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Wie du am effektivsten Stress abbaust!

by Sascha Planert

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Stressabbau-Methoden gibt es viele. Die meisten Tipps sind allgemein und helfen nur bedingt. Doch was ist wirklich die Ursache von Stress und wie kannst du ihn effektiv abbauen? Diese Frage wird hier beantwortet. Die Lösung ist einfach, jedoch oft eine Herausforderung und nicht leicht. Wenn du allerdings durch etwas Übung dran bleibst, kannst du das Thema Stress ein für alle Mal abhaken. Viel Erfolg dabei!

Transkription

Ich begrüße dich wieder ganz herzlich zum heutigen Podcast.

Mein Name ist Sascha,

Loslassen befreit.

Wir schauen uns heute gemeinsam das Thema an,

Wie du am effektivsten Stress abbauen kannst.

Hierbei ist erstmal ganz wichtig zu verstehen,

Was Stress überhaupt ist und wie er wirklich entsteht.

Denn oft sagen wir im Alltag immer,

Ja ich muss viel arbeiten,

Ich bin gestresst,

Ich bin angespannt,

Ich fühle mich nicht so gut.

Aber hier schon mal die erste große Unterscheidung.

Du kannst nicht gestresst sein von zu viel Arbeit.

Zu viel Arbeit bedeutet einfach,

Dass der Körper danach ausgelaugt ist,

Also platt ist.

Es ist so wie nach einem guten Training,

Wenn du vielleicht auch joggen gerne gehst oder sonstigen Sport machst.

Wenn du dich dort anstrengst und danach fertig bist,

Dann bist du ausgepowert.

Und genauso wäre es auch mit der Arbeit.

Wenn du zu viel arbeitest,

Dann ist dein Körper ausgelaugt.

Davon bist du aber nicht gestresst.

Merk dir das schon mal,

Weil das ist eine wesentliche Unterscheidung.

Von zu viel Arbeit kannst du nicht gestresst sein,

Sondern maximal ausgelaugt.

Und genau dieses Beispiel,

Also die Menge an großer Arbeit,

Nehmen wir jetzt,

Um mal wirklich zu erforschen,

Wie der Stress entsteht.

Also stell dir einfach links jetzt vor auf ein Blatt Papier,

Du kannst es dir auch gerne aufschreiben.

Links ist die große Menge an Arbeit und rechts davon der Stress,

Also das Adrenalin,

Bluthochdruck und auch der Muskeltonus,

Wie er sich verändert,

Also die Muskulatur,

Wie angespannt wir sind.

Aber was liegt jetzt dazwischen,

Also was führt zu diesem Stress von unserem Ausgangspunkt der großen Menge an Arbeit?

Zunächst einmal ist es eine Angst,

Die Arbeit nicht zu schaffen.

Also du musst irgendwie ein Gefühl der Unsicherheit haben oder etwas ähnliches,

Eine Art Angst,

Die Arbeit wirklich nicht in deinem vorgegebenen Zeitrahmen zu schaffen.

Aber das allein löst auch noch nicht den Stress aus,

Weil man könnte sich einfach mehr Zeit einplanen oder irgendwie die Bedingungen so verändern,

Dass die Angst nicht entstehen müsste.

Also das reicht noch nicht aus.

Nach der Angst kommt die subjektive Bedeutung,

Also praktisch der Sinn der Arbeit,

Könntest du dir auch sagen.

Und der ist wirklich sehr individuell.

Du kannst dir sagen,

Ja die Bedeutung für mich ist,

Dass ich Kontakt mit Menschen habe oder ich will meinen Fähigkeiten freien Lauf geben.

Da sind auch alle gesellschaftlichen Normen und Werte drin,

Auf die wir so mit Acht geben,

Sehr stark unterbewusst natürlich auch.

Aber es sind auch Dinge wie,

Ich muss unbedingt meine Existenz sichern.

Manche bekommen ihr Selbstwertgefühl nur von der Arbeit.

All das ist die subjektive Bedeutung.

Aber auch das reicht noch nicht aus,

Dass wirklich Stress entsteht.

Wir haben als drittes noch die Erwartung von Konsequenzen.

Also,

Was passiert denn jetzt,

Wenn ich die Arbeit nicht schaffe?

Kriege ich dann eine Missbelegung durch meinen Chef?

