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Die 5 Freiheiten, die dein Leben verändern

by Claudia Bechert-Möckel

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Wie würde sich dein Leben anfühlen, wenn du dir wirklich erlaubst, du selbst zu sein? Wenn du aufhörst, dich anzupassen, brav zu funktionieren oder dich nach den Erwartungen anderer zu richten – und stattdessen beginnst, deiner eigenen Spur zu folgen? In dieser Folge geht es um nichts Geringeres als deine innere Freiheit. Ich erzähle dir von fünf kraftvollen Erlaubnissen, die dein Leben verändern können – wenn du sie dir gibst. Die amerikanische Familientherapeutin Virginia Satir hat sie „Die fünf Freiheiten“ genannt – und für mich sind sie ein Kompass geworden, besonders dann, wenn ich mich frage: Bin ich gerade wirklich in Verbindung mit mir – oder funktioniere ich einfach nur? Du erfährst, was es bedeutet, in echtem Kontakt mit dir zu sein, wie du deinen inneren Kompass wieder stärker wahrnimmst und warum dein Körper dabei ein wertvoller Verbündeter ist. Und wie immer teile ich auch persönliche Geschichten und Erfahrungen aus meiner Arbeit.

Transkription

Wie würde sich Dein Leben wohl anfühlen,

Wenn Du Dir wirklich erlaubst,

Du selbst zu sein?

Wenn Du z.

B.

Aufhörst,

Dich anzupassen,

Brav zu funktionieren oder Dich andauernd nach den Erwartungen anderer zu richten – und stattdessen beginnst,

Deiner eigenen Spur zu folgen?

In dieser Folge geht's um nichts Geringeres als um Deine innere Freiheit.

Ich erzähl Dir von 5 kraftvollen Erlaubnissen,

Die Dein Leben verändern können,

Wenn Du sie Dir gibst.

Die amerikanische Familientherapeutin Virginia Satia hat sie die 5 Freiheiten genannt.

Und für mich sind sie so eine Art Kompass geworden,

Besonders dann,

Wenn ich mich frage,

Bin ich gerade wirklich in Verbindung mit mir oder funktioniere ich einfach nur?

Du erfährst in dieser Folge,

Was es bedeutet,

In echtem Kontakt mit Dir zu sein,

Wie Du Deinen inneren Kompass wieder stärker wahrnimmst und warum Dein Körper dabei ein wertvoller Verbündeter ist.

Und wie immer teile ich auch persönliche Geschichten und Erfahrungen aus meiner Arbeit mit Klienten.

Und wenn Du das Gefühl hast,

Es ist an der Zeit,

Dein Leben ein Stück mehr in die Hand zu nehmen,

Dann ist diese Folge für Dich.

Leben,

Lieben,

Lassen – der Podcast zum Thema Persönlichkeit,

Beziehung und Selbstliebe.

Von und mit Claudia Bechert-Möckel.

Hallo und herzlich willkommen bei Leben,

Leben,

Lassen,

Deinem Podcast für emotionales Wachstum und persönliche Entwicklung.

Jede Woche gibt's hier Inspirationen für Dich,

Für Dein Leben und für Deine Beziehungen.

Und ich bin Claudia Bechert-Möckel,

Persönlichkeits- und Beziehungscoach.

Ich unterstütze Menschen dabei,

Sich selbst und andere besser zu verstehen,

Um gelingende Beziehungen zu führen.

Ja,

Viele haben sich ermutigt gefühlt durch meinen Satz,

Freiheit bedeutet eine Wahl zu haben,

In einer der letzten Folgen.

Das freut mich natürlich sehr und ich hatte da,

Als ich Eure Nachrichten dazu gelesen habe,

Den Impuls,

Auf dieses Thema innere Freiheit nochmal intensiver einzugehen.

Denn es ist ja so,

Wir dürfen uns klar machen,

Dass wir in unserem persönlichen Leben nicht einfach nur darauf warten können,

Dass uns jemand irgendwie die Freiheit schenkt,

Wir selbst zu sein.

Nee,

Es ist andersrum.

Wir dürfen uns erlauben,

Sie uns zu nehmen,

In Anspruch zu nehmen sozusagen.

Und das hat mich dann erinnert an die große Familientherapeutin Virginia Satir und ihr ganz wunderbares Statement zur Selbstbestimmtheit,

Das sie die Fünf Freiheiten genannt hat.

Ich bin sicher,

Da steckt auch für Dich ganz viel an Wahrheit und Inspiration,

Aber auch an Motivation drin.

Also,

Los geht's!

Gleich!

Im Grunde,

So ist es mir irgendwann klar geworden,

Haben wir zwei Stimmen in uns,

Zwei Richtungen,

Aus denen die Motivation für unser Handeln kommt.

Zum einen ist da unser innerstes Selbst,

Also Dein Wesenskern,

Dein einmaliges Sein,

Deine Seele,

Wenn Du gläubig bist.

Jeder von uns hat seine eigene Linie durchs Leben,

Hat seine eigene Farbe,

Eine Individualität.

Das gilt in biologischer Hinsicht,

Also Deiner genetischen Einzigartigkeit,

Genauso wie in psychologischer,

Aber auch in energetischer Hinsicht.

Da gibt es also eine Kraft in Dir,

Die war immer schon da,

Die ist als Potenzial,

Das sich entfalten will,

Mit Dir auf diese Welt gekommen.

