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Wie Du negative Glaubenssätze erkennen und über Bord werfen kannst mit der Kraft von Ritualen

by Claudia Bechert-Möckel

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Wahrscheinlich hast Du Dich auch schon mal mit Deinen negativen inneren Glaubenssätzen beschäftigt? Das Problem ist nur, das damit ein anderes Problem beginnt. „Wie kriege ich diese verbietenden und selbstabwertenden Glaubenssätze denn jetzt los?“ Gute Frage und ich finde, sie kommt häufig viel zu kurz. Deshalb gebe ich Dir in dieser Podcast-Episode drei Möglichkeiten an die Hand, wie Du negative Glaubenssätze erkennen und über Bord werfen kannst mit der Kraft von Ritualen.

Transkription

Wahrscheinlich hast Du Dich auch schon mal mit Deinen negativen inneren Glaubenssätzen beschäftigt?

Hast Dich mit Deinem inneren Kind auseinandergesetzt und dabei Sätze wie »Ich bin nicht gut genug« oder »Für Liebe muss ich mich anstrengen« oder »Ich muss immer alles richtig machen« entdeckt?

Wunderbar!

Das ist schon mal ein ganz großer Schritt nach vorn auf dem Weg zu Dir selbst.

Fast alle meiner Klientinnen und Klienten kennen sich mit ihren destruktiven inneren Haltungen schon ganz gut aus.

Das Problem ist nur,

Dass damit ein anderes Problem beginnt.

Wie kriege ich diese verbietenden und selbst abwertenden Glaubenssätze denn jetzt los?

Gute Frage.

Und ich finde,

Sie kommt häufig viel zu kurz.

Seine einschränkenden inneren Haltungen zu kennen,

Ist nur der Anfang.

Deshalb gebe ich Dir in dieser Podcast-Episode drei Möglichkeiten an die Hand,

Wie Du negative Glaubenssätze nicht nur erkennen,

Sondern auch über Bord werfen kannst mit der Kraft von Ritualen.

Es geht darum,

Destruktive innere Haltungen loszulassen und so Dein Selbstwertgefühl zu stärken.

Leben,

Lieben,

Lassen – der Podcast zum Thema Persönlichkeit,

Beziehung und Selbstliebe.

Von und mit Claudia Bechert-Möckel.

Herzlich willkommen und hallo bei Leben,

Lieben,

Lassen.

Ich bin Claudia Bechert-Möckel,

Persönlichkeits- und Beziehungscoach und Expertin für Psychographie.

Ich unterstütze Menschen dabei,

Sich selbst und andere besser zu verstehen und gelingende Beziehungen zu führen.

Und die wichtigste Beziehung unseres Lebens,

Das ist nun mal die Beziehung zu uns selbst.

Wie Du in Deiner inneren Dynamik aufgestellt wirst,

Wie Du mit Dir selbst umgehst,

Ob Du Dich innerlich magst oder Du Dich ablehnst,

Das hat wirklich einen großen Einfluss auf Deine Beziehung zu anderen.

Will man sich also mit sich selbst aussöhnen,

Will man sein Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen stärken und okay mit sich selbst sein,

Dann kommt man irgendwann an den eigenen Glaubenssätzen vorbei.

Mir ist vollkommen klar,

Dass jemand wie Du,

Der einen Podcast über Persönlichkeitsentwicklung hört und wahrscheinlich auch schon jede Menge Bücher gelesen hat,

Einige seiner hinderlichen inneren Haltungen schon herausgearbeitet hat.

Und dann?

Was dann?

Die Schwierigkeit der Klienten,

Die sich bei mir melden,

Ist oft,

Dass diese Glaubenssätze tief in uns festhängen – und es nicht reicht,

Sie einfach nur zu identifizieren.

Wenn wir wirklich etwas verändern wollen,

Dann brauchen wir auch Strategien,

Wie wir sie loslassen können.

Und natürlich dürfen wir an deren Stelle auch neue,

Selbsterlaubende und bestärkende Haltungen etablieren.

Wobei das Loslassen ein Prozess ist – er braucht viele Wiederholungen.

Was uns dabei hilft,

Ist unsere Vorstellungskraft,

Die Macht von Ritualen und auch der Placebo-Effekt.

