55:02
55:02

Unverschämte Ziele - Der Turbo für Dein persönliches Wachstum

by Claudia Bechert-Möckel

rating.1a6a70b7
Bewertet
4.7
Group
Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
Aufrufe
993

Die effektivsten Schritte, um persönliche Ziele zu erreichen und Dein Unterbewusstsein auf Erfolg zu programmieren- inclusive Visualisierungsübung. Mit unseren persönlichen Zielen ist das ja so eine Sache. Alle Jahre wieder nehmen wir uns besonders zu Beginn eines neuen Jahres allerhand Großes vor. Mehr Sport machen, gesünder leben, abnehmen, nicht mehr Rauchen, den Traumpartner finden oder den Job unseres Lebens. Am besten einfach irgendwie glücklich werden.

Transkription

Mit unseren persönlichen Zielen ist das ja so eine Sache.

Alle Jahre wieder nehmen wir uns besonders zu Beginn eines neuen Jahres allerhand Großes vor.

Mehr Sport machen,

Gesünder leben,

Abnehmen,

Nicht mehr rauchen,

Den Traumpartner finden oder den Job unseres Lebens.

Am besten einfach irgendwie glücklich werden.

Alles soll anders sein,

Doch schon nach wenigen Wochen sind die großen Ziele meist wieder auf Stecknadelgröße geschrumpft,

Um dann einfach zu verschwinden.

Viel vornehmen und nichts erreichen,

Das kennst Du vielleicht auch.

Und deshalb geht es in Folge 39 des Leben leben lassen Podcasts um die besten und wirksamsten Strategien zum Erreichen von Zielen.

Unverschämte Ziele,

Wie Du den Turbo für Dein persönliches Wachstum einschaltest.

Das ist das Thema.

Und ich gebe Dir effektive Werkzeuge an die Hand,

Mit denen Du zuerst einmal Deine Herzensziele wirklich herausfindest und dann auch realisieren kannst.

Allerdings,

Vorweg,

Diese Podcast-Folge wird Dich wahrscheinlich enttäuschen,

Wenn Du der Meinung bist,

Du brauchst Dir einfach nur das Richtige zu wünschen und dann zu warten,

Was das Universum Dir bringt.

Ich glaube ganz ehrlich,

Dass das nicht reichen wird.

Diese Podcast-Folge ist daher für Menschen gedacht,

Die darüber weit hinausgehen wollen,

Indem sie selbst aktiv werden bei der Umsetzung und Gestaltung ihrer Ziele,

Träume und Visionen.

Denn es gibt etwas zu tun,

Wenn wir etwas erreichen wollen.

Bist Du bereit für diesen Prozess?

Leben lieben lassen Der Podcast zum Thema Persönlichkeit,

Beziehung und Selbstliebe Von und mit Claudia Bechert-Möckel Das Geheimnis aller erfolgreichen Menschen kann man in einem Satz zusammenfassen.

Sie haben Ziele und sie sind bereit,

Sich dafür in Bewegung zu setzen.

Hallo und herzlich willkommen bei Folge 39 des Leben lieben lassen Podcasts,

In dem sich alles um Deine Ziele,

Träume und Visionen drehen soll.

Ich verrate Dir meine besten Strategien zum Erreichen von persönlichen Zielen.

Warum muss man eigentlich immer irgendetwas wollen sollen?

Kann man nicht einfach mal vor sich hin leben und warten,

Was passiert?

Na klar,

Kannst Du das.

Du darfst alles tun oder lassen,

Was Du möchtest.

Ich werde Dich nicht zu irgendetwas überreden,

Weil ich das ehrlich gesagt übergriffig finde.

Die Sache ist nur die.

Unser Gehirn ist von Natur aus auf Entwicklung programmiert.

Und unser Verstand auf das Lösen von Problemen.

Das ist eine unbestreitbare Tatsache.

Dieser riesige Bio-Computer,

Unser Verstand,

Der braucht immer irgendetwas zu tun.

Er kann nicht nicht denken im bewussten Zustand.

Hat er Leerlauf,

Sucht sich unser Verstand einfach selbst seine Aufgaben.

Das bedeutet,

Er ersinnt Probleme.

Weil er etwas braucht,

Mit dem er sich beschäftigen kann.

Vielleicht hast Du das auch schon einmal selbst beobachtet.

Geht es Dir in Deinem Leben gerade außerordentlich gut,

Alles ist zu bester Zufriedenheit,

Dann kannst Du sicher sein,

Dass irgendwo plötzlich ein Problem herkommt.

Ich habe die Erfahrung gemacht,

Dass mein Verstand anfängt,

Kleine Problem-Hügel plötzlich zu imposanten Problem-Gebirgen aufzubauen.

Auf einmal machst Du Dir andauernd Sorgen um irgendwelche Kleinigkeiten,

Die bis dahin weniger wichtig waren.

Ist da nicht schon länger immer dieses Zwicken im Rücken?

Auweia,

Was könnte das sein?

Was,

Wenn das was Schlimmes ist?

Und so weiter.

Hat Dich nicht Deine Kollegin die letzten Wochen nicht mehr so freundlich gegrüßt?

Was hat sie nur?

Dein Partner,

Liebt er Dich noch oder ist er nicht in letzter Zeit andauernd so distanziert?

Was da wohl dahinter steckt?

Das sind die Grübel und Problemgedanken,

Die sich vor allem dann einstellen,

Wenn unser Verstand keine wirklichen Aufgaben hat.

Und jetzt stell Dir mal eine Situation vor,

In der Du mit einem richtig fetten Problem zu kämpfen hattest.

Das kann ein Unfall sein,

Eine Erkrankung,

Du hast Deinen Job verloren oder Dein Partner hat Dich verlassen.

Jetzt hat Deine Denkmaschine so viel zu bewältigen,

Dass aus der Wahrnehmung des Katastrophengebirges heraus alle anderen sonstigen Probleme wie Maulwurfshügel aussehen.

Völlig unbedeutend.

Wie konnte Dich jemals so ein winziges Problemchen interessieren?