Und ob Du das lebst oder nicht,

Dieses Sein wartet darauf,

Von Dir gelebt zu werden.

Denn niemand anders als Du kann ja diese Selbsterfahrung machen.

Und dieses Zu-Dir-Selbst finden es auch das,

Was ich als persönliche Entwicklung sehe.

Denn wir alle sind auf die eine oder andere Weise durch unsere Geschichte verstrickt,

Verwickelt und haben Schichten und Schichten von Prägungen,

Von Konditionierungen und Erziehungen und den daraus abgeleiteten Strategien,

Die wir gelernt haben,

Um unser Selbst quasi drumrum gewickelt.

Und diese Schichten,

Das was nicht wirklich Du bist,

Aber was Du gelernt hast zu sein,

Meist schon als Kind,

Diese Schichten,

Die sind vielen von uns wie eine zweite Haut geworden.

Und es kann sogar sein,

Dass Du deshalb gar nicht mit Deinem wirklichen Selbst in die Welt gehst oder mit anderen in Kontakt und Beziehungen machst,

Sondern mit diesem Schein-Ich,

Mit dem was Du geworden bist und das Du für Dein Selbst hältst.

In der Podcast-Folge,

Dein Schein-Ich und Dein wahres Selbst,

Vielleicht kannst Du Dich erinnern,

Bin ich darauf ganz ausführlich eingegangen,

Hab diese Schichten um uns herum einen Mantel genannt und wie immer verlinke ich Dir diese Folge,

Wenn Du sie hören möchtest,

In den Schaunots.

Genauso auch wie die Folge zur Intuition,

Deinem inneren Kompass.

Denn die Intuition,

Die wird heute auch noch mal zum Zuge gekommen,

Aber davon später mehr.

Also,

Wenn wir mit unserer Hülle,

Unserem Schein-Ich sehr stark identifiziert sind,

Dann sind wir nicht wir selbst.

Dann sind wir von dem geleitet,

Was andere sagen,

Von uns erwarten,

Was wir so gelernt haben an Regeln,

An Do's und Don'ts,

Wie man sein muss und wie man nicht sein darf,

Wie man es richtig macht,

Das Leben,

Damit man gewollt,

Geliebt ist und dazugehört.

Zuerst sind unsere Eltern diese äußeren Autoritäten,

Nach denen wir uns ausrichten und die unseren Kopf füttern mit all diesen Do's und Don'ts und Regeln,

Später sind das die Lehrer,

Die Gesellschaft und inzwischen sind es auch alle möglichen Experten auf Social Media.

Also folgen wir auf der Suche nach dem guten Leben,

Den guten Beziehungen,

Dem Richtigen richtig,

Oftmals irgendwelchen Stimmen,

Die es vielleicht sogar gut meinen,

Aber die nicht wir sind.

Und wenn's dicke kommt,

Sind wir dann ganz und gar fremdbestimmt.

Und das bedeutet auch,

Wir entfernen uns von uns selbst,

Dem einzigen Menschen,

Der in unserem Leben zu Hause ist.

Und f��r mich ist das sowas wie das große Dilemma unserer Zeit,

Dieses von sich selbst entfremdet zu sein.

Dabei haben wir diesen inneren Kompass,

Wir haben eine Spur,

Der wir folgen können,

Die uns spüren lässt,

Was für uns stimmig ist und was nicht,

Wer wir sind,

Welche Richtung für uns gut ist und welche gar nicht passt.

Und das ist sowas wie unsere körper-eigene Weisheit,

Sie sitzt nicht im Kopf.

Und du kennst sie,

Du kannst sie Intuition nennen,

Innere Stimme oder auch Instinkt,

Bauchgefühl,

Wir meinen das Gleiche.

Es ist nichts Rationales,

Es ist ein inneres Wissen.

Und das kannst du nur wahrnehmen,

Wenn du mit dir selbst verbunden bist,

Mit deinem inneren Selbst,

Deinem Wesenskern.

Das nennt man Alignment,

Dieses mit dir verbunden und mit dir auf einer Linie sein.

Ich finde das ein wunderschönes Wort im Englischen,

Alignment.

Im Kontext von persönlicher Entwicklung bedeutet Alignment,

Dass dein äußeres Leben mit deinem inneren Erleben übereinstimmt,

Also dass deine Gedanken,

Deine Gefühle,

Deine Werte und Bedürfnisse und Handlungen gewissermaßen im Einklang sind.

Man könnte auch sagen,

Du lebst ausgerichtet auf das,

Was dir wirklich wichtig ist,

Wer du bist,

Also innere Stimmigkeit und Authentizität.

Wenn du Aligned bist,

Triffst du Entscheidungen,

Die zu deinen Werten und Überzeugungen passen,

Zu deinem inneren Gefühl.

Dann sagst du Nein,

Wenn du Nein meinst,

Und Ja,

Wenn du Ja meinst.

Du fühlst dich verbunden mit dir selbst und deinem Weg.

Und das bedeutet auch,

Du bist dann weniger abhängig von der Meinung anderer.

Was zu mehr Klarheit,

Energie und Fokus führt.

Und es gibt viele Menschen,

Die spüren Unzufriedenheit aus Schöpfung und innerer Leere,

Weil sie eben nicht mit sich verbunden,

Also Aligned sind.

Und dann ist es eben dieses ständig die Erwartungen von anderen erfüllen,

Das Funktionieren müssen im Außen,

Was uns den Kontakt zu uns selbst verlieren lässt.