Ich lade Dich ein,

Deine Lieblingsmethode zum Loslassen negative Glaubenssätze zu entdecken und auszuprobieren – und ich bin mega gespannt,

Welche Erfahrungen Du dabei machst.

Auch wenn Du Dich mit dem Thema schon bestens auskennst,

Wir starten mal mit der Frage,

Was sind Glaubenssätze?

Glaubenssätze sind tief verankerte Grundannahmen über uns selbst,

Die Welt um uns herum und die anderen Menschen,

Mit denen wir es zu tun haben.

Es gibt positive,

Aber auch negative Glaubenssätze.

Oft sind uns diese Grundannahmen gar nicht wirklich bewusst.

Dennoch beeinflussen sie unsere Art,

Die Welt zu erleben,

Unser Verhalten zu uns selbst und anderen – und auch die Erwartungen,

Die wir an uns und andere haben.

Kennen wir diese Glaubenssätze noch nicht,

Steuern sie uns – so wie ein automatisches Programm.

Holen wir aber diese Haltungen ans Licht,

Machen wir sie uns bewusst,

Dann können wir sie überprüfen und auf Wahrheitsgehalt abklopfen.

Wir können neue,

Positive Glaubenssätze lernen.

Ein Beispiel für einen weit verbreiteten negativen Glaubenssatz ist,

Ich bin nicht gut genug.

Wenn das eine Deiner Grundannahmen ist,

Hast Du das so verinnerlicht,

Dass Du es für wahr hältst – und das zieht Deinem Selbstbewusstsein immer wieder den Boden weg.

Wie ein Filter färben diese meist unbewussten Glaubenssätze Deine Wahrnehmung auf eine bestimmte Weise ein.

Und so glaubst Du irgendwann,

Was Du denkst und Du denkst,

Was Du wahrnimmst.

Du wirst dann alles tun und Du wirst Dich anstrengen,

Um doch noch etwas an Erkennung zu bekommen und auch,

Um Dir und anderen zu beweisen,

Dass Du doch gut genug bist.

Viele Probleme unseres Lebens haben leider hier ihre Wurzeln.

Viele Glaubenssätze haben ihren Ursprung in der Kindheit,

In einer Zeit,

In der wir aufnahmefähig sind wie ein Schwamm und in der wir nicht hinterfragen können,

Ob das,

Was uns beigebracht wird über uns,

Die Welt und die anderen,

Auch tatsächlich den Tatsachen entspricht.

Ganz ausführlich bin ich in den zwei Podcasts Folgen zum inneren Kind darauf eingegangen,

Wie mächtig diese Prägungen unserer Kindheit sind und wie sie entstehen.

Wenn Dich das interessiert,

Hör da gerne nochmal rein,

Ich verlinke Dir die beiden Episoden in den Shownotes.

Hier und heute soll es ja aber darum gehen,

Was Du tun kannst,

Um Deine negativen Glaubenssätze über Bord zu werfen.

Und dafür werden wir jetzt ein paar Deiner Glaubenssätze ans Licht holen mit einer einfachen Methode der Assoziation.

Denk doch bitte mal in eine wirklich unangenehme,

Schwierige Situation,

Die Dich sehr belastet hat oder die Dich vielleicht auch immer noch plagt.

Ist Dir etwas eingefallen?

Okay,

Ich werde Dir gleich ein paar Sätze sagen und Du ergänzt sie einfach,

Ohne nachzudenken.

Sprich das Erste laut aus,

Wenn das gerade möglich ist,

Was Dir automatisch in den Sinn kommt und beschönige nichts.

Nicht denken,

Nicht bewerten,

Einfach assoziieren.

Lass es aus Dir herausfließen,

Egal was kommt.

Sprich es laut aus oder denke es in Dich hinein und höre Dir zu,

Auch wenn es Dir nicht alles gefallen wird.

Wenn Du kannst,

Schreib es Dir auf.

Du denkst also an die Dich belastende Situation?

Und hier kommen die Sätze,

Die Du fortführen kannst mit den ersten Worten,

Die dabei in Dir auftauchen.

Das Leben ist voller … Was fällt Dir als erstes dazu ein,

Um diesen Satz fortzuführen,

Wenn Du an eine negative Situation denkst?

Ich bin jemand,

Der … Beziehungen sind für mich … Um geliebt zu werden,

Muss ich … Ergänze auch hier das,

Was in Dir auftaucht,

Um diesen Satz zu vervollständigen.

