
Ängste besiegen - Eine geführte Meditation
Diese geführte Meditation hilft Dir, mit Deinen Ängsten besser umzugehen. Krisen haben Auswirkungen auf unser aller Leben, daher ist Ruhe und Ausgeglichenheit ein wertvolles Gut. Diese Meditation hilft dabei, deine Emotionen zu regulieren und aus ängstlichen Zuständen auszubrechen.
Transkription
Mach dir bewusst,
Dass dir jetzt in diesem Moment nichts passieren wird.
Physisch geht es dir gut und das ist positiv.
Bitte probiere jetzt dich auf deine Atmung zu konzentrieren.
Oft ist es so,
Dass bei Angst oder auch Panikattacken der gesamte Oberkörper verkrampft.
Wir hingegen wollen mit dieser Meditation Verkrampfungen lösen durch eine tiefe und gleichmäßige Bauchatmung.
Du atmest ruhig und tief durch die Nase in deinen Bauch ein.
Wenn du dir nicht sicher bist,
Ob du in den Bauch atmest oder in deine Brust,
So kannst du die Handinnenfläche einer deiner beiden Hände auf den Bauch legen,
Um zu kontrollieren,
Dass die Atmung auch wirklich bis in den Bauch hinein geschieht.
Deine Bauchdecke hebt sich langsam an und sinkt wieder.
Du atmest langsam ein und langsam durch den Mund wieder aus.
Du merkst,
Wie sich dein Körper und vor allem auch dein Oberkörper langsam aber stetig entspannt und die Spannung abfällt.
Nimm dir Zeit für mehrere tiefe und lange Atemzüge.
Gib dir ausreichend Zeit,
Um deinen gesamten Körper in einen entspannten Modus zu bringen.
In dieser Meditation herrscht kein Zeitdruck.
Je mehr Zeit du dir nimmst,
Desto einfacher wird es,
Von einer hektischen Brustatmung in eine ruhige und tiefenentspannte Bauchatmung überzugehen.
Durch deine tiefenentspannte Atmung sendest du Entspannungssignale in den ganzen Körper aus.
Du atmest ein paar Sekunden ein und ein paar Sekunden mehr wieder aus.
Dass die Ausatmung mehr Zeit beansprucht,
Ist völlig normal.
Nimm dir genügend Zeit für das Einatmen und besonders auch für das Ausatmen.
Die Angst,
Die du verspürt hast,
Lässt sich so gut wie gar nicht mehr fühlen,
Denn an allererster Stelle ist jetzt die Ruhe und die Gleichmäßigkeit,
Die deine Atmung schafft.
Dadurch,
Dass dein Fokus auf deiner Atmung liegt,
Entkräftest du deine Ängste und panischen Gefühle und sorgst für ein kleines Stückchen mehr Wohlbefinden.
Mach dir klar,
Dass sie auch keine Überhand nehmen kann,
Denn nur wenn du Angst und Panik viel Aufmerksamkeit schenkst,
Bietest du ihr den Nährboden,
Um zu wachsen und deinen Alltag zu beherrschen.
Wenn du allerdings deine Aufmerksamkeit bei der Atmung lässt,
Einer tiefen und entspannten Bauchatmung durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus,
So kannst du der Angst gar keine Beachtung schenken und sie wird,
Ja sie muss sogar,
Ganz klein werden und wird automatisch zumindest für diese Meditation verschwinden und einem Gefühl der Entspannung weichen,
Dem du dann auch in deinem Alltag mehr Raum geben kannst.
Und wenn deine Angst sich trotzdem von hinten anschleicht und du das Gefühl hast,
Dass sie dich von deiner Atmung ablenkt,
So schenke ihr Beachtung.
Akzeptiere,
Dass sie da ist,
Dass sie in deinen Raum hineintritt,
Aber dass sie,
Eben weil du die volle Aufmerksamkeit auf etwas anderem hast,
Was dir gut tut,
Sie durch den Raum hindurchläuft und auch wieder verschwindet.
Es geht nicht darum,
Dass wir die Meditation nutzen,
Um vor der Angst zu flüchten.
Nein,
Es geht darum,
Zu lernen,
Den Fokus zu verschieben auf etwas,
Was uns gut tut,
Der Seele,
Dem Geist und dem Körper,
Aber gleichzeitig auch als Werkzeug fungiert,
Um das Gefühl der Angst besser zu integrieren.
Wenn du willst,
Kannst du der Angst auch einen Namen geben und sie,
Wenn sie durch den Raum schreitet,
Begrüßen und sie auch wieder verabschieden,
Wenn sie aus dem Raum hinausgeht.
Sie ist einfach nur ein Gefühl,
Ein Gefühl,
Das aufploppt,
Gefühlt werden will und aber auch genauso wieder verschwindet.
Und merkst du schon,
Dass es dir ein kleines Stückchen besser geht?
Merkst du,
Dass es sich gut anfühlt,
Den Fokus verschoben zu haben?
Fühlt es sich gut an,
Dass du deiner Angst die Macht und ihre Stärke entzogen hast?
Jetzt kannst du anfangen,
Das Tempo deiner Atmung langsam wieder etwas zu steigern und aus deinem entspannten Ruhemodus zu kommen,
Der dich wieder in den Alltag bringen wird.
Und wenn du soweit bist,
Öffne langsam deine Augen,
Strecke dich ein wenig in alle Richtungen und klopfe dir selbst auf die Schulter,
Dass du dir die Zeit dafür genommen hast,
Um mit den Anforderungen dieser besonderen Zeit besser umzugehen.
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