen.

Und der Pacemaker,

Der ist einfach derjenige,

Der neben seinem Trainee herläuft,

Immer wieder auf positive Weise motiviert,

Weiterzumachen und nicht aufzugeben.

Und genau als so jemand sehe ich mich.

Also ich bin dann wirklich jemand,

Der einem in den Hintern tritt und sagt,

Komm schon,

Du schaffst das.

Und wir machen das gemeinsam.

Schön.

Ja,

Also ich finde,

Da ist auch gar nichts Negatives dran.

Denn ich hatte auch mal eine Phase,

In der ich ein bisschen frustriert war,

Weil ich gecoacht habe.

Aber bei den Coaches die Bereitschaft zur Veränderung nicht so wirklich da war.

Dann hatten mir meine Ausbilder auch gesagt,

Ja,

Das Ding,

Was man lernen muss als Coach,

Ist auch,

Man kann eben nur insofern coachen,

Als dass sich jemand coachen lassen möchte.

Genau,

Ja.

Und ja,

Von daher,

Das ist halt auch was,

Also auch für euch,

Die hier gerade zuhört,

Wieder zum Thema Selbstverantwortung,

Inwiefern möchte ich eigentlich an mir arbeiten,

Um da ehrlich zu sein?

Ja,

Genau.

Nein,

Aber ich glaube eben,

Dass viele glauben,

Gerade wenn es dann um Meditation oder Achtsamkeitstraining geht,

Dass das halt einmal getan ist und dann ist es vorbei.

Oder auch bei einem Mentaltraining.

Also man geht in eine Sitzung und dann ist gut,

Dann ist man geheilt oder was weiß ich.

Und das ist mir aber ganz wichtig,

Dass das eben Training ist und dass man wirklich auch daran arbeiten muss,

Wenn man dann Ergebnisse sehen möchte.

Und eben als so einen Trainer sehe ich mich.

Und ich bin dann auch jemand,

Der dann sagt,

Hey,

Das passt jetzt für mich nicht,

Weil ich glaube nicht,

Dass du die Motivation hast.

Und mit so jemandem möchte ich dann auch nicht arbeiten,

Weil das hat dann eben,

So wie du sagst,

Das hat dann keinen Sinn.

Weil man kann nur so weit trainieren und so weit coachen,

Wie derjenige auch bereit ist,

Zu arbeiten.

Ja,

Und da ist es mir einfach.

.

.

Aber wie gesagt,

Wenn jemand motiviert ist,

Dann kriegt er nur noch mehr Motivation von mir mit.

Ja,

Sehr schön.

Okay.

Und weil du beschäftigst dich ja auch im Mentaltraining und mit eigentlich allem,

Was du machst hauptsächlich.

Also liegt dein Schwerpunkt auf der Stressbewältigung.

Oder wie würdest du sagen,

Inwiefern kann Achtsamkeit konkret dabei helfen?

Mhm.

Also ich finde vor allem bei der Stressbewältigung ist es wichtig,

Dass die Warnsignale frühzeitig wahrgenommen werden.

Und die Achtsamkeit hilft dabei wahnsinnig.

Weil man dann schneller reagieren kann und es dann zum Beispiel nicht zum Burnout kommt.

Das heißt,

Man geht viel bewusster mit sich selbst um und merkt dann auch viel bewusster,

Okay,

Jetzt passt irgendwas nicht.

Jetzt fühle ich mich nicht mehr in der Mitte.

Irgendwas stresst mich gerade oder ich fühle mich gerade gestresst.

Da kann ich viel bewusster darauf eingehen und kann dem gegenlenken,

Indem ich jetzt zum Beispiel eine Entspannungsübung mache oder indem ich Sport mache oder sonst irgendetwas.

Also diesen Ausgleich wieder finde.

Und gerade bei der Stressbewältigung ist ja genau das eigentlich die Essenz.

Also dass man schnell darauf reagiert.

