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Gefühle zulassen: Warum das Fühlen so wichtig ist! - Teil 1

by Sascha Planert

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Warum ist das Fühlen von Gefühlen überhaupt wichtig? Schließlich kannst du deine Gefühle auch einfach unterdrücken. Doch der Preis dafür ist hoch! Im Teil 1 der Reihe „Gefühle zulassen“ erfährst du die Hintergründe, wie die eigenen Gefühle fast ständig blockiert werden und nie wirklich gefühlt werden. Die Auswirkungen davon sind dramatisch. Sogar Krankheiten können dadurch entstehen, weil so viel Energie gebunden wird.

Transkription

Dein Podcast für Selbsterkenntnis und inneres Wachstum Ich begrüße Dich wieder ganz herzlich zu einer neuen Podcast-Folge mit mir,

Mein Name Sascha,

Loslassen Befreit.

Wir werden uns in den nächsten Podcast-Folgen ein bestimmtes Thema angucken und zwar heißt es Gefühle zulassen.

Dieser Podcast wird der erste Teil dazu mit der Überschrift,

Warum das Fühlen so wichtig ist.

Und hier schauen wir uns zunächst an,

Warum macht es denn überhaupt Sinn,

Gefühle zuzulassen,

Was ist der Hintergrund dazu,

Warum sollst Du Dir das antun,

Auch manchmal ist das eine berechtigte Frage.

Und schauen wir uns einfach erstmal an,

Was wäre denn die Welt ohne Gefühle?

Stell Dir das einfach mal vor,

Eine Welt ohne Gefühle,

Wie würde die aussehen?

Beispielsweise,

Wenn Du zu Deinem Partner keine Gefühle hättest und er zu Dir auch keine oder Du und Deine Freunde,

Wie würdet Ihr miteinander umgehen,

Wie würdet Ihr miteinander reden,

Wäre das ein lebenswertes Leben,

Wie würde das aussehen?

Meine Vorstellung dazu wäre keine schöne.

Für mich wäre es so etwas,

Wie als wenn sich nur Maschinen und Roboter miteinander unterhalten würden.

Stell Dir das vor,

Du würdest keine Emotionen,

Kein Gefühl zu Deinem Gegenüber zeigen.

Man würde einfach nur da sitzen und sagen,

Ja,

Nein,

Das habe ich heute gemacht,

Das möchte ich gerne,

Wie geht es Dir?

Also ganz monoton,

Selbst diese ganze Kommunikation ist ja durchfärbt von Gefühlen,

Emotionen,

Das spielt dort eine Rolle.

Du kannst ohne eine freudige Emotion gar nicht ausdrücken Deinem Gegenüber,

Dass Du ihn magst,

Schon bei der Ansprache,

Hey,

Wie geht es Dir?

Du merkst hier deutlich den Unterschied.

Also eine Welt ohne Gefühle wäre nicht wirklich lebenswert.

Dir wäre alles egal auf eine bestimmte Art und Weise und der andere würde es auch gar nicht anders empfinden.

Das heißt,

Das macht wirklich das Bunte im Leben aus,

Diese Gefühle.

Und warum haben wir dann oft so ein Problem,

Unsere Gefühle zuzulassen,

Mitzuteilen und warum vertiefen wir uns lieber in das Logische hinein,

Also in die linke Gehirnhälfte?

Warum gehen wir nicht so gern mit Gefühlen um?

Ganz einfach,

Weil wir Gefühle sehr schwer beschreiben können.

Also wenn wir sie fühlen,

Können wir sie schon beschreiben,

Aber was ist ein Gefühl?

Wie entsteht ein Gefühl?

Dafür gibt es auch in der heutigen Wissenschaft unterschiedliche Ansätze,

Was ein Gefühl wirklich ist,

Woher kommt das,

Ist das chemisch,

Existiert das nur im Kopf,

Kommt das wirklich irgendwie aus dem Herzen,

Weil mittlerweile hat man auch zum Beispiel Gehirnzellen im Herzen gefunden,

Die viele Informationen zum Gehirn weitergeben.

Aber das ist nicht ganz so belegt,

Also ein Gefühl ist etwas Diffuses,

Wir können es schlecht greifen.

Ein Gedanke können wir klar und präzise greifen und ausdrücken,

Weil wir denken das und dann formen wir diesen Gedanken einfach in Worte um,

Das ist einfach,

Aber ein Gefühl,

Das ist gar nicht so leicht und oft ist es auch so,

Wenn wir ein Gefühl zeigen,

Dann zeigen wir uns unserem Gegenüber verletzlich,

Wir machen uns angreifbar.

