
Beobachte deinen Atem
Teil 1/10 - Verbinde dich mit dir und deinem Atem: In dieser Meditation beobachten wir gemeinsam den Geist anhand unseres Atem — wie die Luft durch die Nase ein- und ausströmt. Ich führe dich mit meinen Worten durch die herausfordernden Momenten einer Meditation und zeige dir, was du tun kannst, wenn du den Fokus verlierst. Wie fühlst du dich nach der Meditation?
Transkription
Hallo und herzlich willkommen zur Meditation.
Wir sitzen jetzt ungefähr zehn Minuten gemeinsam in Stille und ich leite dich ein bisschen durch diese Meditation durch.
Schau,
Dass du zunächst mal ganz gemütlich sitzt,
Entweder auf einem Stuhl oder auf einem Kissen,
Leicht erhöht,
So dass dir wirklich die nächsten zehn Minuten nichts wehtun kann.
Und dann komm erstmal so in deinem Sitz an.
Du kannst schon mal deine Augen schließen und mit den ersten paar Atemzügen hier bei dir ankommen,
Wahrnehmen wie es dir jetzt gerade geht,
Wie deine Stimmung so gerade ist und was dich gerade beschäftigt.
Es geht nur darum so eine Art Bestandsaufnahme zu machen.
Du musst da gar nicht jetzt tiefer reingehen,
Sondern einfach schauen,
Was da ist.
Wie wenn du so eine Art Inventur von dem machst,
Was gerade so in deinem Kopf passiert.
Dann kannst du gerne noch mal einen kleinen Check durch deinen Körper machen.
Einmal von oben bis unten durchgehen,
Schauen,
Ob es einen Bereich gibt in deinem Körper,
Der sich gerade besonders verkrampft oder vielleicht auch besonders gut und entspannt anfühlt.
Und auch hier wieder nur eine Art Inventur machen und nicht so sehr in die Details reingehen.
Und dann kannst du langsam die Aufmerksamkeit zu deinem Atem bringen und hier wahrnehmen,
Wie die Luft aus deiner Nase ausströmt und wieder einströmt.
Jetzt merken wir wie die Luft durch die oder an den Nasenspitzen vorbei in die Nase einfließt,
Die Naseninnenwände berührt und wenn sie rausfließt,
Da auch wieder die Naseninnenwände berührt und dann zuletzt die Nasenspitze.
Versuch mal bei dieser Übung in der Wahrnehmung deines Atems,
Dass jedes Mal,
Wenn die Luft die Nase berührt,
Egal ob beim Ein- oder beim Ausatmen,
Dass jede Berührung neu ist.
Dass keine Berührung,
Keine Einatmung,
Keine Ausatmung ganz gleich ist,
Ganz identisch ist mit der vorhergehenden oder mit der,
Die danach kommt.
Und ganz bestimmt wird es passieren,
Dass du mit deinen Klanken schon ganz oft abgedriftet bist in irgendwelche Dinge,
Die du noch zu tun hast,
Dinge,
Die heute schon passiert sind.
Und sei dir einfach bewusst,
Dass es ganz normal ist,
Dass du dich davon nicht verurteilen musst,
Dass du deswegen die Übung auch nicht schlecht machst,
Sondern dass es ganz normal ist.
Das ist das,
Was dein Geist einfach immer wieder tut.
Und bring die Aufmerksamkeit,
Wenn sie eben weg ist,
Bei irgendwelchen Gedanken der Zukunft oder der Vergangenheit oder bei irgendwelchen Gefühlen,
Dann geh da hin und hol deine Aufmerksamkeit ganz sanft,
Ganz wohlwollend,
Wieder zurück zu dem Atem,
Zurück zur Nasenspitze,
Zurück zur Luft,
Die da ein- und ausströmt.
Und immer,
Wenn du dich vielleicht darüber ärgern willst oder wenn deine Stimme in deinem Kopf ist,
Die sich darüber ärgern möchte,
Dass du jetzt schon wieder abgedriftet bist,
Dass das doch einfach nicht klappt,
Dass der Rücken oder der Fuß vielleicht so wehtun,
Dann denk das Ganze doch mal um und denk daran,
Dass allein schon die Tatsache,
Dass du diesen Gedanken bemerkst,
Dass du merkst,
Dass du abgedriftet bist vom Atem,
Dass du bewusst wahrnimmst,
Dass da diese Stimme ist,
Die dir sagt,
Dein Rücken oder dein Fuß tut weh.
Allein,
Dass du das schon merkst,
Das ist schon der halbe Gewinn.
Und dann von dort bringst du die Aufmerksamkeit wieder zurück,
Lässt den Ärger wieder los,
Diese Verstimmung und kommst wieder zurück zu deinem Atem.
Dann kannst du in der nächsten Ausatmung langsam den Fokus loslassen von der Atmung und bleib hier gerne noch mal für den einen oder anderen Moment sitzen,
Mit den Augen geschlossen und spüre noch mal kurz nach,
Wie es dir geht,
Wie es dir jetzt geht,
Auch gerade im Vergleich dazu,
Als du dich hingesetzt hast und in der Meditation begonnen hast.
Und dann kannst du jetzt langsam wieder die Augen öffnen,
Dich langsam aus deinem Sitz heraus bewegen und schau mal,
Ob du jetzt vielleicht diese Ruhe und Gelassenheit mitnehmen kannst in die nächste Aktivität,
In den nächsten Moment,
Wenn du jetzt gleich aufstehst.
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