
Verbunden: Aus der Enge in die Weite
by Vilas Turske
Vilas stellt die Verbindung zwischen dem Gefühl der Enge, das so viele Menschen jetzt erfahren, und der Chance darin her, aus dieser Enge sich selbst neu zu erfahren. Zurückfinden zur eigenen Stärke und ohne Anhaftungen an bisherige Lebensideen und Konzepte sich neu zu entdecken. Alle diese Verbindungen zu Erwartungshaltungen, Projektionen und Wunschvorstellungen enden in der Enge und im Leid.
Transkription
Jetzt begrüße ich euch zu einer Meditationspraxis und ich freue mich darauf,
Dass ich euch an diesen inneren Ort führen darf,
Der uns sowohl erdet,
Stabilisiert und im selben Moment uns eine wunderbare Wegstrecke und auch eine Perspektive von unserem tiefsten Inneren selbst aufzeigt.
Zuerst wollen wir uns erden,
Wir wollen Basis schaffen und mit diesem Basis schaffen wollen wir uns auch Vertrauen geben,
Vertrauen in uns selbst,
Vertrauen in das,
Was uns trägt und das als erstes und das ist gerade jetzt in diesen Tagen sicherlich besonders wichtig,
Da ist immer wieder das Gefühl für Erdung und wie gut bin ich mit mir und meiner Essenz und meiner Basis verbunden.
Also würde ich euch sehr empfehlen,
Das was wir jetzt gleich am Anfang machen,
Diese ersten Minuten des Erdens,
Das ruhig häufig in den nächsten Tagen immer wieder mal,
Wo immer ihr gerade seid,
Euch einen Moment hinsetzen,
Die Augen schließen,
Nach innen schauen und das Gefühl für Stabilität und Erdung entwickeln.
Wenn ich über Erden rede,
Da fallen mir immer wieder diese Grundqualitäten des Geerdetseins,
Des Verwurzelteins ein.
Ich würde sehr gerne in diesem Zusammenhang auch diese Visualisierung dieses Baumes nehmen und aufgreifen.
Ein Baum,
Der ganz fest verankert mit dem Boden eigentlich jedem Wetter und jeder Bedrohung in irgendeiner Weise trotzt und der es aufgrund seiner Erdung und seiner Verwurzelung schafft zu überleben.
Und gerade in dieser Zeit,
Wo wir alle in einer Situation sind,
Die wir uns so nie vorstellen konnten,
Entstehen immer wieder Momente des Verunsichertseins,
Ja bei vielen Menschen auch Momente der Angst.
Und gerade dort,
Wenn das in uns auftaucht und hochpoppt,
Dann ist es wichtig,
Dass wir dieses Gefühl von Erdung haben und deshalb möchte ich euch jetzt bitten mit geschlossenen Augen diesen Weg nach innen zu gehen.
Euch mal zu beobachten,
Wie ihr ein- und ausatmet und wenn wir diesen Beobachtermodus annehmen können,
Dann kommen wir schon ein ganzes Stück näher zu einem Bewusstsein,
Was wir brauchen,
Um bewusst jetzt uns auf diese Meditation einzulassen,
Also ein bewusstes Sein.
Wir erleben unseren Körper als atmenden Körper.
Neben dem ganzen Körper war,
Wie er atmet.
Stellen uns noch mal diese Verwurzelung nach unten,
Die Verwurzelung mit der Basis und mit der Erde vor,
Und dass genau diese Verwurzelung uns die Möglichkeit gibt,
Uns aufzurichten,
Den eigenen Körper wie einen Baum erleben,
Fest verankert,
Verwurzelt.
Alle Gefühle,
Die uns ausmachen,
Sind Gefühle,
Die wir in unserem Ganzen,
In unserem Sein erleben,
Also in diesem Baum erleben,
In dieser Idee des festverankerten Seins.
All unsere Gedanken,
Das Gleiche,
Fest verankert,
In uns,
Mit uns.
Und so wissen wir einfach,
Dass wir,
Wenn wir fest sind,
Wenn wir stabil sind,
Dass wir so ziemlich allem standhalten können.
Überlegt mal,
Wie viele Jahrtausende diese Menschheit in allen Konflikten immer wieder geübt hat,
Zu überleben.
Wir sind eine Species,
Die überleben kann,
Die es geschafft hat,
Sich immer wieder neu zu manifestieren,
Aus den aufgezwungenen Veränderungen,
So wie das jetzt auch der Fall ist.
Wir haben diesen Ort,
An dem wir alle gerade sind,
Nicht frei gewählt.
Das ist ein Ort,
Wo wir sozusagen hingeschickt wurden,
Also von außen auferlegt.
Ich beobachte mich,
Wie ich einatme,
Ich beobachte mich,
Wie ich ausatme.
