
Physiologisches Seufzen Bei Akutem Stress
by Nina Bürklin
Diese kurze Atemübung kann dir helfen, Stress zu reduzieren und innere Ruhe zu erlangen. Sie führt dich durch das so genannte physiologische Seufzen: zwei sanfte Einatmungen durch die Nase, gefolgt von einer längeren Ausatmung durch den Mund. Die Praxis eignet sich für Momente akuter Anspannung, mentaler Überlastung oder innerer Unruhe. Du benötigst keine Breathwork-Erfahrung und kannst die Intensität jederzeit anpassen. Übe im Sitzen oder Stehen und wisse, dass du jederzeit zu deinem natürlichen Atem zurückkehren kannst.
Transkription
Hey,
Schön,
Dass du da bist.
Wenn du dich gerade total gestresst fühlst,
Kannst du die folgende Atemübung nutzen,
Um einen kurzen Moment innezuhalten und wieder etwas ruhiger zu werden.
Nimm dafür eine Position ein,
In der du frei atmen kannst.
Am besten im Stehen oder im Sitzen.
Übe immer nur so,
Wie es sich für dich gut und sicher anfühlt.
Atme ohne Druck oder eine bestimmte Erwartungshaltung und wisse,
Dass du jederzeit zu deinem natürlichen Atem zurückkehren kannst.
Beim physiologischen Seufzen folgen aufeinander zwei sanfte Einatmungen durch die Nase und anschließend eine längere,
Entspannte Ausatmung durch den Mund.
Die zweite Einatmung ist übrigens nur ganz klein.
An der Stelle geht es gar nicht darum,
Möglichst viel Luft einzuatmen.
Wir beginnen gemeinsam.
Atme in Ruhe durch die Nase ein,
So dass sich die Lungen gut füllen.
Halte kurz.
Und dann nimm noch einen kleinen zweiten Atemzug hinzu.
Und lass jetzt die Luft langsam durch den Mund wieder ausströmen.
Noch einmal.
Atme ruhig durch die Nase ein.
Deine Lungen füllen sich mit Luft und dein Halten.
Nimm einen kleinen zweiten Atemzug hinzu.
Dann atme langsam und ohne Druck wieder aus.
Verlängere die Ausatmung richtig.
Genieße es.
Lass deinen nächsten Atemzug von selbst kommen.
Dann noch einmal von vorne.
Sanft durch die Nase einatmen.
Kurz halten.
Ein kleiner zweiter Atemzug.
Und dann langsam durch den Mund ausatmen.
So richtig genüsslich,
Bis du das Gefühl hast,
Dass alle Luft aus deinem Körper entwichen ist.
Und wenn sich das weiterhin gut für dich anfühlt,
Wiederholen wir die Übung noch zweimal.
Atme in Ruhe durch die Nase ein.
Halte kurz.
Nimm noch einen zweiten Atemzug.
Dann lasst die Ausatmung lang und ruhig werden.
Mit jedem Mal kannst du sie ein bisschen länger machen,
Vielleicht noch ein bisschen länger.
Noch ein letztes Mal.
In Ruhe einatmen,
Noch einmal die Lungen bewusst füllen,
Halten,
Einen kleinen zweiten Atemzug hinzufügen und dann langsam durch den Mund ausatmen.
Richtig genüsslich,
Es irgendwie geht.
Lass jetzt dein Atem wieder ganz natürlich fließen.
Nimm gerne wahr,
Wie du dich jetzt fühlst.
Vielleicht bist du etwas ruhiger geworden oder fühlst dich etwas freier.
Vielleicht spürst du auch mehr Abstand zu dem,
Was dich gerade beschäftigt.
Und vielleicht hat sich nur wenig verändert.
Auch das ist in Ordnung.
Du musst die Situation in diesem Moment nicht vollständig lösen.
Manchmal genügt es schon,
Wieder etwas mehr Raum für deine nächste Antwort zu schaffen.
Zum Abschluss lade ich dich ein,
Noch einmal in Ruhe einzuatmen.
Noch einmal genüsslich auszuatmen.
Die Übung damit zu schließen.
Bewege gern sanft deine Hände,
Deine Schultern.
Kehren deinem eigenen Tempo zu dem zurück,
Was jetzt vor dir liegt.
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