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Gedanken des Friedens

by Henning Porrmann

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Meditation
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In dieser Meditation wirst du Frieden von Gott empfangen und weitergeben. "Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, sagt Gott: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung." Dieser Vers aus Jer 29 wird uns in der Meditation begleiten. Einatmend lasse ich den Frieden Gottes in mich einströmen. Ausatmend gebe ich den Frieden Gottes weiter an die Welt.

Transkription

Ich weiß wohl,

Was ich für Gedanken über Euch habe,

Sagt Gott,

Gedanken des Friedens und nicht des Leides,

Das ich Euch gebe,

Zukunft und Hoffnung.

Herzlich willkommen zu einer weiteren christlichen Meditation.

Gottes Schalom,

Seinen Frieden in sich wachsen und wirken lassen,

Sich daran erinnern,

Gerade in leidvollen Zeiten,

Dass die Gedanken Gottes,

Der Kraft allen Lebens,

Gedanken des Friedens sind und er für uns,

Für Zukunft und Hoffnung steht.

Sich mit diesem Frieden und dem Blick nach vorne zu verbinden und diesen Frieden weiter zu geben,

Darum geht es heute in der Meditation.

Einatmend lasse ich gleich den Frieden Gottes in mich einströmen und ausatmend gebe ich den Frieden Gottes weiter an die Welt.

Vielleicht fallen mir dabei ganz konkrete Menschen und Situationen ein,

Denen ich Gottes Frieden schicken will.

Ich benenne sie dann kurz und empfange dann wieder mit dem Einatmen Frieden von Gott.

Richte dich nun gut ein im Sitzen und mit dem Klang der Klangschale beginnt die Meditation.

Ich lasse mich ein,

Ich lasse mich ein auf meinem Platz und lasse mich nieder und lasse mich tragen von der Erde und von dem Schöpfer,

Der mich trägt.

Ich spüre die Erde und verbinde mich ganz bewusst mit dem Halt.

Aus diesem Halt heraus richte ich meinen Körper gut auf und folge ihm in seiner würdevollen Aufrichtung bis ganz nach oben zu meinem Scheitelpunkt und verbinde mich von dort aus mit dem Himmel.

So komme ich an auf meinem Platz,

Getragen und gehalten von der Erde und aufgerichtet in meiner Würde in den Himmel.

Um jetzt noch mehr bei mir anzukommen,

Nehme ich jetzt all das wahr,

Was ich im Außen hören kann.

Ich lasse all diese Geräusche und richte mein Hören,

Aber auch mein Sehen und Spüren ganz nach innen,

Damit mein Geist da ankommt,

Wo mein Körper schon ist,

Nämlich hier und jetzt.

Ich erspüre meinen Körper ohne zu bewerten und fange an bei meinen Füßen,

Gehe weiter zu meinen Unterschenkeln,

Erspüre meine Knie und die Oberschenkel und meine Hüften.

Von dort aus lasse ich meine ganze Aufmerksamkeit in meinem Bauch- und Beckenraum verweilen und sammle schließlich meine Achtsamkeit bei meinem Becken,

Mitte meines Körpers.

Ich erspüre mein Kreuzbein,

Das meine Mitte mit meiner Aufrichtung meiner Wirbelsäule verbindet und spüre von dort aus Wirbel für Wirbel meiner Wirbelsäule entlang nach oben.

Ich nehme auch die einzelnen Räume zwischen den Wirbeln wahr.

Von meiner oberen Wirbelsäule aus lasse ich meine Aufmerksamkeit sich ausdehnen in meinem gesamten Brustraum.

Hier fließt mein Atem und ich erspüre mein lebendiges Herz.

Und nun erspüre ich meine Schultern.

Sie haben jetzt in dieser Zeit der Meditation nichts zu tragen.

Ich gehe zu meinen Oberarmen,

Ellenbogen und Unterarmen und schließlich erspüre ich meine Hände.

Ich lasse meine Hände und gehe an meinen Armen entlang wieder zurück zu meinen Schultern und erspüre von dort aus auch noch meine letzten Wirbel,

Meine Halswirbel,

Meinen Hinterkopf und sammle all meine freundliche Konzentration bei meinem Scheitelpunkt,

Meinem höchsten Punkt,

Dem Kronenpunkt.

Und von dort aus spüre ich hinein in den weiten Raum,

In den ich aufgerichtet bin.

Ich gehe zurück zu meinem Körper und nehme mein Gesicht wahr.

Zuerst meine Stirn,

Meine Augen und den Raum hinter meinen Augen.

Ich streiche sanft über meine Wangen,

Nehme meine Ohren wahr und meine Kiefergelenke.

Nichts müssen sie jetzt festhalten.

So entsteht Raum in meinem Mund und meine Lippen liegen ganz leicht aufeinander.

