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Kritik Von Der Familie - Das Tut Weh

by Ina Rudolph

Aktivität
Meditation
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Kennst du dieses Gefühl, in deiner eigenen Familie wieder klein zu werden? Vielleicht reichen ein paar Worte – und plötzlich bist du wieder im Rechtfertigen, im Zweifeln, im Nicht-genug-sein. In dieser geführten Begleitung überprüfst du den belastenden Gedanken „Meine Familie kritisiert mich“. Schritt für Schritt erforschst du, warum dich ihre Worte so tief treffen – und ob es wirklich wahr ist, was du darüber glaubst. Diese Übung hilft dir, alte Verletzungen, Selbstzweifel und emotionalen Stress zu lösen. Du gewinnst innere Klarheit, Selbstachtung und Freiheit – auch im Kontakt mit deiner Familie.

Transkription

Meine Familie kritisiert mich.

Hallo und herzlich willkommen.

Diese geführte Work kann dir neue Sichtweisen schenken und Frieden in ein belastendes Thema bringen.

Da wir uns nicht gegenüber sitzen und ich dich nicht sehen kann,

Gebe ich dir einige Hinweise,

Die dich unterstützen können,

Dem Prozess zu folgen.

Du brauchst nichts als einen ruhigen,

Bequemen Platz und einen offenen Verstand.

Vielleicht Stift und Papier,

Falls du dir etwas aufschreiben möchtest.

Richte deine Aufmerksamkeit einmal vom Denken weg und in deinen Körper.

Wenn du magst,

Atme einmal tief ein und aus.

Entspanne dich,

So gut es gerade geht,

Und schließe deine Augen.

Dann schaue in deine Vergangenheit und halte nach einer konkreten Situation Ausschau,

In der der Gedanke,

Meine Familie kritisiert mich,

Aufgetaucht ist.

Streng dich dafür nicht an.

Such dir einen ganz konkreten Moment,

An den du dich gut erinnerst,

Und sieh ihn vor Augen.

Das ist ein konkreter Zeitpunkt,

Ein konkreter Ort.

Du stehst,

Sitzt,

Liegst oder gehst irgendwo.

Es ist ein Ausschnitt von vielleicht 15 Sekunden,

20 oder 30.

Der Moment,

Wo der Gedanke,

Meine Familie kritisiert mich,

In dir aufgetaucht ist.

Hast du eine Situation gefunden?

Solltest du mehr Zeit brauchen,

Drück einfach auf deinem Gerät auf Pause und schalte dich wieder dazu,

Wenn du eine ganz konkrete Situation vor Augen hast.

Kannst du deine Situation plastisch vor Augen sehen?

Dann schau dich dort in dieser konkreten Situation noch einmal um.

Welche Personen sind in deiner Situation an Ort und Stelle?

Wärst vielleicht über SMS,

Whatsapp,

Mail,

Telefon oder nur in deinen Gedanken anwesend?

Und wenn ich dir gleich die Fragen stelle,

Bleib mit den Bildern in deiner konkreten Situation.

Streng dich nicht an,

Um die Antworten zu finden.

Kannst du dort,

Wo du gerade bist,

Deine Muskeln lockern und dein Gewicht an Sessel,

Das Sofa oder den Boden abgeben?

Und kannst du deine Antworten auftauchen lassen?

Ich möchte dich ermutigen,

Sie nicht schneller haben zu wollen,

Sie nicht zu ziehen oder zu pushen.

Lass ihnen gern ihr eigenes Tempo,

Auch wenn das vielleicht ungewohnt ist für dich.

Der Prozess der Work ist eine Meditation.

Bitte beachte,

The Work funktioniert,

Wenn du auf die Fragen antwortest.

Solltest du ins Plaudern geraten,

Dich erklären oder rechtfertigen,

Hört The Work auf zu funktionieren.

Du kannst selbst darauf achten,

Es bemerken und dich dann zur gestellten Frage zurückholen.

Sätze,

Die mit Aber oder Weil oder Naja,

Man muss doch auch bedenken oder ähnlichem beginnen,

Sind ein guter Hinweis darauf,

Dass du nicht mehr die Frage beantwortest.

Und solltest du abgewichen sein,

Sei bitte freundlich mit dir,

Das passiert.

Du kannst dich einfach wieder zu der Frage der Work zurückholen,

Bei der du gerade warst.

The Work funktioniert,

Wenn du dich für die Fragen der Work öffnen kannst,

Wenn du bereit bist hinzuschauen.

Sollte das mal nicht der Fall sein,

Zum Beispiel wenn du sehr wütend bist oder gerade einfach nur Recht haben willst,

Verurteile dich nicht dafür.

Dann könnte die Erlauben-Meditation aus dem Bonusmaterial vielleicht gerade das Richtige für dich sein.

Wenn du kannst,

Lass dich in dem Prozess der Work einfach von mir führen.

Du musst nicht bei jeder Frage,

Die ich dir stelle,

Eine lebensverändernde Antwort finden.

Einige Fragen werden dir die Augen öffnen und andere nicht.