Das,

Was ich da gerade beschrieben habe,

Ist die erstaunliche Wahrnehmungsverzerrung,

Die unser Geist anstellt.

Krass,

Oder?

Genau dieses Phänomen aber können wir nutzen auch im positiven Sinne,

Indem wir unseren bewussten Verstand füttern und unser Aufmerksamkeitsradar beschäftigen.

Mit Zielen zum Beispiel.

Ziele helfen uns,

Unseren inneren Fokus auf das Gelingen auszurichten,

Uns auf etwas zuzubewegen.

Und sobald unsere Aufmerksamkeit mit dem Erreichen von etwas Neuem beschäftigt ist,

Kannst Du nicht gleichzeitig mit Problemen und Sorgen kämpfen,

Weil Dein aktiver Geist gefordert ist.

Warum es nicht reicht,

Einfach einen Wunsch ans Universum zu senden und zu warten,

Was passiert?

Ich bin ganz ehrlich zu Dir.

Für mich geht das Erreichen von Zielen weit über das Wünschen hinaus.

Ich finde nicht,

Dass es reicht,

Sich etwas nur zu wünschen,

Obwohl das Aussenden eines Wunsches sicher eine sehr gute Idee ist,

Denn ich bin sicher,

Dass jeder Gedanke,

Jede Absicht eine Information ins Quantenfeld sendet und dass die entsprechenden Handlungen diese Absicht oder Vision zur Realisierung bringen,

Also manifestieren.

Kurz gesagt,

Wünschen ist gut,

Aber ich glaube nicht,

Dass Du ohne eigene Aktivität auch zum Ziel kommst.

Statische und dynamische Persönlichkeiten Manche Menschen denken,

Dass es darum geht,

Dass man im Leben an irgendeinem Punkt ankommt und dann ist es für immer einfach nur prima.

Das ist ein recht statisches Bild vom Leben,

Und sie wurden glücklich bis an ihr Lebensende.

Ehrlich gesagt,

Das klingt schick,

Aber es sind Märchen.

In Wirklichkeit sind wir auf Dynamik,

Bewegung und wie gesagt auf Problemlösung ausgerichtet.

Wir Menschen sind unser ganzes Leben lang in Entwicklung,

Also quasi auf dem Weg.

Deshalb gibt es wohl auch den Spruch der Weg ist das Ziel.

Das kann auch wunderschön sein,

Wenn man das einmal akzeptiert hat.

Es gibt so unendlich viel zu entdecken auf dieser Reise namens Leben.

Ich frage mich manchmal,

Warum so viele Menschen das Staunen darüber und ihre Neugierde daran verlieren.

Kennst Du Menschen,

Die mit 80 noch für etwas brennen,

Sich begeistern,

Entdecken und staunen?

Solchen Menschen zu begegnen ist wunderbar und sie machen mir Mut.

Das Haus,

In dem mein Mann und ich wohnen,

War einmal eine alte Fabrikhalle.

Wir kauften das Haus von einer Bildhauerin,

Die sich damit ihren Traum von Atelier und Wohnen realisiert hatte.

Mit Ende 70 zog diese bemerkenswerte Frau von Dresden nach Berlin,

Weil sie dort in Bezug auf ihre Kunst bessere Möglichkeiten sah.

Als ich diese Frau traf mit ihrem inneren Leuchten,

Da habe ich mir wegen des Alters keine Sorgen mehr gemacht.

Denn diese Frau hatte eine absolut jugendliche Ausstrahlung,

Weil in ihr Bewegung war.

Weil sie,

Anstatt ihr Leben irgendwie zu verwalten,

Ziele hatte und etwas vom Leben wollte.

Solche Menschen nennt man dynamische Persönlichkeiten.

Sie bewegen sich auf etwas zu und wollen etwas bewirken.

Sie gehen vom Prinzip des Gestaltens aus.

Wenn wir uns diesem Lebensprinzip der Entwicklung dagegen verweigern,

Werden wir statisch und freudlos.

Unser Leben wird sinnentleert,

Egal wie viel wir besitzen.

Der Klassiker für dieses Phänomen ist einer meiner Klienten namens Matthias.

An seinem Beispiel möchte ich dir gerne einmal das Prinzip der statischen Persönlichkeit zeigen.

Matthias hat von außen betrachtet alles richtig gemacht.

Anfang 40,

Familie,

Haus,

Karriere,

Wohlstand.

Alles geschafft.

Und doch,

Sagt mir Matthias in unserem ersten Gespräch,

Ich verstehe es selbst nicht.

Eigentlich ist es total bekloppt.

Aber ich möchte herausfinden,

Warum ich mich so leer und traurig fühle.

Er schämte sich regelrecht dafür,

Dass er es doch so gut habe in seinem Leben und doch sei er irgendwie gelangweilt und erfrage sich,

Ob das wohl alles sei.

Warum Matthias seine Lebensfreude abhanden gekommen war,

Haben wir zusammen rekonstruiert.

Er hat einfach immer das gemacht,

Was ihm beigebracht und geraten worden war.

Mach was Vernünftiges,

Mit dem du später mal ordentlich Kohle verdienst,

Riet der Vater und versuchte Matthias seinen Wunsch,

Sportlehrer zu werden,

Auszureden.

Sicher wird am längsten,

War ein weiterer Glaubenssatz,

Den Matthias als familiäre Vererbung mitbekommen hatte.

In bester Absicht übrigens.

Seine Eltern hatten es definitiv gut gemeint.

Matthias wurde Banker,

Er war sehr gut darin,

Menschen bei ihren Geldanlagen zu unterstützen.

Erfolgreich war er auch.

Erfüllt hat ihn das allerdings nie,

Wie er mir sagte.

Aber jahrelang dachte er,

Wie clever er doch gewesen sei.

Zwar hatte er keine Freude an seinem Job,

Aber er hatte einen hohen Verdienst,

Einen sicheren Job und jede Menge Anerkennung.

Er musste sich noch nicht einmal besonders dafür anstrengen.

Eine wirkliche Herausforderung spürte er an seinem Job nicht.

Doch irgendwann klopfte immer öfter so ein Gefühl von Trostlosigkeit bei Matthias an.