Die Satzanfänge klingen harmlos,

Stimmt's?

Und solltest Du die Sätze fortgeführt haben mit,

Das Leben ist voller Möglichkeiten,

Ich bin jemand,

Der gut ist,

So wie er ist,

Beziehungen sind wunderbar und um geliebt zu werden,

Muss ich einfach ich sein,

Dann gratuliere ich Dir von Herzen.

Es ist nicht nötig,

Dass Du Dich mit dem Loslassen negativer innerer Glaubenssätze beschäftigst.

Aber ich kann Dir gerne mal verraten,

Was ich oft von Klientinnen und Klienten zu ihrem eigenen Erschrecken höre,

Wenn sie diese Sätze vervollständigen.

Das Leben ist voller Hindernisse und Schwierigkeiten.

Ich bin jemand,

Der nicht wichtig ist.

Ich bin nicht lebenswert.

Beziehungen sind ein ständiger Kampf.

Um geliebt zu werden,

Muss ich mich anpassen,

Perfekt sein und alles richtig machen.

Und wenn Du Dich jetzt auch bei solchen oder ähnlichen selbstverurteilenden Gedanken ertappt hast,

Kann Dich das ziemlich traurig machen.

Ich weiß.

Schließlich ist es ja alles andere als schön,

Wenn man feststellt,

Was es da für fieses Zeug in einem denkt.

Das geht uns wirklich allen so.

Mach Dir keine Sorgen,

Du bist damit nicht allein.

Und Du musst nicht länger Dein Leben von diesen fiesen,

Unbewussten Gedankenplagegästern bestimmen lassen.

Ich zeige Dir meine Lieblingsmethoden,

Diese negativen inneren Haltungen über Dich,

Die Welt und die anderen loszulassen.

Damit zu üben,

Immer wieder.

Such Dir dazu einen oder zwei Deiner negativen inneren Haltungen aus dieser Übung hier aus oder arbeite mit anderen Glaubenssätzen,

Die Du schon für Dich herausgefunden hast.

Zuerst einmal ist es wichtig,

Dass wir ein Gegenstück zu den negativen Glaubenssätzen etablieren.

Dann hast Du nämlich eine gedankliche Alternative.

Das sind dann unsere erlaubenden inneren Haltungen.

Nehmen wir mal an,

Du arbeitest mit den Glaubenssätzen,

Ich bin nicht lebenswert und um geliebt zu sein,

Muss ich anders sein als ich bin.

Du nimmst natürlich Deine eigenen Negativhaltungen.

Übung 1.

Teile ein Blatt in zwei Hälften,

Indem Du die Mitte mit Deinem Strich markierst.

Auf die linke Seite schreibst Du Deine negativen Glaubenssätze.

In meinem Beispiel,

Ich bin nicht lebenswert und um geliebt zu sein,

Muss ich anders sein als ich bin.

Du kannst sie aber auch um zwei weitere ergänzen oder gleich mein Arbeitsblatt nutzen,

Das ich Dir in den Shownotes und im Artikel zu dieser Podcastfolge auf meiner Website www.

Leben-leben-lassen.

De verlinke.

Da habe ich eine sehr große Auswahl an möglichen gedanklichen Haltungen zusammengestellt,

Um es Dir so ein bisschen einfacher zu machen.

Du brauchst sie nur zu ergänzen.

Okay,

Jetzt hast Du auf der linken Hälfte Deine negativen inneren Haltungen stehen.

Schreibe jetzt drei Gefühle dazu,

Die diese Glaubenssätze in Dir auslösen,

Wenn Du sie Dir noch einmal durchliest.

Wie fühlt sich diese Haltung an,

Wenn Du sie glaubst?

Welche Gefühle werden in Dir ausgelöst?

Leere,

Kraftlosigkeit,

Ohnmacht,

Kleinheit,

Angst,

Wut,

Enge?

Das sind so ein paar Gefühle,

Die Du wahrnehmen könntest,

Wenn Du Deine negativen inneren Haltungen noch einmal durchliest.

Auf die rechte Seite schreibst Du jetzt eine gelingende und für Dich stimmige Übersetzung Deiner negativen inneren Haltungen.

Wie würdest Du gerne in dieser Hinsicht über Dich,

Die Welt und die anderen denken?

