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"Lass mich fühlen, wie es mir geht". Meditation

by Rani Kaluza

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Meditation
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Diese halbe Stunde Meditation von Rani Kaluza wird ganz leicht und schwebend angeleitet, aber sie ist tiefgründig wie ein Blick in den Sternenhimmel. Doing Nothing Meditation ist ohne eine Methode. Es kann herrlich sein, nährend und erfüllend, einfach nichts zu tun, und gleichzeitig scheint kaum etwas komplexer, tiefgründiger und auch schwieriger. Ich möchte deshalb versuchen, beide Seiten des Nicht Tun anzusprechen, die einfache und die schwierige, ohne die eine vor die andere zu stellen. Es ist in Ordnung, das reine Da-Sein als eine tiefgründige Erfahrung zu erforschen, weil die damit verbundenen Erkenntnisse auch tiefgründig sind. Zugleich aber sollte man nie vergessen, dass eine große Einfachheit darin liegt, die es gleichsam zu entdecken gilt. Die Leichtigkeit des Seins kann auch leicht erfahren werden, man braucht keine Wissenschaft daraus zu machen.

Transkription

Herzlich willkommen zu unserer Meditation.

Ja der Gong,

Der klingt immer ein bisschen heilig,

Aber hier ist alles gar nicht heilig erstmal,

Sondern im Gegenteil.

Ganz alltäglich möchte ich euch einladen,

Genau mit der Situation in Kontakt zu sein,

Die du mitbringst,

Mitgebracht hast,

Mit der du jetzt hier bist und nicht zu versuchen irgendeine meditative Art des Daseins zu erreichen oder einen Zustand und tatsächlich wirklich mal zu schauen,

Wie du dich fühlst,

Vor allen Dingen auch wie die Atmosphäre um dich herum ist,

Denn wir hängen ja mit unserem Körper in dieser Atmosphäre,

Mit unserem Sein und sind damit ganz stark auch verbunden.

Im Moment erstmal,

Ohne dich jetzt großartig gerade hinzusetzen,

Sitze einfach ganz normal da,

Vielleicht mit rundem Rücken noch und spüre und schaue und bringe einfach Bewusstheit.

Ich habe zu diesem Zeitpunkt am Anfang meist die Augen noch offen und dann kannst du mal schauen,

Wie sich dein Geist verändert,

Wenn du dich jetzt langsam aufrichtest,

Was das mit dir macht und relativ gerade sitzt.

Nicht ganz streng und starr,

Aber gerade.

Ich finde das immer wieder erstaunlich zu sehen,

Wie mein Geist das verändert.

Und wenn jetzt dein Geist,

Dein Verstand sagt,

Ich weiß jetzt gar nicht,

Was ich machen soll,

Dann ist das okay,

Dann weißt du einfach nicht,

Was du machen sollst.

Und bist mit dieser Frage einfach da.

Ich sage jetzt nicht,

Geh nach innen und fühle und ich sage nicht,

Folge deinem Atem.

Bleib einfach mit der Frage,

Jetzt gar nicht zu wissen,

Wie diese Meditation geht.

Einfach im Moment mit dieser Offenheit sein.

Ich weiß jetzt überhaupt nicht,

Was ich machen soll.

Bin einfach hier,

Mit allem was da ist,

In mir.

Entspanne mich mit dieser Offenheit und dieser Frage,

Denn ich finde es tut wirklich auch gut,

Mal nicht zu wissen,

Mal gar nichts zu wissen.

Und zu sagen,

Ich weiß gar nicht,

Was ich machen soll,

Bringt dich automatisch ins Hier und Jetzt total.

Du bist immer noch dein Gewahrsein.

Du spürst dich,

Deine Empfindungen und hörst deinen Gedanken zu,

Was sie dir zu erzählen haben.

Oder du hörst ihnen nicht zu,

Das geht auch.

Lässt sie einfach reden und dann irgendwann bemerkst du vielleicht diese Anwesenheit von Stille nach einer Weile,

Die so aus dem Hintergrund.

Oder ist ja Stille neben den Gedanken unter allem.

Du weißt immer noch nicht,

Was du machen sollst.

Aber du bemerkst diese Dinge.

Ich bemerke die.

Kann sein,

Dass der Verstand das unmöglich findet,

Keine Aufgabe zu haben.

Der muss sich erst dran gewöhnen.

Wenn Gefühle da sind,

Fühl die Gefühle.

Ohne Bewertung,

Ohne Geschichte.

War nur die Energie.

Fühl deine Energie,

Wie die jetzt ist.

Ist die schnell?

Ist die unruhig?

Aber ändere nichts daran.

Es ist mehr so ein Mitfühlen,

Das sich selbst kennenlernen und spüren.

Sich selbst nahe kommen.

Wie geht es diesem Wesen eigentlich?

Was geht in dem gerade vor?

Was fühlt das?

Lass mich das auch fühlen,

Was das Wesen fühlt.

So mitfühlend.

Oft ist es,

Als ob du dabei oder ich dabei total in meinen Körper auch komme.

