
Breathwork für holistische Heilung (mit Musik)
In dieser Atemmeditation leite ich dich durch Atemübungen, die die Selbstheilungs- und Regulationsfähigkeit deines Körpers unterstützen. Wir praktizieren sanfte Übungen, die deinen Vagusnerv stimulieren und dich in einen Entspannungszustand bringen, in dem Regenerations- und Reparaturprozesse im Körper stattfinden können. Die Atem- und Enspannungsübung wirkt sich auch auf dein Nervensystem aus und bringt dich raus aus dem Kampf-oder-Flucht-Modus und rein in einen regulierten und ruhigen Zustand.
Transkription
Hallo,
Schön dass du hier bist.
Für die heutige Breathwork Session lade ich dich ein,
Es dir im Liegen so richtig gemütlich zu machen,
Damit du entspannen kannst und dein Körper,
Vor allem dein Zwerchfell,
Dein Hauptatemmuskel,
Vollständig loslassen können.
Solltest du aus irgendeinem Grund lieber im Sitzen praktizieren wollen,
Dann ist das in dieser Session natürlich auch problemlos möglich.
Finde einfach die Position,
Die sich gerade intuitiv für deinen Körper am besten anfühlt und nimm dir wirklich alles,
Was du brauchst,
Damit du es schön hast,
Damit es dir gut geht und damit du loslassen und dich entspannen kannst in den kommenden Minuten.
Richte dich ein und nimm dir einen Augenblick Zeit,
Um zu fühlen,
Ob deine Kleidung gut sitzt,
Vielleicht der Hosenbund noch mal ein wenig gelockert werden möchte oder ob du das Oberteil noch ein bisschen lockern kannst,
Damit deine Atemräume frei sind.
Schenke dir,
Egal in welcher Position du bist,
Raum und Weite und gleichzeitig eine schöne,
Stabile Verbindung zum Erdelement über die Berührungspunkte,
Die dein Körper jetzt mit der Unterlage hat.
Und nun verbinde dich gedanklich mit dem Thema,
Das dich heute zu dieser Breathwork Session geführt hat.
Vielleicht begleitet dich gerade eine Krankheit,
Vielleicht auch eine seelische Verletzung oder körperlicher Schmerz.
Egal was es ist,
Lass intuitiv das da sein,
Was dich heute hierher gebracht hat zu dieser Breathwork Session.
Und versuche einmal,
Wie es sich anfühlt,
Anzunehmen und in die Akzeptanz zu gehen,
Dass dieses Thema,
Das dich hierher gebracht hat,
Momentan in deinem Leben ist.
Das heißt nicht,
Dass es immer so sein muss,
Es war vermutlich auch nicht immer so,
Sondern versuche einfach anzunehmen und Ja zu sagen zu dem,
Was jetzt ist.
Bringe nun deine Achtsamkeit von dem Thema,
Bei dem du jetzt gedanklich warst,
Zu deinem Atem.
Wo hast du nun auf Anhieb deine Atmung im Körper gespürt?
Auch hier lade ich dich ein,
Ja zu sagen und anzunehmen,
Wie dein Atem gerade ist,
Wie dein Körper gerade atmet,
Ohne dass du eingreifst und kontrollierst.
Spüre die Stelle,
Wo du auf Anhieb Atembewegungen wahrnehmen kannst.
Lass den Atem kommen und gehen und beobachte diese Atembewegungen für die kommende Minute in der Stille,
Nur an dieser einen Stelle.
Beginne nun sanft deine Atmung zu verlangsamen und die Geschwindigkeit herauszunehmen.
Nimm dafür keine größeren Atemzüge,
Sondern atme einfach etwas sanfter,
Lade Weichheit in den Atemfluss ein.
Atme etwas gleichmäßiger ein und aus und insgesamt ein wenig langsamer,
Als du es im Alltag tust.
Mache das so,
Dass es sich für dich entspannt und gut anfühlt.
Bleibe bei dieser gleichmäßigen,
Verlangsamten Atmung für die kommende Minute.
Und nun möchte ich dich einladen,
Deine Ausatmung sanft zu verlängern.
Atme sanft ein und spüre,
Wie deine Lungen sich füllen.
Und atme ein,
Zwei,
Drei Takte länger aus und spüre,
Wie dein Körper sich nach und nach in jede Ausatmung hinein entspannt.
Du kannst mit einem Zählrhythmus atmen,
Zum Beispiel 4 Sekunden ein und 8 Sekunden aus.
