
Wer Bin Ich, Wenn Niemand Zuschaut?
Indem du dich selbst fragst, wer du bist, wenn niemand da ist und dich ansieht, bewertet und Erwartungen an dich hat, gelangst du zu einem tiefen Selbstverständnis über dein wahres Wesen. Diese Meditation erfordert brutale Ehrlichkeit dir selbst gegenüber und auch eine gehörige Portion Mut.
Transkription
Willkommen zu deinem Moment der Ruhe.
Ich bin Nadine von ECO-MIND und ich freue mich,
Dich bei dieser Meditation zu begleiten.
Setz dich bequem hin,
Schließe deine Augen und spüre,
Wie du atmest.
Atme tief ein und langsam wieder aus.
Mit jedem Atemzug wirst du etwas stiller.
Dein Körper findet langsam seine Position,
Dein Atem seinen Rhythmus und dein Geist diesen Moment.
Lass den Tag für einen Augenblick los,
Denn alles,
Was gerade nicht hier sein muss,
Darf warten.
Während du weiter atmest,
Richte deine Aufmerksamkeit auf dich selbst,
Auf die Person,
Die jetzt hier sitzt,
Auf deinen Körper,
Auf deinen Atem und auf deinen Herzschlag.
Atme ganz ruhig weiter und stell dir dann die Frage,
Wer bin ich,
Wenn niemand zuschaut.
Lass die Worte in dir nachklingen,
Ohne sie zu beantworten.
Denke auch nicht aktiv über sie nach,
Sie brauchen auch keine schnelle Reaktion.
Was sie brauchen,
Ist Raum.
Wer bist du,
Wenn keine Kamera läuft,
Kein Gespräch stattfindet und keine Aufgabe ruft?
Wer bist du,
Wenn niemand dich sieht und wenn kein Urteil auf dir liegt?
Was bleibt dann?
Atme in diese Frage hinein,
Spüre dabei deinen Körper,
Spüre die Kleidung auf deiner Haut und die Luft,
Die dich umgibt,
Spüre deine Existenz in diesem Raum.
Lass deinen Atem ganz natürlich fließen und während du atmest,
Beginne zu bemerken,
Was sich zeigt,
Wenn du die Rollen des Tages ablegst,
Die Rolle,
Die du im Gespräch spielst,
Die,
Die du bei der Arbeit einnimmst oder die Erwartungen,
Die andere an dich haben.
Unter all dem bleibt etwas übrig,
Etwas,
Das immer da ist,
Auch wenn niemand es benennt.
Wer bist du,
Wenn dich niemand beobachtet,
Wenn niemand etwas von dir will und wenn du dich nicht erklären musst?
Atme ruhig weiter und spüre,
Dass du in dieser Stille anders bist,
Vielleicht etwas weniger bemüht und vielleicht etwas echter.
In dieser Ruhe zeigt sich das,
Was du wirklich bist,
Ein Mensch,
Der einfach da ist.
Du darfst dich spüren,
So wie du jetzt bist.
Und jetzt wiederhole die Frage,
Wer bin ich,
Wenn niemand zuschaut?
Mit jedem Atemzug singst du etwas tiefer in dich hinein.
Wenn du möchtest,
Kannst du dich auffragen,
Wie fühlt es sich an,
Wenn niemand hinsieht?
Wie bewege ich mich,
Wenn keine Reaktion folgt?
Wie klingt meine Stimme,
Wenn ich nichts beweisen will?
Lass deinen Atem die Antwort geben.
Lass deinen Körper sprechen und lass die Stille die Lücken füllen.
Atme weiter und spüre,
Dass du auch ohne Publikum vollständig bist,
Dass dein Wert nicht davon abhängt,
Gesehen zu werden und dass du selbst genügst in deiner reinsten Form.
In dieser Stille liegt etwas.
Du erkennst,
Dass das,
Was du suchst,
Nie wirklich verschwunden war.
Es war nur verdeckt von Lärm,
Von Blicken und von Erwartungen.
Wenn du dir diese Frage stellst,
Wer bin ich,
Wenn niemand zuschaut,
Dann öffnest du eine Tür.
Atme noch einmal tief in diese Frage hinein.
Spüre die Luft,
Die Bewegungen und das Leben in dir.
Atme aus und spüre,
Wie du im Hier und Jetzt gelandet bist.
Bewege dann langsam deine Finger und Zehen und nimm die Geräusche um dich herum wieder wahr.
Wenn du bereit bist,
Öffne dann langsam deine Augen.
Schön,
Dass du bei dieser Meditation dabei warst.
Bis zum nächsten Mal.
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