Das heißt nicht,

Dass man,

Wenn man jetzt ein gutes Stressmanagement hat,

Nie wieder gestresst ist.

Das ist ja unrealistisch.

Weil Stress einfach auch ein natürliches Gefühl und eine ganz natürliche Reaktion vom Körper ist.

Das heißt,

Das passiert einfach und das kann man nicht ausschalten.

Auch in der Resilienz zum Beispiel bedeutet es ja nichts anderes,

Als viel bewusster auf die Emotionen einzugehen und dann gegenlenken zu können.

Also das heißt auch im Fall der Fälle,

Um Hilfe bitten zu können und sich andere Ressourcen zu eigen zu machen,

Damit man eben nicht so gestresst ist.

Das heißt,

Achtsamkeit spielt ja eine ganz große Rolle bei dem Thema.

Absolut.

Absolut.

Das ist ganz,

Ganz wichtig.

Also das ist so die Basis für das Stressmanagement,

Würde ich sagen.

Ja.

Okay.

Und wie könnte man sich jetzt als Laie diesem Thema Stressbewältigung durch Achtsamkeit am besten nähern?

Hast du da so vielleicht drei Tipps für weniger Stress und mehr Achtsamkeit?

Also ich habe auf jeden Fall zwei Methoden mitgenommen,

Die da sehr gut funktionieren.

Ich würde sagen,

Am Anfang ist es sehr gut,

Einfache Achtsamkeitsübungen in den Alltag zu integrieren.

Das heißt,

Wirklich alltägliche Handlungen bewusst auszuführen.

Sei es jetzt,

Dass das das Zähneputzen ist oder das Essen oder auf dem Kloss sitzen,

So blöd es klingt.

Aber das sind gerade solche Aktivitäten,

Wo wir uns sehr stark ablenken lassen,

Indem wir zum Beispiel das Handy in der Hand haben oder indem wir uns mit anderen Leuten unterhalten.

Oder auch beim Essen,

Dass wir es einfach reinwürgen,

Weil wir keine Zeit haben und lauter solche Sachen.

Und sich dann wirklich diesen ganz banalen Tätigkeiten bewusst zu werden und die mal wirklich achtsam zu betreiben,

Das führt schon zu einem viel,

Viel bewussteren Dasein.

Und man bekommt einfach viel mehr mit,

Was man macht.

Und man ist viel mehr im Moment.

Also ich finde,

Das ist schon eine ganz einfache Übung,

Die wirklich jeder machen kann.

Also das Zweite wäre dann,

Sich zu überlegen,

Wie du am besten Stress abbaust,

Weil das sehr individuell ist.

Ich habe ja vorhin gesagt,

Man könnte zum Beispiel meditieren oder in Sport gehen oder irgendwelche sportlichen Tätigkeiten ausführen.

Manche gehen lieber in die Sauna.

Und da gibt es kein Falsch oder kein Richtig.

Das ist einfach wirklich von jedem Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Und sich da tatsächlich zu überlegen,

Was führt mich wieder zu meinem Ausgleich,

Was bringt mich wieder in Balance und was kann ich machen,

Damit es mir wieder gut geht,

Wenn ich in einer Stresssituation bin.

Und sei es jetzt,

Wenn es das Tee trinken ist.

Also es kann wirklich etwas ganz Banales sein.

Und wichtig ist natürlich da,

Dass man sich da vielleicht eine Liste aufschreibt und sich die im Vorfeld überlegt.

Weil wenn man dann gestresst ist,

Dann fällt einem nichts mehr ein.

Das ist die Sache.

Wenn man im Stress ist,

Dann kann man nicht mehr logisch denken.

Und deswegen ist es ganz toll,

Wenn man dann irgendwo,

Zum Beispiel in der Küche oder am Schreibtisch,

So eine Liste hat,

Wo einfach ganz banale Sachen oben stehen und wo dann steht,

Jetzt mach dir einen Tee oder keine Ahnung.