Schließlich spüre ich hin zu meiner Nase und nehme mit all meiner Aufmerksamkeit wahr,

Wie mein Atem meine Nasenflügel berührt.

Und nun verweile ich für ein paar Atemzüge nur bei meinem Atem.

All meine Aufmerksamkeit folgt meinem Atem,

Der mir geschenkt ist von Beginn an.

Und nun wende ich mich an den größeren Atem,

Dem ich mich verdanke.

Gott,

Atem dieser Welt,

Atem in mir,

Atem des Lebens,

Erfülle mich mit deinem Frieden,

Deiner Hoffnung und schenke mir einen Blick für deine Zukunft.

Mit jedem Einatmen lasse ich deinen Schalom,

Deinen Frieden in mich ein und bewahre ihn in meinem Herzen.

Und mit jedem Ausatmen sende ich ihn in die Welt,

Zu den Menschen,

Die ihn brauchen,

In die Situationen hinein,

Wo dein Frieden so bitter nötig ist.

Einatmend empfange ich deinen Frieden,

Ausatmend gebe ich deinen Frieden weiter.

Dabei helfen kann mir,

Dass ich eine Hand auf mein Herz lege und so mein liebevolles und friedvolles Herz spüre und deinen Frieden einsammle.

Die andere Hand bleibt geöffnet auf meinem Oberschenkel,

Als Zeichen dafür,

Dass ich deinen Frieden nicht für mich behalte,

Sondern weitergebe.

So fließt dein Frieden durch mich in die Welt.

Ich weiß wohl,

Was ich für Gedanken über euch habe,

Sagt Gott.

Gedanken des Friedens und nicht des Leides,

Dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.

Einatmend lasse ich Gottes Frieden in mich einfließen und ausatmend gebe ich ihn weiter.

Wenn andere Gedanken kommen und mich ablenken,

Kehre ich ganz sanft und liebevoll zu den Gedanken des Friedens wieder zurück.

Ich weiß wohl,

Was ich für Gedanken über euch habe,

Sagt Gott.

Gedanken des Friedens und nicht des Leides,

Dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.

Mit jedem Einatmen strömt der Schalom,

Strömt der Friede Gottes in mich ein.

Mit jedem Ausatmen sende ich den Schalom in die Welt.

Einatmen,

Friede strömt in mein Herz.

Ausatmen,

Mein Herz gibt den Frieden weiter.

Ich weiß wohl,

Was ich für Gedanken über euch habe,

Sagt Gott.

Gedanken des Friedens und nicht des Leides,

Dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.

Ich bewahre mir eine Verbindung zu diesem Frieden,

Der mich ganz erfüllt und der aus unendlicher Quelle gespeist wird,

Und öffne meine Hände vor meinem Körper oder forme sie zur Schale,

Um nun Gottes Segen zu empfangen.

Ich spüre noch einmal die Erde,

Die mich trägt,

So wie Gott mich trägt und hält.

Ich spüre in den Raum rechts und links,

Vor und hinter mir,

Ich bin verbunden durch den Frieden und die Liebe,

Die Mensch geworden ist.

Und ich spüre in meiner Aufrichtung,

In den weiten Raum,

In den Gottes Geist und seine Kraft mich aufrichtet.

So empfange ich seinen Segen.

So segne uns nun der Eine,

Die schöpferische Kraft allen Lebens,

Die verschwenderische Liebe und die helle,

Klare Weisheit,

Gott Vater,

Sohn und Heiliger Geist.

Amen.

4.8 (51)

Neueste Bewertungen

Eileen

January 17, 2026

Wunderschöne Meditation! Leider bin ich nicht gläubig - aber ich wäre es gerne. Wie schön ist der Gedanke, dass es etwas gibt, dass mich hält - wie viel schöner muss es sein, wahrhaft daran glauben zu können

Irena

May 7, 2023

Danke ❤️. Für einen friedvollen Start in den Tag.

K.

January 26, 2023

Danke für die Serie. Klare Sprache. Bewusst aufnehmenbar...

Laura

March 5, 2022

Nach der Beerdigung, die ich heute besucht habe, die mich mit dem Tod all meiner Lieben erneut konfrontiert hat, und in Zeiten des Krieges in der Ukraine war diese Meditation ein wohltuendes Erlebnis. Danke dafür. Danke, dass ich all diesen Menschen Frieden schenken kann.

Edith

November 24, 2021

Vielen Dank

Annegret

November 7, 2021

Wieder eine Reise ganz nah zu mir und zu Gott. Vielen Dank

Christine

December 20, 2020

Danke. Mit einem Lächeln erlebe ich friedlich und glücklich diesen 4. Advent 2020.

JJ

November 16, 2020

Danke für den wichtigen Impuls in dieser aufwühlenden Zeit und die Erinnerung daran dass wir Frieden finden und weitergeben können. 🙏

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