
Yoga Nidra mit dem Mantra OM
by Laura Ritter
Dieses Yoga Nidra ist deine Auszeit zwischendrin. Diese geführte Entspannungsmeditation mit dem Mantra Om führt dich in eine tiefe innere Ruhe. Wunderbar abends nach einem langen Tag oder auch als Auszeit zwischendrin.
Transkription
Herzlich willkommen zu deinem Yoga Nidra.
Mach es dir bequem.
Mach es dir so richtig bequem.
Und während du es dir bequem machst,
Lass alle Vorstellungen und Erwartungen an Perfektion los.
Es geht nicht darum,
Dass dein Yoga Nidra Nest perfekt ist.
Es geht darum,
Dass es bequem ist.
Und indem du diese Vorstellung der Perfektion loslässt,
Kannst du vielleicht schon spüren,
Wie du innerlich ruhiger wirst,
Wie du mehr ankommst und mehr und mehr bereit bist,
Wirklich in dein Yoga Nidra für heute hinein zu sinken.
Und irgendwann,
An irgendeinem Punkt,
Sag dir einfach innerlich,
So ist es gut.
Genau so,
Wie es jetzt ist.
Ist es gut.
Und dann lass dich nieder.
Lass dich einfach nieder.
Probier es mal aus,
Wie es ist.
Wenn du dich einfach voll und ganz zufrieden niederlässt und dir sagst,
So,
Genau so,
Ist es gut.
Dann lade ich dich hier ein,
Tief ein und noch viel tiefer auszuatmen.
Mit der Ausatmung gerne durch den Mund.
Einfach alles,
Alles gehen zu lassen,
Was jetzt noch in dir festhält.
Und lass uns hier gerne mal gemeinsam einatmen und den Atem für einen Moment halten.
Atme ein,
Ein,
Ein,
Ein und dann halte.
Halte,
Halte,
Halte.
Halte noch ein bisschen länger und atme aus über deinen Mund und mit dieser Ausatmung lass alles,
Alles,
Alles gehen.
Ganz genau so.
Machen das noch zweimal.
Atme ein,
Ein,
Ein,
Ein und dann halte.
Halte für 10,
9,
8,
7,
6,
5,
4,
3,
2,
1 und lass los.
Atme aus,
Aus,
Aus,
Aus,
Aus.
Sehr schön.
Atme noch mal.
Bereite dich vor für die dritte und letzte Runde.
Atme ein,
Ein,
Ein,
So viel du kannst.
Fülle deinen ganzen Körper.
Spüre das Pulsieren des Atems in dir und dann halte.
Halte noch ein bisschen.
Sehr,
Sehr schön und jetzt atme aus und mit dieser Ausatmung nimm wahr,
Wie dein ganzer Körper noch mehr am Boden ankommt.
Fast als ob er schmelzen würde in den Boden hinein.
Wie du loslässt,
Wie deine äußere Form loslässt.
Dein Bindegewebe,
Deine Faszien,
Deine Muskeln.
Alles lässt los.
Deine Konzepte,
Alles was in dir festhält.
Festhalten ist so,
So,
So anstrengend.
Lass es einfach los und gibt dir hier innerlich die Erlaubnis für die nächsten 20 bis 25 Minuten nichts mehr festzuhalten.
Offen zu sein für das was kommt.
Vielleicht auch erwartungsfrei zu sein und dich einfach nur zu fragen,
Wie tief,
Wie tief kannst du jetzt und heute in dieses Yoga Nidra hineingehen?
Wie tief darf es heute gehen für dich?
Du brauchst darauf keine Antwort.
Bleib einfach neugierig.
Erforsche diese Frage.
Die Antwort ist gar nicht so wichtig.
Vielleicht magst du hier einmal die äußere Form deines Körpers wahrnehmen.
Ganz so,
Als ob du deinen Körper von außen beobachten und sehen könntest.
Einfach nur die äußeren Umrisse deines Körpers wahr.
Die Form,
In der dein Körper jetzt hier liegt oder vielleicht auch sitzt.
Lass dieses Bild wieder vorbeiziehen,
Wie Wolken am Himmel und gehe nun ins Spüren und spüre mal in den Raum um deinen Körper hinein.
Dieser energetische Raum,
Der deinen Körper umgibt.
Und meistens ist es so,
Dass wenn wir uns wirklich niederlassen und loslassen,
Dass wir sehr leicht,
Sehr einfach in diesen energetischen Raum hineinspüren können.