Mögen mich dann meine Freunde vielleicht nicht?

Bin ich dann nicht mehr so angesehen?

Das wären Konsequenzen,

Die zu erwarten sind.

Aber auch das reicht noch nicht aus,

Dass Stress entsteht.

Es fehlt noch eine Sache.

Das ist die Bewertung der Konsequenzen.

Also sprich,

Du musst das auch als schlimm empfinden,

Negativ,

Dass dann wirklich der Stress entsteht.

Also,

Erst wenn du dann wirklich für dich feststellst,

Dass es schlimm ist,

Dass der Chef mich missbelegt oder mich heruntersetzt,

Dann kann wirklich erst der Stress entstehen.

Hier nochmal die Zusammenfassung.

Ausgangspunkt ist die große Menge an Arbeit.

Und dass da Stress entsteht,

Muss eine Angst vorhanden sein,

Dann eine subjektive Bedeutung,

Die Erwartung von Konsequenzen und letztendlich auch die Bewertung davon.

Ich hoffe einfach,

Dass du jetzt etwas mehr über den Stress verstehst und wie er wirklich entsteht.

Und jetzt rücken wir etwas wieder näher zu unserer Ausgangsthematik,

Wie du am effektivsten Stress abbauen kannst.

Wir haben jetzt die Möglichkeit,

Das sogenannte Zu-Ende-Denken durchzuführen.

Und das bedeutet nichts anderes,

Dass wir uns den Erwartungen wirklich stellen und diese einfach mal zu Ende denken.

Oft ist es nämlich einfach so,

Wir haben einen Gedanken,

Denken ihn nicht zu Ende und nehmen ihn einfach so hin.

Sprich,

Nehmen wir jetzt eine konkrete Erwartung.

Meine Freunde könnten mich dann nicht mehr mögen,

Wenn ich die Arbeit nicht schaffe.

Was würde denn dadurch passieren?

Also,

Meine Freunde würden mich nicht mehr mögen und dann,

Beziehungsweise,

Was passiert dann?

Einfach diese Kette zu Ende denken hilft schon mal meistens enorm,

Denn man wird herausfinden,

Dass es vielleicht gar nicht so schlimm ist oder dass,

Wenn man den Job verliert,

Wenn das eine Erwartung ist,

Dass es vielleicht sogar helfen würde,

Weil man dann einen wesentlich besseren Job finden würde,

Der z.

B.

Mehr den eigenen Fähigkeiten entspricht.

Wir können das auch nochmals konkret machen.

Also,

Meine Erwartung z.

B.

Wäre,

Ich könnte dann den Job verlieren.

Was passiert dann?

Oh mein Gott,

Ich müsste mich vielleicht arbeitssuchend melden.

Was passiert dann?

Dann hätte ich irgendwie auch erstmal Probleme,

Vielleicht auch ein bisschen finanziell,

Aber okay,

Ich habe eigentlich Gespartes,

Das geht,

Das überlebe ich,

Dann würde ich wahrscheinlich weiter ein bisschen Arbeit suchen oder mir wirklich mal Gedanken machen,

Was ich wirklich will und dann würde ich vielleicht wirklich mal einen Job finden,

Der meinen Fähigkeiten entspricht.

Und wie du siehst,

Wenn man diese Kette wirklich auseinander nimmt,

Fallen einen auch Dinge auf.

Vielleicht entdeckt man auch ein verborgenes Talent dadurch.

Aber meistens ist es eben so,

Wir hören mit den ersten Gedanken auf und versperren uns so automatisch allen anderen Möglichkeiten,

Die da so kommen könnten.

Also merke dir schon mal,

Das Zu-Ende-Denken hilft enorm.

Es ist aber noch nicht das Effektivste.

Es hilft,

Weil wir als Beobachter sozusagen auch agieren,

Einfach die Perspektive verändern.

Aber wir haben in der Stress-Entstehungskette gesehen,

Am Anfang ist die Angst und das ist ein Gefühl.

Und wenn du meinen Podcast jetzt schon etwas verfolgst,

Das Gefühl ist zum Schluss immer das,

Womit wir arbeiten.

Die Angst.

Also das heißt konkret,

Wenn du jetzt diese große Menge an Arbeit hast,

Dann kommt zuerst eine Art Unsicherheit oder Angst in dir hervor.