Im Prozess der Work geht es immer um deine aufrichtigen Antworten,

Die in dem Moment,

Wo du dir die Fragen stellst,

Für dich stimmen.

Erlaube dir,

Auf diese Antworten zu warten.

Und wenn das an dem Ort,

An dem du gerade bist,

Geht,

Dann sprich deine Antworten gern laut aus.

Das kann dir mehr Klarheit bringen,

Als wenn du deine Antwort nur denkst.

Und wann immer du mehr Zeit brauchst,

Drück auf deinem Abspielgerät einfach auf Pause und gib dir mehr Zeit.

In deiner konkreten Situation,

Die du vor Augen siehst,

Ist der Gedanke aufgetaucht,

Meine Familie kritisiert mich.

Kannst du diesen Gedanken in deiner Situation als einen Gedanken wahrnehmen,

Der in dir auftaucht?

Und ist dieser Gedanke in deiner Situation auch wahr?

Erlaube dir,

Diese Frage erst einmal in dich einsenken zu lassen,

Bevor du antwortest.

Warte auf ein klares Ja oder Nein.

Bemerke,

Wenn dein Verstand dir eine Geschichte erzählen möchte,

Dass man doch hier nicht einfach so mit Ja oder Nein antworten könne,

Das Thema sei doch vielschichtig oder ähnliches.

Kannst du die Einladung deines Verstandes zur Diskussion bemerken,

Ohne ihr zu folgen?

Warte einfach,

Bis sich in dir ein klares Ja oder ein klares Nein zeigt.

Und wenn du mehr Zeit brauchst,

Dann drück kurz auf Pause.

Kannst du in deiner Situation absolut sicher wissen,

Dass der Gedanke wahr ist?

Warte auf eine ehrliche Antwort auf ein Ja oder Nein.

Kannst du wirklich hundertprozentig sicher wissen,

Dass deine Familie dich kritisiert?

Und wie reagierst du,

Was passiert in deiner Situation,

Wenn du den Gedanken glaubst,

Dass deine Familie dich kritisiert?

Welche Emotionen kannst du in dir wahrnehmen,

Wenn du den Gedanken glaubst,

Dass deine Familie dich kritisiert?

Was sagst du zu deiner Familie oder denkst über sie,

Wenn du glaubst,

Dass das,

Was sie sagen,

Eine Kritik ist?

Schaust du in Ruhe an,

Wie gehst du dann mit ihnen um?

Und wie fühlt sich das für dich an?

Wie behandelst du dich selbst in dem Moment,

Wenn du davon ausgehst,

Dass deine Familie dich kritisiert?

Bist du freundlich mit dir selbst oder nicht?

Und wenn nicht,

Auf welche Weise bist du unfreundlich mit dir?

Und wie fühlt sich das für dich an?

Erlaubt dir das,

Einen Moment zu spüren?

Bringt dieser Gedanke,

Meine Familie kritisiert mich,

Frieden oder Stress in dein Leben?

Und wer wärst du in der gleichen Situation,

Ohne den Gedanken,

Meine Familie kritisiert mich?

Weil angenommen,

Der Gedanke wäre in dem Moment nicht aufgetaucht.

Schau dich in deiner Situation nochmal um.

Die Umstände bleiben,

Wie sie sind.

Deine Familie macht,

Was sie macht.

Du hörst,

Was sie sagen oder liest,

Was sie schreiben.

Und bei dir taucht kein Gedanke auf,

Dass das eine Kritik ist.

Wer wärst du in dem Moment,

Ohne den Gedanken an Kritik?

Wie wäre die ganze Situation,

Ohne den Gedanken,

Dass es Kritik ist,

Die deine Familie an dir übt?

Sieh die Personen,

Die in deiner Situation anwesend sind,

Nochmal vor Augen.

Was siehst du,

Wenn da kein Gedanke ist,

Dass sie dich kritisieren?

Was kannst du dann wahrnehmen?

Und wie wäre dein Leben mit deiner Familie,

Wenn der Gedanke nie wieder auftauchen könnte?

Und wenn du dir hier mehr Zeit lassen möchtest,

Drück einfach kurz auf Pause.

Eine Umkehrung des Gedankens,

Meine Familie kritisiert mich,

Könnte sein,

Ich kritisiere mich.

Das ist die Umkehrung zu dir selbst.

Die Umkehrungen zu dir selbst sind nicht dafür da,

Dir eine Schuld zu geben oder zu glauben,

Na toll,

Hab ich jetzt die Arschkarte gezogen.

Erlaub dir lediglich zu schauen,

Ob es sein könnte,

Dass du dich in dieser Situation kritisiert hast.

Und sei es auch nur ein winziges bisschen.

Oder schau,

Ob du dich manchmal selbst für diese Sache kritisierst,

Von der du dachtest,

Dass deine Familie dich dafür kritisiert.

Könnte es sein,

Dass du diese Seite an dir selber ablehnst,

Oder einen Teil davon.

Und wie fühlt sich das für dich an?

Kannst du noch ein Beispiel finden,

Wie du dich in der Situation selbst kritisierst?

Und ist deine eigene Kritik an dir eventuell sogar schwerwiegender?