Aus Ich bin nicht gut genug wird vielleicht Ich bin gut genug,

So wie ich bin.

Oder auch Ich bin okay.

Vielleicht lautet Deine Lieblingsübersetzung aber auch Ich bin ganz und gar wunderbar.

Probiere Dich ruhig ein bisschen aus,

Spiele ein paar Möglichkeiten einer positiven Übersetzung durch,

Bis Du wirklich einen Satz findest,

Den Du gerne aussprichst und der Dir erstrebenswert vorkommt.

Notiere dann diese erlaubende,

Selbstbestärkende Haltung auf der rechten Seite Deines Blattes.

Sie ist die Übersetzung der Negativhaltung.

So verfährst Du nun auch mit allen anderen Glaubenssätzen,

Mit denen Du arbeiten möchtest und die Du als hinderlich empfindest.

Links die negative Haltung,

Rechts Deine gelingende Übersetzung.

Und wenn Du soweit bist,

Lies einmal laut all Deine erlaubenden,

Positiven Glaubenssätze vor und schließe dabei kurz Deine Augen.

Ich bin gut genug,

So wie ich bin.

Spüre einen Moment in Deinen Körper hinein.

Welche Empfindungen dabei in Dir auftauchen?

Ich bin gut genug,

So wie ich bin.

Spürst Du eine innere Resonanz?

Schreibe auch hier drei Gefühle auf,

Die Du als besonders positiv wahrnimmst in diesem Moment.

Leichtigkeit,

Freude,

Sicherheit vielleicht?

Oder Mut,

Kraft und Hoffnung?

Jetzt werden wir die alten Glaubenssätze mit einem Ritual verabschieden.

Schneide dazu das Blatt in der Mitte auseinander,

Dort wo Du die Markierung eingezeichnet hast.

Geh ins Freie und verbrenne Deine negativen inneren Haltungen mit ein paar begleitenden Worten.

Ich lasse los,

Was mich belastet.

Oder auch,

Es ist getan.

Oder Du verwendest Deine eigenen Worte.

Schau zu,

Wie die Flammen das Papier auffressen.

Und wenn Dir die Vorstellung albern vorkommt,

Das kann ich gut verstehen,

Wenn Du es aber machst,

Wirst Du merken,

Welche magische Kraft solche Rituale entfalten können.

Durch konkrete Handlungen zeigst Du Deinem Unterbewusstsein,

Dass Du ganz real etwas loslassen möchtest.

Und dann geschieht das auch.

Und Dein Unterbewusstsein sagt Ja dazu.

Probier's aus,

Es ist eine krasse Erfahrung.

Bei mir macht sich dann sowas wie Erleichterung breit,

Aber auch ein Gefühl von großer Kraft,

Wenn ich so ein Ritual mache.

Die rechte Seite mit Deinen bestärkenden Glaubenssätzen bindest Du am besten an einen Luftballon und lässt ihn pflegen.

Ein erhebendes Gefühl,

Kann ich Dir sagen.

Schicke Deine positiven Glaubenssätze auf die Reise.

Es macht übrigens besonders viel Spaß,

Wenn Du es zum Beispiel mit einer lieben Freundin oder Deinem Herzensmenschen machst.

Es geht natürlich aber auch prima allein.

Ich habe diese Idee einem wunderbaren Buch entnommen,

Das ich oft auch Klientinnen empfehle,

Die eine schwierige Beziehung zu ihrer Mutter haben,

Wenn Mütter nicht lieben,

Von Soßen vor Bord.

Lass Dich nicht vom Titel abschrecken,

Ich finde die Übersetzung des Titels auch nicht sonderlich gelungen,

Aber das Buch ist tatsächlich ein echter Augenöffner.

Eine andere Version dieses Loslassrituals geht so.

Schneide das Blatt in zwei Hälften,

Zerknülle die Seite mit den negativen Glaubenssätzen und wirf das zerknüllte Papier mit Schwung davon.

Hänge Dir die erlaubenden Sätze an eine Stelle in Deiner Wohnung,

An der sie Dich immer wieder an Deine positive innere Haltung erinnern.

Loslassritual Nummer 2 Der Schubladentausch ist eine Übung aus dem NLP,

Dem neurolinguistischen Programmieren.

