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Meditieren Wie Ein Baum

by Henning Porrmann

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Fest verwurzelt sein, Nahrung aus dem Urgrund empfangen und Dich an Deine würdevolle Aufrichtung in den Himmel erinnern, Energie, Licht und Sauerstoff tanken aus der Dich umgebenden Luft, wie ein Baum sein, fest gegründet und lebendig. Das ist das Bild aus Psalm 1, das Dich in dieser christlichen Meditation begleiten wird.

Transkription

Wie glücklich ist ein Mensch,

Der Freude findet an den Weisungen Gottes,

Der Tag und Nacht in seinem Gesetz liest und darüber nachdenkt.

Er gleicht einem Baum,

Der am Wasser steht,

Jahr für Jahr trägt er Frucht,

Sein Laub bleibt grün und frisch.

Aus Psalm 1,

Die Verse 2 und 3.

So wie ein Baum sein,

Seine Kraft aus den Wurzeln,

Aus der Erde beziehen,

Festen Halt haben und zugleich seine Zweige und Blätter in den Himmel halten,

Um von dort Licht zu tanken und neue Energie.

Das ist das Bild,

Das uns heute in der Meditation begleiten wird.

Ich werde die Meditation wieder mit dem Klang der Klangschale beginnen und ganz am Ende,

Nach einem Segen,

Wird die Klangschale dreimal zu hören sein und dann ist die Meditation beendet.

Ich lade dich jetzt ein,

Eine gute Haltung im Sitzen für die Meditation einzunehmen,

Entweder auf einem Stuhl,

Aufrecht sitzend oder auf einem Kissen oder Bänkchen.

Wenn du magst,

Kannst du dir noch eine Kerze anzünden.

Und nun lade ich dich ein,

Mir in der Meditation in die Stille zu folgen.

So bin ich jetzt hier,

Sitzend auf meinem Platz.

Unter mir die Erde,

Die mich trägt und mir Halt gibt.

Und aus diesem Halt bin ich aufgerichtet in meiner ganzen Würde in den Himmel.

Meine Hände ruhen auf meinen Oberschenkeln.

Heute wäre es gut,

Wenn die Hände geöffnet sind mit den Handflächen nach oben.

Und um jetzt gut bei mir anzukommen,

Nehme ich noch einmal alles wahr,

Was ich im Außen hören kann.

Und nun lasse ich diese Geräusche so sein,

Wie sie sind und richte mein Hören,

Mein Sehen und mein Spüren ganz nach innen.

Wie ein Baum sitze ich hier und spüre jetzt noch einmal unter meinen Füßen und durch die Unterlage,

Auf der ich sitze,

Die Erde,

Die mich trägt.

Ganz bewusst gebe ich mein Gewicht ab und lasse mich tragen.

Wie ein Baum verwurzle ich mich mit der Erde als Urgrund.

Mit jedem Ausatmen gebe ich etwas mehr von meinem Gewicht ab,

Lasse mich tragen und spüre ich in meine Wurzeln hinein,

Spüre den Halt,

Spüre die Erde,

Die immer da ist,

So wie Gott,

Der immer da ist.

So bin ich verwurzelt im Urgrund allen Seins und aus diesem Halt heraus durchspüre ich jetzt noch einmal meinen Körper in seiner ganzen Aufrichtung.

Ich beginne bei meinen Füßen,

Spüre in meine Unterschenkel und meine Knie,

Gehe mit meiner Aufmerksamkeit zu meinen Oberschenkeln und zu meinen Hüftgelenken.

Von dort aus nehme ich auch meinen gesamten Bauch- und Beckenbereich wahr.

Mit jedem Ausatmen gebe ich Spannung und Gewicht ab an die Erde,

Die mich trägt und nährt.

Ich sammle meine Aufmerksamkeit bei meinem Becken,

Mitte meines Körpers.

Dort erspüre ich auch mein Kreuzbein,

Das meine Mitte mit meiner Aufrichtung,

Mit meiner Wirbelsäule verbindet.

Wirbel für Wirbel steige ich mit meiner Achtsamkeit in meiner Wirbelsäule empor und nehme auch die Räume zwischen den einzelnen Wirbeln wahr.

Mit jedem Ausatmen gebe ich auch dort Gewicht und Spannung ab an die Erde.

Wie ein Baum,

Der in seinem ganz natürlichen Wuchs gehalten und ausbalanciert ist,

So bin ich gehalten und ausbalanciert in meiner Aufrichtung.

Von der oberen Wirbelsäule aus spüre ich in meinem Brustraum weiter Raum in mir,

In dem mein Atem geht und mein lebendiges Herz schlägt.

Ich erspüre meine Schultern,

Meine Oberarme,

Die Ellenbogen und die Unterarme und schließlich meine Hände.

Jetzt haben sie nichts zu tun,

Können ausruhen.

So lasse ich meine Hände,

Gehe über meine Arme zurück zu den Schultern und erspüre meine letzten Wirbel,

Die Halswirbel.

Ich spüre meinen Hinterkopf und sammle schließlich meine ganze Aufmerksamkeit bei meinem höchsten Punkt,

Dem Kronenpunkt oder auch Scheitelpunkt.

