21:57

Aus dem Gedankenkäfig aussteigen

by Simone Bastian

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Meditation
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Fühlst du dich auch wie eingeschlossen und meinst ständig alles kontrollieren zu müssen? Daran kannst nur DU SELBST etwas ändern, indem du einfach damit aufhörst. Aber wie soll das gehen, ich muss doch ..., fragst du dich jetzt sicher. Du hast jeden Augenblick die Wahl aus dem Gedanken-Käfig auszusteigen, fühlend bei dir selbst anzukommen, wahres loslassen und Freiheit zu erfahren. Ich begleite dich in einer neuen Bewusstheitsübung dazu - viel Freude dabei! Deine Simone

Transkription

Herzlich willkommen!

Schön,

Dass du dir Zeit nimmst und ich freue mich sehr,

Dich begleiten zu dürfen,

Jetzt in diesem Augenblick.

Einen wundervollen Augenblick,

Denn jetzt hast du die Wahl,

Dich nach innen zu wenden,

Die Kontrolle loszulassen und einfach auszusteigen aus diesem Käfig der Gedanken,

In dem du dich vielleicht eingeschlossen fühlst und oft nicht weißt,

Wie du da herauskommst und auch meinst,

Dass du alles kontrollieren müsstest,

Damit es gut läuft,

Damit es richtig läuft.

Aber du kannst,

Wie gesagt,

Jeden Augenblick damit aufhören und ich freue mich,

Dich jetzt zu begleiten.

Und das Kontrollieren zu beenden beginnt schon damit,

Dass du dich hinsetzt,

Deinen Rücken anlehnst,

Die Augen schließt und durch den geöffneten Mund einige Male seufzend ausatmest.

Dieses Seufzen geschieht ganz von alleine.

Du kannst dir auch vorstellen,

Dass du schwere Einkaufstaschen abstellst,

Die du schon lang getragen hast.

Vielleicht erleichtert es dir diese Vorstellung,

Dass du dir den Ton erlaubst,

Der beim Seufzen geschieht,

Wenn du den Mund nicht geschlossen hältst und den Atem eben nicht mehr kontrollierst.

Probier es einige Male aus,

Dieses Seufzen und löse deinen Kiefer immer ein Stückchen mehr mit jedem Seufzer.

Denn deine Kiefermuskulatur ist die stärkste Muskulatur in deinem Körper und immer damit beschäftigt,

Zu kontrollieren,

Die Spannung aufrecht zu erhalten,

Dass eben nichts Unkontrolliertes geschieht.

Und wenn du jetzt deinen Mund einfach geöffnet lässt,

Dann gibst du Kontrolle ab und nimm wahr,

Wenn wieder Impulse auftreten,

Den Mund zu schließen und wenn es nur Millimeter sind,

Die Muskeln wieder anzuspannen und dadurch wieder alles unter Kontrolle zu haben.

Denn wenn dein Atem nicht frei fließen kann,

So wie der Körper gerne atmen möchte,

Dann haben auch deine Gefühle keine Chance,

Richtig zu Ende gefühlt zu werden.

Und was ist das für ein Leben ohne Gefühle?

Was ist das für ein Leben,

Wenn du dich immer anspannen musst,

Dass nichts gefühltes,

Nichts fühlbares nach oben kommt?

Also lass noch einmal ganz bewusst den Kiefer hängen und erlaube dir den Ton beim Ausatmen,

Beim Seufzen und spüre gleichzeitig,

Wie immer mehr Anspannung von dir abfällt.

Einfach so.

Und wenn dein Kiefer so gelöst ist,

Der Unterkiefer hängt und die Zunge einen guten Platz im Unterkiefer gefunden hat,

Sich also auch zur Ruhe begeben darf,

Entsteht ganz viel Raum in deiner Kehle.

Raum für einen freien gelösten Atem.

Es atmet dich.

Du tust dabei nichts.

Und lass dich überraschen.

Lass dich überraschen,

Wie es jetzt durch dich atmet.

Vielleicht wird der Atem immer flacher oder schneller oder tiefer.

Wer weiß,

Du kannst es geschehen lassen und beobachtend dabei sein und dir auch bewusst sein,

Dass du jetzt Neuland betrittst.

Einen neuen Weg gehst,

Der dich ganz sicher aus diesem Käfig und diesem Gefangensein herausführt.

Und dann kannst du die Beobachterposition verlassen und dich in deinen Körper begeben mit all deiner Aufmerksamkeit,

Die dir zur Verfügung steht.

Kannst du in deine Kehle hinein dich begeben und ganz spüren,

Wie der Atem ein- und ausströmt.

Du wirst quasi zum Atem.

Das ist eine ganz wichtige Fähigkeit,

Die wir auf dem Weg zu uns selbst benötigen.

Nicht mehr immer nur von außen zu beobachten und sich dadurch auch ein Stück weit von sich selber abspalten,

Sondern genauso die Fähigkeit zu entwickeln,

Ganz in dem,

Was du erfährst,

Zu sein und zu bleiben.

Also jetzt in deinem Atem.