Irgendwas fehlte ihm,

Er wusste nur nicht was.

Er hatte sich doch jahrelang dafür angestrengt,

An dieses Ziel zu kommen,

Um all das zu haben.

Karriere,

Erfolg,

Familie,

Haus und Wohlstand.

Damit war doch die Ziellinie erreicht,

Oder?

Spätestens jetzt musste doch die ewige anhaltende Glückseligkeit kommen,

Für die man nichts mehr tun muss.

Zufriedenheit sollte sich ausbreiten,

Oder?

Doch stattdessen wurde Matthias mürrisch.

Er hatte öfter schlechte Laune,

Die seine Frauen seine Kinder ausbraten mussten.

Er wurde lustlos.

Aber er hat sich zusammengerissen.

Ich kann doch nicht einfach,

Dachte Matthias.

Das Ergebnis des Denkens nach dem statischen Prinzip.

Mehrere Jahre ging das so,

Bis Matthias verstanden hat,

Dass es nicht so weitergehen kann.

Jetzt ist er dabei,

Sein Leben zu verändern und zu neuen Ufern auszubrechen.

Er will nicht mehr leben,

Wie man es macht,

Sondern er ist dabei,

Seine eigenen Lebensregeln zu finden.

Ich glaube,

Dass die Lebendigkeit heute sehr vielen Menschen verloren gegangen ist.

Wir leben in einem der reichsten Länder der Welt,

Und dennoch sind Traurigkeit,

Innere Leere und Freudlosigkeit ein weit verbreitetes Phänomen.

Anstatt dem natürlichen inneren Drang der Entwicklung zu folgen,

Um sich erfüllt und lebendig zu fühlen,

Kompensieren viele von uns die Leere des inneren Seins über Haben und Tun.

Mit Status,

Einfluss,

Reichtum soll die innere Erfüllung doch noch erreicht werden.

Das wird auch von der Gesellschaft sehr stark als erstrebenswertes Bild transportiert.

Und ich habe überhaupt nichts einzuwenden gegen Haben und Tun.

Aber das alles macht nur Sinn,

Wenn Du das Sein nicht vergisst.

Uns zu entwickeln,

Zu entfalten,

Zu werden,

Wer wir in unserem Wesenskern sind,

Und uns in die Welt hineinzuentwerfen,

Uns zu spüren und zu verbinden – das füllt uns von innen aus.

Deshalb ist es wichtig,

Dass unsere Ziele eine innere Motivation haben,

Dass sie mit uns als Mensch etwas zu tun haben,

Also intrinsisch sind,

Anstatt von außen vorgegeben wie bei Matthäus.

Was für Dich ein erstrebenswertes Ziel ist,

Muss für jemand anderen noch lange nicht das Gleiche bedeuten.

Oft habe ich es mit Menschen zu tun,

Die sehr gut im Leben dastehen,

Recht erfolgreich sind und mir dann aber sagen,

Ich weiß eigentlich gar nicht,

Was ich wirklich will.

Sie haben die Leiter des Erfolges ans falsche Haus gelehnt.

Jetzt sind sie hochgeklettert und stellen oben fest,

Habe ich zwar geschafft,

Macht mir aber gar keine Freude und ist nicht meins.

Das ist ein klarer Fall von extrinsischer,

Also von außen gesteuerter Motivation.

Anna zum Beispiel war Architektin geworden,

Weil alle in ihrer Familie Architekten waren.

Anna war nie auf die Idee gekommen,

Selbst etwas wollen zu können.

Die Familientradition kann man doch nicht brechen.

Mit Mitte 40 wird Anna über das Quereinsteigerprogramm Lehrerin und kehrt dem Architektenbüro ihres Vaters den Rücken.

Nach einem Burnout und einer Sinnkrise konnte sie endlich zu sich und ihren wahren Wünschen stehen und machte sich auf den Weg zu sich selbst.

Anna strahlt heute,

Wenn ich sie treffe.

Menschen verändern sich aus zwei Gründen.

Entweder ist der Schmerz groß genug oder die Motivation.

Es ist wichtig,

Dass wir zu unseren eigenen,

Neuen Ufern aufbrechen,

Anstatt zu denen andere.

Deinen Weg zu finden,

Anstatt einem Vorgegebenen zu folgen.

Nur das wird dich glücklich machen.

Und wir dürfen uns dazu auch selbst in Bewegung bringen,

Denn niemand wird kommen und unser Leben schön machen.

Wir werden das tun.

Wir werden diesen Move machen.

Du kennst den Weg noch nicht.

Ich weiß.

Aber du hast einen eingebauten Kompass für die Richtung,

In die deine Lebensfreude mit dir möchte.

Dieser Kompass ist dein Gefühl,

Deine Intuition,

Deine Begeisterung,

Dein inneres Feuer,

Deine Leidenschaft.

Es gibt ein wunderschönes Lied von Yandy Lay mit dem Titel Feuer.

Ich liebe es.

In dem geht es darum,

Dass wir uns durch nichts und niemanden unser Feuer löschen lassen dürfen.

Dass wir innerlich lebendig bleiben,

Wenn wir an etwas glauben,

Für etwas brennen,

Uns begeistern lassen und staunen.

Denn dann leuchten wir so sehr,

Dass man es auch von außen sehen kann.

Ehrlich,

Ich liebe Menschen,

Die leuchten.

Das ist so anziehend und sexy.

Und ich mag es auch,

Wenn ich selbst ins Leuchten komme.

Das ist ein Gefühl von Lebendigkeit,

Die für mich den Grund ausmacht,

Auf der Welt zu sein.

Und wann leuchten wir?

Wenn wir unserer Begeisterung,

Leidenschaft und Freude folgen.

Wenn wir Ziele verfolgen,

Die etwas mit unserem innersten Sein zu tun haben.

Aber was will ich eigentlich wirklich?

Es gibt einen Weg,

Wie du deinen inneren Kompass benutzt,

Um Ziele zu erreichen,

Die dich glücklicher machen.

Wenn ich mit Klienten zum allerersten Mal arbeite,

Dann geht es erst einmal darum zu verstehen,

Welches Problem sie genau beschäftigt und was sie erreichen oder verändern wollen.

