25:00

Yoga Nidra Für Innere Ruhe

by Romy Siemens

rating.1a6a70b7
Bewertet
3.9
Group
Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
Aufrufe
390

Du bist unruhig, nervös und kommst nicht zur Ruhe? Dann ist dieses Yoga Nidra genau das Richtige für Dich. Lass Dich auf eine Reise in Dein Inneres führen und komme so zu tiefer, innerer Ruhe und Gelassenheit.

Transkription

Herzlich Willkommen zu Yoga Nidra.

Yoga Nidra,

Der Schlaf der Yogis.

Versuch,

Wach zu bleiben.

Falls du einschläfst,

Ist das aber auch überhaupt kein Problem,

Dann wirst du alles mitbekommen.

Zwar nicht bewusst,

Aber dein Unterbewusstsein wird die Entspannung dennoch empfangen.

Atme tief durch die Nase ein,

Ganz,

Ganz,

Ganz tief und mit der Ausatmung öffne den Mund,

Lass alles durch den Mund heraus.

Spüre deinen Körper am Boden liegen.

Bring deine Achtsamkeit zu deiner Atmung und nimm wahr,

Wie der Atem in diesen Moment fließt,

Ohne dass du eingreifst,

Einfach von ganz allein.

Beobachte,

Wie sich dein Brustkorb hebt und senkt und werde dir bewusst,

Wie wichtig dein Atem ist.

Ohne Essen kannst du vielleicht ein paar Wochen überleben,

Ohne Wasser bis zu ein paar Tagen,

Aber ohne Atem ist das Leben innerhalb weniger Minuten vorbei.

Spüre deinen Atem und sei dir,

Dessen Bedeutung bewusst.

Dein Atem,

Der dich seit deinem allerersten Tag auf der Erde begleitet und der wird das noch bis zum letzten Tag tun.

Dein Atem,

Die Verbindung deines Körpers zu deinem Geist.

Spüre nochmal in deine Haltung hinein.

Möchtest du noch was verändern,

Um noch bequemer zu liegen,

Dann tu das gern jetzt.

Wir beginnen das Yoga Nidra mit unserem Sankalpa.

Ein Sankalpa ist eine positive Affirmation.

Und vielleicht hast du bereits eine mit der du schon seit längerem Arbeit hast,

Dann nimm gern diese.

Unser Sankalpa ist ein kurzer,

Prägnanter Satz und ich gebe dir jetzt gleich ein paar Varianten.

Wichtig,

Entscheide nicht mit deinem Verstand,

Sondern fühle hinein und entscheide mit deinem Herzen.

Ich bin dankbar.

Ich bin frei.

Ich bin gesund.

Ich bin gelassen.

Ich heile.

Ich bin kreativ.

Ich glaube an mich.

Ich bin voller Frieden.

Wähle dein Sankalpa mit deinem Herzen.

Solltest du nichts gefunden haben,

Dann nimm Ich liebe mich.

Wiederhole dein Sankalpa dreimal in deinem Geist.

Bring deine Achtsamkeit in deinen Körper.

Ich nenne dir gleich einen Körperbereich und in dem Moment,

In dem du die Worte hörst,

In dem Moment kannst du diesen Körperbereich komplett entspannen.

Bring deine Achtsamkeit und entspanne zu deinen Füßen.

Entspanne deine Schienbeine.

Entspanne deine Oberschenkelrückseiten.

Entspanne deinen Bauch.

Entspanne deinen oberen Rücken.

Entspanne deine Kehle.

Entspanne deinen Hinterkopf.

Entspanne die Krone deines Kopfes.

Entspanne dein Gesicht.

Entspanne deinen Nacken.

Entspanne die Vorderseite deiner Oberarme.

Die Rückseiten deiner Unterarme.

Entspanne deine Hände.

Die Innenseiten deiner Unterarme.

Die Rückseiten deiner Oberarme.

Entspanne deine Brust.

Entspanne deinen unteren Rücken.

Die Vorderseiten der Oberschenkel.