Persönliche Entwicklung bedeutet eben,

Sich davon freizuwickeln und wieder zurück in die eigene Ausrichtung zu finden.

Deiner Spur zu folgen,

Dich an dir selbst zu orientieren,

Bedeutet,

Deinen eigenen inneren Impulsen zu folgen,

Und die gibt es immer.

Also quasi weniger von außen nach innen zu leben,

Sondern mehr von innen nach außen.

Selbstbestimmter zu werden.

Es bedeutet zu bemerken,

Wie dein Inneres,

Wie dein Körper in Resonanz geht mit dem,

Was an Eindrücken,

An Reizen,

An Ereignissen oder an Erwartungen anderer dir von außen begegnet.

Also von außen kommt etwas auf dich zu,

Und du darfst spüren,

Ob es im Inneren eine Resonanz gibt oder eben nicht.

Und wenn man so will,

Spricht dein Innerstes,

Spricht dein Körper,

Dein Wesenskern mit dir.

Es sagt etwas aus dir heraus,

Es möchte sich etwas ausdrücken.

Und wenn dir das jetzt seltsam vorkommt,

Irgendwie esoterisch,

Dann lass uns doch mal ein kleines Gedankenexperiment machen.

Denk mal bitte an eine schmerzvolle,

Enttäuschende und ja,

Vielleicht sogar verletzende Beziehung,

Die du hattest.

Irgendeine Verbindung,

Die dir gar nicht gut getan hat.

Das kann auch eine Freundschaft sein.

Und wenn du ganz ehrlich bist,

Gab es da vielleicht irgendwann eine warnende Stimme in dir,

Die sehr nüchtern gesagt hat,

Vorsicht,

Oder das geht schief,

Lass die Finger davon,

Oder irgendwas ähnliches?

Mir haben schon viele Menschen erzählt,

Dass da plötzlich ein ganzer Satz in ihnen aufgetaucht ist,

Nachdem sie ihn nicht gefragt hatten und den sie auch nicht haben wollten.

Ein Freund erzählte mir nach einer schrecklichen Trennung nach 17 Jahren,

Dass er schon ganz am Anfang dieser Beziehung zu seiner Frau ohne es zu wollen plötzlich so eine Art Eingebung hatte.

Es war ein Satz,

Der in ihm auftauchte und dieser Satz lautete,

Wenn es mal harter Fahrt kommt,

Wird sie mich im Stich lassen.

Er wischte den Satz weg und hat all ihre Affären überstanden und ausgesessen,

Um mir dann nach der Trennung zu sagen,

Eigentlich wusste ich das,

Schon am Anfang,

Ich habe das nur nicht ernst genommen,

Genau so war es.

Eine Klientin,

Die versuchte,

Sich aus einer Beziehung,

Die von Anfang an eine Art Nicht-Beziehung war,

Also ohne jegliche emotionale Verbindung zueinander,

Steckte gerade in einem ziemlich heftigen inneren Konflikt und versuchte,

Sich aus dieser Beziehung zu lösen,

Mit jeder Menge Widerständen,

Was wirklich für alle Beteiligten mühsam und schmerzlich war,

Einschließlich ihres Kindes.

Und sie sagte mir,

Ehrlich,

Ich hatte schon kurz vor der Hochzeit tief in mir drinnen gewusst,

Dass ich das eigentlich nicht will.

Es hat sich nicht richtig angefühlt,

Aber ich dachte,

Ich irre mich,

Ich kann doch jetzt keinen Rückzieher machen,

Außerdem passt von außen alles so gut,

Und wie stehe ich denn da?

Und es ist ja auch alles schon geplant gewesen,

Diese Riesenhochzeit,

Da kam ich nicht mehr raus.

Und so zog sie es durch,

Weil sie nämlich immer alles durchzog,

In ihrem Leben richtig gut am Funktionieren war.

Und sie überredete sich,

Auch hier zu funktionieren.

Und es würde schon irgendwie alles gut gehen,

Das ist nur eine Nervosität in ihr,

Die ganz normal ist,

Und so log sie sich selbst in die Tasche und dann ihm,

Und das führte irgendwann in die Beziehungskatastrophe.

Und du?

Wie ist es bei dir?

Wo hattest du denn schon mal so einen Impuls,

Dass da irgendwie etwas in dir sagte,

Das wird nichts,

Lass es.

Oder ein tiefes Wissen aus deinem Inneren?

Und du hast vielleicht auch nicht aufgehört,

Weil dein Verstand dir sagte,

Sei vernünftig,

Du kannst doch nicht,

Das bildest du dir ein,

Oder vielleicht hast du auch einen Menschen gefragt,

Was jetzt das Richtige für dich ist,

Und dieser Mensch hat sich sehr viel Mühe gegeben,

Aber was er dir sagte,

War eben nicht deine Richtung,

Sondern seine,

Und das hast du erst später gemerkt?

Hm.

Diese Stimme,

Diese Impulse jedenfalls,

Die aus dir selbst,

Aus deinem Körper kommen,

Denn die sind dein innerer Kompass,

Die helfen dir,

Auf deiner eigenen Spur durchs Leben zu gehen,

Du selbst zu sein,

Wenn du sie hörst.

Aber wir haben es halt auch nicht leicht damit,

Denn niemand bringt uns bei,

Diesem inneren Selbst,

Den Impulsen zu vertrauen.

