
Wie du dir und deiner Vergangenheit vergibst, sie akzeptierst & loslässt!
Diese geführte Meditation ist in zwei Abschnitte geteilt. Zu Beginn leite ich dich durch eine tiefe Achtsamkeitsübung, die dich deine Gedankenmuster klar sehen und auflösen lässt. Diese dient dazu den nötigen Fokus aufzubauen, um über die in Teil 2 vermittelten gedanklichen Methoden und Beispiele der eigenen Vergangenheit zu vergeben, sie zu akzeptieren und schlussendlich loszulassen.
Transkription
Hallo und herzlich willkommen.
Mein Name ist Marvin Greitzke und in dieser geführten Meditation geht es darum,
Wie du deine Vergangenheit akzeptieren lernst,
Ihr verzeihst und sie loslässt.
Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg dabei.
Dann setz dich aufrecht hin,
Mit dem Rücken gerade.
Das ist wichtig für deine Konzentration.
Du kannst auf einem Stuhl sitzen oder auf einem Kissen im kreuzbeinigen Sitz,
Das ist dir überlassen.
Achte nur darauf,
Dass du aufrecht und komfortabel sitzt und lass dich dann entspannt in diese Haltung fallen.
Lass deine Schultern fallen und mach deine Arme locker,
Brust,
Rücken locker,
Dein Bauch locker,
Sodass dein gesamter Oberkörper jetzt ganz locker ist und entspannt.
Fühle dabei,
Während du jetzt auch deine Hüfte lockerst,
Und auch deine Beine entspannen und nacken,
Sodass du jetzt einmal kurz deinen Körper in seiner Gesamtheit spürst und auch entspannt hast.
Und entspanne auch deinen Atem,
Indem du langsamer und tiefer atmest.
Gut,
Dann schau mal auf deinen Kiefer,
Ob er angespannt ist und dann lass auch ihn ganz locker und weich sein,
Frei von Anspannung.
Deine Augenpartie frei von Anspannung,
So wie deine Stirn,
Sodass jetzt dein gesamtes Gesicht ganz entspannt ist.
Sehr gut,
Und fühle,
Fühle dein Gesicht,
So wie dein Oberkörper und nicht denken dabei,
Nicht abschweifen in Gedanken.
Bleib hier,
Nur beim Fühlen,
Nur beim Entspannen deines Körpers.
Das beruhigt deinen Geist,
Lässt deine Gedanken herunterfahren.
Sehr schön,
Dann geh mit deiner Aufmerksamkeit einmal zu deinem Atem,
Wie er durch die Nase einströmt,
Deinen Brustraum füllt und du dann tief in deinen Bauch hineinatmest und dann langsamer und länger ausatmest,
Als du eingeatmet hast.
Und lass dann dein Hauptfokus nur beim Heben und Senken deiner Bauchdicke und Spüren.
Lass dich davon immer tiefer und tiefer in den Moment ziehen,
Sodass du jetzt ganz präsent,
Entspannt und aufmerksam bist.
Und du merkst in diesen Phasen,
In denen dein Gedankenstrom etwas reduziert ist oder gar aufgelöst wurde,
Dass du diese Schmerzen und das Leid,
Das du sonst spürst,
Auflöst,
Dass sie nicht mehr da sind.
Diese Geschichten in deinem Kopf,
Die dein Leid erzeugen,
Der Widerstand gegen diese Geschichten aus der Vergangenheit,
Die sich dort immer wieder und wieder abspielen.
Mach dir das einmal klar,
Wie du nicht jeden Moment deines Tages in dieser Stimmung verbringst.
Nicht jeden Moment deines Tages mit der Qual deiner Vergangenheit verbringst,
Sondern dass es viele Phasen gibt,
In denen du fröhlich und ausgelassen bist.
Du deine Vergangenheit vergessen hast und das ist das Schöne daran.
So wie du selbst merkst,
Ist es dir möglich deine Vergangenheit zu vergessen und somit für diese Momente loszulassen.
Jedoch sobald du mit dem Denken wieder beginnst,
Vor allem mit dem Denken an diese alten Zeiten,
Kommt damit auch wieder dein Leid hervor.
Gut,
Du weißt also was zu tun ist,
Wenn du diese Vergangenheit und das Leid loslassen möchtest.
Schlicht,
Dass diese Geschichten nicht mehr in deinem Kopf verschwirren.
Aber lass uns mal deine Geschichten selbst unter die Lupe nehmen,
Zu dieser vergangenen Situation,
Zu der du bestimmte Emotionen hast,
Wie Ärger,
Schuld,
Scham,
Reue,
Trauer,
Was auch immer du über diese vergangene Situation denkst.
Werde dir jetzt einmal klar darüber,
Dass du da nicht mit der Absicht hineingegangen bist,
Jetzt etwas Dummes zu tun,
Dass du dann hinterher bereuen darfst oder in etwas verwickelt zu sein,
Das dir Trauer schenkt.
Nein,
In dieser Situation hast du zu diesem Zeitpunkt dein Bestes gegeben.
Du wusstest es nicht besser.
Du hast geglaubt,
Dass es dir etwas Bestimmtes gibt,
Warum du dieses Verhalten an den Tag gelegt hast.
Du hast geglaubt,
Es wäre das Beste,
Was du in diesem Moment für dich tun könntest und das im Besitz deiner derzeitigen Fähigkeiten und Kräfte.