Und vielleicht ist das bei dir jetzt auch so und es gelingt dir da einfach dein Gewahrsein hineinzubringen in den Raum,
Der dich umgibt,
Der gefüllt ist von deiner Präsenz,
Von deiner einzigartigen Energie.
Ich lade dich ein,
Um diesen energetischen Raum von dir einen Schutzkreis zu ziehen.
Wie eine Schutzhülle,
Die dich umgibt,
Die dich schützt für diese Praxis und wenn du magst auch darüber hinaus.
Und das Schöne ist,
Du musst überhaupt nichts tun,
Um diese Schutzhülle zu erschaffen.
Sie ist schon da und es braucht nur dieses innerliche Ja.
Und dann wird sie aktiviert,
Dann ist sie da.
Dein energetischer Schutz,
Dein energetisches Schutzschild gegen all das,
Was du jetzt nicht brauchst,
Was du nicht magst,
Was dir nicht gut tut.
Und vielleicht magst du auf dieses Schutzschild,
Auf diese Schutzhülle auch noch einen Magnetismus ziehen,
Der all das anzieht,
Was dir gut tut,
Was du brauchst,
Was du dir wünschst,
Was dich unterstützen kann,
Genau jetzt.
Und auch hier,
Es braucht gar nicht mehr als nur dein inneres Ja.
So wundervoll eingehüllt von dieser Schutzhülle und diesem Magnetismus,
Der all das anzieht,
Was dich unterstützt.
Kannst du dich hier noch mehr zur Ruhe begeben.
Deine Augen noch einmal von innen her schließen,
Als ob du noch innere Augenlider hättest,
Die du jetzt schließen kannst.
Um dich wirklich von der Welt zurückzuziehen,
Wirklich nach innen zu schauen,
Zu lauschen,
Zu fühlen.
In deinen Yoga Nidra Zustand hinein zu sinken,
Gibt dir dafür jetzt die volle Erlaubnis.
Und erinnere dich daran,
Dass du nichts dafür tun musst,
Dass alles schon da ist.
Es ist alles da,
Alles.
Und in diesem Bewusstsein kannst du dich vielleicht noch ein kleines bisschen mehr in dir selbst zurücklehnen.
Noch ein kleines bisschen mehr in dich selbst zurückziehen und einfach sein.
Es ist alles schon da.
Du brauchst nichts,
Gar nichts zu tun.
Ich lade dich gleich auf eine Reise durch deinen Körper ein und wenn du möchtest,
Kannst du auf jedem Körperteil,
Das ich nenne,
Das Mantra OM platzieren.
Dieses Mantra des Universums,
Das universelle Mantra,
Das alle anderen Mantren enthält,
Der Klang des Universums,
Sodass das Universum auch in dir schwingt,
In dir klingt.
Und du beginnst an deinen Füßen.
Platziere das Mantra OM auf beide Füße,
Rechts und links.
Und ein OM auf deinen Fußgelenken,
Rechts und links.
Auf deinen Schienbeinen OM.
Und in der Mitte deiner Knie reicht das Knie OM,
Linkes Knie OM.
Jeweils ein OM in der Mitte deiner Oberschenkel.
Und je ein OM in deinen Hüftgelenken.
Nimm wahr,
Wie deine Beine im Klang dieser OMs vibrieren.
Platziere ein OM in deinen Unterbauch.
Ein OM in deinen Bauchnabel.
Ein OM in dein Herz.
Ein OM in die kleine Kuhle in deiner Kehle.
Ein OM auf deine Stirn.
Und ein OM auf deine Kopfkrone.
Und vielleicht kannst du jetzt spüren,
Wie dein ganzer Oberkörper und sogar dein Kopf in diesem endlosen universellen Klang vibriert.
Bring jeweils ein OM in deine Schultern,
Rechts und links.
In deine Ellenbogen,
In deine Handgelenke und in deine Hände.
Spürst du das Vibrieren des OMs im rechten Arm und im linken Arm.
In beiden Armen zusammen.
Und lass dieses Vibrieren,
Lass dieses Mantra sich ausbreiten in deinem ganzen Körper.
Vielleicht können die Wellen des Mantras sogar den Raum um deinen Körper herum erreichen,
Sodass das Mantra über die Grenzen deines Körpers hinaus vibriert.
Nicht nur den Raum in dir erfüllt,
Sondern auch den Raum um dich herum.
Wie wäre das?
Für die nächsten Momente höre dieses Mantra,
Höre es.
Nimm es wahr,
Nimm es auf.
Und nun als ob du den Lautstärkeregler leise drehst.