Du kannst auch einfach nach Gefühl ein,
Zwei oder drei Takte länger ausatmen als ein.
Die verlängerte Ausatmung hilft uns auf dem Heilungsweg,
Zum einen,
Weil unser parasympathisches Nervensystem aktiviert wird und der Körper wieder in den Zustand kommt,
In dem Regeneration auf allen Ebenen möglich ist.
Und die verlängerte Ausatmung hilft uns auch,
Zu lernen,
Wieder loszulassen.
Denn manchmal halten wir an Krankheit aus irgendeinem Grund fest,
Auch wenn uns das nicht bewusst ist.
Und die verlängerte Ausatmung hilft außerdem,
Kontrolle abzugeben,
Wieder ein Gefühl von Vertrauen im Körper entstehen zu lassen.
Bleibe bei dieser sanften,
Verlängerten Ausatmung.
Sollte dir diese schwer fallen,
Atme gerne durch die Nase ein und durch den runden Mund ganz sanft verlängert aus für die kommende Minute.
Wenn du das nächste Mal verlängert ausgeatmet hast,
Lasse ganz los und erlaube deinem Atem wieder zurück zu einem natürlichen Rhythmus zu finden.
Vertraue hier deinem Körper,
Vertraue deinem Atem und spüre,
Wie sich alles nach und nach wieder in ein Gleichgewicht begibt.
Lasse nun in diesem ruhigen und regulierten Zustand ein Bild und ein Gefühl in dir entstehen.
Ein Bild und ein Gefühl,
Das du mit deinem gesunden Ich verbindest.
Stelle dir vor,
Die Krankheit,
Der Schmerz,
Die Verletzung sind transformiert und diese Episode,
Dieses Kapitel ist abgeschlossen.
Was wäre dann anders?
Wie fühlst du dich dann?
Was tust du dann?
Wie und wo bewegst du dich?
Lass intuitiv aufkommen,
Was hier gesehen und gefühlt werden möchte.
Und bringe deine Aufmerksamkeit nun zu dem,
Was ganz ist in diesem Moment.
Zu einem Anteil in deinem Körper oder in deiner Seele,
Die vollständig sind und gesund in diesem Moment.
Denn es ist nie alles schlecht.
Es gibt immer noch Bereiche,
Die funktionieren,
Die positiv sind.
Und dafür können wir sehr dankbar sein.
Lasse nun in dir aufkommen,
Wofür du jetzt dankbar bist,
Dass es gut funktioniert.
Die Stellen in deinem Körper,
Die sich gut anfühlen,
Die gesund sind.
Die Anteile in deiner Seele,
Die vollständig und ganz sind.
Wofür bist du in diesem Moment dankbar?
Und wo in deinem Körper kannst du diese Dankbarkeit spüren?
Tauche hier für einen Moment ein.
Und bringe deine Aufmerksamkeit nun langsam zurück aus deiner inneren Welt in deine äußere Welt.
Visualisiere vor deinem inneren Auge den Raum,
In dem du dich jetzt befindest.
Spüre,
Wie und wo dein Körper aufliegt und wie sich die Unterlage anfühlt.
Spüre,
Wie sich der Kontakt deines Körpers mit der Unterlage anfühlt.
Und beginne diesen Kontakt nun zu verändern,
Indem du den Körper zu bewegen beginnst.
Lasse die Bewegungen intuitiv aus dir herauskommen.
Folge den Impulsen,
Die dein Körper dir gerade sendet.
Das brauchst du,
Um langsam aus deiner Innenwelt wieder ins Außen zu kommen und dabei die Verbindung nach innen beizubehalten.
Solltest du deine Augen geschlossen haben,
Flinzle sie nun langsam und achtsam auf.
Sei ganz präsent im Hier und Jetzt mit dem,
Was dich nun umgibt.
Spüre hier deinen Körper noch einmal.
Vielleicht möchtest du dich selbst ein wenig massieren,
Dir selbst eine Umarmung geben.
Vielleicht möchtest du dich auch einmal strecken und räkeln oder in irgendeiner verkörperten Geste Dankbarkeit zum Ausdruck bringen.
Ich bedanke mich,
Dass ich dich ein Stück auf deinem Heilungsweg heute begleiten durfte und freue mich,
Wenn wir uns bald wieder hier treffen.
Ich wünsche dir alles Gute.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.9 (112)