Geh ins Sport,

Mach einen Bad oder sonst was.

Genau,

Ja.

Also das,

Finde ich,

Sind so zwei Punkte,

Die man wirklich gut im Alltag einbauen kann und für die man kein Stressexperte sein muss.

Genau,

Ja,

Und das würde ich jedem empfehlen.

Cool,

Vielen Dank.

Und wie sieht es bei dir aus?

Hast du so eine eigene Achtsamkeitsroutine?

Und wenn ja,

Wie baust du das in deinen Alltag ein?

Mhm,

Also,

Da muss ich auch gleich dazu sagen,

Bevor ich Mama wurde,

Habe ich meistens mehrere Stunden pro Tag meditiert.

Und das geht jetzt natürlich nicht mehr.

Und deswegen ist es mir auch so wichtig,

Bei meinem Projekt meine Angebote für Eltern realistisch zu halten.

Weil ich eben der Meinung bin,

Dass,

Wie gesagt,

Mehrere Stunden pro Tag,

Wer hat da für Zeit?

Und vor allem,

Wenn man dann noch mal die zwölf Stunden am Tag mit seinen Kindern verbracht hat,

Die man ja liebt und alles,

Aber trotzdem,

Es ist halt auch stressig,

Dann möchte man vielleicht nicht unbedingt noch mal eine Stunde meditieren.

Also das kann ich absolut nachvollziehen.

Und deswegen sind mir auch,

Glaube ich auch,

Dass gerade solche,

Wie du sagst,

Achtsamkeitsroutinen im Alltag besser,

Geringer ausfallen sollten,

Als sich zu viel vorzunehmen.

Das ist aber auch sowieso,

Finde ich,

Für alle Anfänger ein Tipp.

Also das ist auch was,

Was ich immer wieder betone.

Es bringt gar nichts,

Also die eigene Motivation wird selten gestärkt,

Wenn man sich direkt von Anfang an vornimmt,

Ich meditiere jetzt eine Stunde am Tag.

Und selbst irgendwelche 30-minütigen Traumreisen sind dann vielleicht zu viel.

Also deswegen wirklich auch Tipps,

Die praktisch sind,

Die logisch sind,

Die man einfach echt gut in den Alltag übernehmen kann.

Ja.

Ja,

Und zu mir selber,

Ich würde es jetzt keine Routine nennen,

Aber ich versuche wirklich,

Meinen kompletten Alltag als Achtsamkeitsübung zu sehen.

Und wirklich,

Wenn ich gerade eine Tätigkeit ausführe,

Dass ich wirklich im Hier und Jetzt bin,

Und nur bei dieser Tätigkeit und mich jetzt nicht ablenken lasse,

Sondern mich wirklich auf die Sachen konzentriere,

Die ich gerade mache.

Das ist so für mich meine.

.

.

Also das,

Was ich eigentlich hauptsächlich mache.

Ansonsten meditiere ich morgens ungefähr zwischen 10 bis 50 Minuten,

Es kommt immer darauf an.

Ich habe halt das Glück,

Dass mein Mann jetzt immer um 4.

30 Uhr aufsteht und meditieren geht.

Und deswegen,

Ich habe einen leichten Schlaf,

Deswegen wache ich da auch gleich auf.

Und dann ist es natürlich für mich einfacher,

Auch etwas zu tun.

Genau,

Und je nachdem,

Wie müde ich aber bin,

Fällt es zeitlich unterschiedlich aus.

Und was ich jetzt zum Beispiel für mich auch mitgenommen habe,

Wofür ich auch sehr dankbar bin,

Ist,

Dass ich mehrmals die Woche mich mit Kolleginnen aus dem Mentaltraining austausche und wir uns zum Beispiel gegenseitig mit Fantasiereisen und Entspannungstechniken anleiten.