Lass das Mantra immer leiser werden und leise und leise und leise.
Bis es ganz verklingt.
In die Stille,
Lausche in die Stille.
Und wie wäre es,
Wenn du jetzt die Lautstärke wieder aufdrehst,
Sodass dieses OM zunächst ganz leise und dann immer lauter und lauter klingt.
Dieses OM,
Was von all diesen Punkten in deinem Körper vibriert,
Als ob dort kleine Lautsprecher wären.
Lass es lauter und lauter werden und höre diesen Klang,
Fühle diesen Klang.
Kannst du ihn auch riechen,
Kannst du ihn schmecken,
Kannst du ihn mit deinem inneren Auge sehen,
Dieses endlose OM.
Und noch einmal drehe die Lautstärke wieder leise und leise und leise.
Nimm wahr,
Wie das OM zur Stille wird und lausche.
Kannst du auch beides zugleich wahrnehmen.
Den Klang des OMS und den Klang der Stille.
Wie wäre es,
Beides zugleich zu fühlen.
Das OM und die Stille.
Nimm beides zugleich wahr.
Und jetzt bringe deine Aufmerksamkeit zu deinem Atem.
Lass deinen Atem über deine Nase ein- und ausfließen.
Vielleicht hörst du ein leises OM,
Wenn du einatmest und ein leises OM,
Wenn du ausatmest.
Es ist kein Mantra,
Das du selbst machst oder dir sagst.
Es ist dieses ewige,
Endlose OM,
Dieses OM des Universums,
Das du einfach hörst.
Das sowieso da ist und deine Sinne sind jetzt so offen und weit,
Dass sie es hören können.
OM,
Wenn du einatmest und OM,
Wenn du ausatmest.
Vielleicht magst du dir deinen Atem wie goldenes Licht vorstellen.
Goldenes Licht,
Was durch deine Nasenflügel ein- und ausströmt.
Ein über den rechten und linken Nasenflügel bis zum Punkt zwischen deinen Augenbrauen und aus von dort über beide Nasenflügel wieder zurück.
Goldenes Licht,
Sodass zwei goldene Linien entstehen,
Die sich am Punkt zwischen deinen Augenbrauen treffen und so ein goldenes V formen.
Nimm zehn Atemzüge so.
Du musst die Atemzüge nicht zählen.
Und nun lass diesen goldenen Punkt zwischen deinen Augenbrauen nach unten wandern.
Nach unten bis in deine Kehle.
Ganz ohne Eile und ganz von allein.
Er wandert einfach nach unten,
Als ob dieses goldene Licht,
Was sich dort gesammelt hat,
Nach unten fließen würde.
Wie ein Tropfen Honig.
Dort in deiner Kehle leuchtet es nun golden.
Und für die nächsten 15 Atemzüge atmest du über deine Hände,
Über deine Fingerspitzen rechts und links ein und wieder aus.
Und du atmest wieder goldenes Licht ein und goldenes Licht aus.
Wie wäre es,
Wenn dieses goldene Licht über deine Hände,
Deine Arme,
Deine Schultern bis zu diesem goldenen Punkt in deiner Kehle fließt,
So dass sich auch hier in etwa ein V bildet,
Ein etwas größeres V als zuvor.
15 Atemzüge,
Goldenes Licht über deine Hände bis zu deiner Kehle und von dort wieder nach außen über deine Hände.
Lass das gehen und lass diesen goldenen Punkt aus deiner Kehle nun nach unten wandern bis in dein Herz hinein.
Lass ihn dort pulsieren und vibrieren immer noch im Klang des Ohms,
Mitten in deinem Herzen.
Und für die nächsten rund 25 Atemzüge und auch hier du musst nicht zählen,
Lass goldenes Licht über deine Zehen rechts und links in deinen Körper einströmen mit der Einatmung,
Bis es sich sammelt in deinem Herzen und von dort atmest du goldenes Licht wieder aus über deinen Körper,
Deine Beine,
Deine Füße,
Deine Zehen bis nach außen.
Du atmest über deine Zehen ein bis in dein Herz und aus von deinem Herzen über deine Zehen goldenes Licht ein,
Goldenes Licht aus,
Einatmen um,
Ausatmen um.
Ein Mantra das du hörst,
Dem du lauscht,
Keins das du selbst machst.
Es ist schon da.
Es ist alles schon da.
Sammle deine Wahrnehmung in deinem Herzen bei diesem goldenen,
Goldenen Licht in deinem Herzen.
Und wie wäre es,
Wenn du jetzt direkt durch dein Herz ein- und ausatmen könntest.