Und du hast Gedanken gehabt,
Die da in deinem Bewusstsein strömten,
Die dich denken haben lassen,
Wonach du dann auch gehandelt hast,
Weil du diesen Gedankenglauben geschenkt hast.
Und das hat Empfindungen in dir ausgelöst.
Vielleicht starke Empfindungen,
Die dann zu deinem Verhalten geführt haben.
Vielleicht war das Verhalten eines,
Das du so normalerweise nicht verfolgen würdest.
Aber in diesem Moment haben dich die Gedanken und die dazugehörigen Empfindungen so sehr manipuliert und beeinflusst,
Dass du so handeln musstest.
Oder eine andere Person so gehandelt hat,
Die du jetzt womöglich anklagst,
Dir die Verantwortung gibst für deine Emotionen,
Für deine Vergangenheit,
Der du jetzt nicht verzeihen kannst,
Die du ungeschehen machen möchtest.
Das,
Was geschehen ist,
Geschah also aus dem bestmöglichen oder derzeitigen Bewusstseinszustand,
In dem all diese Dinge,
Die geschehen sind,
Völlig schlüssig erschienen.
Für dich oder andere.
Klage dich dafür nicht an.
Akzeptiere,
Wie du gehandelt hast.
Du wusstest es nicht besser.
Und auch erkenne,
Dass du demnach nicht in vollständiger Kontrolle warst.
Deine Gedanken,
Die da hereinströmen,
Weißt du,
Was dein nächster Gedanke ist?
Und der danach?
Kannst du etwas für die Gedanken,
Die du denkst,
Und demnach für die Handlungen,
Die du tust,
Wenn du deine Gedanken wirklich kontrollieren könntest?
Würdest du da nicht immer positiv denken?
Ist es nicht absurd,
Überhaupt negativ zu denken und sich dadurch Leid zuzuführen?
Aber nein,
Du und wir tun das ständig.
Und auch wenn du gerade leidest,
Warum schaltest du dann nicht einfach deine Gedanken ab?
Siehst du,
Du kannst nicht anders.
Sie geschehen einfach.
Lass los,
Akzeptiere,
Was geschehen ist.
Es entsprang aus dem Moment heraus,
Genauso wie deine aktuellen Gedanken aus dem Moment entspringen.
Auf diese Weise akzeptiere,
Was geschehen ist,
Ohne dich dafür anzuklagen oder andere.
Auf diese Weise lass zu und erlaube,
Fühle,
Was geschehen ist.
Und siehe es jetzt als bloße Fiktion an,
Als Erinnerung,
Als einen simplen Gedanken oder Gedankenkomplex,
Wenn du deine Empfindungen hinzunimmst.
Und lass jetzt los,
Indem du diesen Gedanken als unwirklich erkennst und weiterziehen lässt.
Vergib dir,
Akzeptiere,
Was geschehen ist,
Weil du nicht in voller Kontrolle warst und dein Bestes gegeben hast.
Und verzeihe dir dadurch auch.
Und dadurch,
Dass du verzeihen und akzeptieren kannst,
Erlaube dir auch loszulassen.
Dieser Gedanke aus der Vergangenheit,
Der löst nur diese starken Emotionen in dir aus,
Wenn du glaubst,
Dass es schlecht war.
Aber erstens,
Konntest du nichts für das,
Was geschehen ist.
Du hast dein Bestes gegeben.
Und zweitens,
Vertraue darin,
Dass das schon für etwas gut war,
Dass du einen Fehler begangen hast,
Jemand anderes einen Fehler begangen hat.
Etwas Dramatisches geschehen ist,
Das vielleicht zunächst schlecht scheint,
Aber in Zukunft sich das Blatt wenden kann.
Du zurückblickst und merkst,
Was dir diese vergangene Situation für schöne Geschenke gemacht hat.
Lass mich dir ein Beispiel geben,
Angenommen,
Du wirst in einen Autounfall verwickelt und dabei kommt eine andere Person mit Prellungen und starken Schäden ins Krankenhaus.
Du schiebst dir zum Beispiel Schuld zu,
Machst dir selbst Vorwürfe und auch die andere Person wird vielleicht glauben,
Warum ausgerechnet mir,
Warum geschieht das mir,
Warum nur ich.
Beide sehen diese Situation als schlecht an und wissen nicht,
Wofür das gut sein soll.
Aber dann stellt sich heraus,
Dass der zu behandelnde Arzt dieser verunfallten Person,
Der verletzten Person der Traumern fürs Leben ist,
Dass sich die beiden kennenlernen und ein glückliches Leben führen bis ans Ende ihrer Tage.
Und du sowie diese verunfallte Person können nun auf diese zunächst schlechte Situation zurückblicken und ihr verzeihen,
Sie akzeptieren,
Sie als Geschenk annehmen,
Sie als Schicksal betrachten,
Es sollte scheinbar so kommen.
Du weißt nicht wofür deine aktuelle Situation oder die vergangene noch gut sein wird.
Akzeptiere was geschehen ist,
Verzeihe dieser Situation durch die genannten Gedankengänge,
Vertraue ins Leben und lass los.
Ich hoffe,
Dir hat diese Meditation gefallen und vor allem geholfen und jetzt bedanke ich mich für deine Aufmerksamkeit.
Du kannst langsam wieder deine Augen öffnen,
Zurückkommen und dann sage ich bis zum nächsten Mal und ciao.
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