
Meditation bei Unruhe und Nervosität
Im durchgetakteten Alltag kommt schnell mal ein Gefühl von innerer Unruhe und Nervosität auf. Ein paar Minuten können dir helfen, Kopf und Körper aus dem Stressmodus rauszuholen und deinem Nervensystem eine erholsame Pause zu gönnen. Immer dann, wenn du dich unruhig fühlst oder einfach so.
Transkription
Diese Übung hier kannst du immer dann machen,
Wenn du dich irgendwie unruhig oder vielleicht auch nervös fühlst und auch selbst dann,
Wenn du vielleicht gar nicht weißt,
Warum eigentlich,
Woher kommt dieses Gefühl.
Je nachdem,
Wo du gerade bist,
Kannst du diese Übung im Sitzen,
Im Stehen oder auch im Liegen machen.
Nimm einen langsamen Atemzug zum Einchecken und dann bring erstmal ein bisschen Entspannung in deinen Körper.
Entspann die Schultern,
Nimm da einmal durch eine kleine Bewegung den Druck raus,
Beweg vielleicht deine Wirbelsäule ganz sanft hin und her,
Den Nacken,
Den Kopf.
Entspann einmal körperlich deine Hände und Füße und wenn du sitzt,
Dann achte wirklich darauf,
Dass beide Füße komplett mit den Fußsohlen geerdet sind,
Am Boden aufliegen und leg deine Hände mit den Handflächen nach unten auf deine Knie oder Oberschenkel.
Und wenn du liegst,
Lass deine Füße einfach super relaxed auseinanderrollen,
Leg deine Hände auf deinen Bauch,
Wenn du möchtest,
Oder mit den Handflächen nach unten einfach locker entspannt neben deinen Körper,
Lang ausgestreckt.
Und dann schließ deine Augen,
Bring deine Aufmerksamkeit zu deiner Atmung und bemerke im Moment,
Dass du ein- und ausatmest und wann immer deine Aufmerksamkeit abdriftet zu irgendwelchen To-Dos oder Gedanken,
Sich ablenken lässt,
Bemerke es einfach,
Komme mit der Aufmerksamkeit zurück und dann lass deine Ein- und Ausatmung für einen Moment ungefähr gleich lang werden.
Das kannst du machen,
Indem du mit jeder Einatmung innerlich bis vier zählst und mit jeder Ausatmung innerlich auch wieder bis vier zählst.
1,
2,
3,
4,
Aus,
2,
3,
4.
Aber mach das für einen Moment tatsächlich ganz in deinem eigenen Zähl- und Atemrhythmus,
So wie es für dich angenehm ist.
Und dann bemerkst du wirklich auch,
Wie deine Ein- und Ausatmung in so einen ganz gleichmäßigen Flow kommt.
Im Alltag atmen wir häufig flach und schnell,
Was eher so ein Gefühl von Unruhe oder Nervosität fördert.
Und jetzt signalisierst du deinem Nervensystem,
Alles okay,
Sicherheit,
Ruhe.
Mach das noch ein paar Mal so.
Mit der Einatmung zähl innerlich bis vier und mit der Ausatmung zähl innerlich auch wieder bis vier.
Und dann kannst du zum Abschluss nochmal eine Hand,
Entweder die rechte oder linke,
Auf deinen Brustkorb legen und hier wirklich die Verbindung zu dir selbst bewusst wahrnehmen und die Bewegung,
Die dein Brustkorb macht,
Wenn du atmest.
Und das hier auch einfach nochmal einen Moment beobachten.
Nimm noch einen langsameren Atemzug so zum Auschecken und dann öffne deine Augen,
Bring wieder ein bisschen Bewegung in deinen Körper und spür einmal,
Wie du dich jetzt fühlst.
Und diese Übung kannst du wirklich vor einem wichtigen Gespräch machen,
Wenn du eine Präsentation hast,
Irgendein wichtiges Meeting oder einfach mal so während des Tages.
Das ist tatsächlich für dein Nervensystem wie so eine kleine Wellnessbehandlung zwischendurch.
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