Hingegen können wir mit den Gedanken ganz klare Kanten ziehen und ganz strukturieren und unsere Gesellschaft belohnt auch dieses Logische,

Weil wir kommen ganz oft weit in Jobs,

In Karriere und so weiter und ja,

Das entspricht einfach unserer heutigen Zeit,

Diese linke Gehirnhälfte,

Dieses logische Denken.

Und das macht es eben so kompliziert,

Gerade in diesen Gefühlen und in diesen Gefühlswelten uns da zurechtzufinden und diese auch auszudrücken und wir lernen es auch nicht wirklich,

Also sprich,

Wir werden auch so erzogen,

Dass wir eher sobald wir die Gedanken fassen und greifen können,

Uns da lieber in diese Welt hineingeben,

Als im Gefühl zu bleiben und ein Gefühl auszudrücken.

Und das Gefühl an sich ist eigentlich nicht das Problem,

Auch wenn es negative Gefühle sind,

Sondern das Problem ist der Umgang mit den Gefühlen,

Denn normalerweise ist es einfach nur so,

Wir haben eine innere oder äußere Erfahrung,

Also sprich es strömen Informationen durch unsere Sinne ein in uns oder es entsteht einfach unabhängig vom Außen etwas in unserem Kopf,

Das geht auch zum Beispiel wie beim Tagtraum und dann werden diese Informationen verarbeitet durch unsere Programme und so weiter.

Und hierbei ist es jetzt aber so,

Dass wir gar nicht so viele Möglichkeiten haben,

Entweder das was dadurch entsteht,

Ist ein gutes Gefühl oder ein negatives Gefühl für uns und wir machen immer dasselbe damit,

Wir blockieren es,

Indem wir bei dem negativen Gefühl das nicht haben wollen,

Das heißt wir drücken das negative Gefühl weg,

Dadurch entsteht die Blockade,

Ich will es nicht haben,

Das was es ist,

Gefällt mir nicht,

Ich will es anders haben oder es entsteht ein positives Gefühl,

Also Freude und so weiter,

Aber das blockieren wir auch,

Indem wir daran anhaften,

Also sprich wir wollen es länger haben,

Wir halten es fest und versuchen es künstlich länger zu haben und in beiden Fällen siehst du,

Werden diese Gefühle nicht wirklich gefühlt,

Sondern oft wird dann mit Gedanken einfach probiert,

Zum Beispiel Freude länger zu haben,

Wie kann ich das länger haben,

Ich muss irgendwas machen und wenn es nur länger da wäre oder bei dem negativen Gefühl,

Ah blöd Mensch,

Was mache ich denn jetzt,

Das will ich nicht,

Das nervt mich alles,

Ich hau ab und so weiter und so fort und unsere ganzen Aktionen drehen sich nur darum,

Wie wir eben positive Gefühle länger haben können,

Also angenehme Dinge und negative Gefühle vermeiden können,

Weil wir es nicht haben wollen,

Also gute Gefühle ja,

Schlechte Gefühle nein und diese ganze Misere entsteht dadurch mit dem Umgang,

Weil das Gefühl an sich ist gar nicht schlimm,

Es ist einfach nur da,

Aber wir sind sofort damit identifiziert,

Weil wir immer sofort etwas mit diesem Gefühl machen wollen und genau dadurch kommen diese ganzen inneren Konflikte zustande und das Problematische hierbei ist,

Dass immer wenn sich so eine Blockade bildet,

Also wie gesagt,

Wir halten an dem Gefühl fest,

Wollen es länger haben oder ein schlechtes eben nicht,

Dann können wir sagen,

Bildet sich eine Art Stein,

Kannst du dir vorstellen und dieser Stein fällt dann in deinen inneren Fluss hinein und verstopft ihn,

Das heißt der innere Fluss kann nicht frei fließen und da wir überhaupt keine andere Möglichkeit kennen,

Außer solche Blockaden zwangsläufig zu bilden,

Weil wir das ganze Leben darauf orientiert sind,

Ist dieser Fluss mittlerweile schon sicherlich ganz voll,

Das heißt da sind so viele Blockaden drin,

Was eben diese Steine ausmachen,

Dass der ganze Fluss überhaupt nicht mehr richtig ins Fließen kommen kann und dadurch entstehen natürlich auch Krankheiten,

Sei es nun psychische oder physische Natur und außerdem geben wir den Gefühlen durch diese ganze Blockiererei keinen Raum zur Entfaltung,