Ich höre dann Sätze wie,

Ich möchte nicht mehr allein sein.

Ich will nicht mehr mit meinem Partner streiten.

Oder ich will mich nicht mehr so klein und hilflos fühlen.

Fällt dir dabei etwas auf?

Wir alle wissen immer ziemlich gut,

Was wir nicht mehr wollen.

Das lässt sich relativ einfach benennen.

Wir können das in allen Facetten ausmalen und beschreiben,

Was wir gerade schwierig oder belastend finden und was wir nicht wollen.

Unser Denken ist problemorientiert,

Erst einmal ganz normal.

Allerdings ist das noch kein Ziel,

Etwas nicht mehr zu wollen.

Denn unser Verstand,

Besser noch unser Unterbewusstsein,

Kann mit dem Nichts nichts anfangen.

Nichts ist eine Verneinung,

Eine Negierung.

So funktioniert unser Geist aber nicht.

Sagen wir zu uns selbst,

Ich will nie wieder unglücklich sein,

Heißt die Message,

Die wir aussenden,

Unglücklich sein.

Ich zeige dir das in einem Beispiel,

Dann ist es wirklich einfacher zu verstehen.

Denke jetzt doch bitte mal für fünf Minuten nicht an einen kleinen blauen Bären,

Der auf einem Dreirad die Straße entlang fährt,

Einen roten Strohhut auf dem Kopf hat und einen grünen Rucksack und er leise ein Lied vor sich hinsingt.

Und?

Ist es dir gelungen,

Nicht an den kleinen blauen Bären zu denken?

Nein,

Natürlich nicht,

Denn das geht gar nicht.

Das Nicht ist deinem Verstand egal.

Er nimmt die Hinweise und baut einfach ein Bild zusammen.

Deswegen ist es beim Formulieren von Zielen wichtig,

Etwas Konkretes zu wollen,

Anstatt nicht mehr zu wollen.

Und wie schaffen wir das?

Ich verrate dir dafür einen einfachen kleinen Trick,

Mit dem wir die Kehrtwende schaffen.

Du möchtest also nicht mehr unglücklich sein in deiner Beziehung zu deinem Mann,

Frage ich Nina,

Sondern Pause.

Nina denkt nach.

Na,

Ich will,

Dass wir nicht mehr so oft streiten,

Sagt sie.

Ja,

Das verstehe ich.

Du möchtest dich weniger oft mit deinem Mann streiten.

Und was möchtest du stattdessen?

Jetzt hat Nina verstanden.

Ich möchte,

Dass wir freundlich und zugewandt sind und dass wir offen und ehrlich miteinander reden.

Nina hat den Dreh raus.

Jetzt hat sie ein positiv formuliertes Ziel,

Mit dem wir wirklich arbeiten können.

Geh mal rein in die Vorstellung von deiner Beziehung,

Wie du sie dir wünschst.

Wie wärst du dann,

Wenn diese Beziehung offen und freundlich und zugewandt wäre?

Was würdest du dazu beitragen?

Was wäre dein Anteil?

Welcher der deines Mannes?

Jetzt können Nina und ich Schritt für Schritt die einzelnen Schritte zum Ziel hin erarbeiten.

Für dich gilt genau das Gleiche.

Ein gut formuliertes,

Konkretes und passgenaues Ziel ist das A und O.

Wenn du noch nicht genau weißt,

Was du wirklich,

Wirklich willst,

Dann schreib im ersten Schritt erst einmal alles auf,

Was du nicht mehr willst in deinem Leben,

In deiner Beziehung oder in dem Lebensgebiet,

Um das es gerade für dich geht.

Schreib alles auf,

Was du nicht mehr möchtest,

Schön säuberlich untereinander auf ein großes Blatt Papier.

Und dann probiere es in jeder einzelnen Zeile einmal mit den beiden Zauberwörtern Sondern und Stattdessen.

Die sind wirklich meine Geheimwaffe.

Lass dir dabei Zeit.

Du willst nicht mehr unzufrieden sein,

Sondern glücklich,

Froh und zufrieden vielleicht,

Gut gelaunt und locker.

Probiere und spiele ruhig damit etwas herum.

Du spürst ganz genau,

Wann du ins Schwarze triffst und wann es in dir Ja sagt.

So soll es sein.

Dann bist du ganz nahe dran an deinem wirklichen Ziel.

Wenn du diese Übersetzung hin zu dem,

Was du möchtest,

Geschafft hast,

Weißt du,

Was du wirklich willst.

Dann kommt der nächste Schritt.

Dein Ziel braucht ein starkes Warum.

Dein inneres Warum ist der Treibstoff,

Der dich in Bewegung bringt,

Um persönliche Ziele zu realisieren.

Um irgendetwas in unserem Leben zu verändern,

Brauchen wir unbedingt eine wirklich große Motivation.

Überlege also für jedes einzelne deiner notierten Ziele,

Was dich daran glücklich machen würde.

Was genau hättest du dann,

Wenn du dieses Ziel realisiert hättest?

Wie wird es dir gehen,

Wenn du dieses Ziel erreicht hast?

Wie wirst du dich fühlen?

Welche Auswirkungen hätte das auf dein Leben?

Was genau würde sich zum Guten verändern?

Wie wichtig wäre dir das?

Denke auch hier in Ruhe nach und mach dir dazu Notizen.

Vielleicht steht da jetzt,

Ich wäre zufrieden,

Offen und freundlich.

Oder auch,

Ich wäre selbstbewusst,

Mutig und frei.

Wie fühlt sich das an?

Spürst du etwas?

Kommt da etwas in dir in Bewegung?

Wenn du nichts spürst oder sehr wenig,

Ist dein inneres Warum in Bezug auf dieses Ziel vielleicht nicht stark genug und du darfst noch ein bisschen an dem feilen,

Was du wirklich,

Wirklich willst.

Dein Warum muss stark genug sein,

Sonst schaffst du es vielleicht über die Anfangshürde,

Aber auf der Langstrecke fehlt dir der Atem für den Weg zum Ziel.