Was uns beigebracht wird,

Ist,

Sei wie alle,

Mach was gesagt wird,

Weiche nicht davon ab.

Unsere Gesellschaft ist homogenisiert,

Und wir sind aber Individuen,

Natürlich haben wir Gemeinsamkeiten,

Aber wir sind dennoch unterschiedlich.

Das ist kein Widerspruch.

Und das ist auch wirklich ein Riesenproblem,

Denn das bedeutet,

Es gibt nicht den einen Weg für ein stimmiges Leben,

Es gibt viele,

Wahnsinnig viele.

Und wir können uns nur auf unserem eigenen okay fühlen,

Oder auch erfüllt,

Das ist ja das Elend.

Deshalb sind so viele Menschen auf der Jagd nach Erfülltheit und folgen den eingetrampelten Spuren von XY,

Mein Lieblingssatz,

Das haben wir ja schon immer so gemacht,

Oder sie folgen irgendwelchen Gurus,

Und um ehrlich zu sein,

Ich finde Gurutum furchtbar,

Weil wenn du irgendjemand auf ein Podest stellst,

Dann machst du dich ja auch irgendwie klein,

Und das Blöde ist halt,

Dabei rennen diese Menschen immer weiter von sich selbst weg,

Also werden immer fremdbestimmter.

Aber es verkauft sich natürlich auch so fantastisch,

Und deshalb geht man da schnell auf den Leim,

Besonders wenn man nicht so gut mit sich innerlich verbunden ist.

Da heißt es so oft,

Tue dies und werde reich,

Mache diese fünf Schritte und du wirst glücklich sein.

Und hier ist noch die Zauberformel für schnelles Liebesglück.

Blablabla.

Natürlich ist es ganz wunderbar,

Sich inspirieren zu lassen,

Sich zu interessieren,

Zu schauen,

Was in dir etwas zum Klingen bringt,

Was andere in dein Leben bringen können,

Was davon mit dir in Resonanz geht.

Und wenn das passiert,

Dann bist du innen berührt,

Dann stimmt etwas für dich,

Dann ist das auch deins.

Wenn das nicht passiert,

Dann geht es nicht in deine Richtung.

Ich selbst lasse mich ja so von ziemlich allem inspirieren,

Ich gehe durchs Leben und ich nehme fast überall etwas mit.

Einen Gedanken,

Einen Satz,

Eine Idee,

Ein Bild und dann spüre ich,

Ah,

Das löst was in mir aus,

Das setzt was in Gang.

Und das nehme ich dann zu mir.

Und mache mein Ding damit.

Spinne es weiter,

Setze es für mich mit anderen Puzzleteilen,

Die ich schon gesammelt habe oder ich lasse dich hier im Podcast daran teilhaben.

Aber all das andere,

Mit dem ich nicht in Resonanz gehe,

Das lasse ich einfach dort,

Wo es ist.

Das ist weder falsch noch richtig,

Das ist nur nicht für mich.

Wenn ich zum Beispiel ein Buch lese und ich finde darin wunderbare Ideen und Ansätze,

Dann nehme ich das für mich mit.

Das andere lasse ich einfach da.

Es ist gut,

Aber es ist nicht meins.

Und ich hoffe,

Du verstehst,

Was ich meine und ich wünsche dir,

Dass du das auch so machst.

Zum Beispiel,

Wenn du gerne diesen Podcast hier hörst,

Dann freue ich mich natürlich erst mal,

Aber spüre mal,

Welche Gedanken und Sätze dich berühren,

Etwas in dir auslösen,

Dich bewegen,

Die sind für dich.

Und es passiert nur zur Hälfte durch mich.

Das passiert,

Weil da dein Innerstes,

Deine innere Wahrheit in Resonanz geht mit dem,

Was ich zu dir herantrage.

Was ich sage,

Ist also nur der Auslöser,

Was in dir passiert,

Hat aber mit dir zu tun,

Das bist du.

Und auch hier gilt,

Lass einfach hier,

Was nichts in dir auslöst oder wo es vielleicht sogar Nein in dir sagt.

Das ist doch vollkommen in Ordnung.

Ich bin kein Guru,

Kein Besserwisser,

Kein Rechthaber,

Ich kann nicht wissen,

Was für dich richtig ist.

Ich weiß dich nicht.

Was ich machen kann,

Ist eine Einladung zu machen,

Eine Hand rauszureichen und du bestimmst,

Ob das für dich so passt.

Denn darum geht's.

An die meisten Menschen sind halt deshalb nicht mit sich erleint,

Weil sie sich nicht so gut spüren können,

Weil sie es verlernt haben,

Nach innen zu lauschen oder weil sie es unterdrücken mussten,

Schon in der Kindheit.

Weil sie gelernt haben,

Sich ausschließlich nach außen zu orientieren,

Um dazu zu gehören und geliebt zu sein.

Und du weißt ja schon aus anderen Folgen,

Wie wichtig die Verbundenheit für uns ist,

Besonders wenn wir klein sind und dass wir unser Kleines selbst opfern,

Wenn dazu zu gehören für uns bedeutet,

Wir sind gezwungen,

Anders zu sein,

Als wir sind.

Aber dein Wesenskern,

Das,

Was du bist,

Dein einmaliges Selbst,

Das ist immer da.

Es läuft niemals weg.

