
Glaubenssatz lösen "ich bin nicht genug"
by Pia Baur
Glaubenssätze sind (un-)bewusste und oft irrational verankerte Überzeugungen, die sich in Form von verschiedenen (negativen) Emotionen und unkontrollierten Handlungen und Reaktionen äußern. Im Podcast erkläre ich dir, wie sich die Überzeugung “ich bin nicht genug” äußert und was dies mit deinem Selbstwertgefühl zu tun hat. Ich übe mit dir die drei Strategien, diesen Glaubenssatz auch wieder aufzulösen. Denn du hast es eigenverantwortlich in der Hand, dein Leben in mehr Selbstliebe zu führen.
Transkription
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe des Fully Connected Podcasts mit mir,
Pia Bauer.
Schön,
Dass du wieder eingeschalten hast.
Heute geht es um ein Thema,
Welches wahrscheinlich jeder im Leben einmal erlebt,
Beziehungsweise in irgendeiner Form auch im ganz tiefen Unterbewusstsein verankert hat.
Bevor ich starte und bevor ich dir erkläre,
Warum viele von uns diesen Glaubenssatz ich bin nicht genug haben und dir auch Hinweise gebe,
Ob auch du diesen Glaubenssatz hast,
Der vor allem im Unterbewusstsein so ein Kernglaubenssatz ist,
Der ganz tief verankert ist und wie du diesen lösen kannst.
Kleiner Hinweis schon mal vorab,
Erstens freue ich mich total,
Wenn du mir hier folgst oder auf iTunes auch eine positive Bewertung,
Vielleicht sogar fünf Sterne hinterlässt,
Damit einfach noch mehr Menschen Zugang zu persönlichem Wachstum,
Zu Inspiration,
Zu Verbindung mit sich selbst für ein Leben,
Was euch alle aus dem Innen erfüllt bekommen können.
Dann sind für den Herbst wieder ganz viele Workshops geplant,
Auch online,
Das heißt also für alle,
Die nicht aus München sind,
Freue ich mich total,
Wenn ihr beim Inneren-Kraft-Training dabei seid.
Da geht es um die fünf Säulen der Mindfulness und der Resilienz mit ganz aktiven Aufgaben und Aktivitäten,
Damit du deine innere Kraft,
Deine Widerstandskraft selbst stärken kannst.
Oder auch in den Glaubenssätze auflösen Workshop kommst,
Der findet allerdings in München im September und im Oktober jeweils einmal statt.
Such dir einfach ein Datum aus,
Alle Infos findest du immer bei pia.
Bauer.
De workshops,
Um letztendlich auch in einer Gruppe,
Im Coaching-Prozess,
Auch mit Yoga-Bewegungen,
Denn ich bin ja auch,
Ich sag mal Mind,
Body und Soul Coach oder systemischer Life Coach in der Kombination mit dem Körper,
Das nennt sich auch Embodiment,
Denn alles,
Was wir fühlen,
Was wir verändern können,
Was wir vergraben haben in uns,
Ist im Körper und der Körper ist wie so ein Vehikel,
Um uns besser zu fühlen.
Also jede Haltung ist auch eine Haltung,
Eine psychologische Haltung im Leben und so bearbeiten wir auch in den Workshops durch die Haltung oder Bewegung,
Durch Mindful Stretching oder auch Yoga genannt,
Die Dinge,
Die uns potenziell ins positive Fühlen bringen können.
Schau mal vorbei,
Ich würde mich total freuen,
Wenn du mir nicht nur zuhörst,
Sondern vor allem du ins Tun kommst,
Weil nur dann gibt es eine Auflösung.
Und heute behandle ich diesen Glaubenssatz,
Ich bin nicht genug,
Denn sicher viele von euch kennen ihn,
Das ist einer der meist manifestierten Glaubenssätze,
Die es so in unserer Zeit gibt und dafür gibt es viele Gründe.
Vielleicht ist es dir noch gar nicht so bewusst,
Es ist nämlich ein Kernglaubenssatz,
Also eine Überzeugung,
Die wir ganz tief in Unterbewusstsein haben und diese Folge kann dir ein bisschen helfen,
Das zu entdecken,
Ob du vielleicht diesen Kernglaubenssatz auch hast,
In welcher Form du ihn auch dann auflösen kannst.
Weil gerade wenn wir diesen Kernglaubenssatz im tiefen Unterbewusstsein haben,
Haben wir darüber oft irgendwelche Glaubenssätze,
Die uns ja noch viel mehr davon abbringen,
Diese tiefe Wertlosigkeit und Minderwertigkeit,
Die die Emotion,
Die hinter ich bin nicht genug steckt,
Noch überschattet.