Warum unverschämte Ziele uns auf den richtigen Weg bringen?

Weißt du noch,

Als du klein warst?

Was wolltest du werden?

Bei mir war das in genau der Reihenfolge Kosmonaut,

Zauberer oder Tierarzt.

Als Kinder denken wir uns groß,

So als ob alles möglich wäre.

Sind wir erst einmal erwachsen,

Bauen wir uns sogar um unsere Gedanken einen Zaun.

Nicht betreten steht daran.

Ab hier wird es unvernünftig.

Und wir halten uns natürlich daran.

Wir trauen uns nicht mehr,

Unverschämt groß zu denken.

Man hat uns Gedanken beigebracht wie,

Wieso denn ausgerechnet du?

Nimm dich mal nicht so wichtig.

Oder bilde dir bloß nicht so viel ein.

Oder als ob die Welt ausgerechnet auf dich wartet.

Anstatt uns groß zu denken,

Denken wir uns als Erwachsene klein.

Wir setzen zuallererst einmal fest,

Was möglich für uns ist und in dem verbleibenden Rahmen richten wir uns dann ein.

So ein Bullshit.

Hör bloß auf,

Diesen Mist zu glauben.

Dann hat er auch keine Macht mehr über dich.

Wir alle sind besonders und einzigartig.

Jeder einzelne von uns.

Bei den Indianern sagt man,

Dass jeder Mensch ein Geschenk mitbringt,

Wenn er auf diese Welt kommt.

Das ist eine einzigartige Fähigkeit,

Die jeder von uns hat.

Und wenn wir diese Fähigkeit in die Welt bringen,

Zu unserem Nutzen und zum Nutzen aller,

Dann kann die Welt ein besserer Ort sein.

Das glaube ich aus vollstem Herzen.

Und deshalb ist es ja so wichtig,

Dass wir in unsere wahre Größe hinein wachsen.

Denn dann haben wir unendlich viel zu geben.

Es gibt ein Gedicht von Marianne Williamson,

Das ich sehr liebe.

Ich habe es ganz leicht abgewandelt und anstatt Gott das Wort Leben verwendet.

Unsere größte Angst ist nicht unzulänglich zu sein.

Unsere größte Angst ist,

Grenzenlos mächtig zu sein.

Unser Licht,

Nicht unsere Dunkelheit,

Ängstigt uns am meisten.

Wir fragen uns,

Wer bin ich denn,

Dass ich so brillant sein soll?

Aber wer bist du es nicht zu sein?

Du bist ein Kind des Lebens.

Es dient der Welt nicht,

Wenn du dich klein machst.

Sich klein zu machen,

Nur damit sich andere um dich herum nicht unsicher fühlen,

Hat nichts Erleuchtetes.

Wir wurden geboren,

Um die Herrlichkeit des Lebens zu manifestieren.

Es ist nicht nur in einigen von uns,

Es ist in jedem Einzelnen.

Und wenn wir unser Licht scheinen lassen,

Geben wir damit unbewusst anderen die Erlaubnis,

Es auch zu tun.

Wenn wir von unserer Angst befreit sind,

Befreit unsere Gegenwart automatisch die anderen.

Ich weiß nicht,

Wie es dir geht,

Aber für mich steckt in diesem Gedicht sehr viel Wahrheit und sehr viel Weisheit.

Alles,

Was wir je getan haben in unserem Leben,

Ist zuerst ein Gedanke gewesen.

Wenn wir uns nicht vorstellen können,

Etwas zu sein,

Zu haben,

Zu erleben,

Dann ist es auch nicht möglich.

Wenn wir also etwas verändern möchten,

Müssen wir über unser momentanes gedankliches Universum hinaus denken.

Wir müssen uns größer denken,

Als wir im jetzigen Zustand sind,

Um es zu werden.

Es klingt verrückt,

Ich weiß,

Aber genauso ist es.

Da ich Bilder für Erklärungen liebe,

Stelle ich es mir so vor.

Wo immer wir auch gerade sind,

Befinden wir uns in der Komfortzone unseres Lebens.

An diesem Ort haben wir uns eingerichtet,

Wir fühlen uns heimisch und sicher,

Wir kennen uns in der Komfortzone aus,

Wir wissen,

Was passiert.

So weit,

So sicher,

So öde.

In der Komfortzone halten sich die Herausforderungen in Grenzen.

Wir haben es recht bequem,

Aber uns fehlt leider die Lebendigkeit oder unser Bedürfnis nach Entwicklung ist nicht erfüllt.

Also stehen wir am Rande unserer Komfortzone und schauen sehnsüchtig in die Ferne hinaus in ein unbekanntes Gelände.

Dort irgendwo zieht es uns hin,

Da ist der Sehnsuchtsort,

Da ist das Abenteuer des Lebens,

Die Freiheit,

Das Unerreichte,

Das magische Ferneland,

Von dem wir träumen.

Das Dumme ist nur,

Wir kennen den Weg nicht zu diesem Ort,

Wir haben keine Wanderkarte,

Keine Sicherheit.

Niemand nimmt uns an die Hand.

Werden wir jemals ankommen,

Wenn wir den Mut haben sollten,

Trotzdem loszulaufen?

Die beste Art,

Über die Komfortzone hinauszuwachsen und sich neue Lebensbereiche zu erschließen,

Ist zuerst einmal einen Anker zu werfen hinaus ins Niemandsland,

Ins unbekannte Gelände.

Und dieser Anker sind unsere unverschämten Ziele.

Unverschämte Ziele deshalb,

Weil wir uns zuerst einmal richtig groß denken müssen.

So wie als Kind,

So als ob es keine Beschränkungen gäbe.

Denn in unseren unverschämten Zielen finden wir die Essenz von dem,

Was wir wirklich,

Wirklich wollen und was auch als besondere Fähigkeit in uns angelegt ist.

Unsere Gedanken sind Energie.

Wir senden sie aus,

24-7 wie ein riesiger Rundfunkmast.

Wir können gar nicht nicht senden.

