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Meditation - Erde deinen Körper

by Melissa Gein

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Bewertet
4.3
Group
Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
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In dieser Übung werden wir ganz bewusst den Körper und unsere Umgebung erspüren, um so aus dem Geist und in den Körper zu kommen. Alles was du brauchst sind 10 Minuten Ruhe und einen gemütlichen Platz für dich. Angelehnt am Sofa oder einfach sitzend auf dem Boden. 
 Viel Freude beim Praktizieren! Deine Melissa

Transkription

Ich heiße dich herzlich willkommen zu dieser Meditation,

Um den Körper zu erden und um im Körper anzukommen.

Wenn das Nervensystem aktiviert ist,

Geht die Energie oft nach oben in den Kopf.

Wir sorgen uns über Denken,

Grübeln.

Die Übung der verkörperten Erdung hilft uns,

Um wieder ein Gefühl der Stabilität zu bekommen.

Wir orientieren uns und erspüren,

Was physisch da ist.

Und heute arbeiten wir bewusst mit Kontakt,

Druck und Körperempfindungen.

Es gibt kein richtig oder falsch,

Es geht nur darum zu spüren,

Was da ist.

Und wo immer du bist,

Wie auch immer du gerade sitzt,

Nimm einmal wahr,

Ob es eine Möglichkeit gibt,

Deinem Körper noch mehr das Gefühl zu geben,

Sich unterstützt zu fühlen,

Gehalten,

Angelehnt.

Vielleicht hilft dir dabei eine Decke oder ein Kissen.

Schau mal,

Was du brauchst.

Wenn es sich angenehm anfühlt,

Lass deine Hände ganz weich werden und leg sie entspannt ab.

Deine Augen sind entweder geöffnet,

Dein Blick ist weich,

Ganz ohne Fokussierung.

Oder wenn du magst,

Schließ auch gerne deine Augen.

Beides ist voll okay.

Wir beginnen nun wahrzunehmen,

Ob da irgendwo ein Gefühl von Kontakt ist.

Kontaktpunkte zum Boden,

Zum Stuhl,

Zum Kissen.

Vielleicht berührt dein Körper etwas.

Füße auf dem Boden,

Beine auf dem Stuhl,

Rücken an der Stuhllehne oder am Sofa.

Wir versuchen hier nichts zu verändern,

Sondern nur zu beobachten,

Zu erspüren,

Wahrzunehmen und in den Körper einzutauchen.

Und dann bring deine Aufmerksamkeit nun zu dem Gefühl von Gewicht,

Das Gefühl der natürlichen Schwere deines Körpers.

Und im Wabi die Anziehungskraft,

Die Gravitation wirkt,

Ohne etwas zu erzwingen.

Wenn es sich angenehm anfühlt,

Erlaub dein Schultern,

Um noch etwas mehr nach unten zu fließen,

Noch hier diese Schwerkraft wirken zu lassen.

Erlaub dem Kiefer sich zu entspannen und weich zu werden.

Dann lass uns nun das Gefühl von Druck erkunden.

Wenn die Füße auf dem Boden sind,

Presse hier ganz leicht nach unten.

Und dann halte diesen sanften Druck in den Füßen für einen Moment und dann lass wieder los.

Was fühlst du?

Wärme,

Ein Kitzeln,

Vielleicht auch gar nichts davon.

Auch das ist okay.

Mach das gleiche nun mit deinen Händen.

Presse die Hände leicht aneinander oder drück sie gegen die Oberschenke,

So dass du das Gefühl von Druck und Kontakt wahrnehmen kannst.

Und dann halte das wieder für einen Moment und lass los.

Und nochmal,

Erkunde auch hier jede Form von Empfindung.

Entdecke deinen Körper,

Deinen Tastsinn,

Die Muskulatur,

Die anspringt.

Und dann erkunden wir nun das Gefühl von Temperatur.

Du kannst die Temperatur der Luft auf deiner Haut wahrnehmen,

Vielleicht auf dem Gesicht oder den Händen.

Vielleicht ist da eine Kühle oder Wärme oder ein Mix aus beidem.

Und vielleicht ist auch hier nur wenig bis nichts zu spüren.

Und du versuchst dabei aber immer detaillierter,

Neugieriger zu werden.

Erlaub deine Aufmerksamkeit nun auf einem ganz klaren Kontaktpunkt zu halten.

Ja,

Wähl das für dich am leichtesten erspürbare.

Vielleicht sind das die Füße,

Die Hände,

Der Rücken oder der Sitz unter dir.

Und dann bleib bei dieser Einempfindung.

Nur für ein paar Atemzüge.

Es gibt nichts zu analysieren oder zu bewerten.

Einfach wahrnehmen,

Deinen Körper spüren.

Und wenn dich deine Gedanken einholen und dein Geist ganz laut wird,

Das ist ganz normal.

Sobald du es bemerkst,

Komm liebevoll und vor allem freundlich zu dir selbst zurück,

Zu deiner Körperempfindung.

Wenn es sich gut anfühlt,

Darfst du nun gerne noch tiefer einatmen.

Mit dem Ausatmen erlaub dem Körper anzukommen.

Erlaub dem Körper,

Sich selbst zu beruhigen.

Dann nimm noch mal wahr,

Wo du dich gerade unterstützt und gehalten fühlst.

Wo du eine Körperwahrnehmung,

Eine Körperbegrenzung erspürst.

Die Füße auf dem Boden,

Beine auf dem Stuhl,

Der Rücken eventuell angelehnt.

Wenn es sich gut anfühlt,

Dann erlaub deinem Körper,

Sich sanft wieder zu bewegen.

Ein sanftes Rollen der Schultern,

Dehnen der Finger.

Dann atme einmal entspannt ein.

Ganz langsam,

Lange wieder aus.

Erdung kann so einfach sein.

Du nimmst Kontakt wahr,

Druck,

Körperempfindung.

Das ist eine ganz schnelle und einfache Möglichkeit,

Um ins Hier und Jetzt zu kommen,

Zu spüren,

Was da ist.

Bevor wir die Übung gemeinsam beenden,

Nimm noch mal wahr,

Wie fühlt sich dein Körper jetzt an?

Was brauchst du jetzt?

Dann öffne langsam deine Augen,

Orientiere dich im Raum.

Dann bedanke ich mich von Herzen bei dir und wünsche dir noch einen ganz wundervollen Tag.

Bis bald.

© 2026 Melissa Gein. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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