Wie wäre die Situation gewesen,

Wenn deine Familie sagt,

Was sie sagt,

Und du würdest dich nicht kritisieren?

Wenn du mit dir selbst an diesem Punkt im Reinen wärst,

Würden die Worte deiner Familie dich dann noch treffen?

Meine Familie kritisiert mich nicht,

Ist die Umkehrung ins Gegenteil.

Mal angenommen,

Das,

Was deine Familie äußert,

Wäre keine Kritik.

Was könnte es noch sein?

Lehn dich zurück,

Erlaub dir,

Dich dafür nicht anzustrengen und die Beispiele von alleine auftauchen zu lassen.

Gib dir Zeit.

Was könnte es noch sein?

Und wie würde es sich anfühlen,

Wenn du ihre Äußerungen so interpretieren würdest?

Könnte es sein,

Dass sie einfach nur sagen,

Was sie in dem Moment denken und glauben?

Und wie wäre es für dich,

Wenn du ihre Worte hörst und in dem Augenblick weißt,

Das ist das,

Was sie jetzt gerade für wahrhalten?

Das ist nicht die Wahrheit.

Das ist eine Meinung,

Ihre momentane Sicht auf die Dinge.

Und wie wäre dein ganzes Leben,

Wenn du immer wüsstest,

Andere Menschen sagen immer nur das,

Was sie in dem Moment gerade für wahrhalten?

Und du könntest vielleicht sogar sagen,

Ah,

Das ist,

Was du gerade glaubst.

Anstatt es persönlich zu nehmen.

Wie wäre dein Leben dann?

Eine weitere Umkehrung des Gedankens,

Meine Familie kritisiert mich,

Ist die von mir zum anderen.

Ich kritisiere meine Familie.

Schau doch mal,

Ob das nicht auch wahr sein könnte.

Inwiefern kritisierst du in deiner Situation deine Familie?

Kritisierst du,

Dass sie dich kritisieren?

Und machst du dann nicht das Gleiche,

Wie das,

Was du von ihnen vermutet hast?

Du kritisierst.

Oder hast du sie kritisiert,

Noch bevor sie dich kritisiert haben?

Vielleicht hast du es nicht ausgesprochen,

Vielleicht waren deine Vorwürfe stumm und dennoch zu spüren?

Könnte es sein,

Dass du selbst voller Kritik ihnen gegenüber bist?

Nur mal schauen.

Die äußerste Umkehrung des Gedankens,

Meine Familie kritisiert mich,

Könnte sein,

Meine Familie lobt mich.

Lass diese Umkehrung erstmal einen Moment wirken.

Selbst wenn du es für sie kritisierst,

Und sie für extrem unwahrscheinlich hältst,

Gib jeder Umkehrung eine Chance.

Wie könnte es sein,

Dass sich in dem,

Was deine Familie in deiner Situation sagt,

Ein Lob versteckt,

Eine Anerkennung?

Und sei sie auch ganz klein?

Denk auch hier nicht angestrengt nach.

Bewege die Frage einfach einen Moment in dir und lass die Antwort sich von selber zeigen.

Und bemerke auch die Gesten und die Mimik.

Könnte dort auf irgendeine Art eine Würdigung oder ein Lob enthalten sein?

Oder der Fakt,

Dass sie sich mit dieser Sache,

Die dich betrifft,

Beschäftigen?

Dass sie darüber nachdenken,

Sich eine Meinung bilden,

Könnte das eine Art Wertschätzung sein?

Und wenn du ein Beispiel gefunden hast,

Erlaube dir es auch zu spüren.

Hast du noch einen Moment Zeit,

Um eine kleine Rückschau zu halten?

Was hat dich in dieser Work bewegt,

Was hast du erkannt?

Was hat dir ein friedliches Gefühl gebracht?

Konntest du deine Familie irgendwie anders betrachten?

Und wie war das?

Hattest du an einer Stelle eine neue Sicht auf dich selbst?

Und wie hat sich das für dich angefühlt?

Vielleicht möchtest du dir etwas aufschreiben,

Was für dich wichtig war.

Oder dir in der Erinnerungs-App in deinem Handy etwas speichern,

Woran du erinnert werden möchtest.

Du kannst dir deine Erkenntnis auch auf einen Zettel schreiben und den mit in den Tag nehmen und immer mal wieder draufschauen.

Und hast du eine Idee,

Wie du die Erkenntnisse oder die neuen Sichtweisen,

Als konkrete Schritte in dein Leben bringen kannst?

Gib dir dafür noch einen Moment Zeit.

Diese Work kannst du immer wieder machen,

Wann immer du den Gedanken hast,

Kritisiert zu werden.

Du kannst mit dem gleichen Glaubenssatz arbeiten und dir dafür einfach eine andere Situation vor Augen führen.

Aus anderen Situationen werden andere Antworten kommen und andere Erkenntnisse.

Ich danke dir,

Dass du deine stressigen Gedanken überprüfst,

Damit in deinen Frieden kommst und dadurch zum Frieden in deinem Umfeld beiträgst.

© 2026 Ina Rudolph. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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