Wenn wir negative und beschränkende Gedanken denken und damit niedrig schwingende Energie aussenden,

Gehen Menschen und Situationen mit eben diesem Energieniveau in Resonanz.

Wenn wir uns groß denken,

Können wir genau dieses Phänomen auch nutzen.

Denken wir in Möglichkeiten,

Lenken wir unsere Aufmerksamkeit auf das Gelingen.

Wir schwingen hochfrequent.

Richtig grenzenlos und groß denken,

Wie soll das gehen?

Es ist nicht so schwierig,

Wie du denkst.

Es gibt ein paar wertvolle Fragen,

Die du dir selber stellen kannst.

Stell dir doch einmal Folgendes vor.

Wenn du keine Angst hättest,

Wenn du wüsstest,

Dass alles möglich wäre,

Zeit und Geld würden keine Rolle spielen und jeder,

Aber wirklich jeder würde dir sein Okay geben,

Was würdest du dann am liebsten tun?

Werden,

Sein,

Haben?

Diese Frage wirst du wahrscheinlich erst einmal auf dich wirken lassen müssen.

Nimm sie mit.

Trage sie mit dir herum und stelle sie dir immer wieder.

Mach dir Notizen.

Schreibe dir deine unverschämten Ziele auf.

Warte noch nicht auf das Wie,

Also den Weg,

Wie du dorthin gelangen sollst zu diesen unverschämten Zielen.

Wirf zuerst einmal den gedanklichen Anker.

Trau dich.

Zur Inspiration verrate ich dir hier zwei meiner unverschämten Ziele.

Ich veröffentliche ein sehr erfolgreiches Selbstcoaching Buch bei einem renommierten Verlag und ich werde mindestens 100 Jahre alt bei bester Gesundheit.

Na,

Ist dir das groß genug?

Gut,

Dann kommen wir zum nächsten Schritt.

Visualisierung ist das mächtigste Werkzeug,

Um Ziele zu erreichen.

Wenn du dein unverschämtes Ziel oder deine unverschämten Ziele gefunden hast,

Gilt es dich durch die Macht der Visualisierung in den Zustand hinein zu versetzen,

Den du gerne erreichen möchtest.

Dabei machst du dir mit allen deinen Sinneskanälen eine bildhafte,

Erlebbare Vision von deinem Zielzustand und malst dir in allen Farben aus,

Wie das erreichte Ziel dein Leben verändern wird.

Dabei werde ich dich begleiten und stelle dir dazu eine meiner geführten Visualisierungen zur Verfügung.

Denn es reicht nicht,

Einfach nur ein Ziel zu haben.

Wir brauchen auch eine gefühlte Verbindung dahin.

Wir nehmen also in Gedanken,

Gefühlen und Bildern vorweg,

Was wir erleben wollen.

Unser Unterbewusstsein kann nicht unterscheiden,

Was Realität und was intensive Vorstellung ist.

Es reagiert auf das,

Was wir wahrnehmen,

Innen oder außen.

Genau diese Eigenart lässt sich hervorragend nutzen für das Kopfkino der Visualisierung.

So komisch das klingt,

Am Anfang müssen wir so tun,

Als ob wir schon wären,

Was wir beabsichtigen zu sein.

Bist du bereit?

Gut,

Dann lass uns starten.

Lass dich einfach darauf ein,

Nimm dir ein paar Minuten Zeit für diese angeleitete Visualisierungsübung und bitte mach diese Übung nicht in einem fahrenden Auto oder in einer Situation,

Die deine Aufmerksamkeit erfordert.

Mache es dir bequem und schließe deine Augen.

Dein unruhiger Geist darf sich nun für eine Weile von seinem anstrengenden Tun ausruhen.

Deine Gedanken dürfen immer leiser und leiser werden,

Bis sie sich mit der Zeit beruhigen und still werden können.

Gib deinem Verstand die Zeit,

Die er braucht,

Um sich nach und nach zu entspannen und immer ruhiger und ruhiger zu werden.

Es tut gut,

Sich von all den Aufregungen des Tages langsam zu lösen und Ruhe einkehren zu lassen.

Ruhe und Frieden dürfen nun einkehren in deine Gedanken.

Dein Geist darf sich ausruhen und entspannen.

Und alles,

Was du vielleicht jetzt nach in dir oder um dich herum wahrnehmen kannst,

Bringt dich immer tiefer und tiefer in diese Entspannung.

So kannst du deine Aufmerksamkeit nun nach innen lenken und die inneren Bilder aufsteigen lassen,

Die sich wie von selbst nach und nach einstellen werden.

Spüre in dich hinein und beobachte einfach,

Was geschieht.

Du hast hier die Zeit und den Raum dafür.

Denke nun bewusst an einen ganz bestimmten Wunsch,

Den du schon lange mit dir herumträgst oder an einen lang ersehnten Traum.

Eine große Idee,

Die dir wichtig ist.

Vielleicht ist es auch ein persönliches Ziel,

Das dir besonders am Herzen liegt.

Ganz gleich,

Was es ist,

Es sollte eine besondere Bedeutung für dich haben.

Stell dir vor,

Ein Wunder sei geschehen.

Alle deine Probleme sind bereits gelöst.

Du hast jetzt schon das,

Was du dir wünschst,

Erreicht.

Wie auf einer inneren Leinwand kannst du dabei ein Bild von der gewünschten Situation entstehen lassen und ihm einen Namen geben oder eine Überschrift.

Du brauchst dir den Titel deines Wunschbildes nicht besonders deutlich einzuprägen.

Er wird sich wie von allein in deinem Gedächtnis verankern.

Lass dieses Wunschbild nun immer deutlicher und deutlicher in dir werden und wenn du magst,

Kannst du es auch noch näher zu dir heranholen,

Sodass du alle Details ganz genau erkennen kannst.

In welcher Situation siehst du dich auf diesem Bild?

Welche Menschen begleiten dich dabei?

Hat dein Bild einen Rand oder vielleicht einen Rahmen?

Welche Farben kannst du um dich herum wahrnehmen?

Welche Formen?

Nimm einfach wahr,

Was es wahrzunehmen gibt und wenn etwas auf deinem Wunschbild noch nicht ganz deinen Vorstellungen entspricht,

Verändere es einfach.

