
Im Fluss
Im Fluss – Vertrauen und Loslassen: Diese Meditation lädt dazu ein, Kontrolle loszulassen und das Leben in seiner Unvorhersehbarkeit zu umarmen, mit der Gewissheit, dass wir auch im Chaos getragen werden. Sie ist ideal für Phasen des Wandels, für Übergänge oder Momente der Unsicherheit. Sie ist eine Einladung, das Vertrauen in dich selbst und den größeren Rhythmus des Lebens zu stärken.
Transkription
Finde eine Position in der du dich wohl fühlst.
Vielleicht magst du dich hinsetzen oder hinlegen.
Wähle eine Position die für dich jetzt gerade richtig ist,
Die sich gut anfühlt.
Sobald du also sitzt oder liegst,
Kannst du ganz sanft deine Augen schließen und deinen Atem spüren.
Wie er in seinem ganz eigenen Rhythmus gerade kommt und geht.
Vielleicht merkst du gerade,
Dass kein Atemzug dem anderen gleicht und doch ist jeder auf seine Weise vollkommen.
Wenn du möchtest,
Atmest du über die Nase tief ein in den Bauch und wieder aus über den Mund und mit dieser tiefen Bauchatmung kommst du immer mehr in die Entspannung.
Mit jeder Ausatmung weicht ein wenig mehr Spannung und du lässt die Schultern sinken.
Du lockerst auch alle Muskeln im Gesicht,
Im Körper und nun darf auch vielleicht dein Gedankenkarussell im Kopf langsamer werden und vielleicht auch ganz stoppen.
Stell dir vor,
Du stehst an einem Fluss.
Das Wasser des Flusses ist klar und bewegt sich in sanften Wellen.
Mal fließt es ruhig,
Fast lautlos und mal formt das Wasser des Flusses kleines Strudel wie Muster auf der Oberfläche.
So wie das Jahr mit seinen Jahreszeiten sich ständig wandelt,
So ändert auch der Fluss seinen Lauf.
Kein Tropfen bleibt stehen,
Nichts verharrt in starren Linien.
Du trittst näher an das Ufer des Flusses,
Beugst dich und lässt eine Hand über das Wasser gleiten und du spürst das Wasser des Flusses auf deiner Hand,
Wie es kühl,
Lebendig und voller Bewegung ist.
Du spürst die Frische des Wassers auf deiner Hand und vielleicht erkennst du dich in diesem Fluss wieder,
In deinem eigenen Wandel,
In deinen Phasen des Voranschreitens und Innehaltens.
Wir wollen oft wissen,
Was kommt,
Den Verlauf planen,
Die Richtung festlegen.
Doch der Fluss hat keinen starren Plan.
Er findet immer seinen Weg,
Ganz natürlich,
Ohne Angst vor Hindernissen.
Stell dir vor,
Du setzt dich in ein kleines Boot und lässt dich vom Fluss tragen.
Kein Rudern,
Kein Kämpfen,
Nur das sanfte Mitschwingen mit dem,
Was ist.
Manchmal ist das Wasser ruhig,
Manchmal ist es schneller und manchmal ziehen über dir Wolken auf,
Dann bricht wieder die Sonne durch.
Doch du bist sicher,
Getragen von etwas Größerem.
Wie fühlt es sich an,
Kontrolle abzugeben?
Einfach zu vertrauen,
Dass der Fluss dich genau dorthin bringt,
Wo du sein sollst.
Vielleicht gibt es in deinem Leben gerade Veränderungen,
Vielleicht eine Unsicherheit,
Die sich schwer anfühlt.
Doch du darfst dich erinnern,
Auch wenn es ungewiss scheint,
Gibt es einen Rhythmus,
Eine Ordnung,
Die du nicht immer sehen musst.
Mit jeder Einatmung kannst du dir das Wort Vertrauen zuflüstern.
Mit jeder Ausatmung kannst du das Wort Loslassen in den Raum geben.
Atme weiter und ruhig ein,
Vertrauen und in deinem eigenen Rhythmus wieder aus,
Loslassen.
Vertrauen und loslassen.
Nun kannst du das Bild des Flusses langsam verblassen lassen.
Spüre,
Wie du getragen wurdest,
Selbst als du nichts kontrolliert hast.
Du kehrst zurück zu deinem Atem,
Deinem Anker,
Atmest weiter ruhig ein und aus.
Du kehrst zurück und spürst auch wieder deinen Körper und seine Kontaktpunkte mit der Unterlage.
Ganz ruhig und entspannt weiter ein- und ausatmen.
Du bekommst auch wieder ein Gefühl für den Raum um dich herum.
In deinem eigenen Rhythmus kannst du deine Augen öffnen,
Wissend,
Dass du mit allem,
Was kommt,
Umgehen kannst.
Wann immer das Leben unvorhersehbar wird,
Kannst du an diesen Moment zurückdenken.
Du bist nicht verloren,
Du bist im Fluss und du wirst immer getragen.
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