Goldenes Licht ein in dein Herz,
Goldenes Licht aus,
Aus deinem Herzen.
Om mit der Einatmung,
Om mit der Ausatmung.
Das Om erklingt ganz von allein.
Du darfst empfangen,
Du darfst lauschen.
Genau jetzt,
Genau so.
Lass deinen Atem los in dem Vertrauen,
Dass er einfach weiter fließt,
Dass für dich gesorgt ist,
Dass du geatmet wirst.
Bring dein Gewahrsein in dein Herz,
Dieses goldene Licht,
Dieses vibrierendes Mantras.
Ruhe hier für zwei Minuten.
Atme ein in dein Herz.
Vielleicht kannst du wahrnehmen,
Dass dieses goldene Licht noch ein kleines bisschen mehr strahlt und leuchtet.
Und wenn du ausatmest,
Dann beginnt dieses goldene Licht mit dem Mantra Om in dir,
In deinem ganzen Körper,
In deinen ganzen inneren Raum zu verteilen.
Als ob hier Funken und Lichtblitze sich in deinem Körper verteilen,
Wie goldenes Konfetti,
Was deinen ganzen inneren Raum erfüllt.
Einatmen in dein Herz,
Mit der Ausatmung verteilt sich dieses goldene Licht in dir,
Bis in die entlegensten Winkel deines Körpers,
In die Hände,
In die Füße,
In deinen Kopf.
Und wie wäre es,
Wenn dieses goldene Licht sich sogar in den energetischen Körper um dich herum verbreiten könnte.
Wenn es über deine physischen Grenzen hinausgehen könnte und auch den ganzen Körper um dich herum erfüllen würde.
Du musst dafür gar nichts tun.
Einfach hier liegen,
Hier ruhen und beobachten,
Wahrnehmen,
Sein.
Ganz langsam kommt dieser Prozess zum Abschluss.
Der Raum in dir und um dich herum ist jetzt genauso mit goldenem Licht erfüllt,
Wie es in diesem Moment gut ist.
Darauf kannst du vertrauen.
Es ist genau richtig,
So wie es jetzt ist.
Wenn du magst,
Erinnere dich noch einmal an den Satz vom Anfang dieser Praxis.
Diesen Satz,
Dass alles da ist,
Dass alles schon da ist,
Dass du gar nichts tun musst.
Es ist alles,
Alles schon da.
Lass diesen Satz,
Lass diese Wahrheit,
Dieses Wissen tief in dich hineinsickern,
In jede Zelle deines Körpers.
Dein Verstand,
In dein Herz,
In dein Energiefeld und auch in deinen physischen Körper.
Es ist alles schon da.
Mit dieser Gewissheit,
Mit diesem Wissen beginne nun wieder tiefer zu atmen,
Ein- und auszuatmen und deine Sinne wieder mehr nach außen zu bringen,
In den Körper,
In das Energiefeld,
Das deinen physischen Körper umgibt und dann sogar darüber hinaus in den Raum um dich herum.
Und mit geschlossenen Augen nimm den Raum um dich herum wahr.
Nimm den Raum wahr,
In dem du jetzt gerade bist.
Vielleicht magst du ihn dir vor deinem inneren Auge noch einmal vorstellen.
Was ist da in diesem Raum?
Wie sieht er aus und in welcher Form liegt dein Körper jetzt hier oder sitzt in diesem Raum?
Nimm den Raum mit deinem inneren Auge,
Mit deinen geschlossenen Augen wahr.
Und dann öffne hier einmal deine Augen und nimm den Raum mit deinen äußeren Augen wahr.
Dann schließt du die Augen wieder,
Nimm dieses äußere Bild nach innen.
Spüre hinein in diesen Raum.
Nimm deine Sinne,
All deine Sinne dazu.
Und noch einmal öffne die Augen in den äußeren Raum.
Lass das Licht wieder mehr in dich einströmen,
Die Farben,
Die Formen,
Alles was du sehen kannst.
Und schließe die Augen wieder,
Nimm das Bild nach innen,
Lass es in dir wirken.
Und dann öffne die Augen und nun halte sie geöffnet und bewege deinen Körper,
Strecke dich,
Regle dich.
Komm zurück,
Sei wieder voll und ganz da.
Roll dich auf eine Seite,
Setz dich auf zum Sitzen.
Dieses Yoga Nidra ist jetzt vollendet.
Ich danke dir von Herzen fürs Praktizieren.
Treffen Sie Ihren Lehrer
Ähnliche Meditationen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