Was für mich eben auch zu so einer Achtsamkeitsroutine oder zum Stressmanagement dazugehört,

Weil das eben auch wieder ein Punkt ist zum Ausgleich einerseits und zum anderen eben auch Beziehungen aufbaut.

Und was ja ein sehr,

Sehr großer und wesentlicher Punkt in der Resilienz ist.

Ja,

Sehr schön.

Das klingt gut.

Und vor allem,

Du hast gerade gesagt,

Dein Mann meditiert auch,

Ja?

Genau,

Ja.

Cool.

Und meditiert ihr auch zusammen mit eurer Tochter?

Oder habt ihr gemeinsame Rituale oder Routinen?

Bisher noch nicht so,

Weil sie ist halb zwei.

Und ja,

Da kann man noch so viel machen.

Aber was ich jetzt schon öfters gemacht habe,

Sind Fantasiereisen mit ihr.

Beziehungsweise,

Was ich zum Beispiel abends mit ihr mache,

Ist,

Dass wir das Ritual haben,

Nachdem wir uns ein Buch angeschaut haben,

Legen wir uns hin,

Machen das und dann führe ich sie sozusagen anhand so einer Fantasiereise in den Schlaf.

Also,

Dass wir wirklich noch mal den Tag durchgehen,

Was hat sie erlebt,

Und dass ich sie dann wirklich in einen Entspannungszustand führe,

Dass sie dann ruhig wird und dass sie sich entspannt im Bett.

Und dann meistens schläft sie dann auch w��hrenddessen ein.

Wow,

Schön.

Auch das,

Jan.

Cooler Tipp noch.

Ja,

Genau.

Das ist total wertvoll für Kinder.

Ja,

Sehr schön.

Ich habe mir jetzt noch mal so drei Fragen überlegt,

Die so ein bisschen ungewöhnlicher vielleicht sind.

Aber,

Glaube ich,

Für in den Köpfen der Zuhörer einiges bewirken können.

Und deswegen wollte ich dich zuerst mal fragen,

Hast du so ein unwahres Klischee über Achtsamkeit,

Was du mit uns teilen könntest?

Ja,

Habe ich.

Und zwar finde ich,

Dass viele Menschen glauben,

Dass Achtsamkeit nur von religiösen oder spirituellen Menschen ausgelebt werden kann.

Und das halte ich eben für Blödsinn.

Ich glaube,

Dass schon die Affinität zu dem Thema eher da ist,

Wenn man jetzt zum Beispiel Buddhist ist oder sich mit den Themen Meditation und Spiritualität oder irgendeiner anderen Religion auseinandersetzt.

Aber das bedeutet nicht,

Dass man das nicht ausführen kann,

Wenn man nichts mit diesen Themen am Hut hat.

Achtsamkeit bedeutet nichts anderes als bewusst durch den Alltag zu gehen.

Und das heißt auch,

Dass Achtsamkeit wirklich jeder praktizieren kann.

Ja.

Ja,

Das ist auch was,

Kann ich komplett so unterschreiben.

Und letztendlich,

Wenn man sich seine Kinder anguckt,

Da hast du wahrscheinlich noch einen besseren Blick drauf als ich,

Weil ich keins habe.

Aber ich weiß,

Die haben noch viel mehr im Moment und noch viel mehr offen für das,

Was gerade passiert und können sich mit Dingen beschäftigen,

Die mit einer Klopapierrolle spielen oder was auch immer.

Und das zeigt ja einfach nur,

Dass das eigentlich auch was ganz Menschliches ist,

Was wir vielleicht im Laufe unseres Lebens dann auch verlieren.

Genau.

Das ist im Moment so.

Also dazu möchte ich auch noch einhaken.

Ich finde generell,

Dass Kinder das beste Achtsamkeitstraining überhaupt sind.

Ja,

Also nicht nur das wahrscheinlich.

Ja,

Ja,

Ja,

Das ist sowieso.

Aber man kann einfach so viel von ihnen lernen.