Wir stellen uns vor,
Wie wir jetzt hier an diesem Ort sind,
Alle miteinander verbunden,
Alle in der gleichen Situation und wir können uns vorstellen,
Wie wir uns die Hände reichen und tatsächlich dieses Gefühl von Nicht-Alleinsein erleben.
Auch wenn wir vielleicht in diesem Moment,
Wenn wir das hören,
Ganz allein bei uns sind,
So sind wir doch mit unserer Sangha,
Mit allen Menschen,
Die auf diesem bewussten Pfad sind,
Mit all diesen sind wir verbunden und sind wir eins.
Und das verbindet uns weltweit,
Weit übergreifend von Nationalität,
Von Religion,
Von Glaube,
Von Hautfarbe.
Wir sind alle gleich,
Wir sind alle am selben Ort.
Und mit diesem Gefühl der Verbundenheit,
Die eine Qualität der Erdung ist,
Diese Verbundenheit,
Mit diesem Gefühl lassen wir uns jetzt auf diesen Weg ein und verbinden uns wieder mit unserer Atmung.
Diese erste Phase dieser Meditation,
Das,
Was ich gerade angeleitet habe,
Würde ich euch empfehlen,
Einmal,
Zweimal,
Mehrmals täglich zu machen.
Immer wenn wir den Eindruck haben,
Ich möchte mich wieder verbinden,
Ich brauche Rückhalt,
Ich brauche Unterstützung,
In dem Moment bitte ich euch,
Lasst euch wieder auf diese erdende Praxis ein,
Auf diese verbindende Praxis.
Es sind fünf Minuten,
Die uns helfen können,
Die den Tag anders werden lassen.
Basierend auf der Erdung können wir uns jetzt mit der Situation auseinandersetzen.
Wir schauen nach innen,
Nehmen unsere Gefühle wahr.
Wo immer Sie jetzt in diesem Moment herkommen,
Kommen Sie vielleicht aus der Reaktionshaltung,
Dass wir den Eindruck haben,
Wir müssen immer reagieren in diesem Moment.
Uns werden ständig neue Dinge gesagt und wir müssen reagieren.
Wir haben keine Möglichkeit der freien Entscheidung.
Kommen Sie daher,
Dann mögen das vielleicht auch Gefühle der Angst sein und wir sollten sie uns anschauen und wir sollten jetzt diese Angst vielleicht auch überlegen,
Ob wir sie in unserem Körper tragen und sollten deshalb nochmal nach innen uns richten,
Den ganzen Körper atmend erleben und dann in uns die hellen oder die dunklen Stellen wahrnehmen,
Die wir mit unserer Atmung und mit einem ganz bewussten die Energie dorthin lenken,
In diese dunkleren Stellen,
Die wir dadurch verändern können.
Wir wollen also mit der Atmung und mit dem Bewusstsein an die Orte gehen,
Die uns unkomfortabel sind und die wir in unserem Körper spüren.
Und mit jedem Atemzug versuchen wir,
Diese Stellen weicher werden zu lassen,
Heller werden zu lassen und aufzulösen.
Auch hier hilft vielleicht ein Bild,
Dass wir,
Egal in welchem Raum wir sind,
Dass wir uns sozusagen als den Gärtner unseres kleinen Gartens erleben.
Der individuelle Garten verbunden mit der Erde,
Immer wieder Pflanzen verbunden mit der Erde,
Dass wir immer wieder diese Basis,
Stabilität und Sicherheit uns ausleihen,
Die wir aus diesem Gefühl des Gärtners in unserem kleinen Garten ableiten.
Seht euch bei diesem schönen Sonnenlicht,
Seht euch mitten im Grün,
Klein,
Aber das Gefühl von Leben und von Veränderung,
Von Blühen,
Von Wachsen,
All das ist da,
Durch und durch positiv.
Wachstum.
Und wenn andere Gedanken kommen,
Die uns stören,
Wir lassen sie gehen und dann beobachten wir uns wieder,
Wie wir atmen,
Erleben unseren Körper wieder eingebettet in diese ganz feine,
Ruhige Atmung.
Ich beobachte mich,
Wie ich einatme,
Ich beobachte mich,
Wie ich ausatme.
Und alleine sich dieses fast mantraartige,
Diese Anweisung,
Selbst zu sagen,
Beruhigt uns,
Führt uns an einen stilleren Ort in uns.
In diesem Garten sind wir voll da.
Das ist in dem Moment,
Wenn wir es so sehen wollen,
Diese kleine Welt,
In die wir hinein geführt wurden,
Durch das,
Was um uns herum geschieht,
Das ist die kleine Welt,
Die wir jetzt mit unserem Bewusstsein verändern können,
Gestalten können.