Dazu wählst Du einen Deiner negativen Glaubenssätze aus,

In meinem Beispiel,

Ich bin nicht gut genug und Du nimmst natürlich wieder einen Glaubenssatz Deiner Wahl.

Schließe Deine Augen und versuche eine Antwort zu finden auf folgende Frage.

Wo in Deinem Kopf denkst Du so einen wichtigen Satz wie,

Ich heiße Anna?

Du verwendest natürlich Deinen eigenen Namen.

Ich weiß,

Die Frage ist etwas seltsam.

Versuch Dich trotzdem darauf einzulassen.

Wenn Du wüsstest,

Wo in Deinem Kopf Du denkst,

Ich heiße … wo wäre das dann?

Vorn?

Oben?

Hinten oder an der Seite?

Gut.

Und wo in Deinem Kopf denkst Du einen Satz wie,

Ist mir egal,

Ob draußen gerade ein Auto vorbeifährt?

Hast Du die Stelle?

Okay.

Die meisten Menschen übrigens nehmen den wichtigen Satz oben im Kopf oder im Stirnbereich wahr,

Den unwichtigen irgendwo im Hinterkopf oder an der Seite.

Aber auch wenn es bei Dir anders ist,

Ist es vollkommen in Ordnung.

Gehe jetzt mit Deiner Aufmerksamkeit zu der Stelle in Deinem Kopf,

Wo die belanglosen Gedanken gedacht werden.

Stell Dir vor,

Du würdest Deine Schublade öffnen und Deinen negativen Glaubenssatz hineinlegen.

Ich bin nicht gut genug.

Steck Deinen Satz in die Schublade und mach diese Schublade in Deiner Vorstellung wieder zu.

Und nun gehst Du mit Deiner Aufmerksamkeit an die Stelle in Deinem Kopf,

Wo die wichtigen Gedanken gedacht werden.

Auch dort öffnest Du eine Schublade und gibst den erlaubenden Satz hinein,

Den Du ausgewählt hast.

Zum Beispiel,

Ich bin gut genug,

So wie ich bin.

Gib dem Satz einen Schubs,

Dass er auch richtig in der Schublade landet und dann machst Du auch diese Schublade wieder zu.

Öffne Deine Augen.

Und wenn ich Dich jetzt frage,

Wo Du den positiven Glaubenssatz wahrnehmen kannst,

Ich bin gut genug in meinem Beispiel,

Wo kannst Du ihn wahrnehmen?

Ich hoffe,

Er ist jetzt an der richtigen Stelle.

Wenn nicht,

Wiederhole den Schubladentausch beliebig oft.

Ich liebe diese Übung.

Loslassritual Nummer drei.

Für die dritte Übung brauchst Du wieder Deine Vorstellungskraft.

Mach sie am besten dann,

Wenn Du ein paar Minuten Ruhe hast.

Setz Dich irgendwo hin,

Wo Du eine möglichst weiße Wand vor Dir sehen kannst oder stell Dir ganz einfach vor,

Du würdest vor einer weißen Wand sitzen.

Es ist hilfreich,

Die Augen zu schließen.

Nun stellst Du Dir einmal vor,

An dieser Wand hängt ein Bild.

Auf diesem Bild siehst Du Dich selbst.

Wie es Dir geht,

Wenn Du von Deinen negativen Glaubenssätzen geplagt bist.

Wenn Du Dich klein,

Traurig,

Lieblos,

Hilflos fühlst,

Weil Du glaubst,

Ich bin nicht gut genug,

Nicht lebenswert oder nicht wichtig,

Was immer es bei Dir ist.

Sieh Dich selbst,

Wie es Dir dann geht mit dieser negativen inneren Haltung.

Was siehst Du auf diesem Bild?

Welche Körperhaltung hast Du dabei?

In welcher Situation siehst Du Dich?

Welche Farben kannst Du um Dich herum wahrnehmen auf diesem Bild?

Wie fühlst Du Dich dabei?

Gib diesem Bild jetzt einen Rahmen in einer Farbe,

Die Du überhaupt nicht magst.

Vielleicht ist es ein schmutziges Orange oder ein Ockergrün.

Und jetzt stellst Du Dir vor,

Wie Du dieses traurige Bild mit dem hässlichen Rahmen vor Dir an der Wand schrumpfen lässt.

Du kannst es allein mit Deiner Vorstellungskraft schrumpfen lassen,

Immer mehr.