Vielleicht möchtest du noch etwas mehr Licht dazu geben oder den Kontrast verstärken.

Vielleicht möchtest du bestimmte Menschen um dich haben oder Tiere.

Vielleicht gibt es einen bestimmten Klang,

Den du gern in dein Bild aufnehmen möchtest oder etwas anderes,

Das für dich wichtig ist.

Was immer du magst,

Kannst du in dein Wunschbild aufnehmen.

Du bist ganz und gar frei in deinen Gedanken,

In deinen Vorstellungen und Träumen.

Und wenn du soweit bist,

Betrachte dich auf deinem Wunschbild.

Beobachte,

Wie gut es dir geht,

Wenn du dein Ziel erreicht hast.

Lass dich ganz von dem guten Gefühl leiten,

Das dabei in dir entstehen kann.

Nimm dieses gute Gefühl nun ganz in dich auf und lass es in dir immer größer und größer werden,

Bis du es überall in deinem Körper spüren kannst.

Alles darf nun eins werden.

Dein Wunschbild auf deiner inneren Leinwand,

Der Titel über dem Bild und die Empfindungen,

Die du damit verbindest,

Wenn du dein Ziel erreicht hast.

Verweile nun ein paar Minuten in diesem wunderbaren Zustand des Eins-Seins.

Ich warte hier auf dich.

Langsam dürfen die inneren Bilder nun wieder verblassen.

Du kannst dich in Ruhe von ihnen verabschieden.

Wann immer du möchtest,

Kannst du zu deinem Wunschbild auf deiner inneren Leinwand zurückkehren,

Indem du einfach an seinen Namen,

Seine Überschrift oder seinen Titel denkst.

Wenn du magst,

Kannst du auch regelmäßig diese Meditation hören.

Je häufiger du das tust,

Umso intensiver wird sich dein Unterbewusstsein auf dein Ziel ausrichten,

Bis es sich auch in der Realität manifestieren kann.

Nun ist es an der Zeit,

Zurückzukehren ins wache Bewusstsein.

Dankbar,

Erleichtert und gestärkt kehrst du zurück.

Du bewegst zuerst ganz leicht deine Finger und Zehen.

Du kannst dich auch strecken,

Wenn du das Bedürfnis hast.

Nun nimm einen tiefen Atemzug und öffne deine Augen.

Du bist wieder ganz im Hier und Jetzt.

Wiederhole diese Visualisierungsübung am besten jeden Abend über mehrere Wochen.

Stell dir dabei deinen Zellzustand detailliert vor.

Mach dir dein eigenes Kopfkino.

Verwende deine Sinneskanäle.

Diese Methode ist für mich wirklich der Turbo zum Erreichen von Zielen,

Aber es gibt noch weitere Zielmagneten.

Vision Board.

Ein Vision Board ist eine weitere Schnellstraße zum Ziel und funktioniert auch über Visualisierung,

Also über unser Unterbewusstsein,

Nur eben als kreative Collage,

Die du erstellst und dorthin hängst,

Wo du häufig bist,

Über dein Bett oder deinen Schreibtisch.

Deiner Kreativität sind bei deinem Vision Board keine Grenzen gesetzt.

Bilder,

Stichworte,

Farben,

Affirmationen rund um die eigenen Ziele finden Platz auf deinem Vision Board.

Ich verwende dazu einen großen Stapel Zeitschriften und schneide erst einmal alles aus,

Was mich anspricht und eine Verbindung herstellt zu meinen Träumen,

Zielen und Wünschen.

Dann klebe ich die Puzzleteile,

Die Ausschnitte auf eine Spanholzplatte oder eine große Pappe.

Dieses Vision Board ist ein Abbild meiner Wünsche,

Träume und Visionen.

Und das motiviert mich dann 365 Tage im Jahr.

Auch wenn ich gar nicht so genau hinschaue.

Denn unser Unterbewusstsein nimmt sehr viel mehr aus unserer Umgebung auf,

Als wir bewusst wahrnehmen können.

Und so funktioniert ein Vision Board für dein Unterbewusstsein immer wie eine Art Erinnerung an das Ziel,

Zu dem du dich hinbewegen möchtest.

Dein Unterbewusstsein fängt an,

Dich in diese Richtung zu ziehen.

Wer seine Wünsche,

Träume und Ziele immer vor Augen hat,

Wird ständig daran erinnert,

Behält das große Ganze im Auge und verzettelt sich weniger.

Probier das Vision Board unbedingt aus.

Es macht nicht nur sehr viel Spaß,

Es ist unglaublich machtvoll.

Rückwärts planen,

Deine aktiven Schritte zu deinem Ziel.

Hast du erst einmal ein konkretes Ziel formuliert und dein ganz persönliches Warum und deine Begeisterung gefunden,

Ist es sinnvoll,

Den Weg zum Ziel zu planen.

Ich empfehle,

Rückwärts zu planen in Form einer Mindmap.

Und das geht so.

Nimm ein Blatt Papier und schreibe in die Mitte dein Ziel.

Dann überlegst du dir von diesem Ziel,

Also vom Endpunkt ausgehend,

Welche einzelnen Schritte du tun musst,

Bevor du dort ankommst.

Und zwar rückwärts.

Zum Beispiel willst du eine Weltreise machen.

Was musst du tun,

Bevor du endlich losfährst?

Und was davor und davor und davor?

Die Rückwärtsplanen in Mindmap kannst du immer wieder neu ergänzen,

Die einzelnen Schritte ordnen,

Sortieren und verbinden.

Du hast am Ende eine perfekte Landkarte für den Weg zum Ziel,

Die du je nach Bedarf verändern oder anpassen kannst.

Rückwärts zu planen ist genial und es ermöglicht dir,

Kleine Zwischenschritte zu gestalten.

Mini-Steps,

Die groß genug sind,

Um etwas zu bewirken und klein genug,

Um einen nicht zu erschlagen.

Was genau wirst du diese Woche für dein Ziel tun?

Was heute und was morgen?

