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Yoga Nidra - der Schlaf des Yogi

by Cordula Braun

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Das Wort Nidra kommt aus dem Sanskrit und bedeutet „Schlaf“ oder „Nicht-Bewusstheit“. Yoga Nidra ist eine Übung der Tiefenentspannung und wird im Liegen praktiziert. Tauche ein in die Welt der Tiefenentspannung mit Yoga Nidra.

Transkription

Yoga Nidra.

Der Körper schläft,

Der Geist ist hellwach.

Nach Swami Satyananda Sarasvati,

Umgeschrieben von Zeitlos-Meditation.

Lege dich nun gemütlich in die Shavasana-Position.

Du liegst gerade auf deinem Rücken,

Die Beine liegen hüftbreit,

Die Zehen fallen locker nach außen,

Die Arme liegen mit einem Abstand vom Körper weg,

So dass du deine Handflächen angenehm nach oben schauen lassen kannst und deine Finger sind gelöst.

Wenn du dich nochmal bewegen möchtest,

Dann tue dies jetzt,

Denn während Yoga Nidra sollte der Körper sich möglichst nicht bewegen.

Dann schließe deine Augen und öffne sie erst wieder,

Wenn du mit der Übung fertig bist.

Dann atme jetzt dreimal tief in deinen Bauch ein und durch deinen leicht geöffneten Mund wieder aus.

Mit jedem Ausatmen kannst du jetzt entspannen.

Dreimal,

Das steht für Körper,

Geist und Seele.

Entspanne deinen Körper,

Entspanne deinen Geist und entspanne deine Seele.

Lass alle Sorgen und Anspannungen und Gedanken aus dir herausfließen und atme danach ganz natürlich weiter,

Ohne deinen Atem beeinflussen zu wollen.

Bei Yoga Nidra musst du nichts tun,

Nur den Anweisungen meiner Stimme folgen,

Hören und wahrnehmen.

Mit der Zeit wird sich ein tiefer Entspannungszustand einstellen,

Ein Gefühl wie kurz vor dem Einschlafen.

Versuche jedoch wach zu bleiben.

Bei Yoga Nidra schläft der Körper,

Doch der Geist ist wach.

Dies lässt dich einen ganz besonderen Zustand der Entspannung erfahren.

Nimm dir das jetzt vor,

Sage dir,

Während der ganzen Übung bin ich wach und achtsam,

Mein Geist ist wach und klar,

Während mein Körper schläft.

Sollten gelegentlich Gedanken auftauchen oder du bemerkst,

Wie du abdriftest,

Dann ärgere dich nicht,

Sondern komm einfach wieder zurück zu meiner Stimme und mache dort weiter,

Wo die Übung gerade ist.

Lass jetzt die Entspannung zu.

Mit jedem Ausatmen kannst du jetzt noch mehr entspannen und loslassen.

Ganz tief singst du nun,

Mit jedem Ausatmen immer weiter und weiter in die Unterlage und bist ganz ruhig,

Voller Frieden und entspannt.

Ganz ruhig und entspannt liegt dein Körper auf der Unterlage,

Dann spüre jetzt deinen ganzen Körper.

Atme Ruhe ein und beim Ausatmen verteilst du diese Ruhe in deinem ganzen Körper.

Du nimmst jetzt deinen Körper immer intensiver wahr,

Vom Scheitel bis zu den Zehenspitzen.

Spüre in deinen Körper alles ganz entspannt und entspanne auch ganz bewusst deine Augen und deinen Kiefer.

Sage dir Ruhe und Frieden im ganzen Körper,

Ruhe und Stille im ganzen Körper,

Ruhe und Entspannung im ganzen Körper.

Nimm weiter den ganzen Körper wahr,

Ganz entspannt,

Der ganze Körper,

Der ganze Körper,

Der ganze Körper.

Sei dir bewusst,

Dass du jetzt Yoga Nidra machst und sage dir gedanklich,

Ich mache jetzt Yoga Nidra.

Mein Körper schläft,

Während mein Geist wach und klar ist.

Jetzt ist Zeit für dein Sankalpa.

Ein Sankalpa ist ein Entschluss,

Ein Vorsatz,

Der sich in Entspannung tief in deinem Unterbewusstsein einnistet,

Solange bis er sich in deinem Bewusstsein realisiert.

Du kannst darauf warten,

Ob sich so ein Vorsatz von alleine in deinen Gedanken jetzt bildet oder du kannst einen Satz nehmen,

Wie zum Beispiel,

Ich bin gesund,

Glücklich,

Voller Lebensfreude und guten Ideen.