Das heißt selbst wenn Freude in uns entsteht,

Dann blockieren wir die,

Weil wir daran anhaften und das länger haben wollen und dadurch kommt sie gar nicht frei zur Entfaltung und wir bekommen auch gar nicht diesen ganzen Genuss des Gefühls mit und dadurch entsteht natürlich auch eine riesen Abhängigkeit weil wir sind an unsere Gefühle dann gebunden und merken überhaupt nicht,

Dass wenn ich das Gefühl wirklich fühle,

Dann kann es verbrennen,

Dann wird die Energie frei und ich merke,

Dass ich eben gar nicht diese Gefühle bin und so zum Beispiel kann dir auf einem bestimmten Weg,

Wenn du jetzt irgendwo langläufst und sagen wir,

Dort ist ein Hund gekommen,

Der hat dich mal angebellt,

Dann kann es jetzt sein,

Dass du diesen Weg zum Beispiel vermeidest,

Um auf Arbeit zu kommen und dieser Weg ist aber zehn Minuten länger.

Du vermeidest diesen Weg aufgrund des schlechten Gefühls,

Das du gespeichert hast und in Erinnerung hast.

Du willst das nicht haben und so dreht sich zum Beispiel jetzt darum,

Diesen Weg zu vermeiden aufgrund nur des Gefühls und so entsteht natürlich auch die Abhängigkeit dazu und du kannst es für dich mal ein bisschen beobachten,

Wo solche Abhängigkeiten bereits jetzt schon eingetroffen sind in deinem Leben,

Nur weil du ein schlechtes Gefühl vermeiden willst und einfach nicht bereit bist,

Es zu fühlen und insgesamt entsteht natürlich dadurch das größte Problem,

Das ist das Gedankenkino,

Frei nach dem Motto,

Wer nicht fühlen will,

Muss denken.

Das heißt,

Immer wenn wir unsere Gefühle abwehren,

Ob positiv oder negativ,

Dann setzen sich darauf die Gedanken,

Das ist wie ein Kreislauf.

Ich gebe dir ein Beispiel,

Stell dir vor,

Du verabredest dich mit einem Freund und der Freund sagt dir dann kurzfristig ab und dann fangen die Gedanken vielleicht an,

Warum macht denn der das,

Mag der mich nicht mehr,

Wie soll ich mich jetzt verhalten nächstes Mal,

Wenn der kommt.

Das wären die Gedanken dazu.

Der viel bessere Weg wäre jetzt,

Sich zu fragen,

Okay,

Was fühle ich denn jetzt,

Dann würdest du vielleicht eine leichte Wut merken,

Weil die einfach da ist,

Aber wir machen das nicht,

Das heißt,

Diese Wut,

Die da ist,

Die wird blockiert,

Die ist ja an sich nicht schlimm,

Aber wir blockieren sie,

Weil wir es nicht fühlen wollen.

Dann geht es wieder zurück in die Gedanken,

Weil die Wut blockiert ist,

Kommt jetzt vielleicht ein eigentlicher Schmerz hervor,

Aber du denkst lieber weiter,

Das tut mir so weh,

Der lässt mich richtig im Stich,

Der weiß da ganz genau,

Wir haben uns ewig nicht gesehen und ich habe jetzt so viele Vorbereitungen getroffen.

Das machen wir lieber,

Wir fühlen nicht den Schmerz,

Sondern gehen wieder ins Gedankenkino hinein und weil wir es eben nicht fühlen,

Nimmt dieses Gedankenkino seinen Lauf und wir kommen einfach nicht davon weg,

Wir sind wie absorbiert von diesen Gedanken,

Weil wir das schlechte Gefühl blockieren und die Lösung,

Die wir dafür haben,

Ist,

Die Gefühle zuzulassen und ich beglückwünsche dich wirklich,

Dass du hier zu diesem Titel gefunden hast,

Zu diesem Podcast,

Das ist ja auch das Thema,

Gefühle zuzulassen,

Dann wirst du dich bestimmt auch schon mal damit beschäftigt haben und dir gedacht haben,

Okay,

Das ist wahrscheinlich eine Lösung,

Gefühle zuzulassen oder natürlich auch,

Wie geht das,

Da kommen wir auch noch später dazu,

Allerdings herzlichen Glückwunsch,

Dass du das für dich hier soweit erkannt hast,

Dass es eine Lösung ist und meiner Meinung nach ist das überhaupt die Lösung generell für Selbsterkenntnis und inneres Wachstum,