Es wird immer kleiner,

Während Du ganz genau hinschaust.

Jetzt ist das Bild nur noch halb so groß,

Jetzt ist es schon ganz winzig,

Jetzt siehst Du nur noch einen Punkt und jetzt ist es verschwunden,

Weg.

Die Wand vor Dir ist wieder weiß.

Und nun stell Dir doch einmal vor,

Wie Du ein anderes Bild an diese Wand hängst.

Auf diesem Bild siehst Du Dich in Deiner besten Ausgabe Deiner selbst.

Du siehst Dich,

Wie Du bist,

Wenn Du Deine erlaubende innere Haltung schon verinnerlicht hast.

Ich bin gut genug,

So wie ich bin.

Ich bin wichtig.

Ich bin schön,

Oder was immer Deine bestärkenden Glaubenssätze sagen.

Stell Dir auf diesem Bild ganz genau vor,

Wie gut es Dir geht,

Wenn Du das weißt.

Und tauche Dein Bild in helle,

Freundliche Farben.

Vielleicht stellst Du Dir auch vor,

Wie Du auf diesem Bild Deine Arme nach oben streckst.

Vielleicht lachst Du auf diesem Bild oder siehst Dich inmitten von freundlichen Menschen.

Male Dir Dein Wunschbild nach Deinen Vorstellungen aus und sieh Dir selber zu,

Wie gut es Dir geht,

Wenn Du Deine bestärkende innere Haltung zu Deiner Wahrheit werden lässt.

Lass Deiner Fantasie freien Lauf.

Füge alles hinzu,

Was sich gut für Dich anfühlt.

Und wenn Du soweit bist,

Gib diesem Bild einen Rahmen in Deiner Lieblingsfarbe.

Es kann auch Gold sein oder Silber.

Und jetzt machst Du das Bild in Deiner Vorstellung größer und größer.

Schau zu,

Wie es sich ausdehnt und mit ihm die guten Gefühle in Dir.

Jetzt nimmt das Bild schon die ganze Wand ein,

Sodass Du alles ganz deutlich erkennen kannst.

Lass nun all die Farben,

Die Freude,

Die guten Gefühle und die positive Haltung auf dem Bild zu Deinem Herzen hinströmen wie ein Kanal aus Licht.

Und spüre nach,

Wie sich diese positive Energie immer mehr in Dir ausbreitet.

Ich hoffe,

Du hast die eine oder andere Anregung zur Arbeit mit den Glaubenssätzen mitgenommen.

Besonders wirksam wird das Ganze,

Wenn Du sie durch Wiederholungen im Alltag verstärkst.

Besonders geeignet sind dafür folgende Methoden.

Fasse ein paar Deiner bestärkendsten,

Positiven Glaubenssätze zu einem Motto zusammen,

Das Dir gerne und leicht über die Lippen geht.

Am besten funktioniert das,

Wenn Du die zwei,

Drei wichtigsten Glaubenssätze in einen Satz packst.

Etwa so.

Ich bin gut genug,

So wie ich bin,

Ich darf loslassen und dem Leben vertrauen.

Lass Dir Zeit,

Dein ganz persönliches Motto zu erarbeiten und spiel ruhig auch ein bisschen damit herum.

Dein Motto sollte sich stimmig anfühlen und passgenau sein.

Schreibe Dir dieses Motto auf und bringe es überall dort an,

Wo es Dich immer wieder daran erinnert,

Wo Du wirklich,

Wirklich bist und sein willst.

Du kannst auch einen Klebezettel an Deinem Laptop andringen oder Dein Motto mit Lippenstift an den Spiegel schreiben.

Ich wette,

Dir wird Dein ganz individueller Reminder einfallen.

Das Guten-Morgen-Ritual ist eine weitere fantastische Möglichkeit,

Bestärkende innere Haltungen zu verstärken.

Gewöhne Dir dafür an,

Jeden Morgen in den Spiegel zu schauen und zu Dir selbst zu sagen,

Claudia,

Du bist ganz und gar wunderbar.

Du nimmst natürlich Deinen Namen und Dein Lieblingsmotto.

Wichtig ist hier,

Dass Du Dich aus einer Außenperspektive heraus ansprichst.

So,

Als wärst Du tatsächlich ein Gegenüber.

Und pass auf,

Dass Du allein dabei bist.

