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Meditation
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Meditation für den Übergang: Sicherheit und Verbundenheit in Zeiten des Wandels Eine sanfte Meditation für den Übergang vom Winter zum Frühjahr, für Momente der Unsicherheit und des Wandels. Sie stärkt das Gefühl von Sicherheit und Verbundenheit – mit uns selbst, mit anderen und mit dem größeren Ganzen.

Transkription

Finde einen ruhigen Ort,

An dem du dich wohlfühlst.

Vielleicht möchtest du dich in eine Decke hüllen oder auch eine Kerze anzünden,

Um dir selbst ein Gefühl von Geborgenheit zu schenken.

Du kannst diese Meditation im Liegen oder auch im Sitzen ausführen.

Wenn du dich nun hingelegt oder hingesetzt hast und dich wohlfühlst,

Schließe sanft die Augen und richte deine Aufmerksamkeit nach innen.

Du wirst vielleicht im Laufe der Meditation immer wieder Geräusche hören,

Die zu dir vordringen.

Lass sie einfach da sein und lass sie Teil dieser Meditation werden.

Atme langsam ein und aus.

Atme durch die Nase ein und spüre,

Wie die Luft durch deinen Körper vielleicht auch ganz tief bis in den Bauch verwandelt.

Atme aus über den Mund und lasse alles los,

Was heute geschehen oder gesagt wurde.

Spüre in diesem Ein- und Ausatmen,

Wie dein eigener Atem dich trägt,

Wie er immer da ist für dich als Anker,

Als Halt.

Wie jede Einatmung dich nährt und jede Ausatmung dich sanft im Hier und Jetzt verankert.

Atme weiter ruhig ein und aus in deinem eigenen Rhythmus und komme ganz bei dir an und spüre auch gerne die Kontaktpunkte deines Körpers mit der Unterlage.

Vielleicht auch deine Hände,

Wie sie in deinem Schoß liegen.

Du bist ganz bei dir,

Atmest ruhig,

Bist ganz entspannt.

Die Welt um uns verändert sich jeden Tag,

Jede Minute,

Jede Sekunde.

Der Winter hält noch seine schützende Hand über das Land,

Doch wir wissen,

Dass tief in der Erde bereits neues Leben keimt.

Und so wie die Natur diesen Übergang kennt,

Tragen auch wir die Fähigkeit in uns mit Wandel umzugehen.

Behutsam,

Langsam,

Mit Geduld,

Schritt für Schritt.

Wenn du deine Aufmerksamkeit auf die Berührungspunkte deines Körpers mit dem Boden oder der Unterlage lenkst,

Spürst du,

Wie du gehalten wirst.

Du musst nichts festhalten und nichts kontrollieren.

Die Erde trägt dich immer.

Mit jeder Einatmung kannst du dir vorstellen,

Wie Wärme und Stabilität in dich durch die Erde hineinströmen.

Mit jeder Ausatmung kannst du abgeben,

Was sich eng anfühlt,

Gedanken,

Sorgen,

Unsicherheiten.

Für einen Moment kannst du auch eine Erinnerung in dir aufsteigen lassen.

Eine Situation,

In der du dich vollkommen sicher und geborgen gefühlt hast.

Vielleicht ein Ort aus deiner Kindheit.

Vielleicht eine Begegnung mit einem Menschen,

Der dich gehalten hat.

Vielleicht ein Moment,

In dem du tief in dich vertraut hast.

Und vielleicht kannst du dich daran erinnern,

Wie Sicherheit sich in deinem Körper anfühlt.

Welche Empfindungen tauchen auf?

Wärme?

Weichheit?

Weite?

Lass dieses Gefühl sich ausdehnen,

Von deinem Brustraum in deine Schultern,

In deine Arme bis hinunter über deinen Bauch,

Deine Hüfte,

Deine Beine.

Manchmal fühlt sich Veränderung isolierend an,

Doch wir sind nicht allein.

Stell dir vor,

Dass um dich herum ein feines Netz aus Licht existiert.

Ein unsichtbares Band,

Das dich mit allen Menschen verbindet,

Die in diesem Moment ebenso nach Halt und Sicherheit suchen.

Und die vielleicht auch in diesem Moment mit dieser Meditation oder mit einer anderen Meditation sich mit dir verbinden.

Und vielleicht spürst du,

Dass irgendwo auf der Welt gerade jemand aus dem gleichen Grund ein- und ausatmet wie du.

Jemand,

Der Hoffnung schöpfen möchte,

Der Mut findet,

Der Liebe sendet.

Du bist Teil von etwas Größerem.

Wie ein Baum mit tiefen Wurzeln bist du nicht allein im Wandel.

Deine Wurzeln greifen in die Erde,

Verzweigen sich mit den Wurzeln anderer.

Du wirst gehalten.

Der Übergang vom Winter zum Frühjahr geschieht nicht von einem Moment auf den anderen.

Es gibt Tage,

An denen noch Frost liegt und Tage,

An denen das Licht bereits stärker wird.

Veränderung ist nicht linear.

Und auch du darfst Zeit haben.

Du darfst wachsen,

Ohne zu wissen,

Wie das Ergebnis aussehen wird.

Mit jeder Einatmung kannst du dir das Wort Vertrauen zuflüstern.

Und mit jeder Ausatmung kannst du das Wort Loslassen sanft in den Raum geben.

Lass das Bild von Licht und Wurzeln langsam verblassen,

Wissend,

Dass diese Verbundenheit immer in dir existiert.

Spüre noch einmal deinen Atem,

Wie er ganz von allein ruhig ein- und ausfließt.

Spüre auch wieder deinen Körper,

Wie er sicher getragen wird.

Spüre die Kontaktpunkte mit der Unterlage oder mit dem Boden.

Und du darfst auch die Wärme in dir und um dich herum spüren.

Und wenn immer Unsicherheit aufkommt,

Kannst du hierher zurückkehren,

In dieses Gefühl von Sicherheit,

Verbundenheit und Vertrauen.

Atme weiter ganz ruhig in deinem natürlichen Rhythmus ein- und aus.

Öffne ganz sanft deine Augen,

Kehre zurück in den Moment,

In diesen Raum,

In dem du dich gerade befindest,

Wissend,

Dass du nicht allein bist.

5.0 (5)

Neueste Bewertungen

Kilian

February 26, 2026

Danke für die schöne Reise zu mir und zu all den anderen verbundenen Menschen :)

Gabriele

October 28, 2025

Eine wunderbare Meditation, behutsam geführt und dennoch kraftvoll .... Danke!!!

Jens

August 18, 2025

Wunderbar angeleitet, wie ein warmes Bad: ganz herzlichen Dank 🙏

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