
Yoga Nidra - Alles isch willkomme
Dieses kurze Yoga Nidra soll dir dabei helfen während dem Tag eine kleine Auszeit zu finden. Wir heissen dabei gemeinsam alles willkommen. Egal was es ist. Dieses Yoga Nidra ist auf Schweizerdeutsch. Es gibt zum Schluss einen kurzen Moment von Stille. Es lehnt sich an keine spezifische Yoga Nidra Tradition an.
Transkription
Willkommen zu dem Yoga Nidra.
In dem Yoga Nidra wird es immer wieder kurze Momente von kompletter Stille geben.
Ich komme aber immer wieder zurück zu dir.
Du darfst deinen Körper jetzt dann langsam zur Ruhe kommen lassen.
Wenn es während der Praxis Momente gibt,
In denen du das Gefühl hast,
Du möchtest dich bewegen,
Dann nimm das zuerst einfach für einen Moment lang wahr.
Falls dieser Moment aber nicht vorbeigeht,
Dann darfst du jederzeit deine Position fein und ruhig anpassen.
Schau dann,
Dass du jetzt so bequem sein kannst,
Wie nur möglich.
Du darfst sehr gerne hinschlafen,
Ganz zusammengekrügelt oder gross ausgestreckt.
Eventuell ist es dir aber auch lieber,
Einfach sitzen zu bleiben.
Wenn du sitzt,
Dann schau,
Dass du anlehnen kannst,
Damit du hier ganz entspannen darfst.
Wenn du dich dann fertig eingerichtet hast,
Entweder die Augen fein lassen oder die Augenlider ganz schwer werden lassen.
Spüre dann,
Wie du langsam ankommen darfst.
Dein Körper,
Dein Geist.
Wie du mit jedem Atemzug,
Den du machst,
Ein bisschen ruhiger werden kannst.
Und wie du gleichzeitig alles,
Was da ist,
Willkommen heissen darfst.
Egal,
Was es ist.
Jeder Atemzug,
Den du machst,
Jedes Mal atmen,
Bringt dich ein bisschen mehr zu dir.
In dein Zuhause.
In deinen Körper.
Vielleicht nimmst du ein paar Geräusche um dich wahr.
Heissen auch diese.
Jedes einzelne davon.
Ganz willkommen.
Die,
Die weiter weg sind.
Oder die ganz nahe.
Vielleicht dein Atmen.
Meine Stimme.
Gehe in der Aufmerksamkeit einfach von Geräusch zu Geräusch zu Geräusch.
Jedes von ihnen willkommen.
Und lasse dann aber auch das wieder ganz los.
Nimm deinen Körper im Raum wahr.
Auf deiner Unterlage.
Weisse auch dieses Gefühl von deinem Körper.
Auf dem,
Wo du gerade liegst oder sitzt.
Willkommen.
Spüre,
Wie du hier alles loslassen kannst.
Ganz im Wissen,
Dass du gedreht und gehalten wirst.
Für einmal nichts mehr halten musst.
Weder in Gedanken,
Noch im Körper.
Wie du alles in die Erde unter dir abgeben kannst.
Wie dein ganzer Körper,
Dein ganzes Wesen von einer Willkommen heissen wird.
Spüre dann gleichzeitig,
Wie du dich fühlst.
Und heisse auch dieses Willkommen,
Egal was es ist.
Im Wissen,
Dass alles sein darf.
Dass du genau so gut bist,
Wie du gerade bist.
Alles willkommen.
Und lasse deinen Körper dann wissen,
Dass es okay ist,
Eine Pause zu machen.
Heisse die Entspannung in deinem Körper willkommen.
Und lasse deinen Körper dich wie mehr und mehr in Ruhe finden.
Du darfst ihm von hier aus die Ruhe durch deinen ganzen Körper reisen lassen.
Und so deinem Körper überall ein Zeichen geben,
Loslassen.
Die Ruhe überall willkommen heissen.
Komm zu deiner Kopfkrone zum obersten Punkt deines Kopfes.
Spüre,
Wie sich die Ruhe dort langsam ausbreitet.
Über deine Schädeldecke fliesst nach unten in dein linkes Ohr.
Und in dein rechtes Ohr,
In dein linkes Auge.
Und in dein rechtes Auge,
Zu deiner Nasenspitze.
Zum linken und rechten Maulwinkel.
Deine Zunge.
Der linke Kiefer.
Der rechte.
Deine Kopfrückseite.
Sodass der ganze Kopf jetzt in dieser Ruhe sich ganz einfinden kann.
Komm dann dein Hals ab zu dem Grübeln zwischen deinen Schlüsselbeinen.
