
Gedanken beobachten
Gedanken beobachten. Sie kommen und gehen. Intressant was dabei auftaucht und vorbeischaut. Was gesehen werden möchte. Sich zeigt auf eine Weise, wie wir noch nicht gesehen haben. Was sich im Körper anfühlt.
Transkription
Ich begrüße dich recht herzlich zur Meditation.
Gedanken beobachten.
Mache es dir so bequem wie möglich.
Lege dich hin oder setze dich aufrecht,
Wie es für dich am besten möglich ist.
Zu Beginn der Übung darfst du mehrere Male tief einatmen und tief ausatmen.
Einatmen und ausatmen.
Du richtest deine Aufmerksamkeit auf deinem Atem.
Wenn du einatmest,
Geht der Atem in einen inneren Raum,
In dem ich die Spur verliere.
Wenn ich ausatme,
Geht er in den mich umgebenden äußeren Raum und löst sich auf.
Ich steuere nicht,
Was der Atem tut.
Ich bin mir nur meiner Atemmuskeln bewusst.
Ich weiß nicht,
Was mit dem Atem geschieht,
Wenn er sich in mir oder außerhalb von mir auflöst.
Ich nehme nur die kurze Reise des Atems in meiner Nase und Lunge wahr.
Der Rest entzieht sich meiner Kenntnis.
Der Atem ist ein Teil von der Welt,
Den ich mir ausborge.
Er erfrischt mich einen Augenblick lang.
Dann gebe ich ihn zurück bis zum nächsten Atemzug.
Gibt es nichts,
Was festzuhalten wäre.
Von Augenblick zu Augenblick.
Ich kann denselben Atemzug nicht zweimal machen.
Jeder Atemzug ist neu und frisch und jeder vollzieht sich ein wenig anders.
Wenn ich merke,
Dass ich denke,
Sage ich sanft zu mir Gedanke und lasse los.
Dann beobachte ich wieder meinen Atem.
Jetzt atme ich nicht mehr bewusst.
Es geschieht von selbst.
Ich beobachte nur,
Wie es geschieht.
So wie man Wellen am Strand beobachtet.
Gedanken steigen wie Blasen auf.
Wie Blasen in einer Welle.
Ich identifiziere sie,
Während sie durch meinen Kopf ziehen.
Die Gedanken kommen und gehen.
Wieder Atem.
Ich lasse sie los,
So wie ich jeden Atemzug loslasse.
Es gibt nichts,
Was festzuhalten wäre.
Haben die Gedanken eine Spur hinterlassen?
Haben sie irgendeine Anspannung oder den Nachhall einer Emotion hinterlassen?
Ich scanne meinen Körper und überprüfe,
Ob ich irgendwo noch irgendwie eine Spannung hätte.
Ich atme ein und atme aus.
Ich lockere mich und lasse los.
Gedanken hinterlassen Spannungen und Gefühle,
Wenn ich mich in sie verstricke.
Jetzt bin ich wachsamer.
Ich identifiziere sie,
Während sie auftauchen.
Ich sage einfach Gedanke.
Wenn ich einen Gedanken bemerke und atme ein und aus.
Ich bleibe leicht und frei.
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