Also die Gefühle zu fühlen und warum ist das so,

Was bringt uns das jetzt,

Natürlich bringt es uns Freiheit einerseits,

Weil die Sinfonie von deinem Herzen komplett spielen kann,

Das heißt,

Deine ganzen Gefühle und Emotionen,

Deine ganze Palette,

Die du da hast,

Die kann gespielt werden,

So wie sie es möchte,

Das heißt,

Du hast eine Freiheit,

Du bist nicht mehr abhängig von deinen Emotionen und daher geht auch eine Lebendigkeit mit ein,

Denn die Gefühle sind an sich der Reichtum des Lebens,

Das hatten wir eingangs geklärt,

Ansonsten wären wir nur wie Maschinen und jetzt kann eben dein Herz sich austoben,

Die Emotionen können frei da sein,

Ohne dass irgendetwas damit gemacht wird,

Sondern wenn sie aufkommen,

Dann kann man sie genießen und wenn sie abklingen,

Dann sind sie eben wieder weg und aus dieser Perspektive heraus kann auch ein Schmerz eine gewisse Art Freude beinhalten,

Also in dem Sinne,

Dass du überhaupt fähig bist,

Diese Gefühle zu fühlen.

Stell dir vor,

Du könntest jetzt kein Schmerz spüren beziehungsweise fühlen,

Natürlich wählen wir lieber die Freude,

Das ist mir schon klar,

Aber stell dir vor,

Du könntest überhaupt keine Freude fühlen und jetzt könntest du nur Traurigkeit oder Schmerz fühlen oder gar nichts und ich denke,

Auf Dauer würde man sogar sich lieber für diese negativen Gefühle entscheiden,

Als wenn man überhaupt nichts fühlen würde,

Also eine Lebendigkeit und dann natürlich,

Dass du weniger den Gedankenfilm hast,

Also das Gedankenkino wird weniger,

Du bist mehr im Fühlen,

Mehr in deiner Mitte und das wiederum bedeutet auch mehr Lebensqualität,

Weil überleg mal kurz,

Meistens sind es immer nur die Gedanken,

Die diese ganzen Probleme verursachen,

Die Konflikte,

Das ist immer das,

Der innere Kritiker,

Der ständig mit dir erzählt,

Du dies,

Du das,

Du musst das,

Du solltest,

Du brauchst und so weiter und so fort und der setzt sich immer nur so massiv drauf auf dich und beherrscht dich so,

Weil wir eben nicht fühlen und dann noch ein ganz großer Punkt,

Die Selbstheilung,

Das heißt,

Wenn du nicht mehr anhaftest an diesen Gefühlen und sie eben fühlst,

Dann können auch immer mehr alte Steine,

Wie ich das vorhin erklärt habe,

Wieder aus dem Fluss hervorkommen und die Energie von diesen Steinen kann vergehen,

Das heißt,

Die lösen sich auf,

Dafür musst du in der Regel nichts machen,

Du musst nur anfangen zu fühlen und die blockierten Emotionen und Gefühle,

Die tauchen von alleine auf und wollen gefühlt werden,

Da musst du dich gar nicht anstrengen für,

Das passiert automatisch,

Je tiefer du dich da hineingibst und in dem Sinne kannst du immer mehr loslassen,

Was in erster Linie die Akzeptanz der Gefühle betrifft,

Das ist loslassen in erster Linie und dadurch kannst du immer weiter erfahren,

Was unter den Gefühlen ist,

Denn so schön Gefühle auch sind,

Es gibt noch tiefere Erfahrungen unter den Gefühlen,

Wie Frieden und Glückseligkeit und deswegen ist es so wichtig,

Gefühle zuzulassen,

Wenn es wirklich um Selbsterkenntnis geht und inneres Wachstum ist das der erste Schritt,

Gefühle zuzulassen und da zählt natürlich auch dazu,

Ins Fühlen zu kommen und dafür schauen wir uns im nächsten Teil zunächst an,

Was ein Gefühl genau ist,

Also sprich,

Wie entsteht es und was ist auch der Unterschied beispielsweise zu einer Empfindung,

Dann hoffe ich,

Dass dir dieser Podcast hier als einleitender Teil gefallen hat,

Wenn du Fragen hast oder sonstiges Feedback,

Dann kommentiere gerne den Podcast,

Ansonsten hören wir uns das nächste Mal wieder,

Zum nächsten Teil,

Bis dahin,

Ciao.

4.7 (27)

Neueste Bewertungen

Jutta

October 23, 2023

... eine gute Einleitung, ich freue mich auf den nächsten Podcast

Thilo

July 16, 2022

Sehr gut erklärt. Höre ich es immer wieder gerne Danke vielmals ☺️ Auch eine angenehme Stimme.

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