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Heilmeditation bei Ängsten und Sorgen

by Torsten Wolf

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Geführte Heilmeditation von Torsten Wolf für mehr Bewusstsein, Zentriertheit und Entspannung. Und diesmal mit dem Schwerpunkt, besser mit den eigenen Ängsten, Sorgen sowie innerer Unruhe umgehen zu können. Ich wünsche viel Freude beim Entspannen und Erforschen!

Transkription

Herzlich willkommen zu unserer gemeinsamen Meditation zum Thema Unruhe,

Ängste und Sorgen.

Und so mache es dir zunächst einmal bequem,

Vielleicht magst du dich hinsetzen oder hinlegen,

Auf einen Stuhl setzen oder im Schneidersitz,

Nimm einfach deine für dich gewohnte oder einfach auch angenehme Position ein und vergewissere dich,

Dass du bequem sitzt,

Sodass du dich entspannen kannst und weißt,

Dass du eine Weile so bequem sitzen kannst.

Nimm dir einen Moment Zeit anzukommen und zu überprüfen,

Ob alles passt oder ob du noch etwas brauchst,

Vielleicht ein Kissen oder eine Decke und dann nimm erst mal ein paar sanfte Atemzüge ganz bewusst und gestatte dir dann mit jedem weiteren Atemzug immer tiefer loszulassen und hier anzukommen bei dir und in deinem Freundkörper.

Mit jedem weiteren Atemzug entspannst du immer mehr und mehr in eine tiefe Ruhe und Geborgenheit,

Denn du bist jetzt ganz sicher und geborgen und es gibt jetzt nichts für dich zu tun,

Außer einfach nur hier zu sein und auszuruhen und dir zu gestatten,

Dich ganz dir selbst und deinem Inneren zuzuwenden,

Dich hinein zu entspannen in dich selbst und in diesen Augenblick,

Der dir die Gelegenheit,

Die Möglichkeit gibt,

Dich noch tiefer wahrzunehmen und zu entspannen,

Dich hinein zu entspannen in alles,

Was ist,

Was jetzt da ist.

Vielleicht ist dein Freundverstand noch ganz aktiv und es kommen noch Gedanken des Tagesgeschehens.

Kämpfe nicht dagegen an,

Nimm es einfach nur wahr,

Lass es geschehen,

Wie die Gedanken kommen und gehen und gestatte dir nun gleichzeitig noch tiefer hineinzugehen in deine innere Präsenz,

In deinen inneren Körper hineinzuspüren und dich mit einem tiefen Atemzug ganz tief einzulassen,

Dir vorzustellen,

Wie alles Äußere jetzt einmal von dir abfallen darf,

Alle Gedanken und Erfahrungen des Tages,

Alles,

Was dich jetzt vielleicht noch beschäftigt oder nachher noch zu erledigen ist,

All dies darf jetzt einmal zurücktreten,

Denn jetzt ist nichts davon wichtig,

Nichts von Bedeutung außer einfach nur hier zu sein und dich zu spüren,

Anzukommen in der Gnade dieses Augenblicks,

Ganz anzukommen in der Ruhe und dem tiefen Frieden,

Der dich jetzt mehr und mehr umfängt und einlädt,

Dir nochmals bewusst zu machen,

Dass du jetzt vollkommen sicher und geborgen bist und dass dieser Augenblick nichts von dir verlangt,

Nichts von dir erwartet,

Du bist einfach nur da und spürst deine Präsenz,

Spür das Gewicht deines Körpers,

Spür die Unterlage,

Die ihn trägt und hält,

Spür die Verbindung zum Boden,

Den Kontakt über deinen Körper,

Vielleicht auch über deine Beine und Füße und Fußsohlen,

Vielleicht spürst du Unruhe in dir,

Auf verschiedenen Ebenen deiner Ganzheit,

Vielleicht auch nur auf einer Ebene,

Zum Beispiel als Unruhe in deinem Freundkörper,

Vielleicht sind auch Ängste,

Angstvolle Gefühle und Emotionen aktiv oder du machst dir Sorgen über dich selbst oder einen Menschen,

Der dir nahe ist,

Machst dir Sorgen und Gedanken über Aspekte deines Lebens oder die allgemeine Situation der Welt und Menschheit,

Die dich beunruhigen und so gestatte dir zunächst einmal,

Alles genau so da sein zu lassen und dir bewusst zu werden darüber,

In welchem Bereich deiner Ganzheit die Unruhe oder die Ängste aktiv sind.