Du kannst dich deinem Atmen vollständig hingeben,

Wenn du dich dafür entscheidest,

Dass das jetzt in diesem Augenblick das Wichtigste ist.

Im Gefängnis wärst du wieder,

In dem gefangenen Käfig wärst du wieder,

Wenn du deinen Gedanken wieder die Priorität einräumen würdest und den Atem wieder übernehmen würdest.

Dann bist du gefangen im Reich,

Der solltest und ich müsste,

Ich brauche aber noch.

Und anfangs kann es ein hin- und herpendeln sein,

Aus Gewohnheit und vielleicht auch noch einer Verunsicherung heraus,

Wanderst du wieder hoch ins Gedankenreich,

Begebst dich wieder in das Gefängnis hinein und dann kannst du dich aber wieder befreien und ganz zum Atem werden.

Probier es aus,

Kannst du wahrnehmen,

Dass du dadurch immer mehr bei dir selber ankommst,

Weil nichts anderes mehr wichtiger ist und dann kannst du noch tiefer bei dir selber ankommen,

Indem du dich noch tiefer in den Augenblick hinein sinken lässt und deine Aufmerksamkeit nun von den Körperempfindungen wegnimmst und zu deinen Gefühlen hin begibst,

Denn fühlend sind wir noch tiefer mit dem Hier und Jetzt verbunden und dadurch mit uns selber.

Was fühlt dein Herz,

Was fühlt deine Seele jetzt in diesem Augenblick?

Und wieder die Herausforderung,

Nicht sofort in Gedanken zu kommen und zu denken,

Was müsste ich jetzt fühlen?

Das kann blitzschnell gehen,

Oft auch unbewusst oder nur halbbewusst sind die Gedanken da,

Ich meditiere ja jetzt,

Ich mache eine Bewusstheitsübung,

Also muss ich ja ruhig sein und genau das ist nicht der Fall.

Meistens,

Wenn wir uns so fühlend auf uns selber zurückwerfen,

Dann kommt erst mal Unruhe in uns zum Vorschein.

Eine Unruhe,

Die wir sonst immer weggedrückt haben,

Weil wir sie nicht haben wollen.

Wer will schon unruhig sein?

Wer will schon die Gefühle,

Die mit der Unruhe verbunden sind,

So wie Angst,

Wut,

Verzweiflung,

Schmerz?

Wer will diese Gefühle denn haben?

Und so bist du wieder im Käfig,

Im Gefängnis gefangen,

Bist wieder am Kontrollieren,

Auswählen,

Aussortieren,

Irgendwohin wollen,

Was nicht da ist.

Also nimm jetzt wahr,

Wie viel Ruhe oder Unruhe in diesem Augenblick in deinem Herz,

In deiner Seele ist.

Die Seele ist größer,

Das Herz ist größer als der Körper.

Also suche nicht im Körper,

Sondern fühle.

Fühle die Ruhe oder Unruhe.

Und wenn beides da ist,

Ruhe und Unruhe,

Dann lade ich dich ein,

Immer zuerst der Unruhe Raum zu geben.

Denn sie beinhaltet Gefühle,

Die zuerst gefühlt werden wollen,

Was evolutionär bedingt ist.

Und kontrolliere jetzt die Ruhe oder Unruhe,

Die jetzt da ist,

Nicht.

Lass sie genau so da sein,

Wie sie jetzt da sein möchte.

Und sinke wieder von der Beobachterposition hinein in das Gefühl.

Werde zu dem Gefühl.

Werde zu der Ruhe oder Unruhe,

Die jetzt da ist.

Solange,

Wie sie da sein möchte.

Und widerstehe jedem Impuls,

Der dich rausziehen möchte.

Raus aus dem Gefühl hinein in den Käfig.

Es gibt nichts zu tun.

Einfach nur fühlen.

Solange,

Wie das Gefühl da sein möchte.

Und dann lass dich in das hinein sinken,

Was unter dem Gefühl erfahrbar ist.

Vielleicht kommt ein anderes Gefühl und möchte gefühlt werden.

Oder du sinkst in eine tiefe Ruhe,

In einen Frieden und kannst dich dem ganz und gar überlassen.

Dann bist du frei.

So bist du frei.

Und kannst dann,

Auch wenn du dann irgendwann die Augen wieder öffnest,

Fühlend mit dir verbunden bleiben.

Nicht die ganze Aufmerksamkeit nach außen richten,

Sondern mit einem Teil mit dir verbunden bleiben und das Leben aus dieser inneren Freiheit heraus weiterleben.

Schön,

Dass du dabei warst und herzlichen Dank für dein Vertrauen,

Für deine Aufmerksamkeit.

Ich freue mich auf ein nächstes Mal.

Alles Liebe,

Deine Simone

4.7 (21)

Neueste Bewertungen

Petra

December 23, 2025

Liebe Simone, gerade zur Weihnachtszeit fand ich deine Meditation sehr passend 🫶🏻

Mia

March 11, 2024

Viel Dank 🙏💜

Marion

February 18, 2024

Sehr schöne, innere Ruhe findende Meditation. 🙏

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