Die Aussage ist kurz,

Einfach und achte darauf,

Dass du sie positiv formulierst,

Da dein Unterbewusstsein eine Verneinung,

Wie ich will nicht,

Punkt,

Punkt,

Punkt,

Nicht verstehen kann.

Sage dir nun dein Sankalpa in Gedanken dreimal achtsam,

Voller Vertrauen und in fester Überzeugung und stelle dir dabei vielleicht einen Samenkorn vor,

Den du mit deinem Satz in die Erde einpflanzt.

Ändere dein Sankalpa nicht,

Bis er sich verwirklicht hat.

Ich benenne nun verschiedene Körperteile relativ schnell hintereinander.

Versuche dich in Gedanken auf die Körperteile zu konzentrieren und wiederhole gedanklich den Namen,

Ohne dich dabei zu bewegen.

Bleibe aufmerksam,

Bleibe wach.

Die rechte Seite,

Werde dir deine rechte Hand bewusst.

Daumen der rechten Hand,

Zeigefinger,

Mittelfinger,

Ringfinger,

Kleiner Finger,

Alle fünf Finger zusammen.

Handfläche,

Handrücken,

Handgelenk,

Die ganze rechte Hand,

Unterarm,

Ellenbogen,

Oberarm,

Schulter,

Achselhöhle,

Rechte Taille,

Hüfte,

Oberschenkel,

Knie,

Unterschenkel,

Fussgelenk,

Ferse,

Fusssohle,

Großer Zeh,

Zweiter Zeh,

Dritter Zeh,

Vierter Zeh,

Kleiner Zeh,

Alle fünf Zehen zusammen.

Der ganze rechte Fuß.

Die linke Seite,

Werde dir deiner linken Hand bewusst.

Daumen der linken Hand,

Zeigefinger,

Mittelfinger,

Ringfinger,

Kleiner Finger,

Alle fünf Finger zusammen.

Handfläche,

Handrücken,

Handgelenk,

Die ganze linke Hand,

Unterarm,

Ellenbogen,

Oberarm,

Schulter,

Achselhöhle,

Rechte Taille,

Hüfte,

Oberschenkel,

Knie,

Unterschenkel,

Fussgelenk,

Ferse,

Fusssohle,

Großer Zeh,

Zweiter Zeh,

Dritter Zeh,

Vierter Zeh,

Kleiner Zeh,

Alle fünf Zehen zusammen.

Der ganze linke Fuß.

Gehe in deiner Wahrnehmung zur Rückseite deines Körpers.

Der Hinterkopf,

Nacken,

Rechtes Schulterblatt,

Linkes Schulterblatt,

Der obere Rücken,

Der untere Rücken,

Dein ganzer Rücken,

Die Wirbelsäule,

Die ganze Wirbelsäule,

Die ganze Wirbelsäule,

Die ganze Wirbelsäule,

Rechte Gesäßhälfte,

Linke Gesäßhälfte,

Die Rückseite des rechten Oberschenkels,

Die Rückseite des linken Oberschenkels,

Rechte Kniekehle,

Linke Kniekehle,

Rechte Wade,

Linke Wade,

Rechtes Fussgelenk,

Linkes Fussgelenk,

Rechte Ferse,

Linke Ferse,

Die ganze Rückseite,

Die ganze Rückseite,

Die ganze Rückseite.

Gehe in deiner Wahrnehmung zur Vorderseite deines Körpers.

Die Stirn,

Rechte Augenbraue,

Linke Augenbraue,

Der Bereich zwischen deinen Augenbrauen,

Rechtes Augenlid,

Linkes Augenlid,

Rechtes Auge,

Linkes Auge,

Rechte Wange,

Linke Wange,

Rechtes Ohr,

Linkes Ohr,

Rechter Nasenflügel,

Linker Nasenflügel,

Die Nasenspitze,

Die ganze Nase,

Die ganze Nase,

Die ganze Nase,

Oberlippe,

Unterlippe,

Oberkiefer,

Unterkiefer,

Zähne,

Zunge,

Mundinnenraum,

Kinn,

Hals,

Rechte Brustseite,

Linke Brustseite,

Bauchnabel,

Bauch,

Unterleib,

Die ganze Vorderseite,

Die ganze Vorderseite,

Die ganze Vorderseite.

Nehme nun die großen Körperteile wahr.

Dein ganzes rechtes Bein,

Dein ganzes linkes Bein,

Beide Beine zusammen.

Der ganze rechte Arm,

Der ganze linke Arm,

Beide Arme zusammen.

Dein ganzer Rücken,

Das Gesäß,

Die Wirbelsäule,

Schultern,

Der Bauch,

Die Brust,

Der ganze Oberkörper,

Der ganze Kopf,

Der ganze Körper,

Der ganze Körper,

Der ganze Körper.