Von hier aus strecke ich meine Sinne aus wie ein Baum seine Zweige und Blätter und spüre in den weiten Raum über mir.

Ich öffne mich für das Licht und die Luft wie der Baum.

Ich stelle mir vor,

Wie Licht,

Luft und Energie meinen Körper durchströmen,

Mit jedem Einatmen von ganz oben bis ganz nach unten.

Licht,

Luft und Energie strömt ein und Anspannung fließt zugleich ab,

Zur Erde hin,

Die mich trägt und nährt.

Nun spüre ich nur noch den Atem,

Der mir geschenkt ist von Beginn an.

In meinem ganz eigenen Rhythmus strömt mein Atem,

In seinem,

Ein.

Ich achte darauf,

Wo ich meinen Atem gerade am meisten spüre,

An der Nase,

Im Hals oder oben im Brustkorb oder tief bei meinem Zwerchfell.

So bleibe ich für einen Moment ganz bei meinem Atem.

Und nun verbinde ich mich mit dem größeren Atem,

Dem ich mich verdanke.

Gott,

Du Atem der Welt und des Lebens,

Du bist mir Wurzelgrund und neue Energie.

Durchatme mich,

Durchströme mich mit Licht und Weite und lass mich fest verwurzelt sein in dir,

Dem Urgrund allen Seins.

So gehe ich jetzt gleich in die Stille,

Umgeben von der Gegenwart Gottes,

Genährt von der Erde und der Luft und dem Licht wie ein Baum.

Mit jedem Einatmen empfange ich wie der Baum über seine Blätter Licht und Weite und Energie und mit jedem Ausatmen lasse ich mich tragen und nähren vom Halt der Erde.

Mit jedem Einatmen strecke ich mich aus zum Licht,

Mit jedem Ausatmen spüre ich meine Verwurzelung.

Einatmen,

Licht,

Ausatmen,

Verwurzeln.

Beim Einatmen spüre ich,

Wie mich das Licht vom Himmel erfüllt und beim Ausatmen,

Wie ich verwurzelt bin in der Erde und wenn Gedanken mich ablenken,

Wenn ich an gestern denke,

Oder an morgen,

Dann ist dies ganz natürlich,

Ich nehme dies einfach wahr und denke wieder daran,

Dass ich hier sitze wie ein Baum,

Der erfüllt wird mit neuer Energie durch das Licht und der getragen und gehalten ist mit seinen Wurzeln von der Erde und kehre immer wieder zu diesem Gedanken zurück.

Einatmen,

Ich empfange Licht vom Himmel,

Ausatmen,

Ich nehme meine Verwurzelung in der Erde wahr,

So bleibe ich jetzt für einen Moment in der Stille,

Wie ein Baum.

Wie glücklich ist ein Mensch,

Der Freude findet an den Weisungen Gottes,

Der Tag und Nacht in seinem Gesetz liest und darüber nachdenkt.

Er gleicht einem Baum,

Der am Wasser steht,

Jahr für Jahr trägt er Frucht,

Sein Laub bleibt grün und frisch.

Ich bewahre mir meine Verbindung mit der Erde und ich beziehe auch weiter meine Energie vom Himmel und forme jetzt mit meinen Händen eine Schale und stelle mir vor,

Wie Gott in diese Schale all das hineintut,

Was ich jetzt brauche,

An Kraft,

An Segen.

In dieser Haltung spüre ich noch einmal bewusst die Erde,

Die mich trägt,

Die mir halt ist wie Gott.

Ich spüre hinein in meinen Atem,

Der mich verbindet mit allem,

Was lebt,

Über alle Mauern und Grenzen und Zeiten hinweg,

Mit den Menschen,

Die jetzt mit mir meditieren,

Verbindet durch die menschgewordene Liebe Gottes in Jesus.

Und ich spüre den weiten Raum über mir,

In den ich aufgerichtet bin in meiner ganzen Würde und lasse mich erfüllen von Gottes Lebensgeist und seiner Kraft,

So segne uns jetzt der eine,

Die schöpferische Kraft allen Lebens,

Die verschwenderische Liebe und die helle,

Klare Weisheit,

Gott,

Vater,

Sohn und Heiliger Geist.

Amen.

4.8 (24)

Neueste Bewertungen

Michael

January 31, 2026

Eine tolle Meditation Vielen Dank

Marco

September 24, 2024

Immer wieder ganz besonders deine Meditationen. Danke das du die Macht und Kraft des Meditierens beim Namen nennst: Gott! Unsere Schöpfer, Vater und Erretter 👌😄

Nina

March 25, 2024

Vielen herzlichen Dank für die schöne Meditation

Nadine

January 25, 2024

Vielen Dank für die wundervolle Führung in dieser Meditation 🙏🏻

Jens

January 21, 2024

Ich habe mich sehr gefreut wieder eine Meditation von Dir zu finden. Sehr gut angeleitet und erklärt, für mich auch immer eine Rückbesinnung auf die christlichen Wurzeln. Herzlichen Dank für die Verwurzelung und Aufrichtung 🍀!

Michael

January 19, 2024

Auch eine wunderbare Meditation herzlichen Dank !

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