Du kannst jederzeit anfangen,

Die inneren Impulse wieder zu spüren,

Deinem inneren Kompass zu folgen oder auch zum allerersten Mal.

Du kannst es lernen,

Dir selbst zu begegnen.

Eine ganz wunderbare Übung,

Die ich dir dafür schenken möchte,

Ist die geführte Meditation der Ort der Stille.

Sie kann dir dabei helfen,

Mehr mit dir in Kontakt zu kommen,

Besonders wenn du oft sehr abgelenkt bist von dem,

Was außerhalb von dir passiert,

Sehr unruhig bist oder wenn du Schwierigkeiten hast,

Dich zu spüren.

Du findest diese geführte Meditation der Ort der Stille in der Podcastbeschreibung dieser Episode hier.

Und zwar habe ich da eine ganze Playlist hinterlegt mit meinen geführten Meditationen.

Vielleicht findest du da auch noch das eine oder andere.

Ja,

Viele Menschen,

Die ich kenne aus meiner Arbeit,

Haben aber gar kein Problem,

Die innere Stimme zu hören,

Sie erlauben sich nicht,

Ihr zu folgen,

Weil sie es von Kindesbeinen an gewohnt sind,

Es anderen recht zu machen,

Um Liebe zu zeigen und Harmonie herzustellen.

Und dann zu hoffen,

Dass die anderen es genauso machen.

Aber es passiert natürlich nicht und so verausgaben sie sich immer mehr und sind wahnsinnig enttäuscht und frustriert.

Oft,

Aber nicht ausschließlich,

Sind es Frauen,

Denen das,

Die eigenen Bedürfnisse zugunsten der falschen Harmonie hinten anstellen und lieb zu sein,

Regelrecht antrainiert wurde,

Sodass sie darunter leiden und es liegt auch daran,

Dass sie genau solche Vorbilder hatten.

Ihre Mütter.

Annel zum Beispiel ist eine echte Powerfrau,

Eine Klientin,

Sie hat eine kraftvolle Energie und es gibt eigentlich nichts,

Was sie in ihrem Leben nicht auf die Kette kriegt.

Nur in ihrer Beziehung,

Da hat sie immer wieder das enttäuschende Gefühl,

Nicht genug vorzukommen,

Keinen wirklichen Einfluss zu haben und sie ist echt wütend auf ihren Mann,

Nach dessen Nase es oft zu gehen scheint.

Als wir uns das genauer angucken,

Stellen wir fest,

Dass sie genau das gleiche macht wie früher ihre Mama zu Hause,

Obwohl sie das nie wollte.

Sie benutzt ihre Kraft,

Sich um alle zu kümmern,

Nur nicht um sich selbst und ist sauer,

Wenn sie dabei nicht gesehen und respektiert wird.

Doch bevor die anderen sie sehen,

Darf sie sich selbst erst mal erlauben,

Sich zu sehen mit dem,

Was sie möchte und dem,

Was ihr wichtig ist.

Das wird ihr neuer Weg und er bedeutet,

Über ihre erlernten Muster hinauszuwachsen.

Und wie du weißt,

Das ist ziemlich herausfordernd.

Vielleicht hast du schon einmal von Virginia Satir gehört,

Die ich ganz am Anfang angesprochen habe.

Sie gilt als eine der bedeutendsten Familientherapeutinnen der USA.

Ihr Wirken,

Ihre Inspirationen,

Ihre Erkenntnisse haben viele Menschen inspiriert und auch mich beeindruckt sie immer wieder mit ihrer klaren,

Mitfühlenden und zutiefst menschlichen Haltung.

Man könnte sagen,

Sie hat mich und meine Arbeit mit ihrem Schaffen sehr,

Sehr stark beeinflusst.

Und für Virginia Satir war echte tiefe Verbindung nur dann möglich,

Wenn jeder Mensch auch,

So gut es eben möglich ist,

Mit sich selbst verbunden ist.

Wenn also ein starkes Ich und ein starkes Du gemeinsam ein starkes Wir bilden.

Und Virginia Satir hat fünf Freiheiten postuliert,

Die sind so eine Art Statement für Alleinsein.

Sie sind Erlaubnisse.

Und für mich sind sie sowas wie ein Kompass,

Gerade in Momenten,

In denen ich mich selber frage,

Meine ich das jetzt wirklich oder strenge ich mich gerade an,

Mache ich es vielleicht gerade recht?

Ja,

Ich lade Dich ein,

Dir diese fünf Freiheiten auch mal ganz bewusst anzuschauen bzw.

Anzuhören und Dich dabei zu fragen,

Erlaube ich mir das eigentlich und wenn ja,

In welchen Momenten meines Lebens und wo könnte ich mehr davon machen?

Hier sind sie.

Die erste der fünf Freiheiten ist die Freiheit zu sehen und zu hören,

Was im Moment wirklich da ist.

Klingt einfach,

Oder?

Zu sehen und zu hören,

Was wirklich ist,

Meint,

Anstatt das,

Was sein sollte,

Gewesen ist oder vielleicht einmal sein wird,

In den Mittelpunkt zu rücken.

Es geht darum,

Dass Du Dir keine Geschichten erzählst,

Die Du dann für die Realität hältst,

Sondern wirklich bewusst hinschaust.

Diese Freiheit lädt Dich ein,

Achtsam durchs Leben zu gehen.

Mit offenem Blick,

Offenen Uhren und offenem Herzen.

Was ist jetzt gerade da?

