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Zyklusmeditation Zur Begleitung Der Lutealphase

by Lars Pracejus

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Angeleitete Meditation zur Unterstützung der Phase des weiblichen Zyklus vor der nächsten Menstruation, die durch Stimmungsschwankungen, Unwohlsein oder andere Symptome charakterisiert sein kann. Sie dient dazu, die zwiespältigen Phänomene und Gefühle dieser Phase sanft zu begleiten, mit der Schöpferkraft und Kreativität des Frauseins in Kontakt zu kommen sowie in die violette Phase des weiblichen Zyklus einzutauchen. Es geht dabei um Erkennen, Desillusionierung und Integration.

Transkription

Mancher zeigt die violette Faser.

Für die folgende Meditation kann ich eine bequeme Position suchen,

Die mich einlädt,

Den Weg nach innen zu finden,

Die Dinge um mich herum zurückzulassen und in Verbindung mit mir selbst zu treten.

Mit jedem Ausatmen kann ich einen Schritt weiter nach innen gehen und mich meiner Intuition und der Weisheit meines Körpers anvertrauen,

Während die Dinge drumherum zurückbleiben.

Geräusche können kommen und gehen und ich beobachte einfach nur und Gedanken können kommen und gehen und ich beobachte und ich kann in jenem Zustand ankommen,

Der heute und für diese Meditation genau der richtige ist.

Und vor meinem inneren Auge kann sich das Bild des Herbstes entfalten,

Der Jahreszeit,

Herbst.

Da erstrahlen alle Dinge in ihrer Pracht.

Die Pflanzen tragen reife Früchte und es ist eine Zeit der Ernte,

Eine Zeit,

Die Früchte heimzutragen.

Genauso kann die innere Reife zu deutlich spürbaren Gefühlen führen,

Zu einer deutlich spürbaren inneren Kraft,

Die sich manchmal Bahn bricht und mich selbst zu überwältigen droht.

Was manchmal auch tut,

Aus mir herausbricht,

Schwer zu bändigen ist.

Es ist ein Ausdruck all der inneren Bewegung in mir und all das berückt ein enormes Potenzial.

Es ist wie ein Aufbäumen der Natur in mir,

Manchmal unruhig und deutlich spürbar,

Körperlich,

Psychisch,

Aber auch in Wechselwirkung.

Meine weibliche Intuition ist auf ihrem Höhepunkt und es ist wichtig,

Hinzuhören,

Zu sehen,

Was da passiert,

Damit sich all diese geballte Kraft nicht ganz ungewollt irgendein Ventil sucht.

Es ist auch in dieser Phase ganz elementar,

Mit mir selbst verbunden zu bleiben.

Ich sehe mich.

Ich fühle mich.

Und ich spüre all die Handlungsimpulse in mir.

Aber ich erinnere mich auch daran,

Nicht unüberlegt zu handeln,

Den Impulsen nicht völlig freien Lauf zu lassen und unkontrolliert jeder Idee zu folgen.

Dies ist keine Zeit für abschließende Lösungen.

Ich wende mich meinen inneren Impulsen zu.

Ich nehme sie wahr.

Ich nehme sie ernst.

Und ich nehme sie mit.

Und möglicherweise ist es angezeigt,

Sich diesen Ideen und Impulsen später noch einmal zuzuwenden,

Vielleicht auch in einer anderen Zyklusphase,

Möglicherweise in der Weißen.

Und archetypisch für diese Phase ist das Bild der Kriegerin,

Die mit dem Schwert in der Hand ihrem Herz folgt,

Die den Schleier der oberflächlichen Welt zerreißt und dahinter schaut.

Hier gilt der Blick für das Echte,

Für das Wahre.

Hinter die Welt zu schauen,

Hinter den Illusionen,

Hinter den Masken und Fassaden.

Ich schaue der echten Welt ins Angesicht.

Es ist eine Zeit auch der Enttäuschungen,

Denn wer will schon gerne getäuscht werden?

Die Kriegerin möchte die Dinge umsetzen,

Die ihr in den Sinn kommen,

Zuschlagen und handeln,

Aber die innere Energie ist schwer berechenbar.

Kraft ist nicht immer gleich.

Die Kriegerin erwartet auch das Unerwartete.

Die Welt ist so wechselhaft wie die Energie im Inneren der violetten Phase.

Und ich darf die Kriegerin in mir pflegen,

Mich von ihr beraten lassen und mich manchmal vor einem voreiligen Zuschlagen selbst zurückrufen.

In dieser komplexen Phase vertraue ich meiner Intuition,

Aber ich glaube nicht jeden einzelnen Gedanken,

Der in mir auftaucht.

Ich darf kritisch bleiben,

Auch gegenüber mir selbst.

Mit dem Schwert des kritischen Denkens in der Hand und mit der Jahreszeit Herbst im Herzen kann ich das volle Potenzial meiner violetten Phase erleben und mitnehmen in den Alltag und mit zurück.

Wenn ich mich nun dankbar von den inneren Bildern verabschieden darf,

In der sicheren Gewissheit innerlich verbunden zu bleiben,

So kann ich nun nochmal auf meine Atmung achten und nun mit jedem Einatmen ein Stück weiter zurückkehren in die Wacheaufmerksamkeit,

Indem ich zunehmend wieder die Geräusche um mich herum wahrnehmen kann,

Geräusche in der Ferne und Geräusche in der Nähe.

Ich kann mit dem nächsten Einatmen anfangen,

Wieder die Fläche unter mir wahrzunehmen,

Die mich trägt und stützt.

Ich kann anfangen,

Finger und Zehen zu bewegen,

Spüre,

Wie das Gefühl und die Kraft zurückkehrt,

Wenn ich Hände und Füße bewege,

Arme und Beine.

Ich kann mich etwas recken und strecken,

Reken,

Tief durchatmen und in meiner eigenen Geschwindigkeit die Augen aufschlagen,

So dass ich wieder frisch,

Wach und klar zurück bin im Hier und Jetzt.

© 2026 Lars Pracejus. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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