Guten Morgen.
Schön,
Dass du hier bist,
Dass du dich dafür entschieden hast,
Deinen Tag mit Intention und Achtsamkeit zu starten.
Das ist eine fünf Minuten Achtsamkeitsmeditation für einen bewussten Start in den Tag.
Wir beginnen damit,
Unsere Sitzposition zu finden.
Du kannst gerne ein bisschen ausprobieren,
Dir noch ein Kissen dazu holen.
Vielleicht sitzt du auch in einem Sessel oder lehnst dich gegen die Wand,
So wie es sich gerade richtig anfühlt.
Ich lade dich auch dazu ein,
Entweder jetzt kurz oder dann danach,
Dir ein paar Momente zu nehmen,
Um dich achtsam bewusst zu stretchen.
Es hilft auch,
Unserem Körper noch mehr aufzuwachen und einfach mehr Raum und Weichheit zu kreieren,
Bevor wir voll in den Tag starten.
Gut und dann kannst du gerne deinen Blick sanft zu Boden sinken lassen oder die Augen ganz schließen.
Und dann lass uns einen ganz tiefen Atemzug nehmen.
Fülle deine Lungen,
Deinen Bauch mit so viel frischer Luft und Energie,
Wie es nur geht.
Spüre die Ausweitung.
Mit der Ausatmung.
Lade noch mehr Entspannung und Weichheit in deine Schultern ein.
Schau mal,
Ob du deinen Brustraum noch mehr öffnen kannst.
Sehr gut.
Unser Geist ist vielleicht gerade schon dabei,
Über die To-Do-Listen des Tages und alles,
Was heute erledigt werden möchte,
Nachzudenken.
Aber diese fünf Minuten,
Die sind jetzt erst mal nur für dich und alles andere,
Was du später tust,
Ja das wird davon profitieren,
Dass du jetzt deinen Geist einlädst,
Sich zu zentrieren,
Sich zu fokussieren,
Innerlich mehr Raum zu kreieren.
Deswegen lass uns einfach mal versuchen,
Die volle Aufmerksamkeit auf die nächste Einatmung zu bringen.
Spüre mal,
Wie die Luft deine Nasenspitze kitzelt beim Einströmen.
Spüre die Ausweitung deiner Rippen,
Deines Brustkorbs.
Spüre die Ausweitung deines Bauches und dann vielleicht auch die kleine Pause zwischen Ein- und Ausatmung.
Dann versuche auch mit der Aufmerksamkeit die Ausatmung so gut und wie möglich zu verfolgen.
Und das machen wir gerade noch mal.
Tiefe Einatmung.
Bemerke so viele Details.
Wie es nur geht.
Spüre wirklich die zyklische Bewegung des Atems in deinem Körper.
Die wie Wellen kommen und gehen.
Brustkorb hebt sich und senkt sich.
Und jedes Mal,
Wenn du abgelenkt wirst,
Was völlig normal ist und Teil der Übung.
Versuche so schnell wie möglich zu bemerken,
Oh ich wurde abgelenkt.
Und dann richte deine Aufmerksamkeit neu aus.
Bring sie zurück zur nächsten tiefen Einatmung.
Zur nächsten langen langsamen Ausatmung.
Und damit ist auch unsere Achtsamkeitsübung immer in diesem zyklischen Rhythmus.
Wir fokussieren uns auf unsere Atmung oder auf unseren Körper.
Oder auf die Stimme meiner Leitung.
Früher oder später werden wir abgelenkt.
Unser Geist hüpft in die Zukunft oder in die Vergangenheit.
Oder in irgendwelche Fantasiewelten.
Und dann bemerken wir das.
Und bringen ihn zurück.
Zur nächsten tiefen Einatmung.
Zur nächsten langen bewussten Ausatmung.
Probier das einfach nochmal für ein paar Momente aus.
Sei gutmütig zu dir.
Wähle eine Einstellung der Neugier und des Wohlwollens.
Ganz egal wie oft dein Geist abwandert.
Du kannst darauf vertrauen,
Dass die Achtsamkeitsübung trotzdem einen bedeutungsvollen positiven Einfluss auf deinen Geist und auf den Rest des Tages hat.
Vielleicht möchtest du dir noch einen Moment nehmen,
Bevor wir die Übung schließen,
Um eine Intention zu setzen für diesen Tag.
Was kannst du heute gut gebrauchen?
Was würde dir helfen,
Diesen Tag mit innerer Klarheit oder Bestärkung anzugehen?
Vielleicht ist es eine Intention des Loslassens,
Der Annahme.
Oder vielleicht ist die Intention,
Dass ich mir erlaube,
Pausen zu machen.
Dass ich mitfühlen bleibe in einem schwierigen Gespräch.
Oder dass ich mir kleine Inseln der Achtsamkeit einbauen darf,
Wenn ich mich überwältigt und gestresst fühle.
Sehr gut.
Und dann kannst du mal anfangen,
Deine Finger und deine Zehen ein bisschen zu bewegen,
Mit denen so ein bisschen zu wackeln.
Nimm noch mal einen ganz tiefen Atemzug.
Lad ganz viel frische Energie für diesen neuen Tag in deinen Körper ein.
Und dann,
Wenn du bereit bist,
Kannst du die Augen öffnen und dich strecken.
Vielen Dank,
Dass du mit mir in diesen neuen Tag gestartet bist.
Und ich wünsche dir,
Dass es ein guter Tag wird.