Du musst nichts damit tun,

Du bist jetzt ganz sicher und geborgen und wann immer dir die Unruhe vielleicht zu unangenehm oder zu viel wird,

Gestatte dir mit deiner Aufmerksamkeit zu deinem Freundkörper und dem Kontakt zum Boden zurückzukehren und gestatte dir auch die Augen zu öffnen,

Wenn du das Gefühl hast,

Dass es dir hilft,

Dich wieder im Außen zu verankern,

Sodass du nach eigenen Ermessen damit spielen kannst,

Auf der einen Seite deine innere Befindlichkeit wahrzunehmen und zu beobachten und auch wieder dich davon zu entfernen und dich im Körper und im Außen zu verankern.

Dies wird dazu beitragen,

Dass sich deine Ganzheit allmählich mehr und mehr ausgleicht und von selbst reguliert,

Wenn du dir erlaubst,

Hier gut für dich zu sorgen und dich bei der Selbstwahrnehmung nicht zu überfordern.

Und so gestatte dir,

Dich nun ganz wahrzunehmen,

So wie du jetzt bist und so,

Wie sich deine innere Befindlichkeit jetzt für dich darstellt,

Nimm dir Zeit,

Die verschiedenen Ebenen deiner Ganzheit zu beobachten und dich dafür zu sensibilisieren,

Was in dir und deiner Ganzheit gerade vor sich geht.

Wie fühlt sich dein Freundkörper gerade an?

Wie spürst du den Kontakt zur Unterlage und den Halt,

Den sie dir und deinem Körper gerade gibt?

Laß dir Zeit,

Es einmal ganz bewusst wahrzunehmen und auf dich wirken zu lassen und vielleicht magst du auch einmal ganz bewusst den Fluß deines Atems dabei beobachten,

Ohne ihn jetzt willentlich verändern oder vertiefen zu wollen.

Selbst wenn er etwas flach ist,

Nimm ihn einfach nur wahr,

Die sanfte Bewegung in deinem Brust- und Bauchbereich beim Ein- und Wiederausatmen und dehne dann deine Wahrnehmung wieder aus in deinen ganzen Körper.

Vielleicht gibt es Bereiche deines Körpers,

Die du deutlich und klar spüren kannst und andere Bereiche,

Die vielleicht nur am Rande spürbar sind oder sich vielleicht sogar taub anfühlen,

So als wären sie gar nicht da.

Dies braucht dich nicht zu beunruhigen,

Das ist ganz normal.

Nimm es einfach nur wahr,

Denn dein Körperbewusstsein wird sich mit der Zeit ganz von selbst vertiefen und ausweiten.

Jetzt genügt es,

Einfach nur da zu sein und dich einzulassen,

Zu spüren und geschehen zu lassen,

Wie in der tiefen Sicherheit und Geborgenheit dieses Augenblicks tiefe Entspannung geschieht und sich durch deine bewusste Hinwendung an dich selbst neue Bewusstheit,

Entspannung und Ausgleich geschehen,

Dir eine beruhigende und wohltuende Wirkung entfalten.

Selbst wenn jetzt vielleicht die Unruhe im Vordergrund zu stehen scheint,

Wirken diese Geschehnisse bereits jetzt in dir,

Um Ausgleich und Beruhigung geschehen zu lassen,

Denn es ist die Wirkkraft deines Bewusstseins,

Die ganz von selbst dafür Sorge trägt,

Da du durch dein bewusstes Hinschauen den Raum dafür geöffnet hast,

Dass dieser Ausgleich jetzt geschieht.

Tiefe Geborgenheit,

Tiefer Frieden gehen mit deinem Bewusstsein einher,

Ob du das jetzt bereits deutlich spüren kannst oder auch nicht,

Mit der Zeit wird sich die Wirkung dieses Geschehens mehr und mehr vertiefen und auch für dich noch deutlicher spürbar werden.

Und so vertraue auf das Geschehen und gestatte dir jetzt zurückzukehren in die tiefe Wahrnehmung deiner Ganzheit,

Deiner körperlichen Empfindungen,

Deiner Gefühle und Emotionen,

Die gerade da sind,

Und auch deiner Gedanken,

Die vielleicht sich Sorgen machen oder nicht loslassen können von bestimmten Situationen oder Themen deines Lebens.

Nimm es einfach nur wahr,

Du musst nichts damit tun.

Versuche einfach,

Damit zu sein,

So gut es jetzt eben geht.

Und solltest du spüren,

Dass sich die innere Unruhe scheinbar noch zu verstärken scheint,

Dann lass es geschehen und verbinde dich wieder mit deinem Körper und bei Bedarf auch mit dem Außen.

Durch dein bewusstes Hinwenden an diese Phänomene kann es sein,

Dass sie zunächst einmal noch deutlicher in deinem Bewusstsein spürbar werden.