Was nimmst Du wirklich wahr?

Und zwar ohne es gleich zu bewerten oder zu interpretieren,

Zu beurteilen und dann vielleicht vom Tisch zu wischen.

Was ist jetzt,

Wenn Du mal diese ganzen Geschichten aus der Vergangenheit,

Die Du vielleicht noch mitschleppst oder die ganzen Befürchtungen,

Die Du in die Zukunft entwirfst,

Weglässt?

Wenn Du ganz im Moment bist,

Kannst Du Deine Energie besser bündeln,

Dich klarer spüren und auch das genießen,

Was jetzt da ist.

Und wie kannst Du das ausprobieren?

Hier kommt mein Tipp.

Schau Dich mal zweimal am Tag ganz bewusst um.

Halt kurz inne.

Nimm wahr.

Woran kannst Du Dich gerade freuen?

Was fühlt sich gut an?

Genau jetzt.

Und nicht,

Was sollte jetzt hier sein.

Die zweite Freiheit nach Virginia Satir ist,

Das auszusprechen,

Was Du wirklich fühlst und denkst und nicht,

Was andere von Dir erwarten.

Das klingt schon schwieriger,

Oder?

Wie oft halten wir uns zurück,

Weil wir glauben,

Unsere Gedanken oder Gefühle seien jetzt hier nicht angebracht?

Weil wir niemanden verletzen oder weil wir nicht anecken wollen?

Doch wenn Du Dich immer wieder versteckst,

Entfernst Du Dich ein Stück von Dir selbst und auch von echten,

Lebendigen Beziehungen.

Authentisch zu sein heißt ja auch nicht immer alles auszusprechen,

Jede Wahrheit sofort rauszuhauen.

Aber das,

Was Du teilst,

Darf echt sein.

Und dafür brauchst Du halt Mut,

Denn viele von uns haben gelernt,

Wenn ich meine Wahrheit spreche,

Mute ich dem anderen etwas zu oder ich tue ihm sogar was an,

Dann verletze ich Dich und dann wirst Du mich nicht mehr lieben.

Diese Verknüpfung,

Ich selbst zu sein,

Verletzt andere,

Ist wirklich fatal und natürlich kommen wir so nicht zur Welt,

Das ist anerzogen.

Denn es bedeutet,

Du verletzt Dich,

Du opferst Dich,

Damit es für Deine Partnerin,

Deinen Partner oder jemand anderen stimmt.

Dann kommst Du aber in dieser Beziehung gar nicht vor,

Zumindest nicht als Du selbst,

Sondern Du spielst eine Dir anerzogene Rolle.

Diese Rolle heißt meist braves Mädchen oder artiger Junge.

Das ist aber nicht Liebe,

Das ist Überanpassung.

Dann bist Du mit Deinem Schein Ich in dieser Beziehung und nicht mit Deinem Selbst und deshalb wird Dein Selbst dann auch leer ausgehen und nicht gelebt werden können,

Wird nicht gesehen.

Und Du wirst auf diese Weise nicht mehr Liebe bekommen,

Für dieses Dich-Opfern,

Sondern leider weniger.

Du darfst Dich zumuten,

Wenn Dir authentische Beziehungen auf Augenhöhe wichtig sind.

Ehrlich gesagt geht es dann gar nicht anders.

Und nur Du kannst es Dir erlauben.

Wie kannst Du es ausprobieren?

Hier ein Tipp für Dich,

Sag doch einem Menschen in den nächsten Tagen,

Vielleicht fängst Du gleich heute an,

Wie Du Dich gerade fühlst.

Ohne Lösung,

Ohne Erwartung,

Ohne Rechtfertigung.

Einfach nur echt.

Ich bin gerade traurig.

Oder ich freue mich so sehr darüber,

Dass… Fang einfach an und versuch auszuhalten,

Dass es dem anderen vielleicht nicht gefällt,

Was Du sagst,

Oder dass dieser Mensch überrascht ist.

Bring Dich in den Ausdruck.

Die dritte Freiheit nach Virginia Satie ist die Freiheit zu Deinen Gefühlen zu stehen und nicht etwas anderes vorzutäuschen.

Du darfst fühlen,

Was Du fühlst.

Ohne Dich dafür zu rechtfertigen,

Ohne Dich zu verstecken.

Deine Gefühle sind wie eine innere Landkarte,

Sie helfen Dir,

Dich selbst besser zu verstehen,

Sie kommen aus Deinem Inneren und sie ermöglichen Dir mitfühlend mit Dir selbst und anderen zu sein.

Und wie kannst Du es umsetzen?

Tja,

Sag einem Menschen zum Beispiel das.

Ich bin froh,

Dich zu kennen und gleichzeitig traurig,

Dass wir gerade so wenig Kontakt haben.

Und dann frag,

Wie können wir das ändern?

Die vierte Freiheit ist die,

Um das zu bitten,

Was Du brauchst,

Statt auf Erlaubnis zu warten.

Warten ist keine Lösung.

Wenn Du immer nur hoffst,

Dass andere von selbst merken,

Was Du brauchst,

Kann das sehr frustrierend sein.

Trau Dich,

Deine Wünsche auszusprechen,

Liebevoll,

Aber klar,

Es ist nämlich Dein Leben und Du darfst es aktiv gestalten,

Es ist sogar Deine Verantwortung.

Und so kannst Du es üben,

Sag doch heute mal ganz bewusst,

Was Du brauchst.