Es könnte doch von außen etwas wunderlich wirken.

Je öfter Du es machst,

Umso mehr wirst Du die bestärkende Wirkung spüren.

Affimationen sind erlaubende Haltungen,

Die man sich immer wieder ganz bewusst sagt,

Um sich zu erinnern.

Auch das ist eine wunderbare Methode,

Erlaubende Haltungen zu verstärken.

Und ganz wichtig,

Suche nach Beweisen.

Unser Gehirn ist ein riesiger Bio-Computer.

Und dieser Computer tut einfach alles,

Wozu wir ihn beauftragen.

Er sucht nach Mustern.

Wenn wir in uns unbewusst denken,

Ich bin nicht gut genug,

Dann filtert unser Verstand aus der Realität all die Situationen heraus,

Die einen Beweis dafür liefern,

Dass wir recht haben.

Alles andere,

Was das Gegenteil beweisen könnte,

Bleibt außerhalb unserer Wahrnehmung.

Diesen Umstand kannst Du für Dich nutzen.

Das geht,

Indem Du mit der Absicht losgehst,

Beweise dafür zu finden,

Dass Ich-bin-gut-genug-so-wie-ich-bin wahr ist.

Tu also so,

Als würdest Du ein Experiment machen und suche in Deinem Leben nach Beweisen,

Die Anhaltspunkte für Deine positiven Glaubenssätze liefern.

Sobald Du Deine Aufmerksamkeit danach ausrichtest,

Wirst Du solche Beweise finden.

Wetten?

Und last but not least,

Aktiviere Deinen inneren Fürsprecher.

Wann immer Du Dich wieder dabei ertappst,

Dass Du in Deinen negativen inneren Glaubenssätzen festhängst,

Stell Dir doch mal vor,

Wie ein innerer Fürsprecher Dich freundlich an Deine erlaubende Haltung erinnert.

Auf diese Weise entwickelst Du mit der Zeit eine Alternative zur selbstverbietenden Haltung.

Zumindest hast Du dann eine Wahl.

Was mir noch am Herzen liegt.

Denk bitte ja nicht,

Du müsstest alles machen und zwar alles richtig.

Das sind nur Angebote und Möglichkeiten.

Es gibt tausende davon.

Such Dir das aus,

Was Dir selbst am passendsten erscheint und fang einfach an.

Du kannst nichts falsch machen.

Aber es auszuprobieren lohnt sich,

Versprochen.

Fragst Du Dich,

Warum sowas funktioniert?

Warum wirken Rituale eigentlich?

Ist es Magie?

Ist es das Unterbewusstsein?

Die Kontrollellusion?

Der Placeboeffekt?

Vielleicht ist es von allem ein bisschen,

Aber es ist egal,

Denn Rituale wirken.

Und auch die Wissenschaft hat es längst bewiesen.

Und übrigens dranbleiben und wiederholen ist viel wichtiger,

Als alles richtig zu machen.

In diesem Sinne,

Ich wünsche Dir spannende Erfahrungen.

Deine Claudia

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Jane

January 13, 2026

Hallo Claudia, mir haben deine fundierten Erklärungen und die wertvollen Lösungsvorschläge sehr gut getan. Werde ich definitiv öfter machen. Vielen Dank!

Kaddy

February 28, 2025

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Jutta

May 2, 2024

Verständlich,

Veronika

May 21, 2022

Vielen, vielen Dank, liebe Claudia! Möchte die erste Methode ausprobieren und die zweite :) und einen inneren Fürsprecher einstellen. Und hoffe, dass ich dranbleibe. Bin gespannt auf die positiven Veränderungen, die es bewirkt

Reiner

March 23, 2022

Super ! Liebe Claudia, das ist endlich mal eine konkrete, realistische Vorgehensweise zur Heilung des inneren Kindes ! Toll ! Ich habe schon soviel dazu gelesen, gehoert und studiert aber den Transfer ins reale Leben habe ich immer vermisst. Ich habe nach deinem Podcast sofort ueber Alexa meine positiven Saetze einprogrammiert, sodass ich mir diese jederzeit von „anderer Stelle“ über mich sagen lassen kann. Heilung passiert ! Vielen lieben Dank Dir dafuer ⭐️🙏🏻⭐️

© 2026 Claudia Bechert-Möckel. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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