Und ich gebe dir mal ein paar Beispiele,
Denn wie gesagt,
Ich kenne diesen Glaubenssatz auch ziemlich gut.
Ich habe auch so ein paar Unsicherheiten,
Sage ich mal,
Die mir auch immer schwer fielen und mir immer gezeigt haben,
Du musst dich anstrengen,
Gerade bei Menschen,
Die mir nahestehen,
Du musst dich anstrengen,
Damit du deren Liebe verdient hast.
Das ist zum Beispiel einer von diesen überschattenden Glaubenssätzen,
Also aktivere,
Oberflächlichere Glaubenssätze,
Weil ich immer dachte,
Ich muss immer irgendwas geben,
Geben,
Geben,
Damit ich das Gefühl bekomme,
Ich bin okay.
Ich werde gemocht und ich muss so und so aussehen,
Einem gewissen Körpertyp entsprechen,
Damit mich potenzielle Partner interessant finden.
Und nur dann wird man geliebt oder wenn man mir gibt oder sich um den anderen kümmert und oft auch meine eigenen Bedürfnisse hinten angestellt habe,
Also mein Bedürfnis vielleicht nach Ruhe oder Alleinsein oder dass ich mal ein bisschen Nähe brauche oder Zuneigung und dass es auch okay ist,
Das auch mal von anderen zu bekommen.
Jemand,
Der das Gefühl hat,
Er ist nicht genug oder diesen Glaubenssatz hat,
Der fühlt sich oft unsicher.
Wir hinterfragen so dieses eigene Gesagte,
Wir hinterfragen,
Ob wir gut genug aussehen,
Wir hinterfragen,
Ob wir irgendwas erreichen können,
Wir hinterfragen eigentlich jede einzelne Sache,
Die wir so tun.
Also da ist,
Sage ich mal,
Auch Social Media so ein richtig schöner Trigger,
Den wir alle durchgehen,
Denn dort hinterfragen wir eigentlich letztendlich dann alles,
Weil die anderen sehen glücklicher aus,
Haben einen schöneren Body,
Können mehr,
Machen mehr oder haben mehr Kunden.
Das sind ja alles nur Bilder,
Das sind ja alles irrationale Sachen,
Die wir da sehen,
Aber das sind immer wieder diese Trigger des ganz Unbewussten,
Ich bin nicht genug,
Es reicht nicht aus,
Ich bin so wie,
Ich bin nicht okay oder das,
Was ich tue,
Ist nicht okay oder reicht nicht.
Und eine Reaktion oder mehrere Reaktionen,
Die daraus entstehen können,
Ist,
Dass man sich zum Beispiel sehr anpasst,
Dass man ja noch mehr arbeitet und sich noch mehr anstrengt oder sich verstellt,
Weil man denkt,
Das gewisse Bild von einem könnte es bedingen,
Dass ich beliebter bin oder dass ein gewisses Bild von der Person,
Wenn ich mich zum Beispiel extrovertiert verhalte,
Obwohl ich introvertiert bin,
Dann werde ich mehr gemocht,
Weil das ist beliebter oder ich passe mich an,
Weil alle bei mir im Office irgendwie bis um 20 Uhr arbeiten und ich bin eigentlich um 18 Uhr durch und fertig und meine Energie geht runter,
Aber dann bleibe ich halt so lange,
Weil ich Angst habe,
Dass ich dann halt auch nicht genug bin,
Wenn ich meine eigene Grenze setze und meine Chefin dann ein schlechtes Bild von mir haben könnte,
Weil ich mir selbst da nicht vertraue oder weil ich denke,
Ich wäre halt nicht genug,
Wenn ich pünktlich gehe.
Warum machen wir es?
Einfach,
Um gemocht zu werden.
Ein zweiter Punkt ist auch,
Dass wir uns in irgendeiner Form anpassen,
Um einem Bild zu entsprechen,
Das habe ich vorher schon mal gesagt,
Sich zu schminken,
Weil man glaubt,
Man ist ungeschminkt nicht schön genug oder ein gewisses Auto zu fahren,
Weil es cool ist oder du glaubst,
Dass du ständig Leute einladen musst oder zum Essen einladen musst oder zu dir nach Hause und die Dinge schön machen,
Damit jemand dir einfach auf die Schulter klopft und sagt,
Das hast du ganz toll gemacht oder du wies allen Freunden die Wünsche oder der Familie die Wünsche von den Augen ab und machst sie glücklich.
