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Gefühle bewusst wahrnehmen und loslassen

by Psychologisches Institut Saechtling

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4.7
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Meditation
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Belastende und unangenehme Gefühle gehören zum Leben dazu – doch wie können wir ihnen begegnen, ohne uns von ihnen überwältigen zu lassen? Diese Meditation unterstützt uns dabei, schwierige Emotionen bewusst wahrzunehmen und ihnen mit Achtsamkeit Raum zu geben, ohne sie zu bewerten. Durch diesen achtsamen Prozess entsteht die Möglichkeit, die emotionale Last Stück für Stück loszulassen und innere Klarheit sowie Leichtigkeit zu finden. Lass uns gemeinsam einfühlsam durch diesen befreienden Moment begleiten und spüren, wie wir gestärkt und im Einklang mit uns selbst in den Alltag zurückkehren können.

Transkription

Hallo und herzlich willkommen.

Schön,

Dass du da bist und dir Zeit nimmst,

Um deine Gefühle bewusst wahrzunehmen,

Sie aktiv zu verarbeiten und loszulassen.

Mein Name ist Leonie und ich werde dich bei der Übung begleiten.

Setze dich bequem auf einen Stuhl oder eine Unterlage oder lege dich entspannt auf ein Bett oder auf den Boden und dann mache es dir gemütlich.

Dann lade ich dich ein,

Wenn du magst,

Deine Augen zu schließen oder deinen Blick auf einen fixen Punkt zu richten,

Der vor dir liegt.

Mach es dir bequem auf deinem Stuhl,

Auf deiner Unterlage und komm mit deiner Aufmerksamkeit zu dir.

Nimm wahr,

Wie du auf deinem Stuhl sitzt,

Welche Körperteile deinen Stuhl berühren und welche nicht und wie sich der Kontakt anfühlt.

Nimm auch deinen Atem wahr,

Wie er ein- und ausfließt,

Wie sich Brust- und Bauchraum heben und senken beim Ein- und Ausatmen.

Komm mit jedem Atemzug ein wenig mehr bei dir an heute Morgen.

Begrüße deinen Körper mit dem Sauerstoff,

Der durch die Atmung in dich einfließt,

Deine Füße,

Beine,

Hüfte,

Deinen Oberkörper und Rücken,

Deine Finger und Arme.

Und wenn du bei dir selbst angekommen bist,

So gut das möglich ist heute Morgen,

Nimm auch wahr,

Was für Gedanken und Gefühle in dir sind.

Und was auch immer da ist,

Darf da sein.

Versuche allem,

Was da ist,

In wohlwollender Akzeptanz zu begegnen.

Es ist,

Was es ist.

Und so wende dich ganz besonders deinen Gefühlen zu jetzt im Moment.

Und vielleicht spürst du,

Dass es ein unangenehmes Gefühl in dir gibt,

Etwas,

Was dich belastet,

Etwas,

Was dich schwer macht.

Vielleicht nimmst du das im Alltag gar nicht so stark wahr und es kommt erst jetzt hervor,

Oder es ist etwas,

Was dich schon länger begleitet.

Und falls da in dir gerade nichts kommt,

Dann erinnere dich an die letzte Situation,

In der du intensiv belastende Gefühle gefühlt hast.

Und so nimm dieses Gefühl ganz intensiv wahr in deinem Körper.

Wo in deinem Körper kannst du dieses Gefühl spüren?

Vielleicht ist es ganz fokussiert an einem Ort,

Vielleicht im Bauch- oder Brustraum.

Vielleicht ist es aber auch verteilt im ganzen Körper an verschiedenen Stellen.

Es geht nicht darum,

Über die Gedankenkreisel nachzudenken,

Die vielleicht einhergehen mit dem Gefühl,

Sondern ganz bewusst die Körperrepräsentation wahrzunehmen.

Wo im Körper spürst du es?

Und wenn du den Ort identifiziert hast,

Dann gib diesem Gefühl in dir einmal ordentlich Raum.

Gib ihm Platz.

Nimm es ganz bewusst wahr.

Vielleicht intensiviert sich das Spüren dadurch noch.

Und für einen Moment kann es wirklich auch unangenehm sein,

Dieses Gefühl so intensiv zu spüren.

Stell dir einmal vor,

Dieses Gefühl hätte eine Farbe.

Welche Farbe hätte es?

Und dann stell dir vor,

Wie du dieses Gefühl,

Diese Farbe über deinen Atem,

Mit jedem Ausatmen hinaus in die Welt strömen lässt.

Mit jedem Atemzug kommt ein wenig mehr von diesem Gefühl aus deinem Körper heraus,

Verbreitet er sich um dich herum und fließt weiter in Richtung Horizont.

So weit,

Dass du irgendwann die Farbe gar nicht mehr sehen kannst,

Weil sie sich so verbunden hat mit der Luft,

Auseinander defundiert ist.

Und so schicke mit jedem Ausatmen dein Gefühl,

Das Erleben in deinem Körper nach außen in die Welt.

Lass los.

Und dann nimm auch wahr,

Wie sich das Gefühl in deinem Inneren verändert.

Ob noch etwas davon da ist.

Welchen Raum es jetzt einnimmt.

Vielleicht hat sich die Farbe verändert.

Und wenn dir das Bild gefällt,

Dann stell dir vor,

Wie ein warmes,

Weiches Licht durch deinen Körper hindurch scheint und auch die letzten Reste von deinem Gefühl mit nach außen spürt.

Mit jedem Einatmen kannst du dich mehr und mehr mit diesem Licht füllen.

Mit jedem Ausatmen nimmt das Licht all die Gefühle mit nach außen in die Welt.

Du kannst loslassen.

Dann stell dich ganz langsam darauf ein,

Dass du die Übung gleich beenden wirst.

Wenn du spürst,

Dass das Gefühl etwas hartnäckiger ist,

Vielleicht möchtest du sie zu einem späteren Zeitpunkt nochmal wiederholen.

Oder auch wann immer ein Gefühl der Belastung in dir auftritt in deinem Alltag,

Kannst du diese Technik mit oder ohne meine Stimme für dich nutzen.

Wahrnehmen,

Einen Platz finden,

Dem Gefühl Raum geben und es dann ausströmen lassen.

Und so fang langsam an,

Deinen Atem zu vertiefen.

Atme intensiver ein und aus.

Fülle deinen Körper mit Energie,

Deine Lungen mit Sauerstoff.

Spüre,

Wie Stück für Stück die Bewegung in deinem Körper zurückkommt.

Fang an,

Deine Finger zu bewegen und die Handknöchel kreisen zu lassen.

Bewege deine Fußzehen und Fußknöchel.

Nimm deine Schultern mit,

Lass sie kreisen nach vorne,

Nach hinten.

Fang an,

Dich zu strecken,

Mach dich lang,

Mach dich groß.

Du kannst gehen,

Wenn du magst.

Schau,

Was dir jetzt gut tut,

Um wieder im Außen anzukommen.

Und wenn du soweit bist,

Dann öffne wieder deine Augen und komm ganz wach und klar wieder in deinem Alltag an.

Schön,

Dass du dir die Zeit genommen hast,

Dich mit deinen Gefühlen so aktiv zu beschäftigen.

Ich wünsche dir noch einen schönen Tag und freue mich,

Dich bald wieder begrüßen zu dürfen,

Hier auf dem Insight Timer.

Alles Gute und bis bald.

4.7 (19)

Neueste Bewertungen

Barbara

May 23, 2025

Danke 🙏🏼 aus tiefem Herzen. Namaste 🧘

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