Und diese Angst entsteht.

Und wenn du jetzt hier das Loslassen anwendest,

Dann bleibst du bei dieser Angst,

Drückst sie nicht weg,

Du machst keine kompensatorischen Handlungen,

Sondern du bleibst einfach dabei und lässt die Unsicherheit oder die Angst einfach zu.

Sie kann sich in dir austoben,

Ohne dass du jetzt groß irgendwas machst und allein dadurch,

Dass du dabei bleibst und nicht vor der Angst wegrennst,

Sie also akzeptierst,

Die Angst wohlgemerkt akzeptierst,

Dann kann sie aufsteigen und sie lässt dich los und es kann Raum für etwas anderes entstehen.

Die Energie wird praktisch schwächer.

Das ist ja immer so,

Wenn wir Angst vor allem haben,

Dann merken wir auch eine Art Energie,

Also dann diese Körperempfindung,

Die kommt natürlich dann durch diese Angst auch mit zustande.

Das ist ja sehr eng miteinander verknüpft,

Das Gefühl und die Körperempfindung.

Und dadurch,

Dass wir dann diese Angst fühlen,

Dann diese Energie aufsteigt in uns,

Dann machen wir immer irgendeine Handlung.

Und dann unterliegen wir auch der Problematik,

Dass dann die ganzen Erwartungen kommen,

Die ganzen Ängste,

Die Gedanken.

Das spielt ja alles eine Rolle.

Und das ist alles ein Ablauf,

Der sich gegenseitig beeinflusst natürlich.

Aber am Anfang steht hier auch die Angst.

Und deshalb lade ich dich ganz herzlich ein,

Das direkt heute Morgen,

Wann auch immer,

Auf Arbeit mal zu überprüfen,

Wie sich das bei dir auswirkt.

Wir haben alle mal etwas Unsicherheit auf Arbeit oder Sonstiges und zu Beginn wird es so sein,

Dass du eher dann die Konsequenzen merkst,

Beziehungsweise die Erwartungen,

Die dann im Kopf einfach herumschwören.

Oh,

Wenn ich das jetzt falsch mache,

Dann mag mich vielleicht eine Arbeitskollegin nicht.

Oder sowas.

Daran merken wir das.

Und wenn du dann aber mal die Kette ein wenig zurückverfolgst,

War am Anfang eine Art Angst da.

Und erst danach sind diese ganzen Erwartungen und Bewertungen von diesen Konsequenzen entstanden.

Prüf das einfach mal für dich.

Und wenn du das ein wenig übst,

Das ist gar nicht so schwer,

Dann kannst du am Beginn der Stresskette wirklich ansetzen,

Das Gefühl der Angst und der Unsicherheit zulassen,

Akzeptieren.

Und dann wird es gar nicht erst zu diesem ganzen Stress kommen.

Und das ist genau die effektivste Möglichkeit,

Um diesen Stress zu unterbrechen,

Beziehungsweise den Stress abzubauen.

Und es ist auch die beste Stresspräventation,

Weil mit dem Gefühl fängt es erst an.

Man kann natürlich dann auch weiter voransetzen und sagen,

Ja okay,

Warum entsteht denn überhaupt das Gefühl an sich,

Z.

B.

Durch unsere tiefe Grundüberzeugung und sonstiges.

Aber das ist noch ein Bereich,

Da muss man wirklich sehr intensiv mit sich arbeiten.

Wichtig ist erstmal zunächst wirklich mit der Angst bzw.

Der Verunsicherung,

Wodurch dann sukzessive der Stress entsteht,

Wie wir gesehen haben,

Zu arbeiten und das zu überprüfen.

Wenn du Fragen hast,

Schreib mir gerne.

Wenn du Anregungen hast,

Auch dafür,

Bin ich natürlich offen.

Melde dich einfach bei mir.

Ich hoffe,

Der Podcast hat dir wieder weitergeholfen.

Ich wünsche dir einen schönen Tag.

Bis dahin.

Tschüssi.

4.5 (20)

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Beate

March 8, 2021

Das war sehr interessant und ist absolut schlüssig für mich. Lieben Dank dafür. Ich werde das an meinem Arbeitsplatz auf jeden Fall ausprobieren und bin gespannt :-)

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