Wir sehen uns als den liebevollen Gärtner,
Der sich selbst anschaut und an sich freut,
Wie er diese Pflanzen hegt und wie er sich in diesem Garten zurechtfindet.
Wir sehen uns auch,
Wie wir vielleicht in Konflikt sind,
Dass da plötzlich Störungen kommen,
Dass wir uns plötzlich erleben,
Überhaupt nicht mehr zufrieden in unserem kleinen Garten,
Sondern verärgert.
Wir empfinden diesen Garten eng,
Die Zäune zu klein,
Die wenigen Quadratmeter viel zu eng,
Um wachsen zu können.
Und dann sind wir auf einmal konfrontiert mit Menschen,
Die uns zwar vertraut sind,
Weil sie seit Jahren mit uns zusammenleben,
Die wir aber noch nie so eng und so lange auf so engem Raum erleben durften oder erleben mussten.
Und jetzt kommt hier wieder die Anforderung,
Dass sich liebevoll mit uns selbst auseinandersetzen reflektiert dieses Liebevolle in unser Verhalten.
Wir wollen in diesem Moment uns liebevoll auch den Menschen zuwenden um uns herum,
Wo es manchmal schwer fällt.
Aber da wir bewusst sind und uns nach innen ausrichten und unsere Essenz,
Wir kennen und wissen,
Können wir dieses Nach-Außen-Sein liebevoll anwenden.
Und so erleben wir uns jetzt atmend,
Liebevoll atmend und nehmen uns wahr voller Mitgefühl so,
Wie wir uns erkennen.
Wir nehmen die Schwächen an,
Die wir in uns sehen und erfahren.
Wir nehmen die Unruhe an,
Die uns bestimmt.
Wir nehmen die Irritationen an.
Da gibt es Verhaltensweisen,
Über die wir überrascht sind,
Die wir uns gar nicht gegeben haben.
Dann erkennen wir,
Wie diese Verhaltensweisen lange schon in uns sind.
Dass sich dort Muster abspielen,
Die wir schon über Jahre immer wieder erholt haben.
Dass uns plötzlich diese Muster in Situationen bringen,
Wo es eng wird,
Weil wir nicht erleben und nicht erfahren durften,
Dass wir mit unserem Innersten und mit unserer inneren Kraft und Schönheit und Freude diese Dinge tatsächlich liebevoll verändern können.
Wir müssen nicht immer wieder in diesen Mustern aufgehen,
Die sich so alle Jahre ein-,
Zweimal wiederholen.
Wir können nach innen schauen und erkennen,
Dass wenn wir uns bewusst und liebevoll innerlich anschauen,
Dass da das Potenzial für anderes Verhalten liegt.
Wir kennen auch,
Und wie oft haben wir uns das schon gesagt,
Dass wir integrieren und nicht separieren wollen.
Dass ein zu schnelles Nein und ein zu schnelles die Tür zumachen mich zwar für den ersten Moment schützt und meine Ängste beruhigt,
Dass das aber ein viel zu schnelles Nein ist.
Weil eigentlich in uns,
Wenn wir von der Liebe getragen werden,
Die uns nähert,
Das Ja dominanter ist.
Aber unsere Ängste,
Unsere Reaktionsmuster sind stärker.
Beobachte mich,
Wie ich einatme.
Ich beobachte mich,
Wie ich ausatme.
Immer wieder kehren wir zurück zur Atmung.
Immer wieder kehren wir zurück zu dem Ort,
Wo wir uns nach innen gerichtet energetisch wahrnehmen.
Ein Atem,
Der uns nähert.
Das Atmen macht uns feiner,
Lässt uns feiner fühlen.
Und es ist schön,
Wenn wir atmen,
Dass wir dann uns Orte vorstellen,
An denen wir berührt sind.
Es ist schön,
Wenn wir feststellen,
Dass wir mit unserer inneren Haltung außen beruhigen und Wärme und Liebe schenken können.
Stellt euch vor,
Wie es sich anfühlt,
Ein Kind zu halten,
Was in Not ist.
Es in den Arm zu nehmen und ihm die innere Stärke,
Die innere Energie vermitteln.
Sie teilen mit diesem Kind.
Und wie es sich beruhigt und wie es dann ganz liebevoll auf einmal mit einschwingt in das ruhige,
Sanfte,
Freudige Sosein.
Das kann im engsten Raum geschehen und trotzdem entsteht in einem solchen Moment aus diesem ganz feinen Kontakt heraus weite,
Größe Licht.
Und wir sind erfreut.
Wir sind erfreut über uns selbst,
Dass wir das können.
Und wie wir jetzt so atmen,
Unseren Körper wahrnehmen,
Kommen wir eigentlich an den Ort,
Wo wir uns bei ihm bedanken möchten.
Dankbar für unseren Körper.
Dankbar für den Schutz,
Den er für uns darstellt.