Und ich selbst bin auch jemand,
Der sich oft in so einer Verantwortung fühlt,
Anderen Leuten es recht zu machen oder früher,
Sage ich mal,
Viel und habe mich dann irgendwann mal überhaupt nicht mehr körperlich gespürt,
Also auch so meine Stressgrenze,
Sondern habe dann eher nur funktioniert,
Um zu gucken,
Das hat alle um mich rum,
Vor allem meine nächsten Nächsten,
Ja,
Dass sie irgendwie glücklich sind und anstatt einfach zu sagen,
Hey,
Es reicht,
Ich brauche ein bisschen Zeit für mich und bin dann oft über meine eigenen körperlichen geistigen Grenzen hinausgegangen.
Woher kommt denn jetzt das Ganze?
So ein Glaubenssatz kommt nicht einfach mal von heute auf morgen.
So ein Kernglaubenssatz ist ein Glaubenssatz,
Der wir bis in die Kindheit zurückgehen und ein Kind nimmt das ziemlich früh mit,
Was es so von Mama und Papa aufnimmt oder den Erziehungsberechtigten aufnimmt,
Also den Menschen,
Die einen einfach als erstes so umgeben.
Und jeder Mensch nimmt ja,
Hat ja einfach so seine Unsicherheiten oder auch seine Verhaltensweisen,
Aber ein Kind versteht das ja erst mal nicht.
Ein Kind sagt nicht,
Die Mama,
Die hat irgendwie wenig Zeit für mich,
Weil vielleicht arbeitet sie,
Da gucke ich,
Dass im Haushalt alles super ist,
Aber intrinsisch wünsche ich mir schon irgendwo,
Dass sie vielleicht ein bisschen mehr für mich da ist und dann mache ich halt noch mehr,
Weil dann ist die Mama glücklich,
Wenn alles im Haushalt halt gemacht ist und dann werde ich vielleicht umarmt.
Also ein Kind möchte an sich immer Nähe und Liebe.
Wir brauchen Empathie und Mitgefühl und wir brauchen Sicherheit,
Sicherheit,
Sicherheit,
Sicherheit.
So,
Jetzt hat die Mama oder der Papa vielleicht diesen Glaubenssatz auch und die sind sich unsicher in der Art,
Wie sie vielleicht erziehen,
Selbst auch hinterfragen,
Was sie da tun.
Oder der eine ist krank und es sieht immer unglücklich aus oder es gibt viel Streit zu Hause.
Das Kind versteht das erst mal nicht.
Ein Kind sieht erst mal die Welt so wie sie ist und ein Kind denkt von sich immer erst mal,
Ich bin eigentlich genug,
Eigentlich so wie ich bin.
Aber es gewöhnt sich Verhaltensweisen an,
Um letztendlich auch Mama und Papa glücklich zu sehen.
Vielleicht ist es den Wunsch der Eltern zu verwirklichen,
Weil sie selbst nie ihr Leben so gestalten konnten,
Wie sie es sich eigentlich gewünscht hätten und dann eifert man entweder zum Beispiel Papas oder Mamas Arztjob hinterher,
Weil dann sind sie stolz auf einen.
Vielleicht ist der Papa zeigt dir irgendwie nie,
Dass er stolz auf einen ist oder zeigt einem das nie.
Oder die Mama,
Also das Gendern hier,
Ich möchte jetzt nicht diese typischen Muster rausholen,
Also ich zähle das für alle Arten der Menschen bitte an.
Oder die Mama hat nie ihren Wunsch verwirklicht und ich rede jetzt einfach mal ein bisschen von meiner Generation,
Wo natürlich doch mehr Väter als Mütter gearbeitet haben und die Mama eher nach den Kindern geschaut hat.
Das war einfach so,
Ich bin Mitte 30,
Da ist das ganz normal gewesen,
Leider.
Da konnten die Mamas sich nicht so ganz verwirklichen oder weniger als heute.
Und deswegen hat man vielleicht auch,
Hat die Mama einen immer irgendwo in so ein Hobby geschubst,
Was sie selbst gerne gemacht hätte.
Und damit die Mama glücklich ist,
Hat man es halt durchgezogen,
Obwohl es vielleicht gar nicht so unseres war.
Aber das weiß ja ein Kind nicht und denkt immer,
Ja gut,
Aber dann bin ich vielleicht in der Sache gar nicht so richtig gut,
Weil es vielleicht auch nicht meine Stärke ist.