Eine gute Planung ist die halbe Miete,

Um aktiv auf deinem Weg zum Ziel voranzukommen.

Erfolgs- oder Zieltagebuch.

Ein Erfolgs- und Zieltagebuch ist ein geniales Handwerkszeug,

Um seinem Ziel näher zu kommen.

Ich empfehle generell ein Zieltagebuch in Form eines Kalenders.

Dein Zieltagebuch hilft dir,

Dran zu bleiben.

Es enthält deine Ziele,

Deine Pläne und Notizen und es zeigt dir,

Was du schon erreicht hast.

Nächster Punkt,

Loben nicht vergessen.

Frage dich jeden Tag,

Was habe ich heute für mein Ziel getan und notiere deine Ergebnisse in dein Zieltagebuch.

Freue dich dabei bitte wirklich über jeden noch so kleinen Erfolg,

Dein Durchhaltevermögen und deinen Fleiß und belohne dich mit etwas,

Das dir Freude macht.

Schreib dir unbedingt deine Erfolge auf,

So hast du jeden Tag einen Grund weiterzumachen und bleibst motiviert.

Noch ein Turbo für dein Ziel,

Tue Gutes und rede darüber.

Erzähle deinen Mitmenschen von deinem Ziel und deinen Fortschritten.

Das hilft dir,

Bei der Stange zu bleiben und durchzuhalten.

Aufgeben wird so viel schwieriger.

Auch sehr wirksam ist es,

Sich Unterstützung zu holen.

Gemeinsam sind wir stärker,

Auch wenn es um das Erreichen von Zielen geht.

Zusammenfassung.

Ziele zu entwickeln,

Uns auf etwas in unserem Leben zuzubewegen,

Das liegt in unserer menschlichen Natur.

Ein wichtiger persönlicher Glücksfaktor liegt in der Fähigkeit,

Einfluss zu nehmen und unser Leben selbst aktiv gestalten zu können.

Begeisterungsfähigkeit,

Freude und Leidenschaft sind die Gefühle,

Die anzeigen,

Was wir persönlich für erstrebenswert halten.

Unsere innersten Wünsche,

Träume und Vorstellungen sind sehr individuell.

Und es gilt,

Herauszufinden,

Welche Ziele wirklich magnetisch auf uns wirken und in welche Richtung wir uns persönlich bewegen wollen.

Sich zu verändern,

Etwas zu gestalten oder zu erreichen,

Bedeutet immer auch,

Sich über den jetzigen Zustand hinaus zu entwickeln,

Sich größer zu denken,

Als wir gerade sind.

Das gelingt am besten mit konkret formulierten Zielen,

Die wir wie einen Anker in die Zukunft werfen und mit einer intensiven Vorstellung von unserem neuen Seinszustand,

Den wir erreichen wollen.

Wertvolle Tools,

Um in unserer Vorstellung schon zu sein,

Wer wir werden wollen,

Sind Visualisierungen oder auch ein Vision Board.

All das ändert aber nichts daran,

Dass wir aktiv werden dürfen.

Dazu empfiehlt es sich,

Den Weg zum Ziel zu planen und in einzelne Schritte zu zerlegen.

Diese dürfen nicht zu groß sein,

Damit wir uns nicht überfordern.

Mini-Steps sind deshalb am besten geeignet.

Hauptsache,

Wir sind auf dem Weg.

Der Geduldige bekommt alles.

Ein Erfolgstagebuch hilft uns zu planen und unsere Fortschritte zu beobachten.

Sich dafür zu würdigen,

Ist ein oft unterschätzter Schritt beim Erreichen von Zielen.

Sei stolz über jede noch so kleine Veränderung und freu dich darüber.

Das motiviert sehr stark.

Ich selbst habe schon viele persönliche Ziele auf die beschriebene Weise erreicht.

Ich habe regelrecht mit diesen Übungen experimentiert,

Vor allem mit den Visualisierungen.

Und auch am Anfang eines jeden Jahres schreibe ich mir Ziele und Wünsche,

Manchmal auch nur eine Vision auf einen Zettel,

Der in meinen Jahreskalender kommt.

Nicht immer erreiche ich alles in einem Jahr und natürlich gibt es noch Ziele,

Die ich noch nicht erreicht habe.

Da darf ich einfach noch ein bisschen dranbleiben.

Aber das Prinzip habe ich absolut verinnerlicht und ich weiß,

Dass es funktioniert.

Und wenn ich heute zurückschaue,

Ist es erstaunlich,

Wie viele dieser Ziele sich so realisiert haben,

Wie ich sie visualisiert,

Geplant und aktiv gestaltet habe.

Es ist ein bisschen wie zaubern.

Probier es aus,

Es lohnt sich.

Und was mich am meisten glücklich macht ist,

Dass es mir gelungen ist,

Auch meinem Sohn dieses Denken in Möglichkeiten mitzugeben,

Sodass ich heute beobachten kann,

Wo er erwachsen ist,

Wie er diese Prinzipien des Gestaltens,

Des sich Ziele setzens,

Des sich Bewegens einfach so lebt,

Als wäre es das Natürlichste auf der Welt.

Ich wünsche dir fürs neue Jahr nicht nur viel Glück,

Sondern auch sehr viel Durchhaltevermögen und Erfolg für dein persönliches Ziel.

Fang einfach an!

Liebe Grüße,

Deine Claudia

4.7 (30)

Neueste Bewertungen

Anna

January 10, 2024

Danke für die hilfreichen Tools. Sehr bereichernd ❤️

Monika

October 9, 2022

SUPER👍👍👍👍👍

Martina

May 7, 2021

Vielen lieben Dank für diesen wundervollen Podcast. Werde ihn in meinem Alltag einbauen, um so meine Ziele zu erreichen. Von Herzen wünsche ich allen auch viel Erfolg, viel Gesundheit und ganz liebe Grüsse

Gerlinde

January 30, 2021

Sehr hilfreich

© 2026 Claudia Bechert-Möckel. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

Trusted by 37 million people. It's free.

Insight Timer

Get the app

How can we help?

Sleep better
Reduce stress or anxiety
Meditation
Spirituality
Something else