Dankbar für unsere Fähigkeiten,
Mit diesem Körper all das zu machen,
Was wir tun können.
Auch wenn wir jetzt im Moment in unserem Bewegungsradius stark eingeschränkt sind,
Ist es der Körper,
Der sich anpasst,
Ist es unser Bewusstsein,
Was sich verändert und ist es auch wieder ein Körper wahrnehmen.
Das,
Was wirklich unsere Hülle uns bedeutet.
Ein Körper,
Der uns wie ein Tempel immer wieder schützt und uns immer wieder diesen inneren Ort schenkt,
Des Nach-Innen-Gehens,
Eingebettet in das Wohlsein,
In das Geerdetsein,
In das Vertrauen,
Was er uns vermittelt.
Und wir nehmen ihn liebevoll an und freuen uns an diesem wunderbaren Körper.
Verbunden mit diesem Körper die Wahrnehmung unseres Herzens.
All das,
Was mit diesem Herzen an emotionaler Qualität verbunden ist.
Liebe,
Trauer,
Verzweiflung,
Not,
Wut,
Ärger,
Höchstes Glück,
Erfüllung.
Die Beschäftigung mit unserem Herzen ist die Qualität,
Die uns weiter nach innen führt.
Die uns an den Ort führt,
Wo nachher nichts mehr ist,
Mit dem wir uns etwas vormachen können.
Mit dem wir so tun,
Als seien wir jemand anders.
So tun,
Als möchten wir jemand sein,
Der gar nicht uns entspricht.
Wo auf einmal irgendwelche Sehnsüchte von außen uns bestimmen.
Das muss ich noch machen und das muss ich noch machen,
Um komplett zu sein.
Und das muss ich noch machen.
Wo wir in diesem Moment nicht erkennen,
Dass alle die Dinge,
Die wir uns vornehmen oder Dinge,
Die wir mit Gewalt tun wollen,
Weil wir meinen,
Wir müssen uns so in dieser Welt manifestieren,
Dass diese Dinge sehr oft Umwege sind.
Wege weg von der Essenz,
Von dem einfach so sein.
Dem Bewussten im Moment leben.
Gerade jetzt,
Diese Zeit dieser Pandemie,
In der wir alle tief bewegt sind durch das,
Was um uns und in uns geschieht.
Gerade in diesem Moment erkennen wir vielleicht,
Wie wichtig das einfach so sein ist.
Und wie getrieben wir sind von irgendwelchen Vorstellungen,
Etwas sein zu müssen oder sein zu wollen.
Kehren zurück zur Atmung,
Nehmen sie wahr,
Nehmen uns wahr,
Den Körper,
Unsere Emotionen und kommen zu den Gedanken.
Gedanken,
Die uns bestimmen.
Konzepte,
Die uns bestimmen.
Und unsere Sehnsucht jetzt ist,
Gehen wir dorthin,
Wo wir keine Konzepte brauchen,
Keine Gedanken brauchen.
Wo wir einfach nur uns in diesem Moment,
In unserem So-Sein wahrnehmen können.
Wo wir uns befreien können von dem,
Was war.
Wo wir uns an die Essenz erinnern,
Die ist.
Die Gedanken helfen uns,
An diesen tiefen inneren Ort zu gehen.
Da,
Wo wir sie eigentlich nicht mehr brauchen,
Weil wir an den Ort gehen,
Wo nur noch das zählt,
Was ist.
Jetzt gehen wir einen weiteren Schritt nach innen,
Kommen immer wieder bei dem Bewusstsein der Essenz an.
Ein Gewahrwerden von dem,
Was jetzt in diesem Moment ist,
Wo das zählt.
Wenn uns die Gedanken der Vergangenheit wieder berühren,
Wir sind dankbar für die Vergangenheit.
Denn sie hat uns so viel gelehrt und vor allen Dingen hat sie uns an diesen Ort gebracht,
An dem wir gerade sind.
Und deshalb können wir sie aber auch gehen lassen.
Uns interessiert jetzt,
Gerade in dieser komplexen Zeit,
Das,
Was ist.
Und der oder die,
Die wir wirklich sind.
Das,
Was uns ausmacht,
Im tiefsten Inneren,
Unantastbar,
Zeitlos,
Immer da.
Ein volles Gewahrsein von uns selbst und ein Aufgehen in diesem wunderbaren inneren Ort der Stille.
Die Energie,
Die diese Stille nähert,
Ist die Energie des Herzens.
Und das ist der Ort,
Der uns jetzt,
In diesem Moment,
Egal wie weit oder wie eng wir uns fühlen,
Das ist der Ort,
Der uns diese innere Freiheit schenkt,
Die wir jetzt brauchen,
Um mit dieser Situation umgehen zu können.
In der Stille verweilen.
Namaste.
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