Ich wünsche mir mehr Nähe zwischen uns.

Ich brauche Unterstützung im Alltag oder auch,

Ich hätte gern mehr Raum für mich.

Traust Du Dich?

Die fünfte Freiheit ist,

In eigener Verantwortung Risiken einzugehen,

Statt immer auf Nummer sicher gehen zu wollen.

Unser Wachstum passiert außerhalb unserer Komfortzone.

Das weißt Du natürlich längst,

Aber es braucht Mut,

Wirklich loszugehen,

Denn außerhalb unserer Komfortzone ist ein unbekanntes Gelände und da lauern Angst und Unsicherheit und wir kennen den verdammten Weg nicht.

In der Komfortzone ist es schön bequem,

Wir wissen,

Was als nächstes passiert,

Auch wenn es eng und muffig ist.

Aber wenn Du etwas verändern willst,

Darfst Du Neues wagen und übrigens auch Fehler machen.

Entscheidend ist nämlich nicht,

Ob es perfekt läuft,

Sondern ob Du Dich lebst,

Ob Du Dich entfaltest in Dein Leben hinein,

Denn wenn Du das nicht tust,

Übernimmt jemand anderes die Verantwortung dafür und presst Dich in irgendeine Rolle,

Die für ihn am besten passt.

Und hier meine Einladung für Dich,

Mach doch mal was Ungewohntes.

Etwas,

Das Du Dir insgeheim wünschst,

Aber bisher nicht getraut hast.

Vielleicht einen Anruf bei einem Menschen,

Den Du vermisst?

Vielleicht ein kleiner Schritt in eine neue Richtung?

Ein Sprung über eine Hürde,

Vor der Du Angst hast?

Mir hat letztens ein Hörer eine Sprachnachricht geschickt.

Er hatte die Folge zum Kontaktabbruch in Familien gehört.

Und er klang so traurig,

Denn nach einer Trennung vor einigen Jahren hatte er aufgrund vieler Missverständnisse und auch unschöner Geschichten,

An denen er natürlich auch beteiligt war,

Keinen Kontakt mehr zu seinen beiden erwachsenen Töchtern.

Und er erzählte das so traurig und dann am Schluss sagte er,

Ja und ich hoffe,

Dass sie irgendwann wieder auf ihren Vater zukommen.

Ich habe sie doch so gern.

Und mich hat es sehr berührt und ich konnte den Schmerz in diesen Worten spüren.

Und ich weiß natürlich nicht,

Was er versucht hat,

Aber ich dachte,

Auf was wartest Du?

Sei mutig,

Versuch es.

Versuch das,

Was Dir möglich ist,

Denn das liegt in Deiner Macht.

Wie sie reagieren werden,

Darüber hast Du natürlich keine Kontrolle.

Aber Du kannst Deine Wünsche,

Deine Gefühle,

Deine Gedanken äußern.

Kannst Dich in den Ausdruck bringen,

Kannst einen Anlauf nehmen,

Den Versuch,

Eine Brücke zu schlagen.

Ja,

Das kostet Überwindung,

Man könnte abgelehnt werden,

Und vielleicht werden sie nicht darauf eingehen.

Das ist möglich,

Aber woher weißt Du das?

Du weißt es nicht,

Bevor Du es nicht probiert hast.

Mach Du die Tür auf,

Dann steht sie offen und sie werden es wissen.

Trau Dich,

Das liegt in Deiner Macht,

Jetzt.

Denn die Wahrheit ist auch,

Du wirst irgendwann alt sein und sterben.

Und dann sind die Möglichkeiten weg.

Was wirst Du Dich dann fragen?

Hätte ich es doch mal lieber getan?

Hätte,

Hätte würde Dich dann nicht mehr zufriedenstellen.

Was also würde denn 100-jähriges Ich Dir denn raten?

Das ist eine sehr gute Frage.

Meins sagt meistens,

Tu es.

Versuche es jetzt.

Und dann nehme ich Anlauf,

So gut ich kann,

Obwohl ich ziemlich oft Angst habe.

Und wenn Du das öfter machst,

Trainierst Du Deine Selbstwirksamkeit,

Nimmst die Verantwortung für Dein Leben selbst in die Hand.

Natürlich wird nicht alles dabei gelingen.

Es ist Versuch und Irrtum,

Aber ich verspreche Dir eins,

Es wird sich immer besser anfühlen,

Deine Selbstwirksamkeit aktiviert zu haben.

Du bist kein Opfer,

Dir passiert das Leben nicht einfach so,

Du bist Gestalter oder Gestalterin Deines Lebens.

Ja,

Diese fünf Freiheiten,

Sie sind kein einmaliger Entschluss,

Sondern eine tägliche Einladung.

Eine Einladung,

Bei Dir selbst anzukommen,

Mit Dir allein zu sein,

In Verbindung.

Du bist der einzige Mensch,

Der in Deinem Leben zu Hause ist,

Da ist sonst niemand drin,

Der für Dich eintreten könnte.

Und es ist auch niemandes Aufgabe.

Natürlich ist es schön und wünschenswert,

Dass jemand unsere Grenzen achtet,

Das dürfen wir auch erwarten und auch auf unsere Bedürfnisse eingeht,

Wenn er mit uns in Verbindung sein will,

Aber dafür darfst Du doch erst einmal wissen,

Was Du brauchst und das auch zum Ausdruck bringen.