Entspanne deine Waden.

Entspanne deine Fußknöchel.

Entspanne deine Knie.

Entspanne deine Hüften.

Entspanne deine Schultern.

Entspanne deine Ellbogen.

Entspanne deine Handgelenke.

Entspanne deinen ganzen Körper.

Spüre und entspanne deinen ganzen Körper.

Bring deine Achtsamkeit erneut zu deiner Atmung.

Beobachte,

Wie sich dein Brustkorb in diesem Moment hebt und senkt.

Wie dein Atem auch in diesem Moment bei dir ist,

Ohne dass du dich darum kümmern musst.

Bring deine Achtsamkeit zurück in deinen ganzen Körper.

Und erinnere dich an das letzte Mal,

Als du dich umgebracht hast.

Und erinnere dich an das letzte Mal,

Als du dich so richtig geärgert hast,

Als du wütend über etwas warst.

Wie hat sich das in deinem Körper angefühlt?

Wo in deinem Körper hast du das am intensivsten gespürt?

Wie war dein Atem in diesem Moment?

Wie hat sich dein Gesicht angefühlt?

Lass diesen Ärger,

Diese Wut jetzt noch einmal aufsteigen und dann lass dieses Gefühl los.

Wann hast du dich zuletzt voller Frieden gefühlt?

Wie hat sich das angefühlt?

Wo konntest du das in deinem Körper spüren?

Wo hat sich das in deinem Körper manifestiert?

Lass dieses Gefühl jetzt hochkommen.

Du kannst dich in dieses Gefühl wirklich einwickeln und jederzeit,

Wenn du das brauchst,

Erinnere dich an dieses Gefühl.

Und lass es jederzeit hochkommen,

Wenn du es brauchst,

Dieses absolut friedliche Gefühl.

Bring deine Achtsamkeit in deine Stirn.

Versuch,

Alles,

Was du jetzt siehst,

So farbenfreudig und detailliert wie möglich zu betrachten.

Deine Achtsamkeit ist hinter deiner Stirn und aktuell ist es hier recht dunkel.

Aber gleich öffnest du dein inneres Auge und du stehst an einem Strand.

Deine Füße sind barfuß,

Deine Augen sind glatt.

Du stehst an einem Strand.

Deine Füße sind barfuß im Wasser und es ist ganz,

Ganz zeitig am Morgen.

Es ist noch dunkel.

Es ist eine ganz angenehme,

Warme Brise,

Die über das Meer rauscht und deine Haut umspielt.

Du schaust auf das Meer hinaus.

Sanfte Wellenbewegungen auf der Oberfläche.

Du spürst das angenehme,

Warme Wasser um deine Knöchel herum.

Du erkennst es bald,

Der Tag anbricht und die Sonne aufsteigen wird.

Aber aktuell ist es noch dunkel und es dämmert nur ganz leicht.

Du schaust auf das Meer hinaus.

Und auch wenn du jetzt hier nichts siehst,

Du weißt,

Dass in dem Meer alles voller Leben ist.

Hier gibt es Fischschwärme,

Hier gibt es Pflanzen,

Hier gibt es wirklich eine ganz eigene Welt.

Und das ist dir bewusst.

Auch wenn diese Welt nicht sichtbar für dich ist,

Sie ist da.

Du siehst,

Wie die Sonne langsam aufsteigt.

Du schließt deine Augen und öffnest erneut dein inneres Auge.

Und es ist jetzt mitten am Tag.

Du befindest dich auf einem Bauernhof mitten auf dem Lande.

Um dich herum sind Felder,

Goldene Felder voller Weizen,

Bäume,

Natur pur.

Und du sitzt hier mitten am Tag im Schatten auf diesem Bauernhof.

Du hörst Tiere.

In der Sonne liegt eine Katze,

Die sich ausgestreckt hat.

Du kannst Hühner hören.

Auf der Weide hörst du Kühe und Schafe.

Der Himmel ist blau,

Kein Wölkchen ist am Himmel.