Mit den Fühlen,

Weil ich die Gefühle in meinem Körper vor Ort empfinde.

Lass mich fühlen,

Wie du fühlst,

Sage ich zu mir selbst.

Sag damit ja zu meiner irdischen Existenz.

Synchronisiere mich mit mir selbst,

Dass ich ganz ehrlich da sein kann,

Dem was ist.

Dass ich keine zwei Herzen habe,

Wie die Wüstenväter sagten,

Sondern nur ein Herz.

Das kommt,

Wenn ich mich ganz aufrichtig und ehrlich zu dem bekenne,

Was ich gerade fühle,

Die ich gerade ausdrücke.

Mein seelisch-emotionales,

Virtuelles,

Was-weiß-ich-Zustand,

Dem es manchmal keine Worte gibt.

Gestern sagte ein Freund von mir,

Er wäre so unzufrieden,

Was er machen könnte.

Überlegt sich dauernd,

Was er machen könnte.

Und woher das kommt.

Dann habe ich gesagt,

Sei einfach nur unzufrieden.

Total unzufrieden.

Spüre diese Energie von Unzufriedenheit.

Ganz ohne jetzt zu denken,

Dass es was ist,

Was verändert werden muss oder irgendwie falsch ist.

Doch ich wäre nicht Tirani,

Wenn ich euch nicht einladen würde,

Jetzt noch mal die Stille aufzurufen,

Den Raum aufzurufen,

Die Bewusstheit direkt zu spüren,

Die das alles sieht.

Als würde man sich selbst versuchen in die Augen zu schauen.

Das ist vielleicht ein bisschen kompliziert mit den Augen,

Aber einfach mal zu schauen,

Ob du diese Bewusstheit,

Mit der du siehst,

Spürst und denkst und alles,

Diese Bewusstheit,

Die dir geschenkt wurde,

Zu dir direkt sehen kannst oder spüren kannst.

In dir erstmal.

Schau mal in dir.

So als würdest du die Luft wahrnehmen wollen,

Die in jeder Zelle von dir ist.

Die Luft.

Mir kommt es manchmal so vor,

Als wenn der Körper nur so eine dünne Hülle wäre und innen wäre alles leer.

Reine Bewusstheit.

Und die ist sehr still.

Diese Bewusstheit ist sehr still.

Die ist überall und hat kein Zentrum in dir.

Jedenfalls kein Zentrum,

Wie das Organ zum Beispiel hat,

Wie ein Herz hat oder ein Bauchnabel.

Etwas,

Das überall ist.

Auch außerhalb von dir.

Das ist dein innerer Raum,

Dein innerer Still,

Dein kosmisches Selbst.

Das,

Was nicht stirbt,

Das sagten schon die Wissenväter tatsächlich,

Ist unser göttlicher,

Universeller Anteil.

Und es ist schön mit dem zu sein,

Finde ich immer.

Jetzt würde ich darin baden können,

Darin schweben können.

Und ja,

Du könntest sagen,

Ich bin dieser Raum,

Weil das die Wahrheit ist.

Und dann spüren,

Was das mit dir macht,

Wenn du das sagst.

Und jetzt kommen wir langsam zum Ende.

Und ich würde dich gerne noch mal in deinen Körper hinein bitten,

Hineinführen,

So dass du wieder die irdische Existenz erinnerst.

Und wenn du möchtest,

Kannst du dich jetzt in dieser irdischen Existenz mit dem Zustand,

Den du jetzt hast,

Auch öffnen.

Und dich dem Universum,

Dem unsichtbaren,

Offenen Raum anvertrauen und zeigen.

So ein bisschen exhibitionieren.

Früher gab es so Männer,

Die manchmal ihre Mäntel so aufgemacht haben,

Sich nackt gezeigt haben.

Gibt es heute gar nicht mehr so.

So ein bisschen.

Das ist tatsächlich so ein wirklich,

Ein Künstler,

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Neueste Bewertungen

Yvonne

October 11, 2025

Vielen Dank für diese Mediation! Mir gefällt besonders gut, dass du wenig sprichst und einen Zeit lässt, gut nach zu fühlen.

Uta

March 14, 2025

Eine so gute Meditation. Danke.😄🙏😌 Liebe Grüße, Uta

Annika

August 6, 2024

Wow, außergewöhnliche Meditation. Hat mir geholfen einfach...zu akzeptieren und zu sein.

Björn

January 15, 2024

Vielen Dank für das gemeinsame, tiefe, zarte, weite und leichte Meditieren!⚘️ Ich konnte sehr angenehm einfach-Sein, mich dabei fühlen und Verbundenheit empfinden. (Nur einmal etwas herausgerissen durch den Exibitionistenvergleich, der mich an eine sehr unangenehme Situation getriggert hatte, aber gleichzeitig konnte ich gut verstehen, was Du damit für eine wertvolle Qualität von Öffnung, Hingabe und Sich-dem Universum-zeigen zum Ausdruck bringen wolltest.) 🙏

© 2026 Rani Kaluza. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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