Und auch dies ist ganz natürlich und braucht dich nicht beunruhigen,

Denn du bist nach wie vor ganz sicher und geborgen.

Alles ist gut,

Genau so,

Wie es jetzt ist,

Und alles darf genau so da sein und darf sich in diesen Augenblick hinein entspannen.

Auch all die Unruhe,

All die angstvollen Gefühle und sorgenvollen Gedanken dürfen jetzt hier sein,

Und du brauchst nicht dagegen ankämpfen,

Denn alles,

Was sie brauchen,

Ist der sichere Halt dieses Augenblicks.

Alles,

Was sie brauchen,

Ist jetzt von dir gesehen und zugelassen zu werden,

Denn du brauchst nichts zurückhalten.

Alles darf umarmt werden und eingeladen werden,

Sich in diesen Augenblick und damit auch in die tiefe Sicherheit und Geborgenheit dieses Augenblicks hinein zu entspannen.

Das ist dieses Geschehen des Haltgebens,

Des einfach Spürens und Wahrnehmens,

Der Sicherheit und Geborgenheit dieses Augenblicks,

In der Bewusstheit deines Seins,

Durch welches ganz von alleine tiefer Ausgleich,

Beruhigung,

Erkenntnis und Heilung geschieht.

Und so lassen wir uns nun einmal einige Augenblicke ganz in stille Zeit,

Um nochmals ganz in Ruhe wahrzunehmen,

Zu spüren und all dem Inneren Raum und Halt zu geben,

Was jetzt an Unruhe,

Ängsten oder Sorgen da sein mag.

Du brauchst nichts zu tun,

Bist einfach nur da und nimmst wahr,

Läßt geschehen in tiefer Sicherheit und Geborgenheit,

Läßt geschehen und beobachtest,

Was in dir und deiner Ganzheit geschieht und darfst dich ebenfalls hinein entspannen in die tiefe Sicherheit und Geborgenheit,

Die jetzt da ist.

Und so mit dir im Kontakt hast du dir jetzt erlaubt,

Mit dir und deinen inneren Befindlichkeiten und Phänomenen im Kontakt zu sein und ihnen Halt und Raum zu geben,

Sodass sie ganz von selbst ihren Ruheort finden können.

Und vielleicht hast du bereits jetzt zu spüren begonnen,

Wie sich dadurch etwas in dir und deiner Ganzheit verändert hat,

Vielleicht schon eine deutliche Beruhigung und Entspannung,

Vielleicht auch erst einmal nur eine subtile,

Fast unmerkliche Veränderung in deinem Gemüt oder Körperempfinden,

Wie immer sich die Situation jetzt für dich darstellt,

Kannst du darauf vertrauen,

Dass dieses Geschehen jetzt noch ganz in Ruhe in dir und für dich nachwirken wird,

Sodass du nun zunächst einmal alles in Ruhe in dir nachwirken lassen kannst,

Ohne dich weiter damit zu beschäftigen,

In dem Wissen und dem Bewusstsein,

Dass du jederzeit,

Wenn dir danach ist,

Diese Übung vertiefen kannst und an diesen inneren Ort deiner tiefen Entspannung und Geborgenheit zurückkehren darfst,

Um diese Erfahrung zu vertiefen und in dir auszudehnen.

Und so danke dir zunächst einmal,

Dass du dir diese Zeit für dich und deine Ganzheit genommen hast und atme nun noch einige Male ganz bewusst ein und wieder aus und spüre vielleicht im Anschluss für dich noch einige Augenblicke ganz in Ruhe nach,

Während du nun allmählich wieder zurückkehrst in ein mehr alltägliches Bewusstsein,

Du jetzt den Übergang für dich gestaltest,

Indem du wieder ganz bewusst deine Aufmerksamkeit in deinen Freundkörper lenkst und in diesen Raum ganz zurückkehrst auf deine Sitz- oder Liegeposition,

Wo du ganz bewusst und deutlich den Kontakt zum Boden oder zur Unterlage spürst und vielleicht damit beginnst,

Deine Hände und Füße sanft zu bewegen und dann mit dem nächsten Atemzug wieder ganz zurückzukehren ins Hier und Jetzt,

Um dann deine Augen wieder zu öffnen.

4.6 (37)

Neueste Bewertungen

Nicole

October 17, 2024

Wunderbar, ruhige, klare Stimme mit angenehmen Sprechtempo und ohne Hintergrundgeräusche. Gefällt mir auch inhaltlich sehr gut. Meditation pur, sehr zu empfehlen auch für besonders geräuschsensible Menschen. Vielen Dank

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