Spüre,

Wie dein ganzer Körper entspannt und ruhig aufliegt.

Sei ganz achtsam,

Der Kopf ist wach und klar,

Während dein Körper schläft.

Stelle dir deinen Körper vor und schaue ihn an,

Wie er in diesem Raum ganz ruhig und entspannt da liegt.

Mache dir ein Bild von deinem Körper ganz entspannt und ruhig ist dein Körper.

Und während du jetzt deinen ganzen Körper spürst,

Ganz bewusst,

Nimm wahr,

Welchen Raum dein Körper einnimmt.

Dann spüre jetzt die Luft an den Stellen deines Körpers,

Die nicht mit Kleidung oder einer Decke bedeckt sind.

Das Gesicht,

Vielleicht die Hände und Arme.

Spüre,

Wie die Luft deinen Körper berührt und wie du die Luft berührst.

Dann spüre jetzt die Berührung mit deiner Unterlage,

Spüre alle Berührungspunkte auf einmal.

Nimm alle Berührungen gleichzeitig wahr.

Du kannst die Punkte jetzt sehr deutlich fühlen.

Sei dir der Berührung deines Hinterkopfes mit der Unterlage bewusst.

Schultern und Unterlage,

Ellenbogen und Unterlage,

Handrücken,

Unterlage,

Gesäß,

Unterlage,

Waden,

Unterlage,

Fersen,

Unterlage.

Nimm jetzt alle Berührungspunkte gleichzeitig wahr.

Körper,

Unterlage.

Bleibe achtsam,

Bleibe wach.

Lenke deine Aufmerksamkeit jetzt zu deinen Augen und der Berührung zwischen Oberlid und Unterlid.

Lenke die Aufmerksamkeit zu deinen Lippen und konzentriere dich auf die feine Linie zwischen den Lippen,

Den Raum zwischen den Lippen,

Zwischen Oberlippe und Unterlippe.

Von den Lippen bringe die Aufmerksamkeit jetzt zu deinem Atem,

Wie er kommt und geht.

Ganz natürlich fließt dein Atem,

Du musst nichts dafür tun.

Er kommt und geht,

Wie er es schon immer getan hat.

Beobachte den Atem zwischen deinem Bauchnabel und deinem Hals.

Mit dem Einatmen bewegt er sich vom Nabel zum Hals aufwärts und mit dem Ausatmen bewegt er sich vom Hals zum Nabel abwärts.

Beobachte diesen Weg ganz aufmerksam und voller Achtsamkeit,

Wie dein Atem den Weg nimmt vom Nabel zum Hals und vom Hals zum Nabel.

Nun beginne nun deine Atemzüge rückwärts zu zählen.

Einmal ein- und ausatmen ist eine Zahl,

Also einatmen 27,

Ausatmen 27.

Zähle also ab 27 abwärts,

Während du das Heben und das Fallen des Atems zwischen Nabel und Hals beobachtest.

Und wenn du dich verzählst oder mit den Gedanken abschweifst,

So ärgere dich nicht und mache mit der letzten Zahl weiter,

An die du dich erinnerst.

Beende nun das Zählen,

Egal wo du dich gerade befindest und konzentriere dich auf den Raum,

Den du mit geschlossenen Augen sehen kannst.

Dieser Raum wird Shidakasha genannt,

Ein unendlich großer Raum,

Unendlich weit,

Unendlich tief,

Unendlich breit.

Dein ganz persönlicher Ort der Ruhe und Entspannung.

Schau dir an,

Was du dort siehst,

Doch lasse dich jedoch nicht reinziehen und bewerte nicht.

Übe nur das Zuschauen,

Du bist der Zuschauer.

Dann stelle dir jetzt vor,

Wie du ganz früh am Morgen einen Spaziergang machst.

Die Sonne steht kurz vor dem Sonnenaufgang und du bist ganz alleine an einem wunderschönen Ort in der Natur.

Es ist alles ganz ruhig und friedlich und du läufst über frisches Gras,

Das mit Morgentau bedeckt ist.

Die Vögel fangen an mit Zwitschern und begrüßen den neuen Tag.

Du läufst an hübschen Blumen vorbei,

Rosanengelb,

Rosa,

Orange und rot.

Sie duften herrlich frisch.

Du betrachtest die Tautropfen auf den Blütenkelchen und kommst dann an einen Fischteich.

Wunderschöne Goldfische schwimmen inmitten der Lotusblüten und du betrachtest die grazilen Bewegungen,

Die die Fische beim Schwimmen machen.

Du gehst weiter und läufst unter einer Baumallee hindurch.

