
Himmel und Erde verbinden
by Margit Alt
Himmel und Erde verbinden — mit dieser Meditation findest du deine eigene Mitte. Indem du dich tief mit der Erde verbindest und aus dieser Kraft in den Himmel wächst, bringst du alles ins Gleichgewicht. Du bist die Verbindung zwischen Erde und Himmel — sicher getragen und doch frei und leicht.
Transkription
Erde und Himmel verbinden.
Namaste,
Schön,
Dass du da bist.
Mein Name ist Margit und ich darf dich heute durch diese kleine Meditation führen,
Bei der du deinen Erd- und deinen Himmelspol miteinander verbindest und dich selbst gleichsam als Verbindung zwischen diesen beiden Polen in der Mitte spüren kannst.
Setz dich für diese Meditation bitte aufrecht und bequem hin.
Wenn du kreuzbeinig sitzt,
Dann nimmst du gerne eine kleine Unterstützung unters Becken,
So dass deine Hüften etwas höher sind als deine Knie.
Das hilft deinem Rücken,
Sich gut aufzurichten.
Vielleicht magst du dich auch in den Fersensitz setzen oder auf einem Hocker oder auf einem Stuhl meditieren.
Wenn du eine angenehme und für dich heute passende Position gefunden hast,
Dann schließe sanft deine Augen.
Lass deine Sitzhöcker weich in die Unterlage sinken.
Spüre hin zur Basis deines Körpers.
Komm mit deiner Aufmerksamkeit zu deinem Becken.
Spüre deine Füße,
Spüre deine Beine.
Nimm alle Bereiche deines Körpers wahr,
Die Kontakt zur Erde haben.
Verbinde dich über deine Basis mit der Erde,
Die dich trägt und schlage in deiner Vorstellung tiefe Wurzeln hinein in die Erde.
Spüre die Kraft und die Stabilität der Erde.
Lass deinen Atem ruhig und gleichmäßig in seinem ganz natürlichen Rhythmus fließen.
Lass mit jedem Ausatmen ein bisschen mehr Spannung von dir abfließen.
Lass die Schultern in die Arme schmelzen.
Die Hände liegen weich auf deinen Beinen oder in deinem Schoß.
Entspanne deinen ganzen Beckenraum,
Deine Beine,
Deine Füße.
Der Raum zwischen deinen Augenbrauen wird ganz weit.
Die Stirn entspannt.
Die Augen dürfen noch ein bisschen tiefer in die Aughöhlen sinken.
Lass die Zunge im Mundraum weich sinken.
Entspanne den Kiefer,
Deine Lippen.
Die Erde trägt dich und mach dir jetzt bewusst,
Dass die Erde auch eine Kraft hat,
Die Wachstum antreibt.
Lenke diese Kraft zu deiner vertikalen Achse,
Zu deiner inneren energetischen Achse,
Die von der Mitte deines Beckens durch den Beckenraum,
Den Bauch und den Brustraum empor steigt,
Bis hin zu deiner Kopfkrone.
Von dort wächst sie weit hinaus über den Himmelsraum.
Lass diese Kraft in dir fließen,
Von den Wurzeln hinauf bis über die Kopfkrone.
Vielleicht entsteht ein inneres Bild deiner energetischen Achse.
Vielleicht ein Baumstamm,
Vielleicht auch eine Lichtsäule oder eine goldene Schnur.
Deine innere energetische Achse hält und stützt dich von innen heraus.
Atme ruhig,
Gleichmäßig und weich.
Verbinde dich jetzt mit jedem Einatmen nach unten,
Tiefer in die Erde hinein und mit jedem Ausatmen strömst du entlang deiner inneren Achse weit nach oben in den Himmelsraum.
Einatmen,
Diese Energie fließt von der Kopfkrone wieder nach unten,
Tief in dein Becken hinein und ausatmen,
Die Energie steigt wieder auf nach oben.
Verweile ein paar Momente in Stille und bleib diesem inneren Bild,
Diesem Pulsieren des Atems verbunden.
Mit dem Einatmen fließt die Energie nach unten,
Mit dem Ausatmen steigt sie wieder empor.
Spüre,
Wie du auf diese Weise deinen Erdpol und deinen Himmelspol miteinander verbindest,
Diese beiden Pole in Einklang bringst,
In Harmonie bringst und spüre dich selbst sicher getragen und gehalten in der Mitte dieser beiden Pole.
Beginne jetzt den Atem bewusst zu vertiefen,
Gib deinem Atem mehr Raum,
Mehr Größe.
Atme vollständig durch die Nase ein und durch die offenen Lippen einmal komplett und lösend aus.
Spüre deinen ganzen Körper nochmal von den Füßen bis hoch zu deiner Kopfkrone.
Leg deine linke Hand auf die Mitte deiner Brust und leg die rechte Hand auf deine linke.
Spüre die Berührung deiner Hände und schenke dir nochmal einen Moment der tiefen Verbindung mit dir selbst.
Lass mit dem nächsten Ausatmen die Stirn Richtung Herz sinken und öffne sanft wieder deine Augen.
Namaste,
Bis zum nächsten Mal.
Hab vielen Dank fürs gemeinsame Meditieren.
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