Aber sie geben einem auch die Chance,

Viel achtsamer und bewusster mit sich selbst umzugehen.

Weil man achtet vielleicht viel mehr auf die Harmonie oder man muss mehr darauf achten oder möchte.

Also ich möchte es zumindest.

Und ja,

Da finde ich,

Sind Kinder schon ein sehr gutes Training.

Ja,

Das denke ich mir.

Und dazu muss man ja auch,

Also ist man noch viel eher gezwungen,

Das eigene Verhalten und Bedenken zu hinterfragen,

Weil Kinder ja auch alles kopieren.

Das heißt,

Wenn ich irgendwie meines Pleans nicht im Griff habe,

Dann übernehmen meine Kinder das eins zu eins.

Also das erkennt ja jeder auch an sich,

Was er von seinen eigenen Eltern übernommen hat.

Und hätten unsere Eltern mal so hart an sich gearbeitet,

Dann wäre uns wahrscheinlich auch schon einiges erspart geblieben.

Ja.

Ja,

Und vor allem denke ich mir auch,

Als Eltern will man immer das Beste für seine Kinder.

Und ich finde,

Das Beste,

Was man seinen Kindern geben kann,

Ist,

Achtsam zu leben.

Weil du dadurch einfach eben ihnen so die Zukunft.

.

.

Weil sie etwas so Positives kopieren können,

Wie du das sagst.

Aber auf der anderen Seite,

Weil du viel harmonischer mit ihnen umgehst und sie dadurch auch eine viel positivere und viel harmonischere Kindheit erleben.

Ja.

Genau.

Okay,

Vielen Dank.

Dann habe ich noch meine zweite Frage.

Die etwas ungewöhnlicher ist.

Was würdest du denn tun,

Wenn du nur noch einen Monat zu leben hättest?

Mhm.

Lustigerweise habe ich mir eine ähnliche Frage erst vor Kurzem gestellt.

Ja.

Und ich denke,

Es würde sich nicht viel an meinem Lebensstil ändern.

Also.

.

.

Arbeiten würde ich eher versuchen,

Mein geballtes Wissen,

Achtsamkeit und Stressmanagement für meine Tochter zu verbringen.

In Videos oder in Büchern oder sonst irgendetwas.

Mhm.

Und ansonsten würde ich einfach so viel Zeit wie möglich mit meinem Mann und meiner Tochter verbringen und den Rest der Zeit mit Meditation und Yoga.

Also,

Es würde immer noch die Achtsamkeit stehen.

Aber halt einfach das Leben genießen.

Und mit einer positiven Einstellung in den Tag gehen.

Und im Hier und Jetzt leben vor allem,

Das ist ganz wichtig.

Aber wie schön,

Dann kann man dir nur gratulieren,

Dass du jetzt schon das Leben lebst,

Das du auch wählen würdest,

Wenn du nicht mehr so viel Zeit hättest.

Und das ist ja was,

Was nur sehr wenige Menschen von sich behaupten können.

Weil man immer so denkt,

Ja,

Ach,

Wenn ich dann alt bin,

Dann lebe ich so,

Wie ich das möchte.

Oder ich habe ja noch so viel Zeit.

Aber das zeigt ja,

Du hast ja jetzt schon den gegenwärtigen Moment so echt zum Mittelpunkt gemacht.

Und da kann man nur den Hut vorziehen.

Ja,

Nein,

Also das ist mir auch ganz wichtig.

Und eben,

Als ich mir selber die Frage gestellt habe,

Bin ich auch zu dem Schluss gekommen,

Dass wenn jetzt meine Tochter nicht wäre,

Dann,

Denke ich,

Wäre es,

So blöd es klingt,

Auch nicht so tragisch,

Wenn ich morgen nicht mehr leben würde.

Weil ich zufrieden bin mit dem,

Was ich jetzt geschaffen habe.

Also ich bin echt zufrieden mit meinem Leben.

