
Meditation reinen Da-Seins und Gewahrseins
by Rani Kaluza
In dieser Meditation führe ich dich zunächst in dein Da-Sein, was gerade hier ist für dich, gegenwärtig und wahrhaftig. Du brauchst dich dabei absolut nicht zu verändern, nur zu spüren, zu fühlen und allem die Erlaubnis geben, hier zu sein. Doing Nothing Praxis. Nach etwa 17 Minuten lade ich dich ein, die Augen zu öffnen und über den Panoramablick, bei dem du alles sieht, aber auf nichts fokussiert, dein Gewahrsein aufzurufen. Ich biete ich dir an, dir der Qualitäten dieses unsichtbaren Raumes bewusst zu werden, seine Weite zu erkennen, seine Stille zu empfangen, darin zu entspannen und schließlich still zu sagen "Ich bin dieser stille Raum reinen Gewahrseins" und dann: Wie fühlt sich das an? Am Ende lade ich dich noch ein, dir vorzustellen gesehen zu werden, vom Universum, dich zu öffnen und zu zeigen, im absoluten Vertrauen, dass der Kosmos nichts Falsches an dir finden kann, im Gegenteil, du angenommen bist, wie eine geliebte Tochter, Sohn. (Die Klaviermusik ist von Kerstin Strecke)
Transkription
Herzlich Willkommen zu unserer Doing-Nothing-Meditation.
Okay,
Dann setz dich bitte aufrecht hin.
Aufrecht,
Gerade im Rücken.
Ich dachte vorhin,
Das ist so schön,
Dass die beiden Wörter verwandt sind.
Aufrecht und aufrichtig.
Und das macht auch hier Sinn.
In der aufrechten Haltung kann man besser sich selbst die Wahrheit sagen.
Sich selbst spüren.
Dann lade ich dich jetzt ein,
Alles genau so zu lassen,
Wie du es bei dir vorfindest.
Als wenn du in einen dunklen Raum reingehst und erst mal spürst,
Erst mal langsam dich gewöhnst.
Schaust,
Was du sehen kannst bei dir.
Was kannst du sehen,
Was kannst du wahrnehmen bei dir.
Was zeigt dieser Raum dir?
Von dir und von deiner Umgebung.
Was ist hier?
Was fühlst du?
Was denkst du?
Was spürst du?
Ohne Tiefe einzudrängen.
Ohne etwas zu vermehren oder zu vermindern.
Wie ist deine Energie?
Wie viele Gedanken spinnen dich noch ein heute Morgen?
Dann lass die Gedanken da und nimm einfach wahr,
Wie die um dich herum sind.
Lass dich nicht von denen hineinziehen.
Wie geht es dir?
Wie ist dein gefühlter Gemütszustand?
Wie geht es deinem Körper?
Und all diese Dinge,
Die ich jetzt ein bisschen abfrage,
Finden statt in diesem einen Gewahrseinsraum.
Versuch nicht,
Dich auf irgendwas Besonderes auszurichten.
Versuch alles als Ganzes wahrzunehmen.
Einem diesen Raum zu geben.
Hier sein zu dürfen.
Egal was es ist.
Alles darf jetzt hier sein,
Muss sich nicht verändern.
So als würdest du ganz langsam in der Gegenwart ankommen,
Bei dem,
Was gerade auftaucht bei dir,
Jetzt hier ist.
Wenn Unruhe da ist,
Okay.
Lass mich fühlen,
Die Unruhe.
Hier ist es wieder wichtig,
Ganz ehrlich zu sein.
Ja,
Genau so geht es mir jetzt gerade.
Es bringt dich noch ein Stück weit näher.
Bleib immer bei dem,
Was gerade da ist.
Bekenn dich dazu.
Sag ja dazu.
Wenn nicht viel da ist,
Ist nicht viel da.
Es ist völlig in Ordnung.
Du musst nicht immer viel fühlen oder wahrnehmen.
Und nur wenn du möchtest,
Würde ich dich jetzt gerne einladen,
Nochmal die Augen zu öffnen.
Und über den Panoramablick nochmal das Gewahrsein speziell aufzurufen.
Die Augen zu öffnen.
Und quasi alles auf einmal zu sehen.
Nichts zu fokussieren.
Es ist eine wunderbare Raumwahrnehmung,
Wo du gleichzeitig immer bei dir bist.
Wenn du den Raum so wahrnimmst,
Kannst du dich nicht im Außen verlieren.
Es ist ein Sehen,
Was nicht wirklich über die Augen geht.
Es ist das Gewahrsein,
Was sieht.
Du bist auch überall,
Kannst du spüren,
Du bist sogar hinter dir,
Bist unter dir.
Über dir,
Es ist überall.
Wenn du jetzt da hinein lauschst mit deinen Ohren,
Kannst du die Stille vielleicht wahrnehmen,
Die in diesem Gewahrsein zu finden ist.
Wenn du dann die Augen schließt,
Dann hast du genau das gleiche Gewahrsein,
Nur mit geschlossenen Augen.
Es verändert sich gar nicht,
Nur dass du nichts mehr siehst.
Mit inneren Augen kannst du immer noch nach außen schauen und im Außen,
Also außerhalb deines Körpers,
Auf eine Art sehen,
Als würdest du im Dunkeln sehen können.
Und du könntest sagen,
Ich bin dieses Gewahrsein.
Dann schauen,
Was passiert.
Ich bin dieses Stille,
Weite,
Räumliche,
Komplett formlose,
Komplett unsichtbare,
Die Augen,
Gewahrsein.
Ich bin weit,
Ich bin still,
Und ich will euch sogar entspannender hinein entspannen.
Ein bisschen kuscheln.
Eins habe ich noch vergessen,
Dass alles durchdringend ist.
Es durchdringt deinen Körper,
Jede Zelle.
Jetzt haben wir noch vier Minuten.
Du komm noch mal zu deinem Meer in deinem Körper,
Zu den irdischen Sensationen,
Die hier sind.
Wie fühlst du dich?
Da,
Wo du jetzt sitzt,
Auf deinem Platz,
In deinem Raum,
Kannst du das Gewahrsein gerne mitbringen.
Das ist ein ganz,
Ganz wichtiger Teil,
Den wir so oft auch nicht sehen,
Nicht merken.
Wenn du jetzt das Gefühl hast,
Ganz bei dir angekommen zu sein,
Und ein gutes Gefühl von dir selbst zu haben,
Was auch immer,
Wie auch immer das ist,
Dann könntest du auch noch dir vorstellen,
Gesehen zu werden vom Universum,
Dich öffnen,
Wie einem vertrauten Freund.
Du könntest dir auch eine Sonne vorstellen,
Die in dich hineinscheint,
Und der du dich gerne zeigst,
Dich mitteilst in Stille,
So geht es mir.
Okay,
Ich mache noch ein bisschen Musik jetzt.
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