Alte,

Weise Kastanienbäume bereiten dir den Weg und du läufst hindurch und fühlst dich königlich.

Du kommst zu einer Lichtung und dort entdeckst du eine alte Burgruine.

Die alten Steinmauern sind gut erhalten und mit Moos bewachsen.

Du setzt dich inmitten der alten Mauern und siehst am Horizont wie die ersten Lichtstrahlen der Sonne dich anblitzen.

Du schaust dem Sonnenaufgang zu und ein Gefühl von tiefem Frieden und Harmonie durchdringen dich,

Während du hier sitzt und die Welt um dich herum vergisst.

Nun verweile noch ein wenig in der alten Burgruine und genieße den Sonnenaufgang.

Bleibe achtsam,

Bleibe wach.

Und dann komme jetzt noch einmal zurück zu Chidakascha,

Jenem dunklen Raum,

Den du mit geschlossenen Augen sehen kannst.

Dein persönlicher Ort der Ruhe.

Betrachte die Dunkelheit,

Schau genau hin,

Ohne dich hineinziehen zu lassen.

Ruhe dich in deinem freundlichen Ort der Ruhe aus.

Vielleicht tauchen Bilder,

Farben oder Muster auf.

Schaue dir alles nur an,

Ohne zu bewerten.

Alles darf sein,

Alles ist richtig.

Dann bleibe aufmerksam.

Wenn Gedanken kommen,

Lass sie kommen und wieder gehen.

Schaue einfach in deinen Raum.

Und dann erinnere dich jetzt wieder an deinen Entschluss von vorher.

Dein Sankalpa.

Wiederhole diesen Entschluss noch dreimal in tiefer Überzeugung oder lass jetzt einen entstehen,

Wenn du anfangs keinen gefunden hast.

Pflanze deinen Entschluss in dein Unterbewusstsein klar bewusst und voller positiver Überzeugung und tiefem Vertrauen.

Und dann lass deinen Sankalpa jetzt los.

Lass es gehen und vertraue darauf,

Dass dein Wunsch in Erfüllung geht.

Und dann komme nun ganz langsam wieder zurück in den Raum,

In dem du dich gerade befindest.

Bemerke wieder die Geräusche um dich herum.

Spüre die Berührungspunkte mit der Unterlage.

Bemerke den Raum neben dir,

Über dir und unter dir.

Mache dir mit geschlossenen Augen ein Bild von dem Raum oder dem Zimmer,

In dem du dich gerade befindest.

Bemerke deinen Atem,

Wie er kommt und geht und jetzt vertiefe deinen Atem wieder.

Atme nun dreimal tief in deinen Bauch ein und wieder aus.

Und dann bewege langsam deine Zehen und Finger,

Deine Beine und Arme.

Recke und strecke dich und wenn du magst,

Dann kannst du gehen.

Komme ganz bewusst wieder hier an.

Du fühlst dich frisch und klar,

Ausgeruht und du bist glücklich.

Und dann öffne nun blinzelnd deine Augen und sei wieder komplett im Hier und im Jetzt.

Lass dir noch ein bisschen Zeit.

Schau dich um.

Wie geht es dir jetzt?

Und wenn du soweit bist,

Dann lege dich auf eine Seite deiner Wahl und wenn du dir sicher bist,

Dass dein ganzer Körper wieder voller Leben ist,

Dann setze dich rückenschonend mit Hilfe deiner Arme auf und komme wieder ganz in das Außen.

Ich wünsche dir einen schönen Tag voller Wunder.

Namaste.

4.8 (271)

Neueste Bewertungen

Tina

February 5, 2026

Wunderbar, Dankeschön.

Svenja

March 21, 2025

Liebe Cordula, vielen Dank für diese Yoga Nidra Praxis. Dein Stimme hat mich sanft durch die Entspannung geführt. Ich bin ruhig, entspannt und bereit für diesen Tag. Namaste 🙏🏻

Christiane

December 7, 2024

🙏✨️☯️✨️

Antje

November 15, 2024

Einfach wunderbar, Stimme und Musik sehr schön. Konnte gut entspannen!!

Marco

October 27, 2023

Immer wieder sehr angenehm und wohltuend - namste! 🙏🏼🧘🏼☯️

Antje

September 12, 2023

Sehr gut. Vielen Dank 🙏

Alain

July 29, 2023

Super

Ilona

March 24, 2023

Eine sehr angenehme, klassische Yoga Nidra-Einheit. Danke, liebe Cordula! 🙏

Barbara

December 21, 2022

Wunderbare Stimme und Tempo. Ich war da u d Weg 🙏😍

Bardha

December 14, 2022

Konnte mich heute leider nicht konzentrieren. Aber ansonsten funktioniert das super.

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