Und du sitzt hier im Schatten auf einer Treppe friedlich auf diesem Bauernhof und schaust das Treiben an.

Du kannst hier dich umschauen und ganz genau beobachten,

Was du alles sehen kannst.

Eine ganz friedliche Atmosphäre hier zur Mittagszeit.

Du schließt deine Augen und das nächste Mal,

Wenn du dein inneres Auge öffnest,

Ist es am späten Nachmittag und du wanderst in die Sonne.

Das nächste Mal,

Wenn du dein inneres Auge öffnest,

Ist es am späten Nachmittag und du wanderst durch ein Lavendelfeld.

Links und rechts von dir wundervoller lilafarbener Lavendel.

Du kannst die Bienen summen hören,

Die hier freudig von einer Blüte zur nächsten Blüte fliegen.

Du saugst dieses wundervolle Lavendelfeld in dich auf.

Du kannst es riechen,

Nimm tiefe Atemzüge.

Auch hier nutzt diese wundervolle Landschaft,

Um sie dir richtig einzuprägen.

Und atme das entspannende Lavendelaroma ein.

Du spürst,

Wie du dadurch,

Dass dieser Spaziergang durch dein Lavendelfeld immer entspannter wirst.

Du schließt deine Augen.

Du öffnest dein inneres Auge.

Es ist spät am Abend.

Du stehst auf einem Steg mitten in einem See.

Alles ist um dich herum ganz friedlich.

Die meisten Tiere haben sich schlafen gelegt.

Du hast nur noch einen Nachtigall.

Du setzt dich hier an den Steg und deine Füße baumeln kurz über dem Wasser in einem wundervollen See.

Du kannst den Vollmond betrachten und der Vollmond spiegelt sich im See,

Auf der glatten Oberfläche des Sees.

Dass die Sterne heute nicht so stark sind,

Weil der Vollmond so hell ist.

Du siehst den Mond am Himmel und du siehst den Mond in der Spiegelung.

Dann schaust du nach unten in den See hinein und es ist so hell,

Dass du dein Gesicht erkennen kannst.

Dann schaust du dich ganz genau an.

Hier in dieser friedlichen Umgebung auf dem Steg.

Schau dir dein Gesicht ganz genau an.

Schau dir die Form deines Gesichtes an.

Dein entspanntes Lächeln.

Schau dir in die Augen.

Betrachte dich selbst.

Schließ deine Augen.

Und vor deinem inneren Auge lässt du jetzt die folgenden Symbole so farbig,

So detailliert wie möglich erscheinen.

Eine weiße Taube.

Ein Regenbogen nach einem Sommergewitter.

Ein lodernder Vulkan.

Eine Wüstenlandschaft.

Ein roter Fuchs.

Ein reißender Wasserfall.

Ein Korb duftender,

Frisch gepflückter Äpfel.

Ein goldener Ring.

Ein frei am Himmel kreisender Adler.

Schließ dein inneres Auge.

Erinnere dich an dein Sankalpa vom Anfang von Yoga Nidra.

Und wiederhole dein Sankalpa dreimal in deinem Geist.

Spüre in deinen Körper.

Spüre das Leben,

Das durch deinen Körper fließt.

Nimm deinen Atem wahr.

Vielleicht spürst du auch deinen Herzschlag.

Nimm dir jetzt so viel Zeit,

Wie du brauchst.

Wenn du aus Yoga Nidra erwachst,

Wirst du dich fühlen,

Als hättest du einen langen,

Intensiven,

Traumlosen Schlaf hinter dir.

Und wenn du heute zu Bett gehst,

Wirst du dennoch schnell in einen tiefen Schlaf finden,

Um morgen früh voller Energie in den Tag zu starten.

Nimm dir Zeit,

Anzukommen.

Vielleicht bleibst du noch liegen.

3,

2,

1.

© 2026 Romy Siemens. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

Trusted by people. It's free.

Insight Timer

Get the app

How can we help?

Sleep better
Reduce stress or anxiety
Meditation
Spirituality
Something else