
Loslassen
by Nina Lehmann
Befreie dich von belastenden Gedanken, Verbindungen und Gefühlen und schenke deinem Geist Erleichterung und Entspannung mit dieser geführten Meditation zum Loslassen. Mithilfe des kraftvollen Bildes eines ruhigen Flusses gibst du deine Sorgen, Enttäuschungen, Traurigkeit und unerfüllte Hoffnungen und Erwartungen ab, statt sie weiter mit dir herumzutragen. Durch bewusste Atemzüge löst du körperliche Anspannung und öffnest einen spürbaren Raum für innere Ruhe, emotionale Klarheit und neues Vertrauen. Kehre gelöst, zentriert und mit einem leichten Herzen zurück ins Hier und Jetzt.
Transkription
Willkommen zu dieser Meditation zum Loslassen.
In den nächsten Minuten darfst du alles loslassen.
Was dir nicht mehr dienlich ist.
Körperlich.
Gedanklich.
Und emotional.
Du musst dabei nichts erzwingen.
Erlaube dir einfach.
Freizugeben.
Was du nicht länger tragen kannst.
Oder willst.
Finde eine Position,
In der du dich so richtig wohlfühlst.
Wenn du soweit bist.
Schließe ganz in Ruhe.
Deine Augen.
Spüre die Unterlage unter dir.
Lass dich von ihr tragen.
Und halten.
Lenke deine Aufmerksamkeit nun zu deinem Atem.
Atme bewusst tief durch die Nase ein.
Und langsam durch den leicht geöffneten Mund wieder aus.
Noch einmal tief ein.
Und vollständig wieder aus.
Spüre,
Wie sich dein Körper mit jedem ausatmen lässt.
Immer mehr.
Entspannt.
Lass deine Stirn ganz glatt werden.
Löse deine Zahnreihen voneinander.
Und entspanne dabei deinen Kiefer.
Und wenn du magst,
Lass auch deine Schultern noch ein Stück nach unten sinken.
Du musst gerade nichts tragen und nichts halten.
Spüre,
Wie die Entspannung von deinem Kopf und deinen Schultern bis in deine Hände fließt.
Öffne sie leicht und lass alles,
Was du bisher festgehalten hast.
Gedanklich aus deinen Handflächen.
Hinausgleiten.
Entspanne deinen Brustraum.
Deinen Bauch.
Und deinen Rücken.
Und lass sie weich werden.
Entspanne dein Becken.
Und lass deine Beine und Füße angenehm schwer werden.
Dein ganzer Körper.
Und darf jetzt loslassen.
Stell dir nun vor,
Du befindest dich in einer wunderschönen Landschaft.
An einem ruhigen Fluss.
Das Wasser fließt leise plätschernd an dir vorbei.
Die Luft ist angenehm warm.
Und du fühlst dich hier.
Vollkommen.
Sicher.
Du setzt dich an das Ufer des Flusses.
Und beobachtet das Wasser.
Während du dort sitzt.
Und das Fließen des Wassers beobachtest,
Nimmst du allmählich wahr?
Was du in deinem Leben Momentan.
Mit dir herumträgst.
Vielleicht ist es eine Sorge.
Eine Enttäuschung.
Oder Traurigkeit.
Nimm einfach nur wahr.
Was sich gerade zeigt.
Atme sanft in dieses Gefühl hinein.
Und schenke ihm mit deinem Ausatmen.
Anerkennung.
Du erkennst an,
Was sich gerade in dir zeigt.
Neben dir am Ufer des Flusses.
Liegen zahlreiche Steine.
Nimm einen davon in deine Hand und gebe gedanklich in ihn hinein,
Was du nicht länger festhalten möchtest.
Halte den Stein für einen Moment ganz bewusst in deiner Hand.
Dein Festhalten hatte wahrscheinlich einen guten Grund.
Doch heute darfst du neu für dich entscheiden.
Wenn du bereit bist.
Lege oder wirf den Stein in den Fluss.
Beobachte,
Wie das Wasser ihn aufnimmt.
Und umspült.
Nimm nun einen weiteren Stein und gib einen kreisenden Gedanken von dir hinein.
Eine Sorge,
Die du.
Nicht lösen kannst.
Oder eine Frage,
Auf die du.
.
.
Momentan.
Keine Antwort bekommst.
Auch diesen Stein?
Darfst du dem Wasser übergeben.
Du siehst,
Wie der Fluss ihn aufnimmt und du ihn nun nicht mehr erkennen kannst.
Dein Geist wird dabei ruhiger und freier.
Sprich nun in Gedanken zu dir selbst.
Ich lasse los.
Was mich belastet hat.
Ich gebe frei.
Was ich nicht verändern kann.
Ich öffne mich für das,
Was jetzt in mein Leben kommen darf.
Spüre den Raum,
Der jetzt in dir entstanden ist.
Und vielleicht ist etwas in dir auch noch nicht vollständig bereit zu gehen.
Auch das ist in Ordnung.
Du darfst dich immer wieder aufs Neue für das Loslassen entscheiden.
Das Bild des Flusses tritt nun langsam in den Hintergrund.
Die Erinnerung an das Wesentliche,
Bleibt.
Das Leben fließt.
Und du darfst dich ihm jeden Tag aufs Neue immer wieder anvertrauen.
Vertiefe nun langsam wieder deinen Atem.
Spüre die Unterlage unter dir.
Und nimm die Geräusche deiner Umgebung wieder etwas deutlicher wahr.
Bewege sanft deine Finger und Zehen.
Und wenn du magst,
Dann streck dich ein wenig.
Atme noch einmal tief ein.
Und vollständig wieder aus.
Und wenn du soweit bist.
.
.
Und öffne in deinem eigenen Tempo deine Augen.
Schön,
Dass du dir diese Zeit geschenkt hast.
Bis bald.
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