Und dann gewöhne ich mir an,
Ich bin zum einen nicht gut in der Sache,
Also ich rede mir das dann immer ein.
Und zum anderen muss ich mich anstrengen,
Damit die Mama glücklich ist.
Und dann gewöhne ich mir gleichzeitig auch wieder an,
Dass auch Dinge,
Wenn sie sich schwer anfühlen,
Dass es normal ist.
Also ihr seht,
Es ist ziemlich komplex,
Was eigentlich über diesem Ich-bin-nicht-genug liegt.
Also Arbeit ist schwer,
Kann da zum Beispiel sein.
Oder ich muss dich glücklich machen.
Oder ich muss mich anstrengen,
Um deine Liebe zu gewinnen.
Oder ich muss mich anpassen,
Damit du stolz bist.
Das kann natürlich auch andersherum sein,
Dass wir uns dann halt sehr abgrenzen und uns auch nicht eingreifbar machen wollen.
Und dann kommt der zweite Punkt,
Der natürlich sich auch noch auswirkt von so einem Glaubenssatz,
Ich-bin-nicht-genug ist,
Dass wir sehr perfektionistisch werden.
Also das eine ist diese Aufopferung,
Diese auch emotionale Abhängigkeit.
Also nur dann,
Wenn ich dann diese Anerkennung bekomme,
Fühle ich mich gut und dann brauche ich das ja immer wieder.
Oder der zweite Punkt ist die Abgrenzung.
Das heißt,
Kommt mir ja nicht zu nahe,
Sondern ich möchte immer die Kontrolle behalten,
Weil wenn ich die Kontrolle über irgendwas habe,
Zum Beispiel die Planung für das Wochenende,
Was wir essen,
Wie es in der Wohnung aussieht,
Wo wir am Wochenende hingehen,
Wie ich aussehe,
Was ich anziehe.
Das siehst du,
Da kannst du Kontrolle und Perfektion über sehr,
Sehr viele Dinge haben.
Was ich esse,
In welcher Form,
In welcher Menge.
Also sehr hohen Perfektionismusdrang.
Das hilft uns auch,
Ich-bin-nicht-gut-genug-Glaubenssatz zu unterstützen,
Denn je weniger ich Kontrolle abgebe,
Je weniger ich,
Sage ich da mal,
Auch entspannt bin,
Desto weniger angreifbar sind wir und desto weniger muss ich auch mich mit dem Gefühl der Wertlosigkeit und der Minderwertigkeit beschäftigen.
Denn wenn alles gefühlt unter Kontrolle ist,
Dann funktionieren wir,
Dann sind wir ganz weit weg von Gefühlen.
Also Perfektion ist so das andere Ende des Fühlens,
Aber da können wir leider auch nicht glücklich werden.
Das ist dann der Punkt,
Wenn wir sagen,
Ich passe mich so stark an oder ich habe so viele Dinge unter Kontrolle,
Dass ja nichts schiefgehen kann.
Also mein Leben ist geplant,
Mein Tag ist geplant,
Mein Essen ist geplant und somit kann ich auch ja nicht dieses Gefühl,
Was so ganz unterbewusst dasteckt,
Ich-bin-nicht-genug-fühlen und dann ist das auch okay,
Weil wenn ich perfekt bin,
Dann müsste mich ja eigentlich jeder lieben.
Das heißt,
Wir haben diese Aufopferung und auch die Abgrenzung durch den Perfektionismus.
Und was sind denn jetzt genau Glaubenssätze?
Als Kind entwickeln wir Strategien,
Damit wir uns okay,
Geliebt oder genug fühlen.
Weil wir ja nie ganz sicher sind oder auch nicht denken,
Dass die Mama eigentlich nur mit sich selbst jetzt gerade nicht so im Reinen ist und das Kind aber darüber gar nicht bewusst ist,
Sondern einfach nur möchte,
Dass die Mama eigentlich glücklich ist und ich auch.
Dann denken wir okay,
Strategie,
Wenn ich das und das mache,
Dann kommt ein Mensch zu mir,
Nimmt mich in den Arm,
Ist mal vielleicht potenziell stolz auf mich und diesen Gedanken,
Dieses Ich-muss-mich-anstrengen-damit-du-glücklich-bist-oder-ich-muss-stark-sein-oder-ich-muss-perfekt-sein-damit-die-Mama-stolz-auf-mich-ist-oder-ich-muss-das-machen-was-der-Papa-möchte-damit-er-glücklich-ist-oder-stolz-auf-mich-ist-damit-ich-genug-bin,
Das werden irgendwann mal automatisierte Gedanken.