Und heisse die Ruhe in deiner linken Schulter willkommen.
In deinem linken Ellbogen.
Das Handgelenk links.
Und Ruhe bis nach vorne zu allen Fingerspitzen deiner linken Hand.
Vom Daumen über den Zeigfinger.
Mittelfinger.
Ringfinger zum kleinen Finger.
Und wieder hochfindend in deine linke Schulter.
Zurück zu dem Grübeln zwischen deinen Schlüsselbeinen.
Und von dort aus noch rausströmend.
Ruhe in deiner rechten Schulter.
Und in der Ruhe,
In der Entspannung.
Im rechten Ellbogen.
Im rechten Handgelenk.
Und auf dieser Seite zu allen Fingerspitzen deiner rechten Hand.
Zum Daumen.
Zeigfinger,
Mittelfinger.
Zum Ringfinger und zum kleinen Finger.
Wieder hoch,
Zurück in deine rechte Schulter.
Spüre,
Wie willkommen diese Ruhe und Entspannung in deinem Herzraum ist.
Und wie sie sich mit dem Willkommenheissen mehr und mehr ausbreiten kann.
Wie sie nach unten fliesst.
Richtung Schossraum.
Und aus deinem Schossraum in deine linke Beckenseite.
Dein linker Bein durch den linken Knie.
In den linken Knüchel.
Nach vorne zu allen Zehen von deinem linken Fuss vom grössten bis zum kleinsten.
Und über die Fusssohle wieder streifend hinten rauf.
Zurück ins linke Becken.
Zurück über deine Mitte,
Über deinen Schossraum.
In dein rechtes Becken.
Und von dort aus auch diese Ruhe.
Willkommenheissend im rechten Knie.
Im rechten Knüchel.
Und in allen Zehen von deinem rechten Fuss vom grössten bis zum kleinsten.
Über die Fusssohle.
Langsam wieder hoch,
Zurück in dein rechtes Becken.
Zurück in deine Mitte.
Von dort aus über deinen Venushügel nach hinten zu deinem Steissbein.
Und dann Wirbel für Wirbel emporwandernd.
Höher und höher und höher.
Bis du schlussendlich wieder bei deiner Kopfkrone anlängst.
Dein ganzer Körper jetzt.
Die Ruhe willkommen geheissen hat.
Und du diese Ruhe in dieser Entspannung wahrnehmen kannst.
Nimm wahr,
Wie willkommen dieses Gefühl von Ruhe ist.
Wie gut sich das anfühlt.
Und spüre dann auch,
Wie dein Körper in dieser Ruhe atmet.
Ohne,
Dass du daran etwas verändern musst.
Wie dein Körper einatmet.
Und ausatmet.
Gespür,
Wie dein Körper jeden Atemzug willkommen heisst.
Und lass dann mit dem nächsten Einatmen das Gefühl von Leichtigkeit in deinem Körper zu.
Und mit dem Ausatmen das Gefühl von Loslassen.
Von Schwere.
Einatmet wirst du ganz leicht,
Ganz frei.
Und ausatmet.
Du sinkst etwas tiefer.
Einatmet.
Leicht und frei.
Ausatmet.
Tiefer.
Hin und aus.
Und nimm dann für dich,
Für die nächsten paar Atemzüge,
Die du machst,
Beides gleichzeitig wahr.
Wie du gleichzeitig ganz frei und leicht sein kannst.
Aber alles tiefer sinken darf.
Schwer und weich.
Beides auf einmal.
Alles willkommen.
Find dann da ganz langsam wieder zurück.
Zurück zu dir.
Zurück in den Raum.
Vielleicht willst du anfangen,
Vertieft deiner Atmung wieder Raum zu geben.
Tief ein- und wieder auszuschnaufen.
Und so immer mehr und mehr zurückzufinden.
Vielleicht kommen aus deinem vertieften Atmen automatisch kleine oder feine Bewegungen in deinen Zehen und in deinen Fingern dazu.
Und ich finde,
Wenn sie von dort aus anfangen zu wachsen,
Gross werden und du sie in ein Streckchen und in ein Rädchen finden möchtest.
Vielleicht magst du aber auch in diesem ganz kleinen,
Feinen bleiben.
Die Ruhe noch einmal einen Moment lang willkommen heissen.
Nimm dir dann im Zurückkommen aber noch einmal Zeit,
Zu dir nach innen zu spüren.
Vielleicht willst du eine Hand oder beide Hände zu dir auf deinen Herzraum nehmen.
Dich bei dir für deine Zeit bedanken.
Ich bedanke mich bei dir.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.9 (7)
Neueste Bewertungen
Ähnliche Meditationen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