Wow,

Schön.

Aber natürlich ist meine Tochter da.

Und meiner Tochter würde ich das nicht antun wollen.

Und für meine Tochter fände ich es ganz furchtbar,

Wenn ich nicht mehr da wäre.

Und deswegen ist das natürlich.

.

.

Ja,

Ist das wieder so ein Stresspunkt.

Aber ja,

Ich glaube trotzdem,

Je achtsamer man lebt,

Desto positiver kann man das Leben verbringen.

Ja,

Sehr cool.

Vielen Dank.

Und als letzte,

Abschließende Frage habe ich mir noch überlegt.

Was,

Glaubst du,

Haben wir beide gemeinsam?

Ja.

Also auf jeden Fall unser Interesse an Buddhismus und eben Techniken wie Achtsamkeit und Meditation aus rationaler Sichtweise zu betrachten.

Das ist,

Finde ich,

Nämlich ein ganz wichtiger Punkt.

Weil gerade in dem Bereich sind,

Glaube ich,

Auch viele Super-Gurus unterwegs,

Die ein bisschen abgehoben sind und auf einer so emotionalen Ebene arbeiten,

Dass,

Ich weiß nicht ganz,

Wie ich das erklären soll,

Aber dass es halt so vielleicht etwas unangenehm ist und dass man da wirklich nicht mehr den Zugang hat.

Und ich finde aber eben,

Dass gerade auch der Buddhismus und die Achtsamkeit und die Meditation,

Das sind wirklich rein rationale Sachen.

Die kann man sich einfach durchlesen und das ist halt einfach alles logisch.

Und ich finde,

Mit dieser Logik kann man arbeiten.

Also das heißt,

Die rationale Seite beziehungsweise die logische Seite und dieses Spüren,

Das schließt sich nicht gegenseitig aus,

Sondern das verstärkt sich,

Finde ich,

Eigentlich nur noch,

Weil du beide Ebenen hast.

Und ich finde,

Das ist etwas,

Was uns auf jeden Fall verbindet.

Ja,

Auf jeden Fall.

Und definitiv auch den Wunsch,

So vielen Menschen wie möglich zu helfen.

Ja,

Unbedingt.

Ja,

Das kann ich nur unterschreiben.

Ja,

Genau.

Vielen Dank,

Liebe Elisa.

Das war sehr schön,

Mit dir zu sprechen.

Bevor wir Tschüss sagen,

Möchte ich aber natürlich meinen Zuhörern noch die Möglichkeit geben,

Dich auch zu finden mit deinem tollen Angebot.

Magst du gerade noch mal sagen,

Wo man dich also antreffen kann?

Auf meiner Webseite unter www.

Elisastangel.

Com.

Stangel ohne E.

In Deutschland ist das jetzt,

Glaube ich,

Nicht so oft,

Dass man Stangel mit E schreibt,

Aber in Österreich schon.

Deswegen muss ich es dazu sagen.

Und ansonsten bin ich auf Instagram zu finden,

Unter elisa.

Stangel und auf Facebook unter gesundundsimpelstressbewältigung für Groß und Klein.

Genau.

Supercool.

Ich werde das auch noch mal in den Shownotes verlinken für alle,

Die das mit dem E nicht richtig verstanden haben.

Dankeschön.

Und ja,

Ich wünsche dir und deiner Mission,

Achtsamkeit in die Welt zu bringen und Menschen bei ihrer Stressbewältigung zu helfen,

Ganz viel Erfolg.

Und wir sehen uns in der nächsten Woche noch ganz viel.

Da haben Elisa und ich nämlich auf Instagram eine Challenge für euch vorbereitet.

Und da wird es einigen Infos und nützliche Tipps von uns geben.

Und ja,

Seid dabei.

Auch da gibt es den Link noch mal in den Shownotes.

Bis dahin,

Alles Liebe.

Untertitel im Auftrag des ZDF für funk,

2017

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