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Altes Gehen Lassen | Raum für Neues

by Kerstin Potthoff

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4.5
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Aktivität
Meditation
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Alle
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Diese geführte Meditation soll dich dazu anregen, Altes in Dankbarkeit und Würdigung gehen zu lassen, um so Raum für Neues zu schaffen. Der Körperanker am Ende kann die Wirkung noch kraftvoller machen.

Transkription

Alles,

Was wir an altem Ballast,

Zum Beispiel an Glaubenssätzen oder Konditionierung angesammelt haben,

Was uns an unserer Entwicklung hemmt und auch an der Erreichung unserer Ziele behindert,

All diese Dinge sind da,

Weil sie in irgendeiner Form einmal für uns funktionell waren.

Also wenn du jetzt Raum schaffen willst,

Um Neues zu kreieren,

Dich also von dem Ballast zu befreien,

Dann macht es durchaus Sinn,

Diese Anteile oder Verhaltensweisen zunächst mal zu würdigen,

Um sich dann auch in Frieden zu verabschieden und diese gehen lassen zu können.

Du musst jetzt vor der Meditation noch nicht benennen können,

Was das ist,

Was dich manchmal hemmt.

Lass dich einfach ein und deine eigenen Gedanken fließen.

Ich werde es in der Meditation es oder Besucher nennen und du lässt einfach deine ganz eigenen Bilder zu.

Es gibt zwei Stellen in der Meditation,

In der ich dich auffordere,

Deine Gedanken auszusprechen.

Das kannst du gerne laut oder auch nur in Gedanken tun,

Das sei ganz dir überlassen.

Nach der Meditation kannst du,

Wenn du möchtest,

Noch einen Körperanker setzen,

Um dich dann auch später wieder in diesen Kraftmoment zu versetzen.

Mach es dir jetzt bequem,

Im Sitzen oder Liegen,

Mit offenen oder geschlossenen Augen,

Ganz wie es dir angenehm ist.

Atme einmal tief ein und aus.

Während du atmest und dein bewusstes Denken meiner Stimme folgt,

Kann dein nichtbewusstes Denken schon einmal für dich vorarbeiten und das folgende Gedankenexperiment begleiten.

Nehmen wir einmal an,

Es gibt in deinem Leben eine innere Reaktion,

Ein Symptom,

Ein bestimmtes Gefühl,

Ein Körpererleben,

Das dich schon oft belastet hat.

Es tritt immer mal wieder auf,

Wenn du es am wenigsten gebrauchen kannst und fühlt sich unangenehm an.

Es ist plötzlich einfach da,

Wie ein lästiges Wesen,

Eine bedrängende Kraft,

Sozusagen ein unerwünschter Eindringling.

Vielleicht ist es etwas,

Das du als eigenes Versagen empfindest,

Obwohl es einfach kommt,

Ohne dass du es gerufen hast.

Welcher Gedanke kommt dir in den Kopf?

Stell dir jetzt vor,

Du sitzt in einem wunderschönen Haus an einer schönen Tafel,

Einem gedeckten Tisch.

Du fühlst dich rundum wohl in dieser Umgebung.

Du sitzt am Kopfende der Tafel und dieses Mal hast du deinen Eindringling bewusst eingeladen und sitzt mit dir gemeinsam am Tisch.

Wenn du jetzt so tätest,

Als hätte diese lästige Kraft eine Gestalt,

Wie sähe es aus?

Die Stimmung ist freudig und festlich.

Für euch ist spürbar,

Dass es etwas zu feiern gibt.

Aber was gibt es zu feiern?

Du stehst in deiner vollen Kraft.

Du fühlst dich befreit und du strahlst.

Alle Menschen,

Die dir im Moment begegnen,

Spüren deine besondere Energie.

Dein Leben ist voller Licht und du bist Licht.

Mit dieser Schwingung kreierst du deine Wunder,

Mühelos,

Leicht und frei.

Heute ist deine Stimmung positiv aufgeregt,

Fast schon ein bisschen euphorisch.

Der Tisch ist reich gedeckt mit leckeren Speisen,

Dein Lieblingsessen für einen solchen Anlass.

Dein Gast schaut dich gespannt an.

Du weißt,

Es ist heute an der Zeit,

Deine Dankbarkeit auszudrücken.

Es hat dir geholfen,

Dorthin zu kommen,

Wo du jetzt stehst.

Alles,

Was dir früher negativ,

Schlecht und belastend vorkam,

Hatte seinen Sinn.

Das hast du erkannt und hast daher eingeladen,

Um seinen Beitrag zu würdigen und deine Dankbarkeit auszudrücken.

Nun setzt du zu deiner Dankbarkeitsrede an.

Was schätzt du an deinem Gegenüber?

Welchen Beitrag würdigst du?

Wofür bist du dankbar?

Bitte sprich es aus,

Was dir jetzt spontan in den Kopf kommt.

Nachdem du deine Dankbarkeit zum Ausdruck gebracht hast,

Ist es Zeit,

Deinem Besucher mitzuteilen,

Dass ihr euch heute,

Nachdem ihr gemeinsam gegessen habt,

Voneinander trennen werdet.

Es hat seinen Dienst erfüllt und eine Zusammenarbeit hat ab jetzt keinen Mehrwert mehr.

Bitte erkläre jetzt in einem Satz,

Warum es Zeit ist,

Sich heute zu verabschieden.

Auf deine Worte erntest du verständnisvolles Nicken.

Es lächelt dich an,

Als ob es verstanden hat und der Groschen gefallen ist.

Es wirkt auf dich,

Als hätte es nur auf deine Anweisungen gewartet.

Daraufhin prostet ihr euch ein letztes Mal zu und dein Gast steht vom Tisch auf und verlässt das Haus.

Durch das Fenster siehst du,

Wie es immer kleiner wird,

Bis es ganz verschwunden ist.

Bei dir bleibt ein unendliches Gefühl der Dankbarkeit,

Leichtigkeit,

Kraft und Vorfreude auf alles,

Was noch vor dir liegt.

Du genießt diesen Moment der Kraft noch einmal in vollen Zügen und mit allen Sinnen.

Bitte öffne jetzt deine Augen,

Falls du diese geschlossen hattest.

Atme einmal tief ein und aus.

Du kannst die Meditation jetzt noch erweitern,

Indem du diesen letzten Kraftmoment,

Also das Gefühl der Dankbarkeit und Vorfreude mit einem Körperanker verbindest.

Spüre also jetzt noch einmal in diesen letzten kraftvollen Moment hinein,

In dem du dich also leicht und befreit gefühlt hast und überlege dir eine Bewegung dazu und führe sie aus.

Das kann zum Beispiel eine kleine Bewegung mit den Fingern sein,

So etwas wie ein Schalter.

Das kann aber auch eine andere Bewegung sein.

Diesen Schalter kannst du in zukünftigen Situationen,

Wenn dir danach ist,

Einfach wieder aktivieren,

Um dich dann wieder in diesen kraftvollen Zustand hineinzuversetzen.

© 2026 Kerstin Potthoff. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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