Du darfst Dich zeigen,

So wie Du bist,

Immer mehr und so in echte Verbindungen gehen,

Mit Dir und anderen,

Auf Augenhöhe,

Denn das ist gelingende Beziehung.

Ich wünsche Dir von Herzen,

Dass Du Dir diese Freiheiten Schritt für Schritt erlaubst,

Dass Du übst und immer wieder einen kleinen Schritt weitergehst,

In Deinem Tempo,

Auf Deine Art,

Denn Du darfst.

Ich weiß wirklich,

Dass es nicht immer leicht ist,

Aber wenn ich mal wieder Angst habe,

Meine Wahrheit zu sprechen,

Dann mache ich das.

Hier ist ein kleiner persönlicher Claudia-Trick.

Wenn ich zum Beispiel eine Schwierigkeit habe,

Sagen wir mal eine Meinungsverschiedenheit mit einem mir sehr nahestehenden Menschen,

Das war zum Beispiel letztens meine beste Freundin,

Dann ist mir das wirklich auch echt unangenehm,

Das anzusprechen.

Ich habe auch Ängste,

Na klar,

Manchmal ein schlechtes Gewissen und all diese unangenehmen Gefühle in Bezug auf Konflikte,

Die Du natürlich auch kennst.

Und manchmal würde ich mich am liebsten drücken vor solchen Gesprächen.

Niemand will ja gerne anstrengend sein,

Na bitte,

Kenne ich alles auch.

Aber ich frage mich dann das.

Wenn ich diese Sache,

Die emotional zwischen uns steht,

Also zwischen mir und meiner Freundin,

Nicht benenne.

Was bedeutet das kurzfristig?

Wird mir das helfen?

Definitiv ja.

Wenn ich nämlich das Thema nicht anspreche,

Muss ich jetzt keine Angst haben.

Ich kann einfach so weitermachen und so tun,

Als wäre nichts.

Kurzfristig sieht das nach einem echten Vorteil aus.

Ich habe erst mal Ruhe.

Ist das aber auch nach langfristig so?

Was passiert auf lange Sicht,

Wenn ich das wieder und wieder so mache?

Zwischen uns wird sich eine Wand aufbauen.

Ich kenne mich,

Ich fühle dann diesen Abstand die ganze Zeit.

Dann wird es komisch zwischen uns,

Stellt sich,

Ich kann nicht mehr natürlich sein.

Denn ich habe immer dieses Ding,

Das ich spüre,

Das zwischen uns steht.

Und wir werden unsere tiefe Verbindung verlieren.

Will ich das?

Nee,

Das will ich nicht.

Diese Freundschaft ist mir viel zu kostbar.

Ich will die Alternative nicht,

Das was langfristig passieren wird.

Deshalb nehme ich jetzt den unbequemen,

Unangenehmen Weg,

Auch wenn ich mir dabei total unsicher bin,

Was passieren wird.

Und weißt du was?

Unser Gespräch war nicht so ganz easy.

Aber es war sehr tief und offen und es war ehrlich,

Sodass wir am Ende noch mehr verbunden waren.

Das konnte ich vorher nicht wissen,

Aber meine Angst wurde gar nicht wahr.

Sie hat mich sehr gut verstanden.

Und ich habe gehört,

Was sie zu sagen hatte.

Und unser Thema haben wir aus dem Weg geräumt.

Es war so eine Erleichterung.

Und wenn du mal wieder so eine Angst hast,

Für dich und deine Gefühle und Bedürfnisse einzutreten oder einen Konflikt auszuhandeln,

Versuche es auch mal mit der kurzfristig-langfristig Übung.

Ich finde sie ganz wunderbar.

Und ich habe sie aus dem Buch Schnelles Denken,

Langsames Denken vom Nobelpreisträger Kahnemann.

Okay,

Ich hoffe,

Du fühlst dich inspiriert,

Immer öfter an deinem Leben genauer hinzuschauen und vor allem hinzuspüren,

Wo deine innere Richtung ist.

Das,

Was ich hier gerade mache oder machen will,

Mache ich das aus mir selbst heraus?

Ist es das,

Was aus mir spricht,

Aus meinem lebendigen Wesenskern?

Oder ist es das,

Was mein Verstand mir sagt,

In dem ja auch unsere Angst und unser innerer Kritiker wohnen?

Mach es recht.

Sei nicht so.

Gib nach.

Sei nett.

Und au weia,

Es wird gleich das und das passieren.

Und vielleicht könntest du versuchen,

Immer öfter Mut zu haben,

Deiner eigenen Spur zu folgen.

Mach dich frei.

Stück für Stück.

Sei,

Wer du bist.

Denn das braucht die Welt,

Dass du dein einzigartiges,

Wunderbares Selbst zu leben beginnst und deine besondere Energie und vor allem auch die damit verbundenen,

Einzigartigen Fähigkeiten in die Welt hineingibst.

Zu deinem Wohle und zum Wohle aller.

Und das wünsche ich dir.

Alles Liebe,

Deine Claudia.

4.8 (20)

Neueste Bewertungen

Ronny

June 5, 2025

Danke, der richtige Titel zur richtigen Zeit, hat gerade etwas intensiv zum Klingen gebracht in mir. Viele Grüße aus Leipzig.

Delia

April 20, 2025

Was für ein timing! Lieben Dank - von dir formuliert, was wir im innern bereits wissen&spüren✨♥️

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