Wir wiederholen es,
Wiederholen es,
Wiederholen es in unseren eigenen Gedanken,
Wir wiederholen die Handlung und immer wieder das Gefühl,
Wenn dann zum Beispiel eine schlechte Note kommt und du weißt,
Jetzt ist der Vater wieder enttäuscht von mir,
Dann gucken wir,
Dass wir das nächste Mal vielleicht noch besser sind und noch besser sind,
Weil die Enttäuschung ist fast natürlich nicht auszuhalten,
Weil dann bin ich enttäuscht von mir selbst und kriege das noch von außen gespielt,
Weil vielleicht ist es auch einfach nicht mal Fachmathe oder ein anderes Fach oder ein Unifach,
Wir reden jetzt erst mal noch von der Kindheit und irgendwann mal wird es zu einer Überzeugung,
Wenn ich das tue,
Dann kriege ich das und das zurück und wir sind dann in so einer Abhängigkeit vom Außen und das wird irgendwann mal zu unserer Realität.
Je öfters wir etwas wiederholen,
Das heißt,
Das ist wie Klavierspielen oder eine Sportart machen,
Das ist genau das Gleiche.
Also,
Ob du dir das einredest oder diese Überzeugung dann in dir drin hast oder ob du eine neue Fähigkeit lernst,
Je öfterst du sie machst,
Desto leichter fällt sie dir,
Desto mehr wird das Ganze zu deiner Realität und dann jeder kleine schräge Blick,
Der dir irgendwo zugeworfen wird,
Könnte dann in dir auslösen,
Schon,
Hey,
Vielleicht siehst du nicht gut genug aus,
Vielleicht finden die irgendwas an mir nicht schön,
Vielleicht bin ich dick,
Zu dick,
Vielleicht sehe ich nicht perfekt aus oder bei jedem interessanten Kerl,
Bei dem du vorbeiläufst oder Frau,
Bei dem du vorbeiläufst und der gut aussieht,
Denkst du gleich so,
Den kriegst du sowieso nicht,
Bist nicht schön genug oder wenn dein Partner dir nicht ständig sagt,
Wie toll du bist und wie toll du aussiehst oder was für ein besonderer Mensch bist und du denkst dann innerlich,
Ach,
Ich muss mich noch mehr anstrengen,
Ich muss noch besser aussehen,
Ich muss noch mehr für das Außen machen,
Vielleicht dein Chef,
Der dir nicht sagt,
Der dir nicht guten Morgen sagt und du denkst gleich schon so,
Irgendwas an mir ist falsch,
Ich habe sich was falsch gemacht,
Dann mache ich sie noch drei Aufgaben mehr und das alles ist unangenehm,
Das löst auch jedes Mal ein unangenehmes Gefühl aus,
Eigentlich,
Sagt man eigentlich,
Warum,
Weil wir möchten uns irgendwann mal von diesem Gefühl ablenken,
Denn die ganze Zeit sich wertlos und minderwertig zu fühlen,
Was generell diese Kern-Glaubenssatz,
Ich bin nicht genug,
Auslöst,
Möchten wir auch nicht fühlen und dadurch kommt dann so eine Ablenkung.
Es kann dann eben sein,
Dass,
Weil wir diese Gefühle nicht fühlen wollen,
Dass darüber andere Gefühle sind,
Zum Beispiel so ein Stress oder eine Nervosität,
Also das Gegenteil von innerer Ruhe,
Weil,
Wenn sich das wieder so ein bisschen einstellt,
Hey,
Ich bin nicht genug oder es könnte potenziell hochkommen,
Das ein Gefühl,
Vielleicht aber auch eine Wut,
Du musst es mal selbst in dir entdecken,
Was da drüber liegt,
Durch diesen darüber liegenden Glaubenssatz sich einstellt,
Zum Beispiel,
Ich muss mich mehr anstrengen,
Das heißt,
So eine innere Nervosität,
Okay,
Mach mehr,
Mach mehr,
Mach mehr,
Weil da die Angst da ist,
Dass man eben nicht genug ist.
Die Angst vor Wertlosigkeit,
Die Angst vor Minderwertigkeit,
Aber die fühlen wir gar nicht aktiv,
Sondern das ist ja,
Wie jeden Tag zur Arbeit gehen,
Ein ganz normaler Prozess in dir.
Das große Problem an der Sache ist,
Dass wir dann immer abhängig sind von Erwartungen oder von Dingen,
Die im Außen passieren,
Weil du die Kontrolle an sich,
Auch wenn du denkst,
Du hast die Kontrolle darüber,
Über das,
Was andere denken und was du machst,
Letztendlich gibst du die Kontrolle ab,
Denn nur dieses positive Gefühl,
Nach dem du suchst,
Wir suchen ja immer nach einem positiven Gefühl,
Niemand möchte sich negativ fühlen,
Hängt wieder von der Bestätigung deines Werts im Außen ab.
Zum Beispiel dieses Vielleisten,
Das hält nicht lang an,
Also immer wieder,
Wenn schon wieder dieses Gefühl reinkommt,
Ich bin nicht genug,
Dann leiste ich wieder ein bisschen mehr,
Dann putze ich jetzt noch die Wohnung oder mache noch mal drei Excel-Tabellen und arbeite noch mal zwei Stunden länger.
Muss auch nicht die Länge sein,
Es kann auch die Menge sein oder die Form,
In der ich arbeite.
Es ist wie so ein Grashalm,
Den du dir aufbaust und der immer wieder vom Wind einmal so umgenietet wird und dann musst du ihn wieder aufbauen und jedes Mal geht das gleiche Spiel von vorne los und deswegen wird aus diesem Glaubenssatz deine Überzeugung und aus deiner Überzeugung deine Realität und das ist ein energetisches Negativfeld.
Das kannst du dir vorstellen,
Du suchst ja dann auch Menschen,
Die diesen,
Den Deckel zum Topf,
Zu deinem Topf sind,
Das heißt,
Kann auch sein,
Dass du potenziellen Partner hast,
Der genau diese Dinge immer in dir triggert,
Weil du danach suchst.
Du suchst nach der Bestätigung,
Dass das alles,
Was du dir da aufgebaut hast,
Auch in irgendeiner Form wahr ist.
Aber jetzt stell dir mal vor,
Du bist eine wertvolle Münze und um jetzt mal das Ganze umzudrehen,
Wie du das auflösen kannst.
Du selbst bist eine wertvolle Münze,
So wie du von jedem Mensch eigentlich glaubst,
Ganz rational glaubst,
Er ist eigentlich ein wertvoller Mensch und früher hattet ihr die Münze zu Hause und die Münze wurde vielleicht ignoriert oder ständig an ihr rumgeputzt,
Dass sie perfekter aussieht,
Damit sie noch wertvoller wird oder sie lag halt in der Ecke rum.
Vielleicht hat jemand die Ecke in ihrem Wert falsch eingeschätzt und wusste es nicht besser und jetzt gehst du mit deinem heutigen Sein,
Mit deinem heutigen Ich zu einem Münzenschätzer,
Weiß nicht,
Ob so was gibt,
Aber egal,
Du weißt,
Was ich meine und der sagt,
Hey,
Wow,
Diese Münze,
So wie sie aussieht,
Ist so wertvoll und so perfekt,
Wie sie ist und du bist diese Münze und du bist auch der Schätzer,
Weil du hast es in der Hand,
Dir deinen eigenen Wert zu schenken und zu erkennen,
Dass du so gut bist,
Wie du bist.
Du darfst deine Identität verändern,
Du darfst deine Wahrheit,
Die du dir angewöhnt hast,
Die dich immer wieder von außen triggert,
Die darfst sie verändern.
Zum einen,
Indem du achtsamer wirst,
Indem du einfach mal dir bewusst wirst,
Was sind denn neben dem ich bin nicht genug,
So Glaubenssätze oder so Aktivitäten,
Die du machst,
Um immer wieder diese Bestätigung zu bekommen,
Dass du gut genug bist.
Und dieses Beobachten ist der allererste Schritt.
Bewusstsein ist das Credo und die Basis,
Auch im Unterbewusstsein natürlich,
Nur durch Ruhe,
Vielleicht durch Meditation oder durch Entspannungsübungen,
Weil oft Menschen,
Die dieses ich bin nicht gut genug haben,
Sind ziemlich angespannt,
Also auch energetisch angespannt oder muskulär angespannt,
Weil wir ständig auf Habachtmodus sind,
Dass wir angegriffen werden könnten,
Also psychologisch,
Nicht physisch.
Und du darfst wieder dieses Bewusstsein darauf lenken,
Den Fokus auf das zu bringen,
Was dir auch helfen kann.
Also Nummer eins ist erstmal,
Entdecke,
Was dein Muster ist,
Um dein Bedürfnis zu stillen.
Dann Nummer zwei ist es eben,
Das Ganze,
Diese negativen Gedanken,
Entsprechend in positive Gedanken umzuwandeln.
Und mir hat es zum Beispiel besonders geholfen,
Das zum einen zu erkennen und dann nicht ständig auf meine Defizite zu konzentrieren,
Sondern das zu zelebrieren,
Was ich eigentlich kann,
Meine Stärken,
Meine Werte,
Was mir Kraft schenkt,
Was mir Freude schenkt.
Und ich habe so viel in meinem Leben dadurch verändert und so viele Dinge erkannt,
Die mir viel wichtiger sind als irgendwie das gewisse Gehalt,
Diese gewisse Karriere,
Die gewisse Klamotte.
Ich bin viel natürlicher in meinem Auftreten.
Mir ist es wichtig,
In meinem Körper mich stark zu fühlen,
Anstatt schlank zu sein.
Es kann vielleicht mal kommen mit,
Dass ich mich viel bewege,
Aber die Bewegung braucht mein Körper,
Mein Geist,
Einfach damit ich mich cool und gut fühle und nicht,
Um irgendwie besonders gut auszusehen.
Das ist halt ein Effekt,
Der vielleicht da mitkommt,
Aber das ist nicht der primäre Fokus.
Und eben diesen Fokus wieder auf die Dinge zu lenken,
Die glücklich machen.
An der Isar zu sitzen,
In die Berge zu gehen.
Einfach mal raus aus diesem Müssen.
Und ja,
Ich habe immer wieder natürlich diese alten Gefühle,
Wo ich dann auch ein schlechtes Gewissen bekomme,
Dass ich nicht genug arbeite.
Weil alle scheinen wieder auf Instagram besonders fokussiert auf ihre Arbeit zu sein.
Aber die machen das auch.
Und deswegen poste ich auch,
Wenn du mir noch nicht auf Instagram folgst,
Macht es gern,
Mindful Coaching Yoga bei Pia.
Und dort poste ich einfach auch viele Dinge,
Die ich mache,
Um eine Balance im Leben zu halten.
Denn es geht nicht nur darum,
Zu coachen,
Workshops zu geben und am Laptop zu sitzen,
Sondern es geht darum,
Das Leben zu leben.
Und dann eben auch diese Eigenschaften zu erkennen,
Die ich an mir mag.
Dieses Wert zu schätzen und es anzuerkennen.
Ein weiterer Punkt ist dann auch,
Dass du mal hinterfragst,
Wie dein Verhalten ist.
Und dann,
Wenn du das bemerkst,
Je öfterst du dir darüber bewusst wirst,
Und mir hilft es da zum Beispiel auch ein Post-it mal irgendwo hin zu hängen,
So ich bin genug.
Oder eben über den darüber liegenden Glaubenssatz nochmal ein Post-it zu hängen.
Und wenn ich das Gefühl habe,
Es kommt wieder,
Dass ich mal aktiv den Mut habe,
Anders zu handeln.
Und mir einfach zu sagen,
Hey,
Es ist gut so,
Wie es ist.
Und auch so eine Perspektive zu übernehmen,
Dass die andere Person vielleicht es gar nicht so gemeint hat.
Vielleicht erwartet die andere Person gar nicht,
Dass ich hier noch zwei Stunden länger sitze.
Es wird irgendwann mal normal und alle wissen,
Ich mache es.
Aber dass ich auch sage,
So,
Ich gehe jetzt.
Oder,
Hey,
Schatz,
Kannst du mal bitte staubsaugen,
Weil ich möchte jetzt ins Yoga gehen.
Das ist auch eine Option.
Und je öfterst du diesen Kreis durchbrichst,
Desto mehr hast du die Chance,
Wieder einen neuen Pfad zu bauen.
Ein neues Verhalten.
Und das Tolle ist,
Das Gehirn ist plastisch.
Das habe ich auch in meinem anderen vorherigen Podcast schon oft gesagt.
Dadurch schaffst du es,
Einen neuen Glaubenssatz,
Einen positiven Glaubenssatz zu kreieren.
Ich bin genug.
Und wenn ich genug bin,
Wie würde ich mich dann fühlen und wie würde ich mich verhalten?
Diese zwei Fragen kannst du dir dazu noch stellen.
Werde dir bewusst,
Dass du nicht für das Glück anderer zuständig bist,
Sondern wirklich dieses Muster erkennen und dann in dir verändern.
Und der letzte Punkt ist,
Wenn du das Gefühl hast,
Du bist nicht genug und du wieder deine Eigenschaften erkennst und du anfängst,
In jeder Situation anders zu handeln.
Und du schaffst das mit kleinen Situationen immer mehr,
Durch die du auch durch die Selfcare-Routine,
Also so eine Morgenroutine,
Meditation,
Yoga,
Das ist auch sozusagen so ein bewiesener Pfad,
Der auch dazu hilft,
Wieder diesen Selbstwert zu erkennen.
Ich bin genug.
Ist der letzte Schritt auch die Angst zu überwinden,
Dinge in deinem Leben erreichen zu können.
Hab den Mut,
Auch deine Komfortzone zu erweitern und auch nur schon nicht zu glauben,
Dass du nicht genug bist,
Ist deine Komfortzone erweitern.
Und oft,
Wenn wir diesen Glaubenssatz haben,
Ich bin nicht genug,
Erweitern wir unsere Komfortzone nicht,
Indem wir Dinge zum Beispiel tun,
Die vielleicht uns ein bisschen Angst einjagen,
Die ein bisschen Mut brauchen,
Weil es kann ja sein,
Dass wir dann angreifbarer sind oder nicht perfekt sind.
Du kannst dir mal die Frage stellen,
Was ist die eine Sache,
Die ich machen würde,
Wenn ich schon genug wäre?
Was ist die eine Sache,
Die ich mich trauen würde?
Vielleicht nach einer Gehaltserhöhung zu fragen,
Vielleicht nach einer anderen Stelle zu schauen im Unternehmen,
Vielleicht einen bestimmten Berg zu beschreiten,
Vielleicht einen Malkurs anzufangen.
Und das ist auch noch mal ein drüberliegender Glaubenssatz über,
Ich bin nicht genug,
Kann auch sein,
Zum Beispiel,
Ich kann so was nicht oder ja,
Brauche ich jetzt nicht machen,
Weil kann ich auch noch wann anders.
Also du siehst,
Es gibt ganz viele Dinge,
Die über diesem ich bin nicht genug stecken und auch die meisten,
Die dann zu mir sagen,
Ach nö,
Also selbstwert habe ich kein Problem mit.
Also die meisten,
Die im Coaching bei mir sind,
Würde ich sagen,
Und da kann ich mich selbst dazu mitzählen,
Hatten irgendwann mal im Leben ein Problem oder mal eine Herausforderung mit dem Glaubenssatz,
Ich bin nicht genug oder ist es mein Selbstwert,
Weil das ist so ein tiefer Glaubenssatz,
Der ja über allem steckt oder unter allem steckt,
Wie auch immer du das in welcher Form pyramidisch oder kreisrund du das sehen möchtest.
Und auch jetzt sagt zum Beispiel mein Gehirn die ganze Zeit,
So habe ich das jetzt gut genug erklärt,
Das ist so ein komplexes Thema,
Weil da kann man ja auch in die Psychologie noch tiefer einsteigen.
Und ich möchte aber gar nicht so viel so tiefenpsychologisch hier drauf rumreiten,
Sondern mir ist es wichtig,
Dass du einmal verstehst,
Was das triggern könnte,
Also aus der Kindheit bestimmte Dinge.
Du musst es aber auch nicht genau analysieren,
Es geht eher darum,
Was es heute triggert und wie du das heute anders machen kannst.
Also glaube an dich,
Erkenne deine Eigenschaften,
Deine Ressourcen,
Deine Identität,
Bemerke,
Sei bewusst darüber,
Welchen Satz du dir immer sagst,
Welches Verhalten du dir angewöhnt hast.
Ist es,
Sage ich mal,
Emotionale Abhängigkeit oder ist es Ablenkung,
Abgrenzung oder Aufopferung?
Und dann jedes Mal bemerken,
Wann ist es wieder da und mit ganz kleinen Schritten,
Vielleicht mit einer Meditation oder deiner Selfcare Routine wieder in deine Selbstliebe und in deinen Selbstwert zurückzukommen.
Wenn du dazu noch mehr Infos haben möchtest,
Dann schau mal in den Podcast die 10 Schritte zur Selbstliebe,
Das ist auch nochmal ein Teil,
Der potenziell diesen Glaubenssatz unterstützen kann,
Genauso wie die Folge mit dem Selbstwertgefühl.
Einfach mal runterscrollen und ich verlinke es dir nochmal in den Shownotes,
So dass du da einfach direkt draufklicken kannst.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.4 (26)
Neueste Bewertungen
Ähnliche Meditationen